Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

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  • Hardy
    Hardy

    #16
    Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

    Hallo zusammen,

    hatte auch extreme Störungen bis hin zur Erdung. Der Zahnriemen wirkt ja leider wie ein Bandgenerator. Der Schulze-Empfänger zeigte es auch an, aber ich habe eine Runde zuviel gedreht. Verbunden mit den Rep.Maßnahmen habe ich dann gleich Ausgleichspotenziale geschaffen.

    Heckrohr mit Chassis, Motor und Minus am Regler verbunden. Seitdem keine Störungen mehr. Nicht mal einen Blinker beim Schulze-Empfänger.

    Gleiches hatte ich bei meinem Logo 10 mit gleichem Erfolg gemacht.
    Vielleicht habt ihr sowas aber auch schon probiert. Ansonsten wäre es ja einen Versuch wert.

    Grüße Hardy

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    • AlexBonfire
      Senior Member
      • 07.01.2005
      • 4593
      • Alexander
      • Schallodenbach

      #17
      Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

      Also wenn "irgendwas von Graupner" nicht funktioniert habe ich die Lösung deines Problems:
      Kaufe dir einfach "irgendwas von einem anderen Hersteller" und schon hast du keine Störungen mehr.

      >>>>>>>> Alex <<<<<<<<

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      • Robby
        Robby

        #18
        Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

        Zitat von Hardy
        Hallo zusammen,

        hatte auch extreme Störungen bis hin zur Erdung. Der Zahnriemen wirkt ja leider wie ein Bandgenerator. Der Schulze-Empfänger zeigte es auch an, aber ich habe eine Runde zuviel gedreht. Verbunden mit den Rep.Maßnahmen habe ich dann gleich Ausgleichspotenziale geschaffen.

        Heckrohr mit Chassis, Motor und Minus am Regler verbunden. Seitdem keine Störungen mehr. Nicht mal einen Blinker beim Schulze-Empfänger.

        Gleiches hatte ich bei meinem Logo 10 mit gleichem Erfolg gemacht.
        Vielleicht habt ihr sowas aber auch schon probiert. Ansonsten wäre es ja einen Versuch wert.

        Grüße Hardy
        Hallo Hardy,


        kannst du mir das genauer erklären? Heckrohr mit Chassis verbinden? Motor und Minus am Regler verbinden?

        Danke Gruß Robby

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        • Hardy
          Hardy

          #19
          Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

          Hallo Robby,

          du machst folgendes:

          Das Heckrohr verbindest du mittels Schräubchen mit dem Chassis. Mit Schräubchen deshalb weil die Eloxalschicht des Heckrohres nicht leitet und es ist meiner Meinung nach dann das sicherste. Ich habe dazu das Heckrohr ca. 10mm hinter der Aufnahme mit einem 1,5 mm Bohrer von oben!! mittig!! für ein 2mm Schräubchen angebohrt. Von hier aus lege ich ein Kabel (Rest vom Servokabel) an das Chassis. Habe es einfach mit einer Chassisschraube in der Nähe verklemmt. Durch diese Maßnahme habe ich jetzt schon mal das Chassis mit dem Hechrohr leitend!!! verbunden. Da das gesamte Chassis aus Kohlefaser besteht (SE) und somit leitend ist, gehe ich von einer in der Nähe des Motors liegenden Chassisschraube mit einem Kabel zu Motor. Hier kann ich dann eines der Motorbefestigungsschräubchen zu Verbindung nehmen.
          Jetzt habe ich also das Heckrohr mit dem Chassis und dem Motor verbunden. Als nächstes verbinde ich noch den MINUSPOL des Akkus mit dem zB. Chassis. Dazu bin ich vom MINUSANSCHLUSS des Empfängers wieder an das Chassis gegangen. Empfängerseitig habe ich einfach einen Stecker genommen und fertig ist der Potenzialausgleich.

