Hi,
Ich hab zuerst mit dem Truflite und später Reflex geübt. Nach einer Weile konnte ich das ganze Programm von Schweben, Seitenschweben, Nasenschweben, Rundflug, Achten, aus dem Schnellflug sauber abfangen bis hin zu soften Kunstflugfiguren wie Loopings, Rollen, einfache Pirouetten und Rückenflug. Danach bin ich in einen Laden marschiert und hab mir einen Einsteigerhubi der 30er Klasse besorgt. Teil des Deals war eine Endabnahme und anschließendes Einfliegen durch den Händler (Imko Thiem - der Mann hat wirklich Ahnung von der Materie!). Meine Idee dahinter war, dass mir das beste Simulator-Training nichts hilft, wenn der Hubi aufgrund mangelnder Erfahrung falsch eingestellt und damit für den Anfänger unfliegbar ist.
Beim Erstflug (ganz alleine und ohne Kabel) spürte ich dann doch recht deutlich den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Die am Simulator mühsam trainierten Reflexe aus dem Kleinhirn wurden zunächst ständig von Bedenken aus dem Großhirn gestört und blockiert. Das hat sich aber schon innerhalb der ersten Gallone ziemlich gelegt.
Lange Rede kurzer Sinn: Ich würde als Mindestvoraussetzung Nasenschweben, Achten und sicheres Abfangen aus dem Schnellflug ansetzen. Dann klappt auch der (möglicherweise unfreiwillig eingeleitete) Rundflug ohne größere Panikattacken. Und den Hubi würd ich vor dem Erstflug von einem alten Hasen begutachten - oder besser noch - einfliegen lassen.
Sicher geht es auch mit weniger ßben oder ganz ohne Sim. Aber worum nicht das Risiko minimieren, zumal das Training am Simulator ja durchaus Spass bereitet?
cu Günter

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