Moin Jochen,
ich habe gerade zufällig Deinen Thread gefunden und möchte Dir an einem
Beispiel eine Möglichkeit zeigen, wie Du das Modell deines Vaters
für eine spätere Verwendung wieder flugtauglich machen könntest.
Der Thread:
Du wirst erkennen, dass solch eine Aktion sehr zeitintensiv, leider nicht billig
und bei entsprechend schlechter Ersatzteilsituation auch nervenaufreibend ist.
Kurzum: Es hat Vorteile, fliegerisch nicht von einem Oldie abhängig zu sein.
Wenn ich mich aber daran erinnere, wie viel Freude ich bereits beim Bearbeiten
eines ersteigerten Modells hatte, möchte ich mir gar nicht ausmalen, wie ungleich
faszinierender diese Aktion mit dem Modell des eigenen Vaters sein muss.
Du kannst ja das Fliegen mit Deinem geeigneteren Modell erlernen und trotzdem
parallel Stück für Stück die Bell wieder herrichten.
Selbst wenn der Heli nachher nur schick aussieht und nicht geflogen werden soll,
kann sich so etwas bei einem Modell aus Familienbesitz ideell sehr lohnen.
Solltest Du das Modell aber verkaufen wollen, kann es besser sein, vorher nicht
mit Restaurationsversuchen zu beginnen.
Hier noch 2 Links:
Zum Rotorkopfproblem:
Zum Hauptzahnradproblem der Bell 222:
(Ich meine, auf Deinen Bildern aber das Hauptzahnrad eines Schlüter
HeliStar mit Freilauf zu erkennen- falls das Stimmt und das Zahnrad
intakt ist, hat Dein Vater dieses wohl mal "getuned" und Du kannst Dich freuen.)
Solltest Du das Modell tatsächlich irgendwann in Angriff nehmen wollen, kannst
Du ja auch im Oldie-Forum einen Thread dazu eröffnen und Probleme äussern.
Hilfe wird es dort bestimmt geben.

Kommentar