Frage zu Loopings
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AW: Frage zu Loopings
Ich kann dir nicht genau erklären warum bei Pitchstößen vermehrt ein Moment aufs Heck wirkt, aber es wirkt und deshalb stellt man den DMA ein um den Kreisel zu entlasten. Es spielt keine Rolle ob du die Knüppel reist oder mit Gefühl pitchest wenn DMA eingestellt ist wirkt der synchron zum Pitchbefehl. Bei langsamen pitchen halt auch langsamer.Zitat von Escalus Beitrag anzeigenT-Rex 300X, Oxy 3, Goblin Fireball, T-Rex 470L, Goblin 570 Sport
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DMA ist der Anteil an Heck-Aussteuerung, welcher direkt vom Pitchknüppel eingesteuert wird, ohne dass erst der Heck-Gyro die ßnderung bemerken muss. Das spart ein wenig Zeit und entlastet die Regelung. DMA hat also nichts mit der Heckregelung des Gyros zu tun, sondern ist quasi vorauseilender, blinder "Gehorsam". Die Stärke kann normalerweise eingestellt werden. Es darf nur nicht zu viel sein, sonst dreht das Heck zu aggressiv und zu weit, was die Regelung dann wieder zurückdrehen muss.
Mit der maximalen Heckperformance hat DMA nichts zu tun, das ist reine Aerodynamik. Viele Piloten, auch 3D-Leute, fliegen komplett ohne DMA.
Grüße
Rolf[FONT="Impact"][FONT="Arial Black"]Was bist Du? Macher oder Kritiker?[/FONT][/FONT]
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Klingt so als kümmert sich DMA nur um das Drehmoment des Hauptrotors, damit das Heck als "Widerlager" unter Last nicht nachgibt oder bei plötzlicher Lastabnahme nicht in die andere Richtung schwenkt.
HH kümmert sich um den Windfahneneffekt durch Fahrtwind, echten Wind und Heckstörkräfte.
DMA scheint eine durch Probieren gefundene Einstellung zu sein.
HH hingegen eine Funkton des FBL. Wie bei Roll und Nick wird die Aufgabe des FBL oder Gyros einfach um die Hecksteuerung, also auch die senkrechte Achse, erweitert
HH klingt für mich wie eine Funktion der es egal ist, ob Wind, Drehmoment oder sonstwas wirkt.
Das Heck soll da bleiben wo es ist - fertig.
Beides scheinen eigenständige Systeme zu sein. Es wundert mich dass bei HH noch zusätzlich mit DMA hantiert werden muss!
Vielleicht kann DMA den HH-Modus unterstützen damit es noch genauer arbeitet weil sich HH mit DMA nicht "um alles" kümmern muss.Zuletzt geändert von Schrauber; 16.10.2019, 12:27.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
Oxy3, Taranis, neXt
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Wie Rolf schrieb ist DMA offenbar sowas wie ein Direktsteueranteil über den Knüppel. Im Hintergrund wird eine lastabhängig günstige Pitchkurve für den Heckrotor erstellt. Die liegt auf dem Pitchknüppel
HH ist hingegen eine Stabifunktion.Zuletzt geändert von Schrauber; 16.10.2019, 12:36.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
Oxy3, Taranis, neXt
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Du bringst hier viele Dinge durcheinander und stellst sie leider in falsche Zusammenhänge. Die FBL Unit ist ein Regelungssystem, welches ständig Soll- und Ist-Werte auf drei Achsen vergleicht und die notwendigen Korrekturen vornimmt. Während frühere Kreiselssysteme dabei nur mit einem P-Regler arbeiteten, so findet man heutzutage entweder PI-Regler oder sogar PID-Regler vor. Hier im Forum gibt es schon einige Beiträge, die sich mit den unterschiedlichen Sytemen und deren Funktionsweisen beschäftigen.
Die hier im Beitrag behandelte DMA-Funktion hat aber überhaupt nichts mit den Regelungssystemen zu tun, sondern ist eine Funktion, die parallel zum Regler geschaltet ist, um diesen zu entlasten. Bei einigen Stabisystemen wird es auch als Direktanteil bezeichnet.
Noch kurzCU,
Egbert.
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Naja, es hat mit der Performance der Sensoren und der Regelung zu tun. Beim Futaba CGY 750 kam ich auf meinen TDRs sowie am Voodoo komplett ohne DMA (dort Feed Forward genannt) aus, der Heckkreisel hat bei guter Einstellung das Heck auch bei Pitch-Stoessen gehalten. Beim Vstabi Silverline bzw. Mini Vstabi Blueline, welches ich jetzt fliege, brauche ich einiges an DMA, damit das Heck bei Pitchstoessen nicht wegdreht. Dafuer sind meine Heckservos nach dem Flug auch nicht so heiss...Zitat von stern-fan Beitrag anzeigenMit der maximalen Heckperformance hat DMA nichts zu tun, das ist reine Aerodynamik. Viele Piloten, auch 3D-Leute, fliegen komplett ohne DMA.
