Plötzliche starke Fluginstabilität bei Speedflug mit T-Rex 450

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  • LarsBraun
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    • 24.08.2008
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    • Leonberg

    #16
    AW: Plötzliche starke Fluginstabilität bei Speedflug mit T-Rex 450

    @Sailor: Das mit dem "nach Links" kompensieren je schneller du fliegst ist richtig. Macht aber die Stabi Software oder der Hiller Rotor (fast) komplett automatisch. Wenn du einen FBL OHNE Stabi fliegst, merkt man das recht schnell. Bei Echten ist das übrigends so!

    Wenn du schnell fliegen willst hilft nur Drehzahl um die Fuhre stabil zu halten. Zumindest bis die Blätter in den ßberschall gehen. Die Umfangsgeschw. berechnet sich nach V = 2 r Pi n / 60. n ist dann 60V/2rPi. Bei V= 300m/s (ca. Schallgeschw. je nach Luftdruck, Höhe etc.) ergibt dies schlappe 7160 Umdrehungen beim 450er. Ist also noch knapp Luft zum Aufrüsten...

    Also im Ernst: Schätze wie schnell du fliegen willst / kannst und berechne die dafür notwendige Mindestdrehzahl. Dann musst du abschätzen wo der optimale Punkt für das Verhältnis max. Pitch zu max. Drehzahl liegt (mehr Drehzahl gibt auch mehr Vortrieb!!). Beides geht in den Wiederstand und somit in die notwendige Leistung ein! Die Drehzahl in der dritten Potenz, der Anstellwinkel weniger (nicht linear), aber halt nur bis zum max. Pitch!
    Den Heckrotor musst du dann eventuell weniger drehen lassen, sonst reduzieren sich dort die Blätter recht schnell! Ach ja: Mehr Drehzahl ist meist auch gleich mehr Vibs. Also extrem sauber Wuchten, sonst hebt's nicht lang. - weiß aus eigener Erfahrung, dass nach einigen Flügen plötzlich Dinge brechen, die normalerweise halten... (Blatthalterschrauben und so Zeug).
    Aber Speeden gibt halt Adrenalin pur!!
    Zuletzt geändert von LarsBraun; 24.05.2012, 10:56.
    Handvoll Grü�e, Lars
    VStabi mit bisschen Mechanik drum rum

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    • LarsBraun
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      • 24.08.2008
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      #17
      AW: Plötzliche starke Fluginstabilität bei Speedflug mit T-Rex 450

      @PetJumper: Wenn du bereits an der aerodynamischen Grenze bist, kannst du am 3G einstellen was du willst, das kann dann nichts mehr bringen! Und ab wann das ist, hängt halt ausschliesslich von der Geschwindigkeit ab mit der du den 450 prügelst. Wenn du nen Staurohr da reinbaust (kein GPS!!), könnten wir rechnen!
      Handvoll Grü�e, Lars
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      • sailor377
        sailor377

        #18
        AW: Plötzliche starke Fluginstabilität bei Speedflug mit T-Rex 450

        Zitat von PetJumper Beitrag anzeigen
        Hi Sailor,

        zur Schräglage habe ich gestern in einem anderen Thread recherchiert und bin bei Schlüter fündig geworden: Schräglage entsteht bei allen Drehflüglern, bei welchen das Hauptrotordrehmoment durch ein in einer anderen Achse liegendes Gegendrehmoment kompensiert wird. Der Rechstdreher hängt von hinten gesehen nach rechts. Das gilt sowohl für den Schwebeflug (wo es am einfachsten zu beobachten ist) als auch für den Flug "durch die Luft".

        Es gilt nicht für Koax-Helis!

        Viele Grüße
        Peter
        Hi Peter, dass er nach rechts "hängt" ist klar, der HeRo drückt ihn zur Seite, es wird durch die Schräglage kompensiert und er schwebt an der Stelle. Erklärt aber nicht warum ich bei zunehmender Geschwindigkeit immer mehr nach rechts drücken muss.

        @Lars: Das es so ist weiß ich Und nach rechts, nicht links (Der Heli kippt nach links und ich muss nach rechts drücken). Fliege übrigens die alte Tante "Paddel", FBL macht mir zu wenig Spass. Ich kann auch mit diesem Effekt in Vorwärtsflüg gut leben, rückwärts habe ich da noch meine Schwierigkeiten, da es etwas unstabil ist, da greife ich lieber auf FBL zurück. Auf reines Speeden kommt es mir nicht an, ich will nur wissen warum dieser Effekt genau umgekehrt auftritt. Ich habe auf der rechten Seite weniger Auftrieb, da die Blattgeschwindigkeit dort kleiner ist, trotzdem kippt er nach links, wo ich eigentlich mehr Auftrieb habe.

        VG
        Alex
        Zuletzt geändert von Gast; 24.05.2012, 11:04.

