Macht man den Kopf starr und die Blätter steif wird es zur nichts zu gebrauchenden Schüttelkiste, wenn man mal richtig fliegen will.
Rotorblätter - Unterschiedliche Schwerpunkte, aber gleiches Gewicht
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AW: Rotorblätter - Unterschiedliche Schwerpunkte, aber gleiches Gewicht
Solange der Rotorkopf weich ist, das einzelne Rotorblatt nach oben ausweichen kann und man keine großen Roll- und Nickmomente auf den Rumpf übertragen will, geht das.Zitat von PMO Beitrag anzeigen
Macht man den Kopf starr und die Blätter steif wird es zur nichts zu gebrauchenden Schüttelkiste, wenn man mal richtig fliegen will.
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AW: Rotorblätter - Unterschiedliche Schwerpunkte, aber gleiches Gewicht
Hi,
Das ist doch alles schön und gut.. ich finde immer wieder aussagen wie "geht nicht, ohne wenn und aber, usw"
dabei muss ich oftmals lachen weil ich weiss dass geht.. mit und und aber oder wenn..
ich bin meinen paddelheli schon ohne gyro geflogen.. einen FBL ohne FBLsystem einen Kleien ohne heckrotor..... Mit holzblättern auf nem raptor 50 tictocs und ein heckservo für 9,95€
Die leute gucken immer blöd...mit der frage: Wie das geht?? aber im forum wurde gesagt !!! dass ein heckservo für nen 600 mindestens 50€kostet und am besten 130€
Daher ....
gruß Paul
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AW: Rotorblätter - Unterschiedliche Schwerpunkte, aber gleiches Gewicht
Hallo,
eigentlich wurde schon alles gesagt. Ich schreibebe nur nochmal damit nicht ein Anfänger wieder auf die Idee kommt, ein Heli mit unterschiedlichen Blattschwerpunkt kann nicht abheben.
Zentrifugalkraft: F = m * r * (2 * pi * f)^2 mit:
- m = Masse
- r = Radius an dem die Masse angreift
Das ist so und kann auch durch glaube nicht verändert werden.
Bitte nicht falsch verstehen die Blattschwerpunkte anzugleichen ist nicht schädlich oder so, bringt aber nichts.
Der Grund warumm die Singelrotor Helis nicht richtig funktionieren ist, weil immer nur an einer Seiter der Hauptrotorwelle Auftrieb erzeugt wird.
Grüße
Tom
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AW: Rotorblätter - Unterschiedliche Schwerpunkte, aber gleiches Gewicht
Hallo,Zitat von LarsBraun Beitrag anzeigenViele Erfahrungswerte, viel Voodoo hier....
....Wuchtest du ein Blatt bei einer best. Drehzahl, kannst du das natürlich auch bei unterschiedlichem Schwerpunkt ruhig bekommen. ßnderst du aber dann die Drehzahl (Anlaufen etc.) schüttelt sich das Ding.
dem ist nicht ganz so.
Die Formel für die Fliehkraft ist: F=m?²r
Für ein statisches Gleichgewicht (Hebelgesetz): m1 x r1 = m2 x r2
F=Kraft
m=Masse (m1 bzw. m2 entsprechend linkes und rechtes Rotorblatt)
?²=Winkelgeschwindigkeit im Quadrat (quasi die Drehzahl)
r=Radius an dem sich der Schwerpunkt befindet (r1 bzw. r2 entsprechend linkes und rechtes Rotorblatt)
Gehen wir nun davon aus das die Rotorblätter mit Hilfe einer Blattwaage und Tesafilm statisch ausgewogen wurden und im Gleichgewicht sind (m1 x r1 = m2 x r2), sieht man sehr schön das die Drehzahl (Winkelgeschwindigkeit ?²) zwar Einfluss auf die entstehenden Fliehkräfte (F) an der Blattlagerwelle hat, aber an beiden Blättern.
Gruß, Axel
P.S. das "?" sollte eigentlich ein kleines Omega sein. Wird aber leider hier nicht dargestellt und durch dieses doofe "?" ersetzt.Zuletzt geändert von Hanss Axel; 22.08.2013, 13:13.NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
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AW: Rotorblätter - Unterschiedliche Schwerpunkte, aber gleiches Gewicht
Das ist eben das Problem in einem Forum!Zitat von Tom_1975AQ Beitrag anzeigeneigentlich wurde schon alles gesagt.
Eigentlich wurde das schon in Post #9 geklärt. Aber dann steigt einer ein paar Tage später neu mit ein, ließt sich das Geschriebene nicht durch und 40 Post´s später "darf" man ihm es noch einmal erklären!
Gruß, AxelNE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
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Aber Hallo!!
Nochmal zurück:
Die Formel ist: Zentrifugalkraft: F = m * r * (2 * pi * f)^2 oder anders: F = m * v^2 / r
mit:
- m = Masse
- r = Radius an dem die Masse angreift
Die Geschwindigkeit geht sogar im Quadrat ein!! Nix unabhängig und so! Je schneller ein System dreht, desto mehr wirkt sich eine Unwucht aus - ein stehendes hat keine...
Da sich die Blattgröße und der Blattschwerpunkt in der Regel im Betrieb nicht ändert, hängt die Unwucht NUR von der Drehzahl ab. Kleb doch mal was auf ein Blatt und gib Gas...
Die Blattmasse wird hier gerechnet als sei sie nur im Schwerpunkt vorhanden und die Massenverteilung bei beiden Blättern identisch. Ist leichter so zu rechnen. Haben die Blätter eine total unterschiedliche Massenverteilung vor und hinter dem Schwerpunkt, kannst du statisch natürlich nichts mehr wuchten (Piloto). Is klar.
So ein Einblattrotor funkt schon. Hat sogar zum Teil energetische Vorteile. Funktioniert bei konstanter Drehzahl. Hat aber im dynamischen Bereich nur Nachteile. Siehe "http://de.wikipedia.org/wiki/Einfl%C3%BCgler_%28Windkraftanlage%29". Das war lange ein Steckenpferd von Prof. Wortmann bei uns an der Uni. Theoretisch ok, aber praktisch...
Autoreifen werden halt für schnellere Fahrt gewuchtet. Wenn du langsam fährst, ist v gegen 0 und somit die Unwucht nicht da. Wenn du aber mit 300 statt 100 fährst, merkst das wieder!! Und die Gewichte macht man an die Felge, weil man im Gummi so schlecht Gewinde schneiden kann... Sorry, das musste sein.
PMO: Natürlich geht viel. Frage ist halt immer nur, wie. Ich sagte nur, dass das reine Physik ist, ohne wenn und aber. Und das stimmt. Zwick doch mal an einem Ventilator ein Blatt ab. Natürlich bläst der noch. Aber halt immer aus einer anderen Richtung weil er dann wandert... Und allzu lange halt auch nicht...Handvoll Grü�e, Lars
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@Axel: Wenn beide Blätter identisch statisch gewuchtet sind, also m1xr1 = m2xr2, dann kürzt sich die Drehzahl raus. Da hast recht. Liegts aber einbisschen daneben, geht's im Quadrat hoch...Handvoll Grü�e, Lars
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Nochmal (musste zu lange Denken...)
@Axel: Wenn beide Blätter identisch statisch gewuchtet sind, also m1xr1 = m2xr2, dann kürzt sich die Drehzahl raus. Da hast recht. Liegts aber einbisschen daneben, geht's im Quadrat hoch...
Das Problem ist doch, dass zwei Blätter gleich schwer sein können, aber dabei einen unterschiedlichen Schwerpunkt haben können. Dann stimmt da nix mehr. Statisch sind die dann dennoch in der Waage.
Sind sie unterschiedlich schwer und bringst sie dann rein statisch ins Gleichgewicht, wird der Schwerpunkt unterschiedlich sein. Dann stimmt auch nix mehr.
Also erst mal den Schwerpunkt bei beiden identisch machen und danach im Schwerpunkt solange Gewicht ändern bis sie statisch im Gleichgewicht sind. Dann stimmts.
Alles andere funkt nicht.Handvoll Grü�e, Lars
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AW: Rotorblätter - Unterschiedliche Schwerpunkte, aber gleiches Gewicht
Ja! Aber auf beiden Seiten!Zitat von LarsBraun Beitrag anzeigenLiegts aber einbisschen daneben, geht's im Quadrat hoch...
Somit ist es weiterhin gleich.
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Das must du mir erklären wie du die Formel umgestellt hast!Zitat von LarsBraun Beitrag anzeigenAber Hallo!!
Nochmal zurück:
Die Formel ist: Zentrifugalkraft: F = m * r * (2 * pi * f)^2 oder anders: F = m * v^2 / r
Richtig!Zitat von LarsBraun Beitrag anzeigenJe schneller ein System dreht, desto mehr wirkt sich eine Unwucht aus .
hast du aber die Blätter mit der Blattwaage ausgewuchtet, gibt es keine Unwucht die sich auswirken kann.
Nun, die Kraft greift nunmal im Schwerpunkt! Das kannst du und eine unterschiedliche Massenverteilung auch nicht ändern.Zitat von LarsBraun Beitrag anzeigenDie Blattmasse wird hier gerechnet als sei sie nur im Schwerpunkt vorhanden und die Massenverteilung bei beiden Blättern identisch. Ist leichter so zu rechnen. Haben die Blätter eine total unterschiedliche Massenverteilung vor und hinter dem Schwerpunkt, kannst du statisch natürlich nichts mehr wuchten
Ok, mein Auto fährt keine 300 da es bei 250 abgeregelt ist, aber spüren tue ich nichts.Zitat von LarsBraun Beitrag anzeigenAutoreifen werden halt für schnellere Fahrt gewuchtet. Wenn du langsam fährst, ist v gegen 0 und somit die Unwucht nicht da. Wenn du aber mit 300 statt 100 fährst, merkst das wieder!! Und die Gewichte macht man an die Felge, weil man im Gummi so schlecht Gewinde schneiden kann... Sorry, das musste sein.
Die Gewichte werden an der Felge angebracht weil es völlig Wurst ist wo sie sind und die Felge eben der beste Platz dafür ist.
Beispiel Turbine Jet Cat:
Die wird bei recht niedriger Drehzahl ausgewuchtet indem man an einem "Flügel" außen etwas wegschleift. Da überprüft niemand die Massenverteilung. Die ist eh zum Teufel wenn eine Seite außen abgeschliffen wird, die andere aber nicht.
Trotzdem läuft sie bei 35.000/min und bei 125.000/min perfekt ohne Vibrationen.
Naja....
Gruß, AxelNE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
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Nö sind sie nicht.Zitat von LarsBraun Beitrag anzeigenNochmal (musste zu lange Denken...)
Das Problem ist doch, dass zwei Blätter gleich schwer sein können, aber dabei einen unterschiedlichen Schwerpunkt haben können. .... Statisch sind die dann dennoch in der Waage.
Denk noch mal...
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Sorry Mod´s das ich schon wieder poste.
Aber ich kann nicht anders.
@LarsBraun:
Sorry wenn es jetzt vielleicht doof rüber kommt, soll aber kein Angriff sein.
Du schreibst:
Nun, bei der ersten Formel wird die Kraft (F) umso größer, je größer der Radius (r) ist. Soweit ok.Zitat von LarsBraun Beitrag anzeigenDie Formel ist: Zentrifugalkraft: F = m * r * (2 * pi * f)^2 oder anders: F = m * v^2 / r
Aaaaaaber..... bei deiner zweiten Formel, die ja deiner Aussage nach die gleiche wie die erste sein soll, nur anders
, wird die Kraft plötzlich umso KLEINER je größer der Radius wird, da du nun durch "r" dividierst.*?
Sie ist wirklich anders, deine zweite Formel!
Aber jetzt bin ich fertig.
Glaub es, oder lass es bleiben, oder erkläre mir warum das so ist wie du es schreibst.
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Sorry @LarsBraun
Du hast natürlich recht!
Bei der zweiten Formel rechnest du mit der Umfangsgeschwindigkeit V.
Da diese sich zusammen mit dem Radius ändert und das im Quadrat, kürzt sich der Radius unten raus und einmal Radius bleibt oben stehen.
Sind also die gleichen Formeln.
Mein Fehler!
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Sorry, es zweifelt niemand eure Formel an. Nur kann man die Korrektur der Unwucht einer banalen Stahlscheibe auf ein dynamisches Rotorsystem mit Schlag- und Schwenkbewegungen der Rotorblätter übertragen? Absolut nein!!!
Daß die Korrektur des Battschwerpunkts wurscht und egal ist, ist schlicht weg nur für einen Rausschmiß bei Eurocopter gut. Ob man diese Korrektur bei allen unserer Modellhelis und Flugstilen merkt, ist eine andere Sache. Einige von uns fliegen ja auch größere Sachen und die lesen hier auch mit.
Der Einrotor mit dem Hammer läuft im Flug nur deshalb wuchtig, weil das Rotorblatt auf der einen Seite in den Konuswinkel geht, die O-Ringe nachgeben und den Hammer infolge der durchgehenden Blattlagerwelle nach unten drückt und damit auch näher zur Rotordrehachse bewegt. Macht das gleiche mal mit einer geteilten Blattlagerwelle oder Schlaggelenken!
Ich war dabei, als ein Jet-Ranger (manntragend) dynamisch am Heckrotor gewuchtet wurde. Wahrscheinlich kann Bell keine Blätter statisch auswuchten? Oder ist es vielmehr so, daß etwas mehr dahinter steckt als ein Physikbuch.
hab ich gefunden:
OlliW Auswuchten von Rotorblättern: Was die Schulphysik dazu sagt
Gruß
BrunoZuletzt geändert von Gast; 22.08.2013, 17:08.
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Hab´s gelesen.Zitat von Piloto Beitrag anzeigen
Da wird mit vielen komplizierten Formeln die Durchbiegung, dynamische Effekte, Vorlauf, Spureinstellung, Blattschwerpunkt usw. gerechnet.
Schön.
Und wie wird Aufgrund dieser schönen und komplizierten Formeln das Blatt nun ausgewuchtet?
Da wird ein Massenausgleich der Blätter vorgenommen indem sie gewogen und mit Tesa (an der Blattwurzel) auf´s gleiche Gewicht gebracht werden.
Danach kommen sie auf eine Blattwaage und wiederum mit Tesa wird ein Gleichgewicht eingestellt.
Im Endeffekt wird doch dadurch überhaupt kein Massenschwerpunkt berücksichtigt und die Blätter haben zum Schluss doch wieder unterschiedliche Massen.
Er schreibt ja auch am Ende:
Bitte berichtigen falls ich falsch liege.Noch eine Bemerkung dazu wo die Ausgleichsmassen, bzw. der Tesafilm, angebracht werden sollten. Im Prinzip ist es völlig egal wo, solange am Ende die Blätter gewuchtet sind (der Blattschwerpunkt ist diesbezüglich in keiner Weise ausgezeichnet, im Gegensatz zu manchen Behauptungen)
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