AW: Rotorblätter - Unterschiedliche Schwerpunkte, aber gleiches Gewicht
@Hanns Axel: genau so isses.
@glange: ich kenne das Video. Man darf nicht vergessen, daß der Hammer keine Schlagbewegungen ausführt weil er keinen Auftrieb beim Pitchen erzeugt dadurch stören sich keine zwei dynamischen Systeme und das Ding fliegt prima und Vibrationsfrei wie man sieht.
Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht
Desweiteren nehmen wir mal an, dass sich im Vorwärtsflug, die vorlaufende Blattspitze
20mm anhebt (was schon viel ist) und das rücklaufende Blatt annähernd gerade bleibt.
aber: Klugscheißermodus an: Dann würde ich eine Rolle fliegen, das gleiche ich durch die Taumelscheibe wieder aus. Das Hintere Blatt muss sich heben damit es den Heli noch vorne treibt.
AW: Rotorblätter - Unterschiedliche Schwerpunkte, aber gleiches Gewicht
für das auswiegen der blätter braucht man doch keine sündhaft teure waage. da reicht ein stück gewindestange, oder eine lange schraube und 2 mutten samt unterlegscheiben. damit spannt man beide blätter zusammen und legt die schraube/gewindestange aussen auf z.b. gläser auf. vorher sollte man den schwerpunkt der blätter ausgewogen haben und mit bleistift auf den blättern markiert haben. wenn sich dann rausgestellt das ein blatt mit einem stück tesa korrigiert werden muss, dann immer am schwerpunkt des blattes aufkleben. einfacher gehts doch nicht.
aber: Klugscheißermodus an: Dann würde ich eine Rolle fliegen, das gleiche ich durch die Taumelscheibe wieder aus. Das Hintere Blatt muss sich heben damit es den Heli noch vorne treibt.
Ich glaub ihr habt beide unrecht.
Im Vorwärstflug muss das zurücklaufende Blatt (mehr) Auftrieb erzeugen.
Im Vorwärstflug muss das zurücklaufende Blatt (mehr) Auftrieb erzeugen.
Hallo,
ich denke mal, dass heben des Blattes was @Blademaster meinte, war nicht eine Veränderung des Anstellwinkels um Auftrieb zu erzeugen, sondern eine Durchbiegung des Blattes aufgrund der höheren Anströmgeschwindigkeit im Vorwärtsflug.
Gruß, Axel
NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
Forza 450EX; Forza 700;
T14SG
für das auswiegen der blätter braucht man doch keine sündhaft teure waage. da reicht ein stück gewindestange, oder eine lange schraube und 2 mutten samt unterlegscheiben. damit spannt man beide blätter zusammen und legt die schraube/gewindestange aussen auf z.b. gläser auf. vorher sollte man den schwerpunkt der blätter ausgewogen haben und mit bleistift auf den blättern markiert haben. wenn sich dann rausgestellt das ein blatt mit einem stück tesa korrigiert werden muss, dann immer am schwerpunkt des blattes aufkleben. einfacher gehts doch nicht.
gruss guenni
Hallo Guenni,
genauso hat es der TS ja auch gemacht.
Mit der Schraube auf den Gläsern sind die Blätter bei ihm im Gleichgewicht. Allerdings ist der Schwerpunkt dabei unterschiedlich.
Das dies möglich ist wurde bereits geklärt, weil in dieser Situation die beiden Blätter dann ein unterschiedliches Gewicht haben.
Jetzt geht es darum, ob man so fliegen kann oder nicht.
Gruß, Axel
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AW: Rotorblätter - Unterschiedliche Schwerpunkte, aber gleiches Gewicht
Hab gar nicht gewusst, daß man Mathe studieren muß, um mit Hilfe von ganz komplizierten Formeln die Rotorblätter zu wuchten!
Jetzt hab ich doch glatt all die Jahre alles falsch gemacht und meine Helis fliegen und schweben absolut perfekt!
Das einzige was ich mache ist, die Blätter mit Hilfe einer Rotorblattwaage zusammen zu schrauben, auf den dazugehörigen "Ständer" zu legen und mit Tesa (das ich dann im inneren Drittel des Blattes anbringe) die Blätter so auszuwuchten, daß keines von beiden auch nur einen Zentimeter nach unten geht.....also die Blätter absolut waagerecht stehen!
Auch wenn das absolut falsch ist, es funktioniert schon seit Jahren ohne Studium und Goldwaage
Hab gar nicht gewusst, daß man Mathe studieren muß, um mit Hilfe von ganz komplizierten Formeln die Rotorblätter zu wuchten!
Neee...
must nicht studieren dafür.
Aber es ist doch auch interessant mal zu erfahren [SIZE="4"]wie und warum[/SIZE] etwas funktioniert und nicht nur [SIZE="4"]das[/SIZE] es funktioniert.
Denn wenn man sich auch für die Hintergründe interessiert und auch versteht, macht es vieles leichter und manche Fragen kommen erst gar nicht auf.
Gruß, Axel
Zuletzt geändert von Hanss Axel; 17.08.2013, 09:57.
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genauso hat es der TS ja auch gemacht.
Mit der Schraube auf den Gläsern sind die Blätter bei ihm im Gleichgewicht. Allerdings ist der Schwerpunkt dabei unterschiedlich.
Das dies möglich ist wurde bereits geklärt, weil in dieser Situation die beiden Blätter dann ein unterschiedliches Gewicht haben.
Jetzt geht es darum, ob man so fliegen kann oder nicht.
Ja, kann man. Im Flug ist absolut nichts zu spüren, dass es Vibrationen gibt oder die Elektronik wg. Vibs spinnt. Alles ist gut mit den Blättern, die auf der Gewindestangen-Glaswaage gleich ausgependelt sind, aber einen unterschiedlichen SP haben.
AW: Rotorblätter - Unterschiedliche Schwerpunkte, aber gleiches Gewicht
Viele Erfahrungswerte, viel Voodoo hier.
Aber das ist halt reine Physik. Wie oben von BladeMaster beschrieben.
Wuchtig ist das Zeug nur, wenn bei einer best. Drehzahl beide Blätter die selbe Zentrifugalkraft erzeugen. Und die ist eine Funktion von Drehzahl, Blattmasse und dem Abstand zum Blattschwerpunkt. Basta. Kein wenn und aber.
Wuchtest du ein Blatt bei einer best. Drehzahl, kannst du das natürlich auch bei unterschiedlichem Schwerpunkt ruhig bekommen. ßnderst du aber dann die Drehzahl (Anlaufen etc.) schüttelt sich das Ding. Wer's genau machen will, wuchtet das Blatt auch noch um die Längsachse (dann wandert dieser Schwerpunkt auch bei unterschiedlichen Anstellwinckeln identisch).
Schaut Euch mal an, was die an Turbinenschaufeln für einen Aufwand treiben damit die vibrationsfrei laufen... Oder flieg mal einen perfekt gewuchteten Heli im Vgl. zu einem ungewuchteten. DAS MERKT MAN EXTREM. Und die Mechanik hält vieeeel länger.
Ein absolutes Maß gibts natürlich nicht. Aber umso besser, desto besser!
Daher verstehe ich die ganze Diskussion hier nicht!
Ist mal jemand mit nicht sauber gewuchteten Autoreifen gefahren*
Handvoll Grü�e, Lars
VStabi mit bisschen Mechanik drum rum
Blattgewicht und Schwerpunkt absolut identisch, aber die Gewichtsverteilung im Blatt doch unterschiedlich, was ich so von außen gar nicht prüfen konnte. Auch eine Ursache für Vibrationen.
Wuchtig ist das Zeug nur, wenn bei einer best. Drehzahl beide Blätter die selbe Zentrifugalkraft erzeugen. Und die ist eine Funktion von Drehzahl, Blattmasse und dem Abstand zum Blattschwerpunkt. Basta. Kein wenn und abe
Wuchtest du ein Blatt bei einer best. Drehzahl, kannst du das natürlich auch bei unterschiedlichem Schwerpunkt ruhig bekommen. ßnderst du aber dann die Drehzahl (Anlaufen etc.) schüttelt sich das Ding.
Hallo,
die Drehzahl hat da keinen Einfluss darauf.
Da sich beide Blätter im Regelfall gleich schnell drehen, ändern sich auch die entstehenden Kräfte an beiden Blättern gleichmäßig.
Beispiel Autoreifen:
ßberleg doch mal, wo werden die Gewichte angebracht? An der Felge! Kein Mensch weiß, ob der Schwerpunkt dann auf beiden Seiten des Rades an der selben Stelle ist. Das Rad ist einfach nur im Gleichgewicht. Und bei jeder Drehzahl ruhig.
Gruß, Axel
Zuletzt geändert von Hanss Axel; 22.08.2013, 10:43.
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