          Zur ßberprüfung das ganze nochmal auf Durchgang messen. Du weißt was ich meine. Ist sehr wichtig!!damit die Funktion auch gegeben ist. Ist in irgend einem Forum auch schon mal behandelt worden. Da es sehr wenig Arbeit macht, sollte man es bei Störungen doch wenigstens probieren. Ob es das Allheilmittel ist, kann ich auch nicht sagen.
          Habe es bei meinem Logo nach mehreren Abstürzen auch so geändert und seitdem keine Probleme mehr. Der Schulze-Regler hat seine Blinktätigkeit eingestellt. Ebenso bem REX SE.

          Ach so,
          noch eins:

          Hast du ein Kunststoffchassis, so mußt du alle Kabel miteinander verbinden. Hierzu habe ich zentral ein Schräubchen in das Kunsstoffchassis gedreht von wo aus ich dann die Kabel zu den entsprechenden Baugruppen gelegt habe, so daß sie auch so alle miteinander verbunden sind.
          Ich hoffe, du kommst mit meinen Ausführungen zurecht und wünsche dir Erfolg.
          Gib doch mal RE ob du etwas erreichen konntest.

          Grüße Hardy

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          • Cyber
            Senior Member
            • 30.06.2006
            • 1572
            • Daniel

            #20
            Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

            Auf das Resultat bin ich auch mal gespannt.
            Ich habe heute Ferritringe bekommen und werde das morgen mal ausprobieren.
            Die sind ja bei dem Jazz auch dran.

            Gruß

            Daniel

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            • Steffen Schröck
              Senior Member
              • 02.06.2001
              • 7112
              • Steffen Schröck
              • Bobenheim-Roxheim und wo Platz ist!

              #21
              Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

              Hi Alex,
              werden wir auch tun. Achso: Is nicht mein T-Rex.....ich fliege in meinen Helis nur PCM G3 Empfänger und hab absolut keine Störungen!!!
              GruÃ?
              Steffen

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              • Robby
                Robby

                #22
                Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

                Zitat von Hardy
                Als nächstes verbinde ich noch den MINUSPOL des Akkus mit dem zB. Chassis. Dazu bin ich vom MINUSANSCHLUSS des Empfängers wieder an das Chassis gegangen. Empfängerseitig habe ich einfach einen Stecker genommen und fertig ist der Potenzialausgleich.

                Grüße Hardy
                Hallo Hardy,

                das habe ich noch nicht ganz verstanden. Ich muss den MINUSPOL des Akku´s mit dem Zentralschräubchen (Kunststoffchassis) verbinden. Das ist OK. Aber dann: "Dazu bin ich vom MINUSANSCHLUSS des Empfängers wieder an das Chassis gegangen"

                Soll ich den Minusanschluss des Akku´s mit dem Chassis verbinden und noch zusätzlich von einem freien Kanal auf dem Empfänger mittels Stecker nur das Minuskabel mit dem Zentralschräubchen verbinden?

                Ich blicke noch nicht durch, sorry

                Gruß Robby

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                • Hardy
                  Hardy

                  #23
                  Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

                  Hi Robby,

                  ich habe das vielleicht auch etwas blöde erklärt.

                  Ich versuche es noch mal anders:

                  Du legst ein Kabel von MINUS AKKU zum Chassis. Da am Empfänger ja auch MINUS anliegt, kannst du auch, wie ich es gemacht habe, vom Empfänger ausgehen. An den Akku brauchst du dann nicht mehr. Das Kabel schraubst du mittels kleiner Blechtreibschraube am Chassis fest. Von dieser Schraube aus verbindest du mittels Kabel das Heckrohr sowie den Motor. Du hast somit eine leitende Verbindung zwischen Heckrohr, Motor und Akku MINUS hergestellt. Statische Aufladungen des Chassis werden durch das Zentralschräubchen abgeleitet.
                  Ich hoffe, du kommst jetzt zurecht ansonsten melde dich noch mal per PM

                  Grüße Hardy

                  Kommentar

                  • Robby
                    Robby

                    #24
                    Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

                    OK, jetzt hab ich´s. Danke. Hab einen von meinen Rexen nach Deiner Anleitung umgerüstet. Morgen werde ich einen Testflug machen und berichten.

