Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

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  • badbandit68
    Member
    • 05.04.2012
    • 278
    • Dennis

    #1

    Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

    hi,

    ich stehe kurz vor dem kauf eines goblin 500, der der erste in seiner größe für mich ist. derzeit fliege ich einen warp 360 mit BD3SX, spektrum sats und einem externen bec, da die sats wohl mindestens 4V benötigen, um brown-outs zu vermeiden.

    da ich auch für den goblin einen BD3SX und spektrum sats verwenden möchte, mache ich mir natürlich gedanken über eine ausreichende stromversorgung. als regler werde ich einen YGE 120 LVK verwenden (der grundsätzlich eigentlich reichen sollte).

    nun verstehe ich noch nicht so ganz, wie das mit den stützakkus, bzw. einer pufferschaltung (greencaps) funktioniert. daher meine fragen:

    1.) liefert der stützakku nur dann strom, wenn der regler zu wenig liefert und gleicht den benötigten strom aus oder übernimmt der stützakku die volle versorgung der servos und des empfängers?

    2.) werden von einem stützakku pro flug x ampere gezogen, so dass er pro x-flüge aufgeladen werden muss, oder verliert er so wenig strom, so dass ein kleiner akku den ganzen tag reichen sollte?

    3.) die pufferschaltung hört sich für mich ganz gut an, weil man sie nicht immer laden muss. übernimmt sie auch die versorgung des empfängers/flybarlesseinheit, so dass man damit vermeiden kann, dass die sats mit unter 4V versorgt werden?


    ich hätte im grunde gerne eine lösung, die die sats/empfänger/flybarlesseinheit mit ausreichend strom im notfall versorgt, würde mir aber gerne den zusatzaufwand sparen, noch zusätzliche akkus zu laden.

    ihr seht, ich verstehe das thema nicht so wirklich, würde mich aber sehr über hilfreiche antworten freuen.

    danke & gruß
    dennis
  • Taumel S.
    Senior Member
    • 31.12.2008
    • 26320
    • Helfried
    • Ã?sterreich

    #2
    AW: Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

    Zitat von badbandit68 Beitrag anzeigen
    liefert der stützakku nur dann strom, wenn der regler (Anm.: BEC) zu wenig liefert
    Ja, genau!

    übernimmt der stützakku die volle versorgung der servos und des empfängers?
    Nein, niemals.

    werden von einem stützakku pro flug x ampere gezogen, so dass er pro x-flüge aufgeladen werden muss
    Nein, der Akku wird stets vom BEC geladen gehalten.

    Kommentar

    • Skybolt77
      Skybolt77

      #3
      AW: Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

      Hallo,

      zur Ergänzung,
      die BEC-Spannung des Reglers auf 5,7 V und vier Eneloop AA (= 4x Mignon-Akku) in Reihe geschaltet über einen Schalter direkt ins HC3 SX eingespeist.

      Damit man den Stützakku auch mal entladen/laden kann, eine Zusatzbuch direkt an den Akku.

      Diese Technik verwende ich bei den Kontronik-Reglern, nur verwende ich keinen Schalter, sondern eine Multiplex-Buchse mit einem Blindstecker als Schalter (auf Wunsch sende