Anfliegen üben
Einklappen
X
-
AW: Anfliegen üben
Super Trick zum ßben aller Orientierungen: heli im Simulator schweben lassen, während man Rudder/Seitenruder mit den Trimmbuttons an der Funke auf +5 oder -5 verstellt hat... Versuchen, auf der Stelle zu bleiben..Ich höre dabei Musik oder Hörbuch, ist nämlich ziemlich langweilig. Wenn man das drauf hat, schrittweise den Trim erhöhen. Dann irgendwann auch Inverted.
Für mich hat das ganze "Umdenken" und sich vorstellen, man säße im Cockpit etc, nicht funktioniert, weil man dann doch reflexartig falsch steuert. Deswegen hilft m.E. nur ßben üben üben. Wenn ich nur Inverted geübt habe, hatte ich oft richtig Probleme und brenzlige Situationen beim normalen Fliegen im Anschluss.
Ein erfahrener Pilot gab mir auf dem Flugtag einen guten Tip: mach (erstmal) immer das selbe, wenn du übst. Klingt komisch, gibt aber Sicherheit. Also z.b. Anfliegen erstmal immer von der selben Seite. Wenn ich z.b. auf Inverted drehe, dann mache ich das immer, wenn der Heli von mir weg zeigt oder nach links. In den beiden Ausgangspositionen kann ich ihn am besten handeln, wenn er dann auf dem Kopf steht.
Noch was fürs Nasenfliegen: mir hat glaube ich auch die Erfahrung mit ferngesteuerten Autos aus Kinderzeiten geholfen. Da könnte man zumindest eine Dimension des "auf einen zufliegen" ausprobieren, falls ein Autochen irgendwie verfügbar ist. Wenn man da schon Lernpotenzial verspürt, kann man das erstmal ohne Absturzgefahr automatisieren.Blade 230s v2, XK K110, Protos 380
Frysky Taranis mit Multimodul
- Top
Kommentar
-
AW: Anfliegen üben
muss ich unbedingt zustimmen. Anfliegen immer gleich und undrehen wie beschrieben. Immer wenn ich denke ich kanns und probier dann mal eben was und mach was auf laessig muss ich immer Teile bestellen.......also auch wenn langweilig ist mal ein eigenes Programm fliegen, gibt Sicherheit. Dann natürlich Stuck fuer Stueck neues einbauen. Viel Spass. Haben meinen voodoo 3 mal ordentlich eingebommt.....
- Top
Kommentar
-
AW: Anfliegen üben
... und genau das würde ich nicht empfehlen. Man gewöhnt sich viel zu schnell eine "Schokoladenseite" an und vernachlässigt die andere. Meiner Meinung nach immer einzelne Schritte ausdenken und diese zielgerichtet üben. Hat man sich eine "Schokoladenseite" antrainiert, dann immer gezielt die andere üben und sich danach mit der "Schokolandenseite" belohnen. Außerdem in jeden Flug auch bereits gelernte Inhalte mit einbauen. So bleibt die Sache interessant.Zitat von carsten Beitrag anzeigenmuss ich unbedingt zustimmen. Anfliegen immer gleich und undrehen wie beschrieben.
Der Anfang ist beim Heli fliegen manchmal steinig und langweilig, aber hat man sich erst einma da durchgebissen, erfüllt es mit einer deutlich größeren Befriedigung, als sich nur auf neumodische Rettungen zu verlassen.CU,
Egbert.
- Top
Kommentar
-
AW: Anfliegen üben
ßhm mal blöd gefragt.
Was meinst Ihr mit Anfliegen? Mit der Nase auf mich zufliegen oder in 45° auf mich zu und dann die Landung einleiten?Aus technischen Gründen ist die Signatur auf der Rückseite dieser Nachricht.
- Top
Kommentar
-
AW: Anfliegen üben
@Dirk S: Ganz genau: Aus verschiedenen Richtunge anfliegen, dabei schön sauber kontrolliert und gleichmäßig Höhe abbauen. Dann direkt aufsetzen oder kurz vor dem Aufsetzen noch einen Bogen einbauen.
@Echo.Zulu: Genau dabei ist es passiert. Immer wieder etwas anders gemacht, damit ich mir keine Schokoladenseite angewöhne.
