Lernkurve beim Helifliegen

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  • Sonic_1579
    Senior Member
    • 14.08.2012
    • 1160
    • Julian
    • FMC Mümlingtal

    #1

    Lernkurve beim Helifliegen

    Guten Abend,

    ich würde gerne mal eure Meinungen hören bezüglich möglichst schnellem lernen beim Fliegen.

    ßbt ihr etwas (egal ob real oder am Sim) bis es perfekt sitzt und macht dann erst mit etwas neuem weiter oder probiert ihr zwischendurch auch andere Sachen aus die ihr nicht gut könnt?

    Ich übe momentan Rückenrundflug. Das klappt schon relativ lange ganz gut. Aber wenn ich einmal ins Nachdenken komme dann versteuere ich mich öfter mal mit dem Heck.
    Bringe dann auch manchmal die Steuereingaben für normal und inverted durcheinander (nur das Heck).

    Wie sind eure Erfahrungen hierzu?
    Fliegt man automatisch auch andere Sachen besser, obwohl man zwischendurch andere Figuren probiert hat und so mehr Sachen mal probiert hat?
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  • schnez
    Member
    • 25.08.2005
    • 97
    • Andreas
    • Vöcklamarkt, Oberösterreich

    #2
    AW: Lernkurve beim Helifliegen

    Hallo

    ich für meinen Teil habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich nicht zu sehr auf eines konzentrieren sollte.

    Mir ging es ähnlich wie dir, wenn ich immer nur auf dem Rücken geflogen bin habe ich mich dann in Normalfluglage regelmäßig versteuert, wenn ich nicht grad voll bei der Sache war. Ich fliege zwischendurch auch immer wieder andere Figuren zur Auflockerung. Da findet sich dann immer wieder etwas was besser oder auch schlechter geworden ist.

    LiGrü Andreas
    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten ;-)

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    • danousek
      "Inselprinz"
      • 14.04.2008
      • 3130
      • Daniel
      • Mannheim, Praha/Kladno

      #3
      AW: Lernkurve beim Helifliegen

      Ich finde auch, man sollte immer abwechselnd üben. Also beispielsweise einen Akku Rückenflug und dann wieder einen Akku einfach mal das fliegen was man schon kann.

      So wird das Lernen nicht zu eintönig und man baut beim normalen Fliegen keine Fehler ein.
      GruÃ? Daniel
      Hier könnte Ihr Heli stehen...
      Wildflieger Mannheim

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      • JörnD
        JörnD

        #4
        AW: Lernkurve beim Helifliegen

        Ich finde es ist auch wichtig, sich die Zeit dafür zu gönnen. Damit das, was man kann sich auch vertiefen kann. Mann muss nicht nach 4 Monaten Rückenrundflug können

        LG
        Jörn

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        • Rapiflyer
          Senior Member
          • 13.09.2008
          • 1007
          • Paul
          • Tirol

          #5
          AW: Lernkurve beim Helifliegen

          Hallo,

          ich probiere (übe) schon sehr lange Rückenflug. Aber die Unsicherheit und der Stress holen mich sehr rasch immer wieder ein und ich wende den Heli wieder, richte den Blick dankend zum Himmel und atme so richtig durch. Mache dann wieder "mein" Programm mit Flips, Rollen, Turns, Loops, Speed auch mal knapp überm Boden ohne besondere Anspannung.

          Am Sim geht auch der Rückenflug wunderbar. Selbst Rücken-rückwärts mit Rollen gehen ganz locker von der Hand.

          Vermutlich bin ich an meine Grenzen gekommen und die die Lernkurve ist in eine waagrechte Gerade übergegangen. Ich habe auch keine Lust mehr den Hubschrauber einzubomben, was mir vor ein paar Jahren noch oft genug passiert ist ;-)

          Wichtig ist, dass man trotzdem Spass hat. Man kann auch das was man beherrscht immer noch verbessern, verfeinern, optimieren. Eine neue Technik (z.B.: Telemetrie, Motor, andere ßbersetzung, namhaftes Stabi) kann das Erfolgserlebnis steigern.

          Gruß Paul

          Kommentar

          • JörnD
            JörnD

            #6
            AW: Lernkurve beim Helifliegen

            Hallo Paul,
            in Deinem Beitrag erkenne ich mich voll und ganz wieder. Ich bin gerade dabei meinen Rückenrundflug zu verbessern. Nebenbei etwas rückwärts. Aber noch gaanz langsam.