                    Gruß Robby

                    Kommentar

                    • Hardy
                      Hardy

                      #25
                      Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

                      Hallo Robby,

                      Was hast du für einen Empfänger im Einsatz ? Der Schulze hat ja eine Diode als Anzeige von Störungen. Hast du auch die Möglichkeit, dir Störungen anzeigen zu lassen? Ich meine nicht die, die ich eh sehe, sondern die, die ich so nicht bemerke.
                      Mit dem Schulze kann ich ja durch die Anzahl der `Blinks`die Häufigkeit von Störungen erkennen und danach versuchen, die Störeigenschaften zu minimieren.
                      Wenn ich diese Maßnahmen durchgeführt habe, gehe ich auf PCM und bin dann auf der relativ sicheren Seite.

                      Ich bin jetzt wirklich gespannt, ob der Potenzialausgleich auch bei dir etwas gebracht hat. Wünsche es dir!
                      Aber, wie gesagt, es ist sicherlich kein Allheilmittel.
                      Hast du mit einem Messgerät nochmal alles auf Durchgang überprüft?
                      Bitte Info sobald du probiert hast !!!!!
                      Grüße Hardy

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                      • Robby
                        Robby

                        #26
                        Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

                        Hallo Hardy,

                        ja, ich habe einen Schulze Empfänger. Der hat mir auch regelmäßig zwei bis vier Störungen pro Flug angezeigt. Bemerkt habe ich die Störungen allerdings im Flug nicht. Bis auf einmal. Nach etlichen Turns die alle wunderbar funktionierten hat auf einmal das Heck nicht mehr gedreht. Den Heli habe ich natürlich in den Acker eingesteckt. Vermutlich hatte der GY 401 durch eine Störung die Neutralstellung in diesem Moment neu initialisiert. Steht sogar in der Betriebsanleitung zum Gyro dass das bei schlecht abgestimmten RC-Systemen insbesondere bei einem Turn schnell passieren kann.

                        Gemessen habe ich noch nicht, weil ich Messtechnisch ein absoluter Laie bin. Habe zwar ein Messgerät aber ...........*
                        Wie messe ich den Durchgang?

                        Gruß Robby

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                        • Hardy
                          Hardy

                          #27
                          Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

                          Ja, Robby, daß sind dann die richtigen `Knacker`wenn der Kreisel meint er müßte neu anfangen.

                          Durchgang besagt, daß alle Bauteile, die du in deinem Fall mittels Kabel verbunden hast, auch elektrisch leitend miteinander Verbindung haben.

                          Du stellst für die Messung dein Multimeter auf die Ohm-Anzeige (Gibt aber auch noch andere Möglichkeiten)
                          Mit einer Messlitze gehst du zB. an die Motorschraube und mit der anderen an das Heckrohrschräubchen. Hast du eine leitende Verbindung, also Durchgang, wird dein Messgerät das mit einem entsprechenden Wert anzeigen. Vielleicht 1 Ohm oder sogar noch weniger, da der Widerstand äußerst gering ist. Du kannst es aber schon an der Anzeige erkennen die dann reagiert.
                          Probiere es mal aus. Alle Bauteile, die du in den Potenzialausgleich mit eingebunden hast, müssen untereinander elektrisch leitend verbunden sein. Dh. dein Ohmmeter muß in der Anzeige reagieren dann hast du `Durchgang´.

                          Da du den Schulze-Empfänger hast, wirst du sehr schnell erkennen, ob die Maßnahme etwas gebracht hat.

