Ich hatte heute nach einem selbstverschuldeten Crash meines 450ers (ablenken lassen) - einen meiner Meinung nach unprovozierten Crash des 550ers, bei dem ich gerne eure Erfahrung angezapft hätte.
Facts:
Der Heli ist praktisch 'Fabrikneu', am Freitag aufgebaut, es war der 4. Flug (alle 3 Flüge vorher waren problemlos). Flugstil: Rundflug
550E 3GX V2, Futaba 8-Kanal Empfänger über S-BUS, Kontronik Jive 70LV über beide BEC ans 3GX angeschlossen + Stützakku 4 Zellen parallel
Vor dem Flug: Blatthalter an Haupt- und Heckrotor waren etwas lose, aber IMHO unkritisch. Merkwürdig allerdings, dass sie sich überhaupt seit dem Bau gelockert haben, trotz Sicherungsmutter und Loctite.
Nach dem Crash: Motor hat sich komplett etwas nach vorne geschoben (weg vom HZ), obwohl er komplett mit Loctite gesichert war?
Crash:
Heli hingestellt und hochdrehen lassen. Bevor er ganz oben war, kippte er plötzlich nach links ab - bumm. Zum Glück kein Tailstrike, aber Blätter schlugen hinten in die Blatthalter, am Heck dasselbe.
Am Arsch:
Mainblades, Tailblades, Wellen werden auf Verdacht ersetzt, HZ und Torquetube-Zahnräder haben Karies.
Vermutung 1: Mir wurde gesagt, dass das 3GX sowas verursachen könne. Habe jedoch hier im Forum nichts gefunden (die 3GX Threads sind extrem unübersichtlich).
Vermutung 2: Hauptrotorblätter waren zu lose und haben eingeklappt. Halte ich jedoch für unwahrscheinlich, die Drehzahl war schon recht hoch, die Blätter ausgerichtet.
Was meint ihr, woran kann das liegen? Ich will auf jeden Fall verhindern, dass das erneut passiert, der Crash kommt mich recht teuer.


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