T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • pbskat
    pbskat

    #16
    AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

    Ich habe das jetzt getestet, mich an der Heckflosse abgestützt und den Hero biegebelastet. Bis sich die Heckflosse verbogen hat, war keine merkliche Schwergängigkeit zu spüren. Wobei das ein Vielfaches jener Kraft ist, die z.B. bei einer Pirouette am Heckrotor anliegt.

    Du solltest aber einen anderen Test machen: befestige den Heli, mach die Hauptrotorblätter ab und lass das Ding laufen, sodass am Hauptrotor deine Nenndrehzahl anliegt (um 2000 U-1). Und nun versuche die Heckrotoranlenkung zu bewegen...

    Und dann überlege noch einmal, ob Axial- oder Radiallager....

    Peter

    Kommentar

    • MR.NT
      Senior Member
      • 24.01.2003
      • 2174
      • Marco
      • Wermelskirchen, Lindlar

      #17
      AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

      Hast Du den Test auch bei Deinen Raptoren gemacht ? Die ja auch nur Radiallager haben.

      Versuch doch einfach logisch zu denken.
      Ich habe es bei mir getestet. Die Blatthalter ließen sich schwerer drehen.
      Nach dem Umbau ganz leicht.
      Fakt ist, daß Drucklager keine Querbelastungen vertragen können.
      Ich werde diese nicht mehr einbauen. Jedenfalls nicht bevor es Heckblatthalter gibt, die 2 Radiallager und das Drucklager beinhalten.

      Aber teste doch bitte weiter damit. Sag aber bescheid, wenn Dein Heckservo versagt. Nur interessehalber.

      Gruß
      Marco
      Zuletzt geändert von MR.NT; 11.03.2008, 23:12.
      Gruss Marco,
      SAB Goblin Raw, Jeti DS12

      Kommentar

      • pbskat
        pbskat

        #18
        AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

        Hallo Marko,

        ich finde es gut, dass das Thema hier einmal sachlich diskutiert wird. Ich denke nur, dass ich nicht ganz rüberbringen konnte, was ich gemeint habe.

        Du hast völlig recht: Axiallager können im Verhältnis weniger Radialkräfte aufnehmen, als umgekehrt Radiallager Axialkräfte. Deshalb war und ist es in der überwiegenden Zahl der Helimodelle ausreichend, im Heckrotor nur Radiallager einzusetzen. Der Punkt ist aber meiner Meinung nach, dass bei dem von dir vorgeschlagenem Test (seitliches Wegdrücken des Heckrotors) Kräfte simuliert werden, die so im Betrieb nicht auftreten. Selbst bei einer abrupt eingeleiteten Pirouette oder beim Abbremsen einer Drehung sind die seitlichen Kräfte auf den Heckrotor nie so gross, dass sich die Heckrotorblätter verbiegen würden. Drücke bei einem am Boden stehenden Heli auf die Achse des Heckrotors: die Kraft, die notwendig ist, den Heli trotz Bodenreibung zu drehen, ist minimal.

        Bei diesem Test wird daher deine Ansicht, wonach die Radiallager die seitlichen Kräfte besser aufnehmen können, ganz klar bestätigt, nur: darüber bestand nie ein Zweifel und die Kräfte, wo dies beim Axiallager zu Problemen führt, treten so im Betreib nicht auf.

        Anders sieht die Sache aus, wenn sich der Heckrotor mit 8000 Umdrehungen dreht und die axial wirkenden Zentrifugalkräfte auftreten. Diese können nun wiederum vom Drucklager viel besser aufgenommen werden, als von einem Radiallager, nur kann dieser Fakt viel schwieriger nachgewiesen werden, denn dazu müsste man das eben bei einem sich schnell drehenden Heckrotor ausprobieren und das haben wahrscheinlich nur wenige gemacht...

        Deshalb habe ich gesagt, dass der Lagertausch ein Unsinn ist, weil man hier in einer Gleichung mit zwei Unbekannten über eine der beiden schnell eine Aussage treffen kann, die andere aber dann nicht mehr betrachtet wird und die Schlüsse nur aufgrund dieser einen Aussage getroffen werden.

