Ich habe auch mit dem KDS und Paddelkopf das Schweben gelernt. Damit übst Du einfach noch mehr, den Heli stabil zu halten, als gleich auf flybarless umzusteigen. So ein Stabisystem, dass Du ja bei FBL bräuchtest, kostet ja auch noch mal echtes Geld.
ich kam mit dem Paddelkopf nicht wirklich klar. Das fängt mit der Einstellerei an (ist halt deutlich mehr zu schrauben als beim Flybarless) und hört mit dem Flugverhalten noch nicht auf. Meinen Paddel-450er habe ich ständig gecrasht und höchstens ein paar Minuten in der Luft gehabt. Wind (der bei uns irgendwie ständig weht) kommt erschwerend hinzu.
Mein "Durchbruch" kam mit einem Flybarless Heli: Blade MCPx. Winzig klein. "Stabilisiert". Und so leicht, dass Crashs - wenn man das Gas schnell genug rausnimmt - keinen wirklichen Schaden produzieren. Damit bin ich - auch bei erstaunlich viel Wind - etliche Stunden geflogen (zugegeben - vorher, auch vor den Flugversuchen mit dem Paddelkopf, hatte ich schon eine Menge Simulatorstunden drauf). Das geringe Crashrisiko nimmt schlicht die Angst. Die Flybarless-Elektronik wirkt mittlere Wunder gegen Böen. Und so lernt man sehr, sehr schnell.
Jetzt habe ich seit ein paar Tagen meinen 450er auf flybarless umgerüstet (mit dem Microbeast). Nach zwei Fehlversuchen/Crashs am Boden fliegt das Teil jetzt und ich habe schon 4 Akkuladungen geschwebt. Noch mit Analogservos. Gerade baue ich ihn aber auf Digitalservos um.
Flybarless finde ich persönlich viel einfacher zu fliegen. Man lernt schnell sich auf die Elektronik zu verlassen und das heißt dann, dass der Heli keine allzu heftigen Reaktionen z.B. auf Windböen mehr zeigt. Das beruhigt. Und mit Ruhe und ßbung klappt das dann auch mit dem steuern...
Ciao, Udo
P.S.: Ich bin weit davon entfernt den Heli WIRKLICH zu beherrschen, aber ich schmeiße ihn wenigstens nicht mehr bei jedem Flugversuch in den Dreck *g*
Sprich für einen Anfänger eher mit Paddelstange.
Anfänger sollten eigentlich immer noch eher mit einem Intermediate wie dem Blade mSR oder Koax beginnen, aber wer gleich einen CP nehmen will sollte als Anfänger unbedingt einen kleinen FBL-Heli (bis max. 450er) nehmen. Es muss aber ein Heli mit einem einfachen FBL sein, an dem nur ganz wenig einzustellen ist (nur zwei Regler für Gyroempfindlichkeit und ein Regler für die Trägheit sollten vorhanden sein).
Gerade für Anfänger auf einem CP ist das Paddel absolut "out". Wir verwenden für Umsteiger auf den CP prinzipiell nur noch RTF oder BNF FBL-Helis mit dem oben erwähnten einfach einzustellenden FBL. Das hat enorme Vorteile beim einfachsten Aufbau, leichter Reparatur, einfachster mechanischer und elektrischer Einstellung und geringen Crashschäden. Beim Flugverhalten sind diese Helis (so ordentlich gemacht, was leider nicht immer gelungen ist) eher einfacher und besser für Anfänger als Paddelhelis.
Diese Klasse der Helis hat sich so gut bewährt, dass zum Beispiel Walkera alle Helis auf FBL umgestellt hat, Paddel sind out. Andere Hersteller werden vermutlich folgen (müssen) um konkurrenzfähig zu bleiben, und so wird das Paddel bei kleinen CP wohl bald der Vergangenheit angehören, und nur noch bei größeren Helis ab dem 450er zu finden sein.
Ein robuster 450er mit Paddel ist allerdings noch eine gute Lösung, weil in dieser Klasse im Moment (wird sich sicher bald ändern) nur FBL Helis mit relativ komplizierter Einstellung am Markt sind. Aber schon in der Klasse darunter ist das völlig anders, siehe Walkera V370D05, Walkera Genius, Blade mCPX, Walkera V200D03 und wie sie alle heißen.
Nach mittlererweile 9 solcher von uns ausprobierten FBL Helis (Nummer 10 ist der V200D03 für 3D und Kunstflug, gerade bei uns im Flugversuch) ist jedenfalls unsere Devise für Einsteiger und Umsteiger eindeutig: Nie wieder Paddel.....
Ok, das hört sich allerdings auch sehr interessant an. Wäre für nen Anfänger wie mich wohl die bessere Wahl gewesen, aber da ich den KDS 450er relativ günstig erstanden habe und er nun mal da steht werde ich noch 1-2 Versuche mit dem Ding wagen .
