Wind auf dem Flugplatz
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Gast
Ist natürlich alles eine Gewohnheitssache. Wenn man aber am Abend mal Lust hat, den 2 m Motorsägen gemütlich zu bewegen und der steht eigentlich nur in der Luft, dann verliert man irgendwann die Lust auf den Platz zu fahren. Deshalb habe ich es in diesem Jahr einfach bleiben gelassen.Zitat von trailblazer Beitrag anzeigen
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Zur Zeit liegt eine Schlechtwetterlage über Mitteleuropa (nördlich der Alpen). Vielleicht verzieht die sich bald und der Hochsommer kann uns doch noch den "Hitzetod" bringen.Zitat von Chris Lange Beitrag anzeigenMoin,
seit nunmehr 25 Jahren fliege ich Modellhubschrauber, aber in keinem Jahr ist mir der Wind so stark aufgefallen wie in diesem. Ab und zu fühlt es sich an, als wäre man am Meer.
Die ersten 15 Jahre meiner Helikopterkarriere habe ich im Westerwald geflogen. Die Gegend ist ja für Wind bekannt. Trotzdem hatten wir im Sommer viele Flugtage, die eher ruhig waren. Als ich vor 10 Jahren in den Mannheimer Raum gezogen bin, wurden die Bedingungen besser. Noch weniger Wind und weniger Regentage im Jahr. In den letzten 3 Jahren hat das mit dem Wind und vor allem den Böen zugenommen. Dieses Jahr gab es gefühlt 10 Tage, die mal ein wenig ruhiger waren. Ansonsten war man eigentlich gut beraten einen 700er mit deutlich über 5kg zu fliegen.
Ein Bekannter von mir arbeitet als Zimmermann. Der konnte mir das Wind-Phänomen (mit 200 Tage/Jahr auf Hausdächern) bestätigen.
Wie sieht das auf euren Flugplätzen aus und wo befinden sich die Plätze? Ist das nur eine Entwicklung die das Rhein Neckar Tal betrifft, oder kann man das auch noch an anderen Flugplätzen beobachten?
Grüße Chris
Ich bin kürzlich bei starken Wind meinen T-Rex 300x geflogen. Das war eine interessante Erfahrung.T-Rex 300X, Oxy 3, Goblin Fireball, T-Rex 470L, Goblin 570 Sport
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Auch hier in BW bei Karlsruhe das Gleiche.
Der Flugplatz in Spöck liegt auch auf einem freien Feld, nichts was den Wind bremst. Wenn sich bei mir zuhause die Äste leicht bewegen steht dort der Windsack senkrecht. Einzig der Flugplatz in Rülzheim (RP) liegt im Wald. Solange man nicht über die Wipfel kommt geht es da.
Dieses Jahr hatte ich einen relativ windstillen Tag: Der Ostermontag
Ansonsten immer mehr oder weniger starker Wind, oder Regen. So ab 20km/h flieg ich dann auch nicht mehr, weil es mir einfach keinen Spass macht. Es geht nicht ums „es geht schon“.
Morgens fliegen habe ich aufgegeben, das krieg ich irgendwie mit meiner alten Birne nicht hin. Dann lieber Nachmittag mit Wind.
Man gewöhnt sich tatsächlich dran. Nur Wind von vorn, das krieg ich nicht verarbeitet.
Ist dann bitter an schönen Tagen. Der Platz mit Nord-Südausrichtung, die Sonne im Nacken und vorne bläst es dir die Mücken ins Gesicht.
Herrlich
Aber im Ernst: Klimawandel sei Dank. Mit dem Wind müssen wir wohl leben. Aber wie schon angesprochen die Kollegen mit den leichten Seglern und Thermikliebhabern. Die tun mir echt leid.
Unser Flugbuch ist nahezu leer…
zu viele Helis...
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Bei uns in Vorarlberg im Rheintal auch nicht viel anders. Obwohl es bei uns eigentlich zu 90% Wind hat, ist es heuer noch gefühlt öfters und stärker und vor allem böiger.
Ich hab mich daran gewöhnt, geht auch nicht anders, sonst könnt ich fast nie fliegen. Unsere Segler etc. die fliegen meist am Sonntag Vormittag. Vormittags gehts eigenlich immer besser, der Wind kommt dann eher gegen Mittag und gegen Abend flaut er wieder etwas ab.
Geflogen bin ich heuer trotz Wind fast immer, knapp 400 Flüge bislang, hab ich in über 10 Jahren noch nie geschafft. Nur einmal hatte es starke Föhn Böen aus Süden, da hab ich abgebrochen. Wind der zu mir (ins Gesicht) bläst und den Heli zu mir drückt macht mir deutlich weniger aus als wenn er von hinten kommt und den Heli andauernd von mir wegbläst. Ist aber, zumindest bei mir, Gewohnheitssache. Früher, als ich noch oft ziemlich unsicher war, bin ich bei dem Wind der mir heute nichts mehr ausmacht, auch nicht mehr geflogen.G4.N, T600N, Whipl.N., E820/720/700
G770, G700, G570, 6HVU, 450L, Fireb., Brain, MZ24Pro
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Ich wohne mit meiner Familie jetzt seit über neun Jahren in der Gemeinde Sankt Wolfgang (Oberbayern). Von unserer gemieteten Doppelhaushälfte sind es etwa drei Minuten zu Fuß zum großen Bolzplatz im Ort. Er besteht aus aus einem Fußballplatz und einem BMX Parkour. Die Fläche ist von einer großen Weide umschlossen. Eigentlich genau das richtige Gelände für einen Wildflieger wie mich und meinem Sohn mit unseren Blade 120S2 und 230S Smart und den beiden Schaumwaffeln. Wir haben Anfang vorletzten Jahres mit unserem neuen Hobby angefangen. Damals war wettertechnisch noch alles in Ordnung. Wie in den Jahren davor. Seit Anfang letzten Jahres haben wir tagsüber praktisch nur noch durchgängig Wind. In den frühen Morgen- und Abendstunden gibt es zwar regelmäßig Windpausen, die man aber praktisch nur im Sommer und Herbst nutzen kann. Ansonsten gibt es anstatt des Windes nur Regen oder Kälte. Diese Jahr war bisher sogar noch extremer. Der Jahreserstflug fand erst Mitte Juni statt.
Ich habe schon mal überlegt, ob ich mit Sohnemann in den nächstgelegenen Modellflugverein eintreten soll. Der liegt nur etwa 2,5 bis 3 km Luftlinie entfernt. Aber dort gibt es vier Monate im Jahr Flugverbot wegen der Wiesenbrüter. Es sind natürlich mit die besten Flugmonate im Jahr. Wenn man dann die eisigen Wintermonate und die Schlechtwetterphasen einrechnet, bleiben einem praktisch nur Mitte Juli bis Ende September. Dafür den Jahresbeitrag plus hohe Aufnahmegebühr zahlen. Nö.
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Hallo,
bei mir in der Eifel habe ich, zumindest gefühlt, nicht mehr oder weniger Wind wie die letzten Jahre. Ich entscheide mich nach Lust und Zeit zum Fliegen. Die letzten Tage gab es etwas Wind und Regen. Trotzdem bin ich mit 380er bis 700er zum Fliegen gewesen. Das was mich ernsthaft vom Fliegen abhält ist Kälte und Zeit.
Also nutzt den Sommer!
Gruß
Peter"Fliegen ist die Kunst den Boden zu verfehlen", Douglas Adams
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4 Monate im Jahr Flugverbot? Und das über den Frühling bis in den Sommer?Zitat von Jens H. Beitrag anzeigenIch habe schon mal überlegt, ob ich mit Sohnemann in den nächstgelegenen Modellflugverein eintreten soll. Der liegt nur etwa 2,5 bis 3 km Luftlinie entfernt. Aber dort gibt es vier Monate im Jahr Flugverbot wegen der Wiesenbrüter. Es sind natürlich mit die besten Flugmonate im Jahr. Wenn man dann die eisigen Wintermonate und die Schlechtwetterphasen einrechnet, bleiben einem praktisch nur Mitte Juli bis Ende September. Dafür den Jahresbeitrag plus hohe Aufnahmegebühr zahlen. Nö.
Nein danke, sowas würd ich mir auch nicht antun. Wundert mich dass es den Club überhaupt noch gibt. Wir bezahlen ca 120.- im Jahr Beitrag, da ist aber die Versicherung und die Anmeldung zum AeroClub schon dabei. Und Flugverbot gibt es normal nur einen Tag im Jahr, 1. November, Allerheiligen, mal vorausgesetzt es wird nicht gerade was am Platz gearbeitet.
Aber das mitm Wind ist halt so ne Sache, gerade mit so Schaumwaffeln und kleinen Helis. Bei Wind ist alles unter 360er Größe ziemlich unbrauchbar, bei richtig böigem Wind machts erst mit 6-700ern Spaß.
Eigentlich wollte ich mir heuer auch so einen Segler bzw. Motorsegler kaufen, aber wenn es, wie bei uns, fast immer Wind hat, machts halt auch keinen Spaß. Der einzige Vorteil den ich dabei sehe, ich bin sehr oft alleine am Platz (was ich eigentlich gerne mag), speziell wenns etwas windiger ist.G4.N, T600N, Whipl.N., E820/720/700
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Zitat von nightfarmer Beitrag anzeigenBei uns in Vorarlberg im Rheintal auch nicht viel anders. Obwohl es bei uns eigentlich zu 90% Wind hat, ist es heuer noch gefühlt öfters und stärker und vor allem böiger.
Ich hab mich daran gewöhnt, geht auch nicht anders, sonst könnt ich fast nie fliegen. Unsere Segler etc. die fliegen meist am Sonntag Vormittag. Vormittags gehts eigenlich immer besser, der Wind kommt dann eher gegen Mittag und gegen Abend flaut er wieder etwas ab.
Geflogen bin ich heuer trotz Wind fast immer, knapp 400 Flüge bislang, hab ich in über 10 Jahren noch nie geschafft. Nur einmal hatte es starke Föhn Böen aus Süden, da hab ich abgebrochen. Wind der zu mir (ins Gesicht) bläst und den Heli zu mir drückt macht mir deutlich weniger aus als wenn er von hinten kommt und den Heli andauernd von mir wegbläst. Ist aber, zumindest bei mir, Gewohnheitssache. Früher, als ich noch oft ziemlich unsicher war, bin ich bei dem Wind der mir heute nichts mehr ausmacht, auch nicht mehr geflogen.
Stimme dir vollkommen zu
ich wohne auf der CH-Seite des Rheins und fliege aber nur Helis.
Zur Abwechslung fliege ich wild auf "meiner" Stammwiese und zwischendurch auf dem Club-Flugplatz, so habe ich den Wind einmal von links und einmal von rechts
mir passt der Wind weder von vorne noch vom Rücken her.
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Zitat von Bruno Ziegler: Viel Wind viel Training!
Bei mir auf dem Platten Land im Landkreis OS ist es wie bei vielen meiner Vorrednern.
Wind, Wind.........
Aber jetzt zahlt es sich aus das ich den Leichtbauwahn nicht mitmache.
Und wenn es in den Abendstunden doch mal Windstill wird macht es umso mehr Spaß.
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Das nennt man dann „Extreme Thermik“.Zitat von Homer Beitrag anzeigen…steht dort der Windsack senkrecht…
Grüße Udo
RAW, Kraken, Goblin, Urukay, Genesis
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Wir schreiben hier meist über die "gefüllte" Windgeschwindigkeit und die der Vergangenheit verklären wir auch meist da ja "früher alles besser war".
Hier sieht man die Windgeschwindigkeit 10m über Grund und die genauen Daten kann man sich hier herunterladen. bzw hier Index of /climate_environment/CDC/observations_germany/climate/subdaily/wind/ (dwd.de)​Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
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Etwas Wind zum dagegen ankämpfen ist ja auch nicht schlecht. Aber plötzlich auftauchende starke Windböen sind aber nicht so der Hit, wenn der Heli auf einmal zur Seite oder nach unten weggedrückt wird. Von unserem Küchenfenster aus kann ich die Baumreihe hinter meiner Flugwiese sehen und den einzelnen großen Baum vorne neben dem BMX Platz. Sie liegen praktisch in Reihe. Somit kann ich immer an der Bewegung der Äste beurteilen, ob es sich lohnt die Lipos zu laden. Es kommt aber auch oft vor, dass ich bei wenig Wind oder gar Windstelle loslaufe und sich die Situation rapide ändert, wenn die Modelle gerade in der Luft sind. Ist halt der Kampf Mensch gegen die Kräfte der Natur.Zitat von Watson Beitrag anzeigenZitat von Bruno Ziegler: Viel Wind viel Training!
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Genau so ist es. Einfach nutzen was da ist.Zitat von Watson Beitrag anzeigenZitat von Bruno Ziegler: Viel Wind viel Training!
Einen TDSF habe ich zwar nicht aber meinen Piuma (4,2kg) scheuche ich auch bei 70km/h Böen durchs Training.Aber jetzt zahlt es sich aus das ich den Leichtbauwahn nicht mitmache.Gruss, Lutzceterum censeo librum facierum esse delendam
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Lustig wird das nur bei Wind, wenn man einen Heli einstellen will. Aber nicht jeder verfügt wie ich, über einen eigenen großen Garten der noch dazu an drei Seiten durch Bäume vor Windböen geschützt ist. Da sind auch viele Flüge z.B. mit meinem kleinen Mikado Logo 200 möglich. Und natürlich die täglichen Trainingsflüge auf engen Raum.
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