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        • LarsBraun
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          #19
          AW: Plötzliche starke Fluginstabilität bei Speedflug mit T-Rex 450

          @ sailor: Richtig, der Heckrotor gleicht das Moment des Hauptrotors aus. Dazu braucht er Kraft. Da der Heckrotor meist unter der Hautprotorebene liegt, ergibt sich hier ein Hebelarm. Karft mal Hebelarm ergibt ein Drehmoment. Genau dieses "kippt" den Heli nach rechts. Wenn Du bei zunehmender Fahrt mit Rechts korrigieren musst ist da was anderes faul. Ein Rechtsdreher zieht nach rechts.
          Handvoll Grü�e, Lars
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            #20
            AW: Plötzliche starke Fluginstabilität bei Speedflug mit T-Rex 450

            @sailor: Bei Paddel sieht das etwas "schwieriger" aus. Da kompensiert ja deine Hiller-Ebene (die Paddel). Wenn die da zu viel machen, kann das auftreten. Da wirds aufwändig. Du müsstest mal da wohl mal mit der Paddelgröße, dem Abstand und der Beimischung (Hilleranteil) spielen. Das ändert aber auch jedesmal die Eigenstabilität. Da müsstet wohl mal am besten einen F3C Fuchs fragen wie du da am schnellsten ans ziel kommst.
            Handvoll Grü�e, Lars
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            • PetJumper
              PetJumper

              #21
              AW: Plötzliche starke Fluginstabilität bei Speedflug mit T-Rex 450

              Zitat von LarsBraun Beitrag anzeigen
              Staurohr da reinbaust
              Lars - ßhm - was ist ein Staurohr? Ist das ein Speedometer?

              Geschätzt flieg ich mit 65 bis 70 km/h ...

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              • sailor377
                sailor377

                #22
                AW: Plötzliche starke Fluginstabilität bei Speedflug mit T-Rex 450

                @Lars: Ich stimme dir in allen Belangen zu, bis auf die Tatsache, dass ein rechtsdreher nach rechts zieht. Er zieht definit nach links und genau das wundert mich. Oder reden wir jetzt aneinder vorbei? Ich kann Linkskreise ziehen, ohne roll zu geben. Bei langsamen Linkskreisen muss sich sogar Roll rechts geben, damit er nicht aus der Kurve fällt. Schwerere Paddel minimieren zwar den Effekt, eleminieren ihn aber nicht. Es war immer so und wird auch so bleiben. An einem Simulator hat man diesen Effekt auch, es liegt definitiv nicht an dem Heli.

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                • sailor377
                  sailor377

                  #23
                  AW: Plötzliche starke Fluginstabilität bei Speedflug mit T-Rex 450

                  Zitat von PetJumper Beitrag anzeigen
                  Lars - ßhm - was ist ein Staurohr? Ist das ein Speedometer?
                  Exakt. Misst aber nur die reine Luftgeschwindigkeit. GPS ist da besser, kann allerdings nur exakte Werte im horizontalen Flug ermitteln oder man errechnet sich die Geschwindigkeit aus der Höhe + Horizontale Bewegung (Wird beim Sturzflug nötig).

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                  • LarsBraun
                    LeoLipo.de
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                    • 24.08.2008
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                    • Leonberg

                    #24
                    AW: Plötzliche starke Fluginstabilität bei Speedflug mit T-Rex 450

                    Nene, für diese Sache ist ein Staurohr das einzig richtige. Genau daher haben es ja alle Großen dran. Es misst ja exakt die Geschwindigkeit die der Heli IN DER LUFT hat. Egal aus welcher Richtung der Wind kommt. Und das ist ja das was hier zählt.
                    Bsp: du hat 50km Gegenwind, dein Heli fliegt mit 50km gegen den Wind. Damit steht der Heli im Vergleich zum Boden!! GPS würde also 0 anzeigen, obwohl der Heli mit 50km durch die Luft fliegt!
                    Ein Staurohr misst auch immer exakt in Flugrichtung, egal welchen Flugwinkel der Heli hat (Die Neigung der Längsachse im Vorwärtsflug musst aber beachten!). Ist halt aufwändiger als ein GPS. Aber für diese Zwecke vieeel genauer! Musst es halt außerhalb des Rotorkreise anbringen.

                    Was das Wegdrehen beim Paddelkopf nach links angeht, ist das eine Einstellung der Paddel. Wenn bei Dir schwerere Paddel diesen Effekt beeinflussen, dann hast du ja die Schraube an der du drehen musst. Wenn das bei langsamen Kreisen beobachtbar ist, hats mit der Anströmung ja nichts zu tun. Die ist dann ja nahezu identisch. Hängt dann folglich mit den Momenten zusammen. Laß mal Nachdenken: Der Heckrotor drückt gegen das Moment des Hauptrotors, bringt also ne Kraft in Drehrichtung (links rum) auf. Fliegst du ne langsame! Linkskurve (mit dem Heck gesteuert), muss der Heckroter weniger Drehmoment aufbringen, damit veringert sich das Moment das den Heli in der Schwebe nach rechts hängen lässt. Der Heli dreht also über Roll mehr nach Links ein. Kann sein, dass du dann da Gegenhalten musst. Das ist aber ne andere Sache als die mit der Anströmung.

                    So, muss jetzt zum Kunde. Bin heut abend wieder on. Endlich mal ne gute Diskussion (hier)
                    Handvoll Grü�e, Lars
                    VStabi mit bisschen Mechanik drum rum

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