Evtl. gibt es dann nochmal nen "Rückschritt" auf so einen kleineren FBL Heli.
Das ganze hört sich aber für mich als Laien momentan weniger nach selber fliegen können an, als nach das Ding macht das schon zu 90 Prozent selber (Autopilot).
Fällt da der Umstieg auf nen größeren Heli mit Paddel (wenns die bis dahin noch gibt) nicht wieder unheimlich schwer, bzw. muß komplett neu erlernt werden??
Die Flybarless-Elektronik wirkt mittlere Wunder gegen Böen. Und so lernt man sehr, sehr schnell.
Das ist gut nachvollziehbar - es fragt sich ob man das auch will...
Salopper Vergleich Paddelkopf - FBL
Ich habe auch Handgeschaltet Auto fahren gelernt, weil ich s wollte. Nun kann ich beides fahren ( Automat und Manuell )
Ich hätte auch den einfacheren Weg wählen können und direkt nur die Automatenprüfung machen können... dann könnte ich aber niemals einen Handgeschalteten fahren bzw. hätte meine liebe Mühe.
Wie gesagt - ist Geschmackssache.
Ich flieg gerne mit den Paddelköpfen und mag die Herausforderung alles Aussteuern zu müssen.
Andere mögen FBL genau deswegen weil man sich auf die Moves und nicht auf die Korrekturen konzentrieren muss --> schnellerer Fortschritt.
Dass FBL-Helis grundsätzlich leichter zu fliegen sind, ist Blödsinn. Ein perfekt eingestellter, spielfreier Paddelheli sollte sich bei Windstille auch nicht anders fliegen als ein FBL-Heli. Die FBL-Elektronik hat zudem auch ihre Tücken, da sie i.d.R. sehr empfindlich gegenüber Vibrationen ist.
ich hätt dort ma ne Frage bezüglich Stbilitätssysteme bei mehrblättrigen Rotorkopf? Ob es ohne noch gutmütig fliegbar ist oder ob man den doch ein solches System sich zulegen soll?
Hat einer von Euch schonmal einen FBL ohne Stabisystem geflogen? Oder woher wisst ihr, das das nicht geht. Ichhabe früher sogar den Schlüter-3-Blatt-Kopf ohne System geflogen und es ging. Es hat zwar ihre Eigenheiten, aber wenn man die kennst, ist es kein Problem. Zuhasue habe ich jetzt noch einen OF-3_blatt. Der muss auch mal irgendwann in die Luft.
Ok, das hört sich allerdings auch sehr interessant an. Wäre für nen Anfänger wie mich wohl die bessere Wahl gewesen, aber da ich den KDS 450er relativ günstig erstanden habe und er nun mal da steht werde ich noch 1-2 Versuche mit dem Ding wagen .
Evtl. gibt es dann nochmal nen "Rückschritt" auf so einen kleineren FBL Heli.
Das ganze hört sich aber für mich als Laien momentan weniger nach selber fliegen können an, als nach das Ding macht das schon zu 90 Prozent selber (Autopilot).
Fällt da der Umstieg auf nen größeren Heli mit Paddel (wenns die bis dahin noch gibt) nicht wieder unheimlich schwer, bzw. muß komplett neu erlernt werden??
1. Nein, der KDS ist keine so schlechte Wahl für einen Anfänger, der unbedingt gleich mit einem größeren CP beginnen will. Lasse ihn gut einstellen, übe kräftig an der Sim, dann hast Du eine gute Chance....
2. Falls das nicht funktioniert, eventuell tatsächlich der "Rückschritt" auf einen kleineren Heli, dann aber möglichst einen RTF Flybarless.
3. Nein, die Helis fliegen nicht zu 90% von selber, weder mit Paddel noch ohne Paddel. 90% macht der Pilot.
4. Der Umstieg auf Paddel ist überhaupt kein Problem. Ein guter FBL Heli für ungeübtere Piloten zeichnet sich dadurch aus, dass er exakt so fliegt, wie ein guter Paddelheli. Der Vorteil liegt hauptsächlich in den wenigen Bauteilen und der besseren Crashfestigkeit. Bei Windstille fliegen sich viele kleine FBL Helis fast genauso wie ein Paddelheli, bei Wind ist der FBL im Vorteil, hat aber mehr die Tendenz bei Böen unangenehm "Fahrstuhl" zu fahren.
Es gibt auch FBL die sich anders verhalten als ein Paddelheli, ein Musterbeispiel ist der Blade mCPX. An das andere Verhalten gewöhnt man sich aber sehr schnell. Es gibt auch kleine RTF Flybarless, bei denen das FBL nicht optimal an den Heli angepasst ist, die fliegen dann gelegentlich recht "ungewöhnlich".
Das gilt alles zunächst nur für die kleinen (unter 450er) Helis mit einfachen FBL Systemen, die auch ein Anfänger problemlos einstellen kann. Bei Helis ab dem 450er werden die FBL Systeme komplizierter, und sind Geschmackssache. Ich konnte kürzlich drei große Helis 550er bis 650er im Rundflug ausprobieren, einer davon war FBL. Wäre da nicht das fehlende Paddel, den Unterschied hätte ich kaum bemerkt.
ßrger mit der FBL Elektronik hatten wir bei ca. 15 Helis in den letzten Monaten nur zweimal, das hat der Händler auf Garantie sofort behoben (neuer Empfänger). Lediglich mit unseren sonst ganz hervorragend fliegenden mCPX hatten wir trotz Nachbesserungen mehr ßrger.
Der KDS ist eine gute Wahl. Ich würde mich jetzt auch nicht weiter verrückt machen lassen, denn du kannst damit ohne weiteres Fliegen lernen. Haben Hunderte vor dir auch schon geschafft. Einen weiteren kleineren Heli zu kaufen halte ich für rausgeschmissenes Geld.
ok, ich korrigiere mich ein bisschen. Der stabilose Kopf sollte auf "nicht-elektronik" ausgelegt sein. Hier mal ein Video ohne Elektrinik: http://www.youtube.com/watch?v=8L045xZNuUM
Das Video ist cool. Schade, dass sich FBL-Systeme ohne Elektronik nicht durchsetzen, das wäre schon interessant....
Es ist sehr wohl ein Problem eine Heli mit FBL-Kopf ohne FBL zu fliegen.
das ist ja mal völlig daneben.
Man muß natürlich nur wissen, wie man einen Heli richtig mechanisch einstellt.
Ein FBL (ohne Elektriktick) ist erheblich wendiger, entsprechend sind die Wege und Expo einzustellen.
Der einzigste Nachteil:
desto schneller man vorwärtsfliegt desto mehr muß die TS gedrückt werden.
Und Steuern muss man mit und ohne Elektronik, wenn man um die Kurve möchte.
Es liest sich manchmal wie:
- ich habe mal jemanden gekannt, der hat jemanden gekannt, dessen Opa hat gesagt, das ein Kollege von seinem Vater mal einen gekannt hat u.s.w., u.s.w.
Es kann aber auch sein. das alle Piloten die früher mit einem FBL (ohne Elektricktick) geflogen sind, damals schon viel besser und sicherer Fliegen konnte als die die hier schreiben das es fast unmöglich wäre.
Probiert es einfach mal aus, baut die Elektronik raus, reduziert Eure Wege mindestens um 50%, noch Expo drauf und los geht.
Es ist keine Hexerei.
Zusatz:
Früher hat man auch ohne Heckkreisel Rollen und Loops geflogen.
Wer könnte das denn noch heute ?
Zitat von sandokan Beitrag anzeigen
Es ist sehr wohl ein Problem eine Heli mit FBL-Kopf ohne FBL zu fliegen.
das ist ja mal völlig daneben.
Kleiner Test: Für jeden Piloten den Du mir nennst, der einen FBL-Kopf ohne FBL-System fliegt, nenne ich Dir 20, die das nicht tun.
Hältst Du dagegen?
Und da Du diese Aussage als "mal völlig daneben" bezeichnest und somit offenbar gerne etwas Pepp in Diskussionen bringst, würde ich Dich doch bitten, auch diese Aussage von Dir
Zitat von jochene
Der einzigste Nachteil:
desto schneller man vorwärtsfliegt desto mehr muß die TS gedrückt werden.
nochmal gründlich zu prüfen. Das habe ich nämlich noch nie gehört und wäre für eine Quelle dankbar. Ich bin auch da bereit, gegen jede Quelle von Dir 20 zu stellen, die das Gegenteil aussagen.
Deiner Meinung nach schwebt also ein Heli ohne FBL-System und ohne Paddelstange sehr stabil, weil man ja nicht schnell vorwärts fliegt. Ist es das, was Du denkst?
Wir verarbeiten personenbezogene Daten über Nutzer unserer Website mithilfe von Cookies und anderen Technologien, um unsere Dienste bereitzustellen, Werbung zu personalisieren und Websiteaktivitäten zu analysieren. Wir können bestimmte Informationen über unsere Nutzer mit unseren Werbe- und Analysepartnern teilen. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.
Wenn Sie unten auf "Einverstanden" klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzrichtlinie und unseren Datenverarbeitungs- und Cookie-Praktiken wie dort beschrieben zu. Sie erkennen außerdem an, dass dieses Forum möglicherweise außerhalb Ihres Landes gehostet wird und Sie der Erhebung, Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten in dem Land, in dem dieses Forum gehostet wird, zustimmen.
Kommentar