Grüße
Rolf
Unterm Strich haelt es jetzt aehnlich gut.
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Sehr gut erklärtZitat von echo.zulu Beitrag anzeigenDu bringst hier viele Dinge durcheinander und stellst sie leider in falsche Zusammenhänge. Die FBL Unit ist ein Regelungssystem, welches ständig Soll- und Ist-Werte auf drei Achsen vergleicht und die notwendigen Korrekturen vornimmt. Während frühere Kreiselssysteme dabei nur mit einem P-Regler arbeiteten, so findet man heutzutage entweder PI-Regler oder sogar PID-Regler vor. Hier im Forum gibt es schon einige Beiträge, die sich mit den unterschiedlichen Sytemen und deren Funktionsweisen beschäftigen.
Die hier im Beitrag behandelte DMA-Funktion hat aber überhaupt nichts mit den Regelungssystemen zu tun, sondern ist eine Funktion, die parallel zum Regler geschaltet ist, um diesen zu entlasten. Bei einigen Stabisystemen wird es auch als Direktanteil bezeichnet.
Noch kurz
T-Rex 300X, Oxy 3, Goblin Fireball, T-Rex 470L, Goblin 570 Sport
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AW: Frage zu Loopings
Wenn das Heck bei Pitchstößen nachgibt, ist im Normalfall das Regelsystem zu langsam. Das kommt entweder durch zu schwache Komponenten oder durch zu lasche EInstellungen im FBL zustande.Die Heckregelung besteht aus einem Sensor (also dem eigentlichen Gyro), dem Servo, welches die Regelung umsetzt und dem Heckrotor, der das das Heck letztendlich aussteuert.
Das alles benötigt Zeit: Zuerst muss der Sensor überhaupt mal erkennen, dass sich das Heck ungewollt wegdreht. Dann muss die Regelelektronik dem Servo einen definierten Ausschlag vorgeben, der vorab berechnet wurde. Das Servo braucht nun einige Zeit, bis es den gewünschten Ausschlag erreicht hat und dann erst reagiert der Heckrotor aerodynamisch. Dann wird wieder geschaut: Stimmt nun die Lage des Hecks wie gewünscht? Falls nicht, wird wieder nachgeregelt.
Das alles benötigt Zeit und wenn die gesamte Regelstrecke zu langsam ist, geht das Heck halt unter Last kurz weg.
Das Heck geht auch weg, wenn die Regelung zu aggressiv ist. Dann schwingt das System kurz drüber und muss wieder ein Stück zurückgeholt werden.
Nun kommt DMA ins Spiel: DMA gibt dem Heckservo direkt beim Betätigen des Pitchknüppels einen zu fahrenden Stellweg mit - ohne zeitraubenden Umweg übers FBL. Es ist ja bekannt, dass Pitch das Heck belastet, also wird, ohne im FBL nachzuschauen, gleich mal eine gewisse Portion gegengesteuert. Es darf nur nicht zu viel sein, sonst bersteuert das Ganze.
DMA ist NICHT zwingend notwendig, insbesondere, wenn die Heckkomponenten alle gut dimensioniert sind und die Pitchwechsel nicht so heftig sind. Wie gesagt, viele 3D Piloten fliegen ganz ohne DMA. Viele wissen gar nicht, was das überhaupt ist.
Wenn das Stabi die Governor-Funktion des Motorreglers übernimmt, passiert übrigens bei entsprechender Einstellung das selbe: Pitch wird reingeschoben, damit wird auf alle Fälle mehr Drehmoment benötigt, also schiebt der Motorregler, ohne auf den Drehzahlregler zu achten, vorauseilend ein paar "Kohlen" nach, damit de Drehzahl gar nicht erst groß abfällt.
Ja, das ist der Direktanteil im FBL. Es gibt auch einen Grund, warum ein Heckservo möglichst schnell sein sollte: Die gesamte Regelstrecke soll so schnell wie möglich reagieren können.
HH (also Heading Hold) ist im FBL verankert. Dabei wird, egal was passiert, das Heck im Raum immer an der selben Position gehalten. Deshalb kann man im HH-Modus Kurven nur dann fliegen, wenn man das Heck aktiv mitsteuert. Bei einem Flächenflugzeug ist das egal, weil das Heck einfach mit durch die Kurve gezogen wird. Beim Heli würde das Heck jedoch immer weiter nach unten zeigen, wenn dieses wegen des HH-Modus nicht permanent nachgesteuert würde.
Grüße
RolfZuletzt geändert von stern-fan; 16.10.2019, 17:39.[FONT="Impact"][FONT="Arial Black"]Was bist Du? Macher oder Kritiker?[/FONT][/FONT]
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