            LG
            Jörn

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            • Uija
              Senior Member
              • 15.08.2010
              • 2668
              • Jens
              • Hamburg

              #7
              AW: Lernkurve beim Helifliegen

              Ich habe dieses Jahr auch den Rückenrundflug angegangen. Zuerst an der Sim, bis es gut klappte und dann auf nem Flugtreffen Anfang des Jahres auch mal in echt (War mir peinlich bei den Pitchbrothers nur Normal zu fliegen ;-) So einen Arschritt brauchte ich!). Mir ist aufgefallen, dass es gar nichts bringt, immer nur das neuste zu fliegen. Nach einigen Flügen Rücken hab ich plötzlich beim Landeanflug in Normallage das Heck versteuert. So funktioniert wohl unser Hirn. Nach 6 Minuten Piroetten-Kreis im Uhrzeigersinn, hat mein Gier-Daumen nur noch in die Richtung steuern können

              Ich hab für mich festgestellt, dass ich ab einem bestimmten Punkt besser draußen übe und lerne, als an der Sim. Für das grundlegende Erlernen natürlich Sim, einfach weil da das Crashen nichts kostet. Aber sobald das "gut genug" klappt, ab aufs Feld. Da macht es viel mehr Spaß, und, das ist bei mir ganz wichtig: An der Sim fang ich, wenn es mich beginnt zu langweilen, direkt an, rumzubolzen. Das mach ich draußen nicht, weil man viel mehr angespannt und konzentriert ist. Letztendlich also:

              An der Sim erlernen, auf dem Platz meistern.
              LG, Jens
              Voodoo 700, Voodoo 600, Goblin 380
              Heli-Club Hamburg

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              • hkubota
                Member
                • 17.12.2012
                • 112
                • Harald
                • Tokyo

                #8
                Zitat von Uija Beitrag anzeigen
                An der Sim fang ich, wenn es mich beginnt zu langweilen, direkt an, rumzubolzen. Das mach ich draußen , weil man viel mehr angespannt und konzentriert ist. Letztendlich also:

                An der Sim erlernen, auf dem Platz meistern.
                Genau das gleiche passiert bei mir: wenn man die Grundlagen gelernt hat, macht Sim nicht annähernd soviel Spass wie draussen fliegen, und so mach ich's dann auch.

                Harald

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                • Sonic_1579
                  Senior Member
                  • 14.08.2012
                  • 1160
                  • Julian
                  • FMC Mümlingtal

                  #9
                  AW: Lernkurve beim Helifliegen

                  Hey,

                  vielen Dank für die nützlichen Beiträge.
                  Ich werde das ganze dann auch so machen, nicht dass ich noch den normalen Rundflug verlerne ;-)
                  Logo 600SX V2
                  Oxy 3 Qube
                  Lynx Field Rep

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                  • DonGull
                    Member
                    • 28.05.2011
                    • 260
                    • Denis
                    • Bruchsal

                    #10
                    AW: Lernkurve beim Helifliegen

                    Das Problem mit der Hecksteuerung habe ich auch noch des ßfteren, wenn ich zu lange auf dem Rücken geflogen bin. Ich muss spätestens nach ner Minute die Lage wechseln. Da ich bisher nur zwei Lagen fliege und bereits mit dem Heck zu kämpfen habe sehe ich etwas skeptisch in die Zukunft. Mit jeder Lage muss noch mehr Abwechslung in die Fliegerei kommen. D.h., dass der Lernerfolg pro Zeit extrem in den Keller geht. Das demoralisiert mich momentan ein bischen. Immerhin hat man ja auch gewisse Ziele
                    Align T-Rex 550e Alu Upgrade / Goblin 630 /
                    Align T-Rex 450 / MCPX V2 / TDR / Logo 690

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                    • dive26
                      dive26

                      #11
                      AW: Lernkurve beim Helifliegen

                      Hallo Freunde!

                      Meine Lernkurve sieht ähnlich aus wie Eure. Bin derzeit auch beim Rückenflug und Rückenrundflug mit leichten Figuren. Am Simulator habe ich das intensiv geübt und dann "draußen" teilweise schon umgesetzt. Natürlich geht man es "draußen" etwas vorsichtiger an. Da halte ich es wie Paul. Bin auch nicht neugierig darauf den Heli einzubomben.

                      Mein längerfristiges Ziel ist nicht hartes 3D - das werde ich und mein Heli nie können, aber zumindest alle Figuren wie Rollen, Rainbows, Flips etc. nah am Boden. Ich finde das sieht toll aus (solange der Heli dem Boden nicht zu nah kommt).

                      Seit meinen ersten Flips und Rollen habe ich auch viel an Höhe verloren. ßbte ich das früher in 10 Meter oder höher, bin ich jetzt schon bei 3-4 Metern angelangt. Aber immer noch mit viel Respekt der Wiese gegenüber

                      Das Wichtigste: Es muss Spaß machen.