        LG Peter

        Kommentar

        • flyingchris1987
          Senior Member
          • 17.07.2006
          • 3220
          • Christoph
          • Rostock

          #19
          AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

          Zitat von pbskat Beitrag anzeigen
          Selbst bei einer abrupt eingeleiteten Pirouette oder beim Abbremsen einer Drehung sind die seitlichen Kräfte auf den Heckrotor nie so gross, dass sich die Heckrotorblätter verbiegen würden.
          Ach nein? Das stimmt leider nicht, die Heckblätter biegen sich schon recht heftig manchmal, sieht man gut bei den Radix am Heck, die kriegen richtige Knickspuren im Blatt.

          Wenn dein Heck mit fast 10000U/min läuft, und du ruckartig von Linkspiro auf Rechtpiro steuerst, biegt sich jedes Blatt durch!!!
          - East Coast Heli Team -
          Vibe E12 Ito Edition
          Rave 90 ENV

          Kommentar

          • enzo
            Senior Member
            • 15.01.2006
            • 2014
            • Markus

            #20
            AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

            Ich geb auch mal meinen Senf dazu:
            Ihr habt alle irgendwie recht. Das Heck mit einem Radial+Drucklager funktioniert bei hohen Drehzahlen wunderbar, weil die Seitlichen Kräfte bei hoher Drehzahl im Drucklager besser bzw. ausreichend kompensiert werden als bei kleiner Drehzahl, wo die dafür benötigte Kraft nach "Außen" eben kleiner ist durch die Trägheitskraft (Zentrifugalkraft ist ein Begriff der Hausfrauenphysik
            Und deshalb die verschieden Aussagen über Heck funktioniert oder eben nicht. Bei kleineren Drehzahlen ist das Drucklager auch nicht wirklich erforderlich, bei höheren Drehzahlen kanns durchaus sein das die Blatthalter mit 2 Radiallagern ohne Drucklager erst recht höhere Servokräfte zur Verstellung benötigen.
            Also jeder wie er will und wie es individuell am besten funktioniert, hätte ich dazu gesagt.
            Gruß, Enzo
            Logo700/690/200 + GLOGO

            Kommentar

            • MR.NT
              Senior Member
              • 24.01.2003
              • 2174
              • Marco
              • Wermelskirchen, Lindlar

              #21
              AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

              Ich hatte nicht gesagt, daß man mit voller Kraft dagegen drücken soll um das zu testen.

              Nur mal die Heckblatthalter festhalten und ohne Servo ein bisschen biegen und drehen dabei.

              Das lief bei mir und auch einem anderen Rex schwer. Daraufhin habe ich die Sofort ausgetauscht gegen normale Lager. Und es funktioniert bestens. Auch bei höheren Drehzahlen. Fliege mit 1800 und 2200.
              Wenn es bei höheren Drehzahlen schwer laufen würde ohne Drucklager, würde man das ja schon am Boden sehen bei voller Drehzahl wenn man das Heck bewegt. Das S9254 ist ja nicht das Stärkste.
              Deshalb kann es bei hohen Drehzahlen auch funktionieren.
              Ich kenne einige, die Raptoren und Rex 600 Nitro, auch Rex 600 Elektro OHNE Drucklager fliegen mit sehr hohen Drehzahlen. Keiner hat Probleme.

              Wobei viele mit den Drucklagern über Aufschwingen des Hecks klagen und nach dem Umbau ist alles gut.

              Gruß
              Marco
              Gruss Marco,
              SAB Goblin Raw, Jeti DS12

              Kommentar

              • Algenreni
                Algenreni

                #22
                AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

                Zitat von chrroedl Beitrag anzeigen
                Hallo Stephan,

                habe einen 6014 in verbindung mit dem Solid G. Im Stillstand zuckt das Heckservo ca. alle 20 sec. beim fliegen merke ich davon nichts. Habe jetzt mal den 617 probiert und da ist ruhe. Es kann vielleicht sein das die Impulsspannung zu niedrig ist ?

                Grüße
                chrroedl
                Definitiv kann das sein, ich habe sehr ausführlich dieses Thema in Zusammenhang mit meinem Jet auch mit Herrn Deutsch (Powerbox Weichenhersteller) eruiert.

                alles klar! Danke Raimund :) Ich warte auch schon ganz sehnsüchtig auf mein TM-8 + 608-Empfänger! Oder sollte ich doch die Bestellung auf TM-14 + 6014 ändern ? ;)


                Der Beitrag ab Seite 5 ganz unten

                Kommentar

                • pbskat
                  pbskat

                  #23
                  AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

                  Zitat von flyingchris1987 Beitrag anzeigen
                  Ach nein? Das stimmt leider nicht, die Heckblätter biegen sich schon recht heftig manchmal, sieht man gut bei den Radix am Heck, die kriegen richtige Knickspuren im Blatt.

