Selbstbau BEC

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  • Bee
    Bee

    #16
    Selbstbau BEC

    Hi Marcus,

    vielleicht würde es helfen, nicht immer aneinander vorbei zu reden, und zwischen idealer und realer Kondensator hin und her zu wechseln, so wie man es gerade zum argumentieren gerne hätte. Mal Sinus mal FFT, so wie es gerade passt.....
    Ich fasse daher mal (zum letzten Mal) die Dinge zusammen, die meiner Meinung nach bei der Verwendung von zwei Parallel geschalteten 78S05 wichtig sind:

    1.) 1 keramischer Kondensator möglichst nahe am Ausgang jedes 78S05; Grund: Hindert die Regler am Aufschwingen (z.B. von Motorola im Datenblatt vorgeschrieben)

    2.) 1 Elko am Ausgang jedes 78S05 mit 100uF für jedes Ampere tatsächlich genutzten Ausgangsstroms als Stützkondensator. (z.B. vom Motorola im Datenblatt vorgeschrieben)

    3.) Die Herstellerangaben können nach eigenem Ermessen abgeändert werden. Wer die Herstellerangaben befolgt hat eine Spannungsquelle, die auch unter widrigen Umständen funktioniert.

    4.) 2us entsprechen nicht zwangsläufig 200kHz. Sinus ist schön, aber im Heli leider nicht zu finden. Eine FFT ergibt nahezu das gesamte Frequenzspektrum.

    5.) Der 78S05 bricht am Ausgang um 0,5V ein, wenn die Stromstärke am Ausgang von 0 auf 1,5 Ampere innerhalb von 2us ansteigt (Versorgungsspannung 10V) Der 78S05 braucht dann ca. 5us bis die Störum ausgeregelt ist.
    ßhnlich wirken sich auch Störungen aus, die von einer schwankenden Versorgungsspannung herrühren. Und das mit einem 220uF Kondensator am Ausgang. Mit 100uF habe ich es nicht nachgemessen und werde das auch nicht tun, denn: Mit 100uF sieht es auf jeden Fall nicht besser aus.


    Guten Flug
    Micha

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    • Marcus
      Marcus

      #17
      Selbstbau BEC

      Hallo Michi,

      tut mir leid, wenn ich meine Argumentationsweise gewechselt habe, aber ich bin davon ausgegangen, dass
      -Ein Elko bei 200kHz nicht mehr als idealer Kondensator angesehen werden kann
      -Ein keramischer Kondensator bei 200kHz noch locker als idealer Kondensator angesehen werden kann (ist ja für den HF-Bereich ausgelegt)

      Außerdem habe ich nie behauptet, dass ich von 200kHz sinus ausgehe. Du hast von 5us gesprochen, was im einfachsten Fall einer Sinusschwingung von mindestens 200kHz entspricht. Tatsächlich sind noch wesentlich höhere Frequenzen vorhanden, die das Einschwingverhalten beschreiben, allerdings sind keine geringeren Frequenzen enthalten.
      Die 200kHz sollten nur ein Anhaltspunkt für die minimal zu unterdrückende Frequenz sein, da die Impedanz eines Kondensators eben Frequenzabhängig ist.
      Schließlich wollte ich dir damit nur zeigen, dass es bei solch (für Elkos) hohen Frequenzen nicht mehr so stark auf den Wert des Elkos ankommt.

      Im Datenblatt von ST ist übrigens nicht die Rede von 100uF/Ampere.
      Hier wurden alle Beispielmessungen bei einem Ausgangskondensator von 0,1uF durchgeführt.
      Auch hier bricht die Spannung kurzzeitig um 0,5V zusammen, wenn der Strom auf 1,5A ansteigt. (Figure 10)
      Somit wäre eigentlich gar kein Elko erforderlich (wenn man mit den 0,5V leben kann)

      [a href=\"http://eu.st.com/stonline/books/pdf/docs/2148.pdf\"]http://eu.st.com/stonline/books/pdf/docs/2148.pdf[/a]

      Kann leider das Motorola Datenblatt vom 78S05 nicht finden! Kannst du mir mal einen Link nennen, damit ich die Datenblätter vergleichen kann ?

      Grüße
      Marcus

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      • Marcus
        Marcus

        #18
        Selbstbau BEC

        .

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        • Bee
          Bee

          #19
          Selbstbau BEC

          Hi Markus,

          Antwort siehe PN.

          Gruss
          Micha

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