                          Wenn er zB. 4x blinkt hast du dir ja schon 8-15 Störimpulse eingefangen. Die Diode sollte möglichst nicht blinken.
                          .
                          Na, schau mal. Ich bin auf´s äußerste gespannt.

                          Grüß Hardy

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                          • Robby
                            Robby

                            #28
                            Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

                            Hallo Hardy,

                            ich habe den Widerstand nun gemessen (endlich weiss ich, wie´s geht ). Alle Verbindungen zeigen einen Widerstand zwischen 0,5 und 0,6 Ohm. Ich glaube mal gelesen zu haben, dass Alles unter 1 Ohm OK ist. Ich habe hierzu eine Spitze vom Messfühler an das Schräubchen vom Heckrohr und die andere Spitze an die Schraube vom Motor gehalten. 0,5 Ohm. Dann habe ich vom Minus des Reglers bis zum Heckrohr gemessen. 0,6 Ohm. Anschließend vom Motor zum Minus des Reglers. Auch 0,6 Ohm. Ist das OK ?

                            Gleich werde ich zum Testflug starten und dann berichten. Sollte man dann dennoch auf PCM umsteigen um die absolute Sicherheit (die es sicherlich nicht gibt) zu erhalten ?

                            Gruß und danke nochmal

                            Robby

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                            • Robby
                              Robby

                              #29
                              Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

                              So, habe nun den Testflug gemacht. Zuerst habe ich im kleinen Rundflug bis ca. 20 Meter ein paar Kreise gedreht. Heli zu mir geflogen und Empfänger kontrolliert. Keine Störungen. Dann habe ich den Akku im großen Rundflug leergeflogen. D.h. ein paar Turns und Speedkurven. Danach blinkte der Empfänger drei mal. Hmmm..., hat also nichts gebracht. Dann habe ich einen zweiten Akku im Schwebeflug mit Lastwechsel durch Vollpitch pos./neg. leergeflogen. Danach zeigten sich keine Störungen. Ich vermute mal, es ist ein Reichweitenproblem.

                              Ich habe eine MX 12 die ja bekanntlich ein Handsender ist. Nur fühle ich mich im Handsenderbetrieb nicht wohl, deshalb benutze ich die Funke in einem Pult, wobei die Antenne waagerecht von mir wegsteht. Dies ist natürlich die schlechteste Ausrichtung für eine Antenne. Eine andere Erklärung habe ich nicht mehr.

                              Nochmals Danke

                              Gruß Robby

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                              • Hardy
                                Hardy

                                #30
                                Re: Plötzliche Absteller beim T-Rex SE

                                Hallo Robby,

                                es kann nätürlich mehreres zusammen kommen. Konntest du die Störungen auch optisch erkennen? Wegen der Reichweite hast du aber sicherlich schon einen Reichweitentest durchgeführt ?

                                Ich denke, daß die Arbeit dennoch nicht umsonst war. Du kannst eigentlich jetzt eine Störquelle ausschließen. Ich glaube auch, daß sich die Störintensität deutlich vermindert haben müßte.

                                Das mit der waagerechten Handsenderantenne ist wirklich nicht gut. Schließe mich deiner Meinung an. Die Abstrahlung in bestimmten Flugsituationen zum Heli ist extrem schlecht und latent vorhandene Störstrahlungen schlagen dann stärker durch und überlagern die Sendersignale. Da hilft dann auch kein Schulze-Empfänger.

                                Ich würde das als nächstes ändern. Kannst du evtl. eine Gelenkantenne einschrauben die du dann ausrichten kannst. Wenn ja, mußt du aber unbedingt auf die Länge achten, da sie auf die Senderfrequenz abgestimmt ist. (Wegen der Feldstärke)
                                Ich gehe auch davon aus, daß du deine Empfängerantenne nicht gekürzt hast ? Wäre auch nicht gut.

                                Halte mich doch mal auf dem Laufenden Interessiert mich sehr.

                                Grüße Hardy

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