Welche Schmiermittel werden für einen Helikopter benötigt?
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AW: Welche Schmiermittel werden für einen Helikopter benötigt?
naja bei Seite 4 und weiteren Seiten wird da ja ganz schön gelästert. Aber ich denke mal jeder hat ja seine Meinung und jeder kann ja das nutzen, was er gerne möchte und wo er empfindet das Beste zu tun oder nicht zu tun.Zitat von Haraldle Beitrag anzeigenImmer eine Handbreit Luft unter dem Rotor.
Liebe Grü�e
Nicole
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AW: Welche Schmiermittel werden für einen Helikopter benötigt?
Nutze für alle Wellen auch nur DryFluid, seit es auf dem Markt ist.
Für die Drucklager im Kopf und im Heck Titan-Fett von Vario und für die Gummis im Kopf ausschliesslich Vaseline, die bei den Rexen beiliegt (ist bisher noch nichts zerbröselt).
Ach so, und bei Metallgetrieben (Winkelgetriebe von z.B. Scaleflying) DryFluid GearLube.
LG
Wolfgang
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AW: Welche Schmiermittel werden für einen Helikopter benötigt?
Jetzt hats mich auch interessiert...hab nachgelesen:
"Luft- und Raumfahrtbereich...Keramik...Gleitpolymer... Lotus-Gleitstoff...Bedürfnisse des Sport-, Freizeit- und Hobbybereichs...Extreme Heli...CA-Booster...High End...High Speed Gleitstoff..."
Waahnsinn! Muss ich auch haben !!
Da werden ja alle Klischees doppelt übererfüllt! Nano und nachhaltig hätte ich noch reingeschrieben!
Mich hätte ja interessiert, was es denn nun genau ist! Aber so genau wollte man sich da doch nicht festlegen. Das will ja der Kunde auch eigentlich nicht wissen! Der hat eh keine Ahnung! Könnte es sich um Kerzenwachs mit Kreide handeln??
Nicht schmutzbindend finde ich aber tatsächlich gut - das halte ich für entscheidend! Was nützt das tollste Schmiermittel, wenn sich Dreck ansammelt und sich bildender Schmirgel am Ende genau das Gegenteil macht, was eigentlich geplant war.
Ich bin leider altmodisch und freue mich wenn mir jemand verrät, ob ich ein Silikonöl / -Fett, ein Trockenschmierstoff wie Molybdändissulfit, Graphit oder Teflon oder ein MIneralöl oder -Fett oder ganz was anderes aus der Bio-Ecke erworben habe.
Wenn ich dann noch die Materialien einschätzen kann weiss ich, dass ich ein Mineralfett auf Gummi (EPDM) nicht anwenden darf, weil der aufweicht/aufquillt , ein Silikonöl nicht auf Kautschuk tun darf weil das sich "auflöst" und ich auf eine MgAlu-Lagierung kein Lithiumfett machen sollte. Dass verschieden legierte Fette sich gegenseitig auflösen und es zum "Ausbluten" kommt. (Läuft ölig auseinander und saut alles voll)
Alles hochwirksame Schmierstoffe, die aber nicht überall drauf dürfen.
...Es gab doch mal diese tollen Additive, die im KFZ-Bereich reingemischt werden konnten. MoS2 als Kraftstoffzusatz. Gab bei mir Hauptlagerschäden (Kugellager) an einer Kurbelwelle. Ein hochwirksamer Trockenschmierstoff der sich aber in den Kugellagern festwalzte und diese festgehen ließ - Totalschaden! Andereseits hat Apfelbeck in seinem dicken Tuningwälzer beschrieben, wie ein Gleitlager-Motor zerlegt und damit behandelt wurde und dann zu Testzwecken ohne ßl bis zum Exitus gefahren wurde. Das Ding lief noch etliche Kilometer ganz ohne ßl!
Fazit: Das richtige Zeug an der richtigen Stelle.
Ein Praxisversuch: Kunststoff-Kunststoff mit Teflon ergab: ßberhaupt keine nachvollziehbare Verbesserung. Dann Cockpitspray reingesprayt: Flutschte lange wie verrückt, Problem gelöst! (eigentlich kein Schmiermittel aber enthält wohl Silikonöl).
Es gibt auch Materialgegenüberstellungen wie zB. Gleilager ohne erforderliche Schmierung. So ein Hersteller macht ja manchmal echt gute Sachen.
Ich habe keine richtige Ahnung, aber ich vermute: Was überall ohne Schaden angewendet werden kann, hat vermutlich keine Wirkung. Weder eine schlechte noch eine gute. Ein Placebo.
Und um so mehr Marketing-Gerankel ein Produkt umgibt, destso toller wird es.
Aber, wie schon gesagt wurde, jeder sollte das kaufen woran er glaubt, was keinen Schaden anrichtet, und was ihn glücklich macht - und darum geht´s doch letztendlich beim Hobby, gelle!?
Zuletzt geändert von Schrauber; 20.10.2018, 18:31.K110 und Rex150 - hatten viel Spaß gemacht,
Oxy3, Taranis, neXt
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