                      LG Roland

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                      • IkeTurner
                        Member
                        • 05.02.2012
                        • 190
                        • Heiko

                        #12
                        AW: Lernkurve beim Helifliegen

                        imho das schwierigste beim Helifliegen ist es, zu jedem Sekundenbruchteil die INTUITIVE Kontrolle über das Heck zu haben.
                        Nach einem halben Jahr konnte ich halbwegs kontolliert alle Fluglagen. Sprich Vorwärts-Rückwärtes, Rücken-vorwärts und Rückenrückwarts.
                        Am größten Proleme bereitete mir eigentlich immer Rückwärts - und Rückenvorwärts.
                        Das letzte halbe Jahr hab ich dann damit verbracht, den Wechsel zwischen den einzelnen Fluglagen zu verselbstständigen.
                        Irgendwann macht es dann Klick und man kann nahtlos zwischen Rückwärts und Rückenrückwärts umschalten, ohne sich am Heck zu verknüppeln.
                        Im Moment bin ich dabei, mein nicht mehr ganz junges Hirn an ein permanent rotierendes Heck zu gewöhnen, um diese ganzen geilen Piro-Figuren auch mal in echt zu fliegen. Sprich Rainbows mit Piruetten und so.
                        Bei diesen Abstoppmanövern in Senkechter Fluglage mit wechselnder Ausrichtung (Nase zum Boden/Himmel, Kufen/Rotor in Flugrichtung) tue ich mir noch etwas schwer mit der intuitiven Kontrolle. Und da man dabei eben besonders wenig Zeit zum nachdenken hat, hilft mir da der Heli-X fürs erste....

                        Nach 83h und 3200 Abstürzen am Sim und, naja, etwa 50 Stück mit meinem v120d02s klappt das aber alles schon ganz zufriedenstellend....

                        Frohe Weihnachten...

                        P.S. Wenn die Angst vorm Absturz mitfliegt, bleibt die Lernkurve eher flach. Also lieber was fliegen, was nicht so weh tut, wenn man es mit vollgas in den Acker bombt ;--)

                        Gruß
                        Ike

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                        • realstarman
                          Senior Member
                          • 30.09.2012
                          • 1388
                          • Siegfried
                          • Gröbenzell

                          #13
                          AW: Lernkurve beim Helifliegen

                          Ich denke, das Geheimnis liegt im Schweben... Wenn man in allen Lagen schweben kann, geht das meiste ganz leicht, weil man fast jede Lage des Helis beherrscht. Daher übe ich das Schweben in Normalfluglage immer wieder. Seit neustem auch das Schweben auf dem Kopf.

                          Im Kampfsport oder beim Tanzen wird es auch mit jedem grad schwieriger, alle Techniken im Kopf zu behalten. D.h. wenn man das Repertoir erweitert, muss man mehr üben.

                          Prinzipiell übe ich jeden Tag mit dem Sim 10-20 Minuten. dabei versuche ich, mein Repertoir wie beim Kampfsport oder beim Tanzen in Katas oder Programmen zusammen zu stellen. Das funktioniert ziemlich gut. Also z.B. Einfliegen mit Schweben, dann langsame Achten mit jeweils einem Rundflug pro Seite, dann schnelle Achten mit Rundflug, dann Stall-Turns mit Loop, etc.

                          Grüße,
                          Siegi
                          Funke: Jeti DC-16
                          Helis: mcpx, mcpx BL, Protos 500, TDR, Chronos, R70Li
                          Männa...

                          Kommentar

                          • sixchannel
                            Senior Member
                            • 10.11.2011
                            • 3258
                            • Paul
                            • Pfaffstätten

                            #14
                            AW: Lernkurve beim Helifliegen

                            Ich übe am Simulator oft gefahren Situationen, auro Landung, defektes heck, alles was eintreten könnte. Aber auch auf dem Kopf fliegen, NUR um die Steuerungsbefehle im Kopf zu haben, ansonsten alles in real mit ausreichend Höhe

                            Kommentar

                            • fly0070_1
                              Member
                              • 06.11.2005
                              • 367
                              • andreas

                              #15
                              AW: Lernkurve beim Helifliegen

                              Hallo,
                              Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist weniger am Stück aber dafür öfters zu üben und wenn man merkt es geht scheinbar nicht mehr weiter Vorrang dann einfach mal ne Pause von ein paar Stunden oder Tagen machen und anschließend noch mal probieren. so festigt sich das gelernte wesentlich schneller. wichtig ist es auch immer wieder den Wechsel von einer zur anderen Fluglagen zu üben und die Basics, also Schweben, Piros und Rundflug in Normal wie Rückenlage ständig zu üben. da kommen mal schnell so 300 bis 400 Flüge im Jahr outdoor zusammen (die unzähligen Flüge am SIM nicht mitgerechnet).
                              MfG

                              Kommentar

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