                  Wenn dein Heck mit fast 10000U/min läuft, und du ruckartig von Linkspiro auf Rechtpiro steuerst, biegt sich jedes Blatt durch!!!
                  Das sind die Heckblätter von Wrigley's... !?

                  Kommentar

                  • Stephan Schrade
                    Stephan Schrade

                    #24
                    AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

                    Also ich will nochmal aufs eigentliche Thema zurückkommen.
                    Hab den Sensor von der vorderen Gyroplattform nach hinten über das Heckrohr gebaut und habe nun seit über 10 Flügen keine Zucker mehr.
                    Ansonsten hab ich nix geändert.
                    Scheint also wirklich, dass die direkt darunterliegendnen Roll-Servos (bei Montage vorne) das Sensorelement stören.

                    Vielen Dank an Harald für den Tipp :-) :-)

                    Ciao Stephan

                    Kommentar

                    • Uwe Z.
                      Senior Member
                      • 14.08.2005
                      • 9887
                      • Uwe

                      #25
                      AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

                      bei mir steht das Heck auch sauber und es hält
                      flieg auch mit

                      zweitem Lager im Heckrohr
                      dann 4 statt 2 Führungen fürs Heckgestänge
                      zweites Loch beim Servohorn
                      Kreisel ist hinter der Rotorwelle bei der Heckrohraufnahme
                      zwei Klebestreifen, dann Metallplättchen und noch mal ein Klebestreifen
                      Kreisel 601 mit 9251
                      ohne Drucklager

                      geht einwandfrei
                      Zuletzt geändert von Uwe Z.; 20.04.2008, 05:33.

                      Kommentar

                      • Sjmler
                        Sjmler

                        #26
                        AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

                        Hallo miteinander

                        Habe Mal vielleicht eine blöde Frage. Habe immer wieder gelesen, dass ein zweites Lager im Heckrohr besser sei. Ich habe dies gestern Mal genauer angeschaut und nicht herausgefunden, wie man überhaupt ein zweites Lager auf die Starrwelle kriegt? Gibt es da irgend einen Trick, oder werden die Kugellager einfach mit Gewalt über die Stifte am Ende der Starrwelle geschoben?

                        Gruss Roman

                        Kommentar

                        • pbskat
                          pbskat

                          #27
                          AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

                          Hallo Roman,

                          die Mitnehmerkupplung ist in der Heckwelle jeweils durch einen Stift befestigt, der eigentlich bloss eingepresst ist. Um ein zweites Lager einbauen zu können, musst du den Stift auspressen (quer auf Schraubstock auflegen und zart mit einem Hammer herausklopfen). Dann kannst du den Mitnehmer herausziehen und ein zweites Lager aufschieben und verkleben. Dann einen Tropfen CA-Kleber auf den Mitnehmer, diesen einschieben und Stift einpressen. Um ein Lockern des Stiftes zu verhindern, nehme ich ein Stück Schrumpfschlauch und schrumpfe es im Bereich der beiden Stifte um die Welle.

                          LG Peter

                          Kommentar

                          • kaiko
                            kaiko

                            #28
                            AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

                            wie bekomme ich am besten den Mitnehmer rauss pbskat?
                            Den Bolzen bekommt man ja recht einfach rauss aber der Mitnehmer sitzt bei mir bomben fest :-(

                            Kommentar

                            • pbskat
                              pbskat

                              #29
                              AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

                              Ging bei mir ganz leicht raus.

                              Aber ich würde den Mitnehmer in einen weichen Lappen wickeln und nicht zu fest in den Schraubstock einspannen und dann an der Welle drehen / ziehen, bis der Mitnehmer draussen ist. Auf keinen Fall die Welle einspannen; da diese hohl ist, wäre sie nachher eliptisch...

                              LG Peter

                              Kommentar

                              • Sjmler
                                Sjmler

                                #30
                                AW: T-Rex 600N Pro manchmal Heckzucker

                                Bei mir sass der Mitnehmer auch Bombenfest. Aber ich habe festgestellt, dass dieser gar nicht herausgenommen werden muss. Das Kugellager kann ganz leicht über den Mitnehmer geschoben werden.

                                Gruss Roman

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X