Und dann war ic hplötzlich unten.
- Top
Kommentar
-
AW: Anfliegen üben
@echo.zulu Aus kognitionstheoretischer Perspektive (Piaget z.B.) wäre zu viel Variation am Anfang eher nicht zu empfehlen, und eher die Komplexität zu verringern. Erstmal etwas geringfügig Neues Automatisieren, dann wieder etwas neues Anderes dazu nehmen.
Das wird beim Heli immer zum Entstehen einer "Schokoladenseite/-lage" führen. Ich würde (auch wenn ich selbst noch eher Anfänger bin) nie einem Anfänger empfehlen, gleich mit Schweben in allen Orientierungen zu beginnen. So wird doch erstmal die right-side-up-Hecklage die "Schokoladenlage", in die man immer zur Sicherheit zurückkehrt.
Und auch das normal/right-side-up-Fliegen wird erstmal die "Schokoladenlage", von der aus man sich dann an inverted wagt. Und ich denke, es braucht im Vergleich zum "einigermaßen inverted fliegen können" immens viel Training, dass sich inverted gleich sicher anfühlt wie Normallage.Zuletzt geändert von Windfinder; 08.08.2022, 17:57.Blade 230s v2, XK K110, Protos 380
Frysky Taranis mit Multimodul
- Top
Kommentar
-
AW: Anfliegen üben
Ich finde: was @windfinder schreibt macht absolut Sinn. Für mich auf jeden Fall.
Ich werde hoch oben weiter meinen Stiefel fliegen, langsam neue Dinge hinzunehmen und dann wie gewohnt mit dem Heck zu mir Höhe abbauen und sicher landen.
Ein kaputter Goblin reicht mir völlig.
Natürlich kann immer etwas passieren, aber ich muss es nicht herausfordern.
Turnübungen am Rande oder gar außerhalb meiner Comfortzone kann ich machen, damit ich mich fliegerisch weiterentwickle, aber nicht mehr in Bodennähe.
Es ist gut und ich bin dankbar all Eure Meinungen und Ratschläge zu hören / lesen.
Wahrscheinlich wären die für mich vorher auch in anderen Threads zu lesen gewesen, aber jetzt, nach dem Goblinkracher meines orangen Lieblingshelis, fallen Eure Worte auf ungleich fruchtbareren Boden.
So siehts ausâ?¦ Dank Euch allen, der Thomas
- Top
Kommentar
-
AW: Anfliegen üben
Ich geh jetzt noch zum Fliegen, denn es ist herrliches Wetter!
Den kleinen T-Rex 470 habe ich eingepackt und 5 volle Akkus.
Auf geht-s, ßben!
- Top
Kommentar
-
AW: Anfliegen üben
Ihr versteht mich völlig falsch. Wichtig ist doch, dass man kleine überschaubare Schritte macht, damit man sich nicht selbst überfordert. Hier wird leider viel zu oft der Eindruck vermittelt, dass ein Pilot, der nicht nach 3 Wochen Rückenfliegen übt, alles falsch macht. Ich habe vor ca. 24 Jahren mit dem Helifliegen begonnen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits 25 Jahre Flächenflug hinter mir, aber musste trotzdem mit dem Schwierigsten, nämllch dem Schwebeflug beginnen. Das ist heute auch nicht anders.
Heute hat man es zwar viel leichter, weil die Kreisel funktionieren und Motoren einfach so laufen. Wir mussten damals mit einem Ohr immer schon mit dem nächsten Motorabsteller oder dem nächsten mechanischen Defekt rechnen. Ich habe z.B. locker ein Jahr gebraucht um halbwegs sauber zu Schweben. Klar ging auch damals mal etwas kaputt, aber es hielt sich schon in Grenzen. Ich kann jedem nur empfehlen nichts auf irgendwelche Ratschläge im Forum oder in Videos zu geben, sondern man sollte sein Lerntempo und die Schrittweite an sich selbst anpassen. Wenn mal etwas nicht auf Anhieb klappt, dann eben einen Schritt zurück oder sogar mal einen Tag aussetzen ist immer besser, als den Fortschritt mit Gewalt zu erzwingen.
Das ist immer noch ein Hobby und kein Wettkampf. Spielerisch lernt man viel besser und zielgerichteter, als unter Druck. Ehrgeiz ist schon gut, aber es muss trotzdem in den Grenzen bleiben. Macht euch euren eigenen Plan und setzt ihn um, als an übertriebenen Vorstellungen zu scheitern. Meiner Meinung nach ist ein erfahrener Pilot vor Ort, der eure Fortschritte mit Abstand und ohne Druck beurteilt, wichtig. Aber sucht euch dann möglichst nur einen Mentor und nicht verschiedene, damit ihr euch nicht verzettelt.
Das ist meine Meinung zu dem Thema, andere mögen das anders sehen.CU,
Egbert.
- Top
Kommentar
-
AW: Anfliegen üben
Ja da sind wir dann doch einer MeinungZitat von echo.zulu Beitrag anzeigenWichtig ist doch, dass man kleine überschaubare Schritte macht, damit man sich nicht selbst überfordert.
das wollte ich auch ausdrücken..
Blade 230s v2, XK K110, Protos 380
Frysky Taranis mit Multimodul
- Top
Kommentar
-
AW: Anfliegen üben
Danke für Eure Einschätzungen!
Gestern Fliegen gewesen, die Microbeast's eingestellt, das Aufbäumen im Vorwärtsflug ist jetzt weg und die eingestellten Helis fliegen schnurgerade.
Insgesamt 5 Akkus in der Comfortzone geflogen, alles ist ganz geblieben, hat Spaß gemacht.
Es grüßt der Thomas
- Top
Kommentar
-
AW: Anfliegen üben
Da kann ich dir nur zustimmen.Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigenEhrgeiz ist schon gut, aber es muss trotzdem in den Grenzen bleiben.
Ich bin einen Sommer lang wirklich jede freie Minute auf das Feld um zu fliegen. Hab mich regelrecht dazu gezwungen. Hab auch sehr gute Fortschritte gemacht. Aber es hat oft keinen Spaß gemacht. Die Folge war, das ich das Jahr darauf fast keine Lust mehr hatte und wirklich fast nie geflogen bin, auch das Jahr danach nicht mehr wirklich.
Also, lieber dann fliegen wenn man Lust hat und es Freude macht, als es erzwingen zu versuchen. Der Fortschritt kommt dann schon, vllt. nicht so schnell, aber man erfreut sich mehr daran. Soll ja, wie gesagt, ein Hobby sein, kein Wettkampf! :-)
P.S.: Jetzt flieg ich auch öfters wieder meine Nitros, einfach weil ich dafür mehr Zeit einplanen muss und es mir ab und zu einfach mehr Spaß macht als nur einstecken und fliegen.G4.N, T600N, Whipl.N., E820/720/700
G770, G700, G570, 6HVU, 450L, Fireb., Brain, MZ24Pro
- Top
Kommentar
-
AW: Anfliegen üben
Das war bei mir die ersten drei Jahre total anders.Zitat von nightfarmer Beitrag anzeigenIch bin einen Sommer lang wirklich jede freie Minute auf das Feld um zu fliegen. Hab mich regelrecht dazu gezwungen. Hab auch sehr gute Fortschritte gemacht. Aber es hat oft keinen Spaß gemacht. Die Folge war, das ich das Jahr darauf fast keine Lust mehr
Ich war süchtig nach dem Fliegen und Verbessern, teilweise 2 x am Tag 5-6 Akkus mit dem Blade 230 S.
Zusätzlich noch Sim. Wenn ich aus beruflichen Grüßen nicht fliegen konnte, habe ich schon Entzugserscheinungen gehabt.
So unterschiedlich sind die Menschen und Ihre Einstellungen.
Habe mir sogar eine zweite Funke zugelegt um Sim fliegen zu können als die andere zur Reparatur geschickt werden musste.
Völlig bekloppt, aber war eine geile Zeit. Erfolg und Misserfolge lagen auch sehr nahe beieinander.
Aber da muss man durch, wenn man 3D fliegen will und sich das als Ziel gesetzt hat.Zuletzt geändert von Aviatoer69; 09.08.2022, 12:15.Gru�
Aviatoer69
Spektrum DX9,Blade McpX BL,550 SX,SE.
- Top
Kommentar

Kommentar