Hubi versenkt ... aber wirklich "versenkt"

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  • dl7uae
    dl7uae

    #16
    Re: Hubi versenkt ... aber wirklich "versenkt"

    Wow, Gerd, U-Boote! Da frag' ich mich sowie schon immer, wie das mit der Steuerung geht.
    Wg. der Auswirkungen und Reichweiten hast Du Recht, dafür ist beim Boot die Antenne meist ein noch weniger nasser Schnürsenkel und das Störaufkommen höher.
    Als HF-Mensch und Funkamateur stehe ich aber dazu, dass irgendwelche hypothetischen Salze im Wasser (solange Süßwasser ) weniger bedeutend sind, als Schäden an Bauelementen durch dauerhafte Feuchtigkeitseinwirkung. Daher würde ich schneller Trocknung die höhere Priorität geben. Das Ganze ist nur Ansichtssache meinerseits, kann auch daneben liegen.
    Einen meiner Helis habe ich bisher nicht so angefeuchtet, nur mal ein Regenflug ab und zu.

    Tom

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    • GerdS
      Senior Member
      • 20.03.2005
      • 1219
      • Gerd
      • Bodensee

      #17
      Re: Hubi versenkt ... aber wirklich "versenkt"

      Tom, ich durfte das bisher auch nur bei ßberwassermodellen ausprobieren, z.B. meiner guten 40 Jahre alten Graupner Elke, als Neffe sie mal wieder versenkt hat

      Doch, halt, vor 25 Jahren gab's mal einen U-Boot Unfall, da wurden auch einige Elektronikkomponenten zumindest etwas feucht...

      Gruß Gerd
      FPV mit Quadrocoptern und Booten, U-Boote

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      • GaeGuu
        GaeGuu

        #18
        Re: Hubi versenkt ... aber wirklich "versenkt"

        Also Leute ich möchte mich wirklich herzlich bei euch bedanken!

        Ich hab wirklich geglaubt ich müsste neue elektronik im Wert von knapp 500.- (Franken) kaufen

        Nun, es hat bis auf Motor & Steuergerät - habe ich noch nicht ausprobiert - alles überlebt!!!

        Grüsse,
        Alex
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        • GaeGuu
          GaeGuu

          #19
          Re: Hubi versenkt ... aber wirklich "versenkt"

          Aja ausser das Handy natürlich, dieses ist wirklich kaputt .. aber egal

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          • Sycorax
            Sycorax

            #20
            Re: Hubi versenkt ... aber wirklich "versenkt"

            Im Ikarus Forum gab's mal einen Ami, der hat seinen Eco8 im See versenkt. Der Heli wurde nach ca. 1,5 Jahren durch einen Taucher geborgen und reanimiert. Soweit ich mich erinnere haben da auch einige Komponenten überlebt, aber er hat sie aus Sicherheitsgründen doch getauscht. Naja , 1,5 Jahre sind eine lange Zeit :-)
            In Deinem Fall hätte ich die Teile zu Hause unter dem Wasserhahn mit klarem Wasser gesäubert ( nass sind sie ja eh schon ) damit keine Schmutzreste bleiben und dann schnell getrocknet. Eigentlich kann da gar nicht so viel passieren: Entweder ein Kurzschluß beim eintauchen ( dafür muss das Wasser aber leiten, was es nur macht, wenn entsprechende Verschmutzungen vorhanden sind ) oder irgendetwas korrodiert. Dazu ist aber Sauerstoff und Zeit notwendig - also schnell trocknen sollte das verhindern. Wichtig ist auch, daß vor der Inbetriebnahme alle Teile wieder richtig trocken sind.

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            • water_and_sun
              water_and_sun

              #21
              Re: Hubi versenkt ... aber wirklich "versenkt"

              Hoi Alex

              Origineller Absturz vorab... ah ja trotzdem mein Beleid.... bis jetzt kennt mein SJM nur Asphalt und hohes Gras - aber ich glaube Wasser wäre auch nicht schlecht zum Abstürzen  

              Schlussendlich kann ich nur sagen... alle Teile, die sich nicht bewegen haben gute ßberlebensschancen - also Regler, Empfänger  werden ja bei der Produktion auch "gewaschen" - solange dort nichts begonnen hat zu rosten.... kein Problem... bei den Servos ist es sicher besser, genau hinzuschauen - wenn sie wirklich dicht waren - toll....

              Schöne Grüsse aus Luzern

              Daniel

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              • GaeGuu
                GaeGuu

                #22
                Re: Hubi versenkt ... aber wirklich "versenkt"

                Die Servos waren wohl doch nicht ganz so Wasserdicht wie ich gedacht habe ... hab schon gedacht der Gyro sei kaputt weil mein Heck so lustige Sachen gemacht hat

                Also: Wenn Servos trocken aussehen -> aufmachen und kontrollieren!

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                • pbskat
                  pbskat

                  #23
                  Re: Hubi versenkt ... aber wirklich "versenkt"

                  Also Wasser unf Backrohr sind wirklich die Freunde jeglicher Elektronik. Wir haben immer Computer-Keyboards, die durch irgendwelche Stoffe verunreinigt wurden - am schlimmsten war einmal ein umgekippter Becher Fruchtjoghurt, aber auch Cola und stark gesüsster Kaffee waren berüchtigt - wie folgt gereiningt:

                  Gehäuse abschrauben, in der Badewanne mit warmem Wasser abgeduscht, 30 Minuten ins Backrohr bei 40 - 60 Grad und das Ding funzte wieder wie neu. Sollte also auch bei der Heli-Elektronik nicht viel anders sein...

                  Was mich aber wirklich interessiert ist, wie die diversen Wellen (Rotor-, Blattwelle) die Wasserung überlebt haben. Wenn ich an meine diversen Sprünge ins Becken denke, kann Wasser ziemlich hart werden

                  Gruss Peter

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                  • id
                    id

                    #24
                    Re: Hubi versenkt ... aber wirklich "versenkt"

                    Meine Vermutung (so ist es mir bei meinen "Wasserungen" immer ergangen") ist, dass mechanisch rein gar nichts einen Schaden genommen hat.
                    Da der Heli leicht ist und keine glatte Fläche darstellt ("Bauchklatscher"), taucht er sehr sanft ein und selbst schnell drehende Teile wie Rotorblatt werden sanft gedämpft zum Stillstand gebracht.
                    Mich würde aber auch interessieren, wie das hier ausgegangen ist.

                    ;-) Norfried

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                    • GaeGuu
                      GaeGuu

                      #25
                      Re: Hubi versenkt ... aber wirklich "versenkt"

                      Naja da ich Kopfüber ins Wasser geplatscht bin hat es zumindest ein Rotorblatt "aufgespalten". Waren aber noch die original Silberlinge, also nicht soo schlimm. Die Welle ist auch krumm, ich kann mir aber nicht vorstellen das dies von der - so schön genannten - "Wasserung" kommt

                      Ich habe nun eher das Gefühl die Welle war schon vorher krumm und ein übereifriger Flieger hat sie nicht richtig kontrolliert ... hm!?

                      Der SJM hat schon ganz andere Stürze - ins Feld - mit "nur" einem zerfressenen Ritzel überlebt ... oder aber die Welle ist da schon krumm geworden

                      ßber die Servos halte ich euch natürlich auf dem Laufenden.

                      Gruss,
                      Alex

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                      • dl7uae
                        dl7uae

                        #26
                        Re: Hubi versenkt ... aber wirklich "versenkt"

                        Wasser kann hart wie Beton sein, beim Flip eines R/C-Rennbootes z.B. Schätze aber mal, der Heli war nicht soo schnell,
                        allerdings die Radialgeschwindigkeit der Rotorblätter, die würde ich nicht unterschätzen. Das könnte u.U. neben den
                        Blättern doch einiges zerlegen, evtl. sogar den Frame.

                        Tom

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                        • GaeGuu
                          GaeGuu

                          #27
                          Re: Hubi versenkt ... aber wirklich "versenkt"

                          kleines Update für solche die ihren Vogel eventuell auch mal noch waschen möchten:

                          Zumindest das HS-56 (Heck) hat es wohl doch auch noch überlebt. Die anderen hab ich noch nicht versucht, die liegen halbtot in der Gegend rum.
                          Was aber doch sehr - sagen wir mal - "merkwürdig" war: Das Servo über Nacht trocknen lassen, am nächsten Tag frisch fröhlich einen Probeflug machen und nicht schlecht staunen als sich das Biest plötzlich um die eigene Achse dreht!?
                          (könnte aber am Gyro gelegen haben ... obwohl er erst so in nem guten Meter höhe mit der dreherei angefangen hat)

                          War dann dermassen demotiviert, dass ich den kleinen gleich wieder eingepackt und das ganze Wochenende lang ignoriert habe

                          Da ihm das offensichtlich nicht gefallen hat fliegt er heute - nach Gyro neu justieren - wieder als wär nichts gewesen

                          ---------------------
                          Zusammenfassung:
                          nach ca. 10 Minuten im Wasser haben
                          - GY401 (zum Glück)
                          - AR7000 (Empfänger)
                          - HS-56
                          - Lipo (auch wenn da noch immer Tröpfchen unterm Schrupfschlauch sind)
                          überlebt -> alles öffnen, in destilliertem Wasser baden und etwa 3h im Ofen bei ca. 40 Grad goldbraun braten

                          Noch nicht überprüft sind
                          - 3x HS-65
                          - Regler
                          - Motor
                          aber ich bin da mal zuversichtlich

                          Sonstiges: Canopy eingerissen, Blades natürlich hin und Hauptachse verbogen (könnte evtl. schon vorher passiert sein).

                          Schöne Grüsse,
                          Alex
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                          • id
                            id

                            #28
                            Re: Hubi versenkt ... aber wirklich "versenkt"

                            Hallo Alex,

                            GRATULATION, auch wenn ich mir da ganz sicher war, dass Du kaum Schaden zu verzeichnen haben wirst.
                            Zu Deinem ersten Flugversuch mit plötzlicher Drehung, nächsten Tag ohne: Sicher noch irgendwo Restfeuchtigkeit, nun endgültig verdampft und i.O.
                            Mit den Wassertröpfchen am Lipo-Schrumpfschlauch: Unbedingt den Schrumpfschauch vorsichtig auftrennen und gegen neuen austauschen! Auch wenn das evtl. keine Gefahr darstellt, sicher ist sicher.

                            ;-) Norfried

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