habe einen 600er Rex primär mit riemen aufgebaut, wollte ihn möglichst leise bekommen. trotz aller bemühungen konnte ich ihm das überspringen bei forscher gangart nicht abgewöhnen. die riemen sind aus neopren (weich), schmal und zu grob geteilt, die riemenscheiben sind klein, da geht zu wenig moment drüber. sobald man etwas mehr gas gibt, gibt es schlupf. für gemütliche scale belange wird es aber reichen, denke ich.
es gibt allerdings andere konstruktionen, bei denen riemen tadellos arbeiten. die Hirobo flieger in meinem club prügeln ihre Leptons, SDXe und Turbulences gnadenlos, ohne probleme. deren riemen sind aber aus härterem material, breiter, feiner geteilt. Plöchinger verbaut ordentlich große scheiben, da sind dann noch mehr zähne gleichzeitig im eingriff.
wenn die Align welle in den kegelrädern eiert, dann die anderen drei möglichen positionen der steckung ausprobieren. eine läuft praktisch immer völlig akzeptabel. bei meinem eingangs erwähnten 600er mittlerweile auch.
ebenso in einem 450 SE V2, nachdem mir ein freakware "tuning riemen" nach etwa zehn flügen ohne vorwarnung in der luft gerissen ist. unmittelbar vorher hatte ich noch seine spannung kontrolliert. die war perfekt, kein noch so kleines faserchen stand irgendwo heraus. erst schnalz, dann pirouetten, dann brösel, jetzt welle.
wenn es möglich wäre, würde ich lieber gestern als heute auch den 250er darauf umrüsten.
bei dessen ultraschmalen riemchen besteht die gefahr, dass die drei oder vier bewährungsstränge nicht annhähernd parallel zum seitlichen riemenrand verlaufen, sondern schräg. dann kann es sein, dass nur ein oder zwei stränge wirklich über die volle länge durchlaufen. die anderen laufen seitlich raus und tragen nur in einem teil des umfangs zur zugfestigkeit bei.
ich hatte einmal einen schwarzen "antistatik tuningriemen", der sich schon beim einbau unter geringem krafteinfluß bis zum bruch dehen ließ. da war wohl keine bewährung zirkulär durchlaufend. anscheinend gibt´s hier ordentliche serienstreuungen, der nächste gleicher bauart und herkunft versieht jetzt schon seit fast einem jahr unauffällig seinen dienst.
gruß ali


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