1. hätte das dann jeder Paddelheli
2. und viel wichtiger: Der Heckrotor "drückt" zwar den Heli nach rechts. Durch die Kreiselpräzession geschieht dies aber um 90 Grad versetzt -> Der Heli wird nach hinten gedrückt. (Genau deswegen sollen die Heroblätter ja gegen den Uhrzeigersinn laufen und der Schwerpunkt etwas nach vorne versetzt sein)
Hab dafür noch ne ganz andere Theorie:
Bei einem schnellem Flug steht die Paddelebene nicht parallel zur Rotorebene. (Das Vorlaufende Blatt hat mehr Geschwindigkeit im Bezug zur Luft, dadurch ist dort auch mehr Luftwiderstand, durch diesen werden die Blätter stärker "gerade" gezogen, wodurch wiederum die Paddelstange dort "hochgezogen" wird) Lässt sich gut bei einem schwebendem Heli bei viel Wind beobachten.
Wenn ich jetzt Pitch gebe, muss sich die Paddelebene erst neu auf die Bedingungen einstellen. Da dies etwas dauert, kippt der Heli zunächst zur Seite.
Das könnte man leicht überprüfen indem man Paddelgewichte abnimmt oder die Paddelstange verkürzt, da die Korrektor dann schneller von statten geht.
Oder eher die Gegenfrage: Fliegt einer der Betroffenen mit großen und weit aussen liegenden Paddelgewichten?






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