heli umdrehen?

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    #31
    Re: heli umdrehen?

    Hallo Prinzi!

    ooh...

    ja, deine konstruktion hab ich schon mal gesehen bzw. mit der hast du ja auch das letzte video gemacht, aber die kamera manchmal ein wenig nach war dachte ich nicht dass das die "helmkamera" war!

    mhm...na dann werd ichs mal mit ein wenig fahrt probieren, denn am stand geht er mir dann immer entweder nach vor oder zurück weg!

    lg
    dieter

    PS: kamera kannst auch am sa mitnehmen, dann brauchst den helm nicht!

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    • Kraeuterbutter
      Kraeuterbutter

      #32
      Re: heli umdrehen?

      wegen "Figuren in Sicherheitshöhe machen"

      gerade bei kleineren Helis (ich sprech jetzt mal von meinem AcrobatSE) taugt mir das nicht so sehr..

      meine Lösung:
      ich fahr - wenn ich was neues Probieren will - 1km weit hinter untermHaus aufn "Berg" (wir Burgenländer sagen Berg, für einen Tiroler ist das nicht mal ein Hügel)

      in der Ebene ist der Heli in 40m höhe schon sehr klein --> 40m Sicherheitshöhe

      auf meinem "Berg" flieg ich z.b: in 30m, hab aber nach unten mehr Luft --> 60m Sicherheitshöhe

      sprich: obwohl ich "tiefer" bin hab ich mehr Sicherheitshöhe..

      vor allem bei den ersten Rückenschwebeversuchen hat das sehr geholfen, weil ich das dann in Augenhöhe oder sogar tiefer machen konnte, und trotzdem Sicherheitshöhe hatte..

      inzwischen übe ich das Rückenrückwärts-8ter-Fliegen.. derweil aber nur am Hügel oder in der Ebene in recht grosser Sicherheitshöhe (was beim AcrobatSE dann leider auch schon oft nahe der Sichtgrenze ist und die Sache nicht leichter macht)

      -> hast du einen Hügel/hang in der Nähe, übe solche Sachen dort !!!

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      • fly0070_1
        Member
        • 06.11.2005
        • 367
        • andreas

        #33
        Re: heli umdrehen?

        Hallo,

        grundsätzlich sollte man neue Figuren nicht unvorbereitet beginnen. Zuerst einmal solltest du überlegen, wie eine Figur geflogen wird. Dieses geistige Auseinander setzen hilft dir , die Steuerabläufe später über das Unterbewusstsein abzurufen. Ist eigentlich wie mit dem Autofahren. Da denkst du ja auch nicht nach in welchen Gang du schalten musst. Bei jeden Menschen ist die Hand Augen Koordination anders. Bei dem einen gehts schneller und bei dem andren dauerts eben länger. Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und nur fliegen gehst, wenn du dich fit und wohl fühlst. Auf gar keinen Fall solltest du dir Stress machen und es mit Gewalt versuchen. Dann gibt es nämlich Bruch. Diese Steuerabläufe kannst du dann optimal am Sim trainieren.
        Dann sollte dein Heli entsprechend abgestimmt sein. Von Vorteil ist es, wenn du eine symmetrische Pitchkurve für den Kunstflug hast, also z.B. plus minus 9 Grad. dann sollte der Motor in Rückenlage die gleiche Drehzahl haben, wie in Normalfluglage und sauber drehen. Dies stellst du beim Verbrenner durch eine V-förmige Gaskurve ein, die du über einen separaten gut zu erreichenden Schalter in Sicherheitshöhe schaltest. An den Endpunkten hat diese dann immer den höchsten Gaswert und in der Mitte bei Null Grad ca. 40 bis 60 % je nach Untersetzung und Motor. Beim E-Heli übernimmt die Drehzahl der Regler.Da brauchst du nur eine waagerechte Gasgerade. Außerdem ist es von Vorteil, wenn der Rotor höher dreht als im Schwebeflug.
        Jetzt aber zu den Steuereingaben. Die einfachste Figur ist der Turn. Dann kommt der Looping. Einfach in Höhe Fahrt aufnehmen und mit Nick herumziehen. So kannst du dich an das Steuern von Nick gewöhnen. Wenn du aus Platzgründen nicht genügend Fahrt aufnehmen kannst, dann richte den Heli erst einmal im Flug gerade aus, denn je sauberer der Einflug , desto so sauberer auch die eigentliche Figur. Wenn du auf deiner Höhe bist, gibst du positiv Pitch. Der Heli wird nach oben wegsteigen. Dann ziehst du ihn mit Nick herum und verringerst in Rückenlage das Pitch auf Null bzw. leicht negativ Pitch ( je nach dem, wie viel Fahrt du verlierst). Wenn der Heli in die Senkrechte geht, einfach Pitch wieder erhöhen und weiter Nick ziehen, bis er herum ist.
        Rolle , mit Wind geht es leichter, da der Heli nichts so schnell Fahrt verliert und du im Rücken nicht so stark mit negativ Pitch abfangen musst. Wieder gerader Anflug dann Roll voll Ausschlag von dir weg und dabei gleichzeitig das Pitch so verringern, dass du in der Rückenlage leicht negativ Pitch hast. Roll weiter halten und in Normalfluglage wieder den gewohnten positiven Pitchwert einsteuern.
        Alle Figuren funktionieren von den Abläufen im Stand genau so, nur musst du in Rückenlage vom Wert den selben Pitchwert als Negativ haben, wie in Normalfluglage als positiv.
        Wichtig immer üben, üben und nochmals üben.

        fly

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