um es vorweg zu sagen: ich bin sehr alt (44) und nicht sehr erfahren (fliege seit 2 Jahren voller Freude einen 500 ESP mit Hughes Rumpf, halbsymm. Spinblades und Microbeast im sanft- sportlich angehauchten F3C- Stil, Flugzeit bis zu 14 min mit 6s 3200mAh).
Jetzt kam für mich der logische Schritt: um noch eleganter und sportlich angehauchter und besser echtes F3C fliegen zu können, kaufte ich mir einen neuen T-Rex 600 E Pro mit Paddel und Hughes Rumpf und 12S 4000mAh von SLS (ja, sie passen!), und bei dem Erstflug (eingestellt auf 65% Regleröffnung) bekam ich einen Schock: der Hubi klingt mit dieser Extremdrehzahl (wieviel das auch immer ist, ich habs nicht gemessen) wie eine Kampfdrohne und fliegt so wie eine (nämlich so, dass mein altes Gehirn den zackigen Steuerbefehlen kaum folgen kann bzw. das möchte). Nach vier Minuten wackeligem Erstflug fehlten schon 3000mAh! Nach intensiver Internetrecherche stelle ich fest: das ist durchaus so gewollt von Align und soll all diejenigen befriedigen, die besonders unerbittlich hart und wild 3D fliegen wollen. Schade, da war ich wohl nicht die Zielgruppe.
Jetzt will ich nicht einfach aufgeben und den schönen neuen Heli wieder verkaufen (denn ich habe ihn sehr penibel genau gebaut und das reicht mir erst mal mit dem bauen, und ausserdem liebe ich diesen göttlichen Paddelkopf), sondern überlege mir Massnahmen, ihn zu einem etwas gutmütigeren Sportler zu machen. Auch, wenn das vom Hersteller nicht geplant war.
Was spräche den dagegen, breite 600er halbsymmetrische Spinblades zu montieren samt der breiten 105er Heckblätter und radikal mit der Drehzahl runter zu gehen? Raucht mir der serienmässige Jive ICE HV80 Regler auf jeden Fall ab, wenn ich ständig mit 40% Regleröffnung fliege? Mein Ziel ist ein entspanntes, gutmütiges, flottes Fliegen von 8-12min Dauer.
Wie bekomme ich das am besten hin?
Danke für eure Vorschläge, vielleicht bin ich ja nicht der Einzige mit diesem Problemchen.
Uli





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