Hallo Hermann,
die Normen muss ich Morgen mal in der Firma einsehen, da kann ich jetzt nichts sagen, aber ein Kanalsprungverfahren ist für ein Modell nach meiner Meinung problematisch. Bei einem Kanalwechsel muss sich immer der Eingangsverstärker des Empfängers neu einregeln was bei den meisten Chips viel Zeit kostet etwa 100ms. Das Verfahren ist uns aus Bluetooth bekannt führt aber zu einem nicht verlässlichen Echtzeitverhalten.
Man bedenke das Spektrum die Servodaten mit ca 270Hz aktualisiert. Die zwei Kanal Variante erlaubt es immer mit einem Kanal den Kontakt zu halten was eine schnelle Einigung auf einen neuen Kanal bei Störungen erlaubt und zusätzlich eine konstante Aktualisierungsrate.
Sollte die Störung sich über das gesamte Band erstrecken hast Du mit beiden Systemen verloren analog zur alten Technik mit Diversity Empfänger.
Noch mal zur Erklärung beim Hopping Verfahren kann ein belegter oder gestörter Kanal angesteuert werden was zu einem sofortigen erneuten Kanalwechsel führt. Deshalb auch das nicht vorhersehbare Zeitverhalten. Das Sprungschema ist Sender wie Empfänger bekannt und fest vorgegeben.
Ich habe den ersten Post bewusst so ausgeführt weil leider viel Fachlich unbegründetes vorgetragen wird was den "Otto normal Verbraucher" verunsichert aber keine besondere Relevanz hat. Nach meinem Geschmack ist die 2. Kanal Technik von Spektrum die bessere Lösung die ich auch in einem Design gewählt hätte.
Damit keiner das falsch versteht die 2Ghz Technik hat nicht nur Vorteile!
Was ich noch vergessen habe im Nahbereich ist eine bidirektionale Kommunikation möglich, ob sie von Spektrum benutzt wird ist mir nicht bekannt.
Die Empfänger haben keinen Booster auch sind die Antennen nicht geeignet um solche Distanzen zu überbrücken siehe Senderantenne.
Gruß
Michael

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