Heckfinnen generell zu kurz?

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  • tpole
    Member
    • 04.05.2011
    • 112
    • Tad

    #16
    AW: Heckfinnen generell zu kurz?

    ich fand sie auch immer zu kurz, dazu kippt der Heli nach hinten beim Transport oder Verstauen. Daher, habe ich nie eine Finne benutzt. Die wurden gleich durch eine Kohlestab ersetzt. Wie es aussieht ... mich störte es nicht und in 3 Jahren hatte nie Bodenkontakt oder Einhacken.

    my 2 cent

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    • kater68
      kater68

      #17
      AW: Heckfinnen generell zu kurz?

      Zitat von tpole Beitrag anzeigen
      ich fand sie auch immer zu kurz, dazu kippt der Heli nach hinten beim Transport oder Verstauen. Daher, habe ich nie eine Finne benutzt. Die wurden gleich durch eine Kohlestab ersetzt. Wie es aussieht ... mich störte es nicht und in 3 Jahren hatte nie Bodenkontakt oder Einhacken.

      my 2 cent
      Hallo,

      das ist ja auch ein interessanter Ansatzpunkt. Gibts da vielleicht auch ein Bild von, ich stelle meine Finnnenverlängerungen heute abend ins Netz ein.

      Grüsse Manfred

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      • tpole
        Member
        • 04.05.2011
        • 112
        • Tad

        #18
        AW: Heckfinnen generell zu kurz?

        Gibts da vielleicht auch ein Bild von
        Gibt's schon

        war nicht meine Idee, ist 'geklaut'
        Danke an den 'Erfinder'

        Befestigung ist selbst gemacht aus Kupferblech
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        • waldi2503
          waldi2503

          #19
          AW: Heckfinnen generell zu kurz?

          Hello!

          Heckfinne-Längen-Probleme bekommt man auch dann, wenn man mit weniger Drehzahl unterwegs ist. Denn da brauchst dann etwas längere Heckblätter. Und da bei meinem TDR die HeRoBlätter 120mm lang sind, hatte ich immer grüne oder sogar kaputte Blätter wenns mal Schotter oder Asphalt war.

          Ich hab dann einfach die Kufenseitenteile abgeschnitten und in Kohlestangen eingeklebt. Fertig war das "Hohe Heck".

          Bilder bibts hier RC-Heli Community - Einzelnen Beitrag anzeigen - Landekufen im TDR

          Nur beim landen muss man etwas "nicken" damit man nicht zuuu viel auf den Kufenecken aufsetzt.

          Waldi

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          • Hero67
            Hero67

            #20
            AW: Heckfinnen generell zu kurz?

            Auf ebenen Grund braucht es schon mordsmäßige Schräglagen beim Aufsetzen, damit die Heckfinne nicht mehr ausreicht, solange die noch etwas länger als die Blätter ist. Auch auf sehr unebenen Grund in der Botanik hatte ich damit eher selten ein Problem, beim Aufsetzen nehme ich dann immer die Nase etwas runter.

            Es gibt paar triftige Gründe, warum es eine suboptimale Idee ist, das Problem durch eine längere Heckfinne zu beheben.

            - Wenn man z.B. bei einer Auro mit einer langen Heckfinne in Vorwärtsfahrt den Boden pflügt, ist das nicht wild, das ist wie ein Windfahneneffekt.
            Ein Hocker auf drei Beinen wackelt zwar nicht, hat man beim Aufsetzen aber eine leichte Rückwärtsfahrt und die Finne sticht in den Boden, dann kann der Heli zu einer Seite rumschwingen und umkippen, auch wie beim Windfahneneffekt nur etwas ausgeprägter, man hat dann fast einen Hebel, das Medium Erdboden hat i.A. eine höhere Dichte als Luft

            - Auch wenn man den Heli schön senkrecht aufsetzt und die lange Heckfinne dann wirklich ihren Dienst tut und Kontakt mit dem Boden aufnimmt, weiß ich nicht, ob eine Heckrohraufnahme gerade wegen des langen Hebels nun prinzipiell dafür konstruiert ist, dass man den Heli auf dem Heckrohr absetzt. Wenn die Landung dann wirklich mal etwas ruppiger ausfällt, würde ich mich bei dem ein oder anderen Heli nicht über ein abknickendes Heckrohr wundern.

            Wenn man die Heckfinne verlängern will, dann besser mit einem federnden Draht, der zwar bei sanften Aufsetzen den Abstand hält, aber nicht so steif ist, dass er direkt als Hebel wirkt. So etwas in der Art, wie man das auch bei richtigen Helis mit "zu kurzer Heckfinne" oder den entsprechenden Scalern macht. Ein gutes Beispiel ist das z.B. eine Bell 222 bzw. Airwolf.

            Bei den Rexen ist am unteren Ende der Heckfinne ja immer eine Bohrung vorhanden. Ich weiß nicht, ob das für die Befestigung eines solchen Federdrahtes gedacht ist, ein anderer Zweck fällt mir aber nicht ein.

            Das Landegestell hinten höher zu setzen ist da schon die bessere Idee. Auch einem Stabi ist das ziemlich egal, ob der Heli beim Start nun leicht nach vorne geneigt steht (wenn er auf der langen Heckfinne stehen würde, wäre das auch der Fall), eine Stabi arbeitet ja mit Drehratensensoren und nicht mir Lagesensoren. Egal ob Stabi oder Paddel, der Heli wird direkt beim Abheben leicht nach vorne gehen, da der Schub des Rotors in diese Richtung in nicht senkrecht zum Erdboden geht. Das ist ja aber gar nicht verkehrt, solange man nicht Nose-In startet.

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            • Uwe Caspart
              Senior Member
              • 19.08.2005
              • 7418
              • uwe
              • EDDS / Goldboden

              #21
              AW: Heckfinnen generell zu kurz?

              ...und gelandet wird dann auch mit Fahrt, denn beim geraden Einschweben bringt das hinten höher legen null niente nada
              Kontronik. Simply the best.

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              • Klaus O.
                Senior Member
                • 03.12.2007
                • 22475
                • Klaus

                #22
                AW: Heckfinnen generell zu kurz?

                Zitat von Uwe Caspart Beitrag anzeigen
                ...und gelandet wird dann auch mit Fahrt, denn beim geraden Einschweben bringt das hinten höher legen null niente nada
                Moin Uwe,

                kannst Du mir dann erklären, wieso das Minicopter beim Joker 3 serienmäßig gemacht hat?
                Ich hatte noch nie ein Problem damit beim Landen.
                Gruß Klaus

                Wer emotional wird hat keine sachlichen Argumente mehr und somit verloren.

                Kommentar

                • Hero67
                  Hero67

                  #23
                  AW: Heckfinnen generell zu kurz?

                  Wenn die tektonischen Verwerfungen es nicht anders zulassen, muß ich ja auch ohne irgendwelche Höherlegungen den Heli mit leichter Vorwärtsfahrt aufsetzen, wenn ich das Heck nicht in einem Maulwurfshügel versenken will
                  Nur kommt das Heck dann trotzdem wieder runter, wenn der Rotor ausläuft und das Aussteuern am Boden ist zudem bei einem Stabi auch nicht so das Gelbe vom Ei. Wenn der Heli nicht gerade stark hecklastig ist, bleibt der Hintern mit dem höhergelgten Landegestell auch beim Auslaufen in der Luft. Und wenn der Boden schön eben ist, kann man ihn schön gerade auf den hinteren Kufenenden aufsetzten und dann sanft nach vorne kippen lassen.

                  Ich halte beides nicht für notwendig, aber eine längere Heckfinne ist die schlechtere Wahl.

                  Hier hat zwar jemand beim Einstellen die Richtung von Nick vertauscht, und die Heckfinne ist nur minimal länger als die Blätter, aber an einer zu kurzen Heckfinne lag das nicht. Wenn man sich die 2. Slowmo genau anschaut, dann sieht man, dass der Heli schon extrem auf dem Hintern sitzt und der Heckrotor immer noch nicht den Boden berührt und dass der Heli sich nicht zerlegt, weil der Heckrotor den Boden berührt, sondern der Heli eben über den Hebel der Heckfinne umkippt.
                  Super Crash T-Rex 600 vom Michael.
                  Zuletzt geändert von Gast; 07.08.2012, 15:38.

                  Kommentar

                  • dive26
                    dive26

                    #24
                    AW: Heckfinnen generell zu kurz?

                    Wenn man die Heckfinne verlängern will, dann besser mit einem federnden Draht, der zwar bei sanften Aufsetzen den Abstand hält, aber nicht so steif ist, dass er direkt als Hebel wirkt. So etwas in der Art, wie man das auch bei richtigen Helis mit "zu kurzer Heckfinne" oder den entsprechenden Scalern macht. Ein gutes Beispiel ist das z.B. eine Bell 222 bzw. Airwolf.
                    Das Problem beim Airwolf (so finde ich): Dieser federnde Draht ist gerade einmal 5mm länger als der Heckrotorkreis und steht am Boden auf, wenn der Airwolf mit ausgefahrenem Fahrwerk steht.

                    Beim Starten und Landen auf ebenen Flächen kein Problem. Auch wenn sich der Heli bei Starten ein wenig in eine Richtung dreht (wenn man beim Knüppel hochfahren auch etwas Seite erwischt oder der Gyro in einer anderen Richtung initialisiert wurde), rutscht das Heck dadurch ohne größere Problem in die richtige Richtung.

                    Jedoch stellt das im Gras ein Probelm dar, da sich dieser Draht sehr wohl im Gras verheddern kann. Wenn ich im Gras starte, dann schaue ich, dass der Heli so rasch wie möglich senkrecht nach oben kommt und korrigiere dann erst das Heck. Sonst fällt das Ding einfach um wenn es sich mit dem Heck im Boden verkhakt.



                    Generell finde ich den Abstand vom Heckrotor zum Boden sehr kurz, aber anders würde es nicht so "scale" aussehen.

                    Kommentar

                    • Hero67
                      Hero67

                      #25
                      AW: Heckfinnen generell zu kurz?

                      @Dive26: Der Draht muß dann seitlich eben noch etwas federnder ausgelegt werden. Mechanisch am sichersten wären zwei in Längs- und Querrichtung angebrachte Halb- oder Teilkreise. Einen in längrichtung angebrachten Kreis sieht man öfter an einer Bell 222, das ist sicher besser als der kleine Enterhaken nach hinten raus.

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                      • RALF B.
                        Senior Member
                        • 22.06.2010
                        • 4261
                        • Ralf
                        • SLS

                        #26
                        AW: Heckfinnen generell zu kurz?

                        Code:
                        Einen in längrichtung angebrachten Kreis sieht man öfter

                        Auf diesem Bild kann man es sehr schön an einer Bo 105 sehen

                        [FONT="Comic Sans MS"]GruÃ? Ralf [/FONT]
                        ---
                        BO 105, BK 117, Hughes, Jet Ranger ...

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                        • kater68
                          kater68

                          #27
                          AW: Heckfinnen generell zu kurz?

                          Zitat von Hero67 Beitrag anzeigen
                          Hier hat zwar jemand beim Einstellen die Richtung von Nick vertauscht, und die Heckfinne ist nur minimal länger als die Blätter, aber an einer zu kurzen Heckfinne lag das nicht. Wenn man sich die 2. Slowmo genau anschaut, dann sieht man, dass der Heli schon extrem auf dem Hintern sitzt und der Heckrotor immer noch nicht den Boden berührt und dass der Heli sich nicht zerlegt, weil der Heckrotor den Boden berührt, sondern der Heli eben über den Hebel der Heckfinne umkippt.
                          Ich glaube, hier hast Du mich missverstanden. Ich habe eben keinen ebenen Boden zu Verfügung.
                          Wenn der Boden uneben ist und z.B ein Grasbüschel genau dort wächst, wo meine Heckfinne beim Landen aufsetzt, dann kann der Grasbüschel leicht in den Heckrotor gelangen. Ist die Finne 10mm länger, dann gewinne ich 10mm mehr Bodenfreiheit bis zur Kollision.

                          Schnelles Aufsteigen ist in unebenen Gras und FBL eh Pflicht, ein Rumrutschen auf dem Boden führt sowieso unweigerlich zu Crash.
                          Beim Landen dito. Allerdings verschafft eine länger Finne einfach mehr Abstand zum Heckrotorkreis, so können eben auch Steinchen (auf unbefestigten Feldwegen) weniger leicht aufgewirbelt werden, weil der Abstand größer ist.

                          Der oben geschilderte Rex wäre so oder so gecrasht....

                          Fragt sich, ob ein generell eine Nummer größeres Landegestell nicht die beste Maßnahme darstellt. Das ßbermäßige Schrägstellen durch das Unterlegen vom Landegestell halte ich für weniger glücklich, ein Abkippen des Helis in der letzten Phase der Landung ist unweigerlich erforderlich.

                          Grüsse Manfred

                          Kommentar

                          • Hero67
                            Hero67

                            #28
                            AW: Heckfinnen generell zu kurz?

                            Zitat von kater68 Beitrag anzeigen
                            Ich glaube, hier hast Du mich missverstanden. Ich habe eben keinen ebenen Boden zu Verfügung.
                            Ich meistens auch nicht. Ich muss beim Wildfliegen auch immer eine Position suchen, in der der Heli beim Start noch genug Luft unter dem Heck hat und beim Landen wird es dann halt ein bißchen schwieriger.

                            Das in dem Video sollte nur veranschaulichen, was passieren kann wenn der Heli mit zuviel Rückwärtsfahrt auf der Heckfinne aufsetzt. Der Boden unter den Kufen hätte auch maximal uneben sein können, die waren ja eh weit in der Luft.

                            Zitat von kater68 Beitrag anzeigen
                            Wenn der Boden uneben ist und z.B ein Grasbüschel genau dort wächst, wo meine Heckfinne beim Landen aufsetzt, dann kann der Grasbüschel leicht in den Heckrotor gelangen. Ist die Finne 10mm länger, dann gewinne ich 10mm mehr Bodenfreiheit bis zur Kollision.
                            Das ist wohl war. Ich habe es trotz Fliegen auf übelsten ßckern aber selbst in meinen Anfängertagen nicht geschafft, dabei irgendetwas zu schreddern. Gibt nur grüne Flecken auf den Rotorblättern

                            Zitat von kater68 Beitrag anzeigen
                            Schnelles Aufsteigen ist in unebenen Gras und FBL eh Pflicht, ein Rumrutschen auf dem Boden führt sowieso unweigerlich zu Crash.
                            Beim Landen dito. Allerdings verschafft eine länger Finne einfach mehr Abstand zum Heckrotorkreis, so können eben auch Steinchen (auf unbefestigten Feldwegen) weniger leicht aufgewirbelt werden, weil der Abstand größer ist.
                            Bei Feldwegen hat man ja meistens nicht so sehr das Problem von Unebenheiten. Wenn Du da mehr Abstand zum Boden haben willst, dann muß die Heckfinne ja so lang sein, dass der Heli immer auf der Heckfinne steht und die hinteren Kufenenden immer in der Luft. Dann steht der Heli auch leicht mit der Nase nach vorn. Da würde ich dann doch lieber die Kufen höherlegen.

                            Zitat von kater68 Beitrag anzeigen
                            Der oben geschilderte Rex wäre so oder so gecrasht....
                            Das ist natürlich richtig.

                            Zitat von kater68 Beitrag anzeigen
                            Fragt sich, ob ein generell eine Nummer größeres Landegestell nicht die beste Maßnahme darstellt. Das ßbermäßige Schrägstellen durch das Unterlegen vom Landegestell halte ich für weniger glücklich, ein Abkippen des Helis in der letzten Phase der Landung ist unweigerlich erforderlich.
                            Eben deshalb würde ich im Zweifelsfall eher zum höhergelegten Landegestellt greifen. Es ist doch gehupft wie gesprungen, wenn der Heckrotor mit dem Hintern hoch soll, muß man den Heli nach vorne neigen. Ich glaube schon, dass das mehr Sinn macht dabei auf dem Landegestell zu stehen, als auf der wabbeligen Heckfinne.
                            Oder gleich das ganze Landegestell höherlegen. Ich bin am Anfang immer mit dem Landegestell eines T-Rex 500 unter einem 450er geflogen. Geht optisch noch so gerade durch, hilft aber bei hohem Gras.
                            Zuletzt geändert von Gast; 07.08.2012, 17:13.

                            Kommentar

                            • helicopterxxl
                              Member
                              • 02.06.2007
                              • 997
                              • Klaus
                              • da wo ich gerade bin...(--> Nähe LFSB)

                              #29
                              AW: Heckfinnen generell zu kurz?

                              Zitat von Rapti Beitrag anzeigen
                              ich habe an meinem 550er Rex vorne das tiefere 700er Landegestellt geschraubt..
                              So steht das Ding jetzt auch wie eine Katze vor dem Mäuseloch
                              Hi,

                              ist das bei AuRo's nicht etwas verwirrend?
                              Allg. ärgere ich mich auch über die "generell zu kurze Heckfinne" und suche da noch die optimale Lösung (für mich!).

                              Gruß in die Schweiz

                              Klaus
                              G700 HeliJive+HK-4525, Futaba 18SZ, 2x G570, G500 Sport (im Aufbau)

                              Kommentar

                              • Chlaus
                                Member
                                • 23.04.2008
                                • 537
                                • Niklaus
                                • Trogen/AR/CH

                                #30
                                AW: Heckfinnen generell zu kurz?

                                Hoi

                                Nach einer Autorotation ins Gras ist mir mal die Heckfinne im Gras hängen geblieben. Diese wurde gleich in den Heckrotor gedrückt und ich musste Heroblätter und Finne ersetzen, was nicht sehr günstig ist.
                                Deshalb würde ich die Heckfinne nicht noch verlängern. Das beste ist meiner Meinung nach den Abstand über das Landegestell zu vergrössern.

                                Gruss Chlaus

                                Kommentar

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