Halo Tom,
so unrecht hast Du mit den Annahmen hinsichtlich der reflexiven Sensorik gar nicht. Die Auswertung der Spannungs- und Stromflanken durch den Steller/Regler ist auf zeitnahe, unverzögerte Signale angewiesen, was natürlich durch die Leitungsinduktivität und deren Widerstand nach R/L verzögert wird, doch bei dem Verhältnis der Induktivitäten von Motor zu Leitung sind 10cm mehr oder weniger echt unkritisch.
Bei Motoren höchster Leistungen, wie wir sie in der Schienenfahrzeugindustrie verwenden sind diese Verhältnisse fast immer weitaus kritischer, so daß unsere Berechner fast immer die Leitungslängen und -typen wegen der Leitungsimpedanz vorgeben. Zum Glück ist es bei unseren kleinen Leistungen nicht so kritisch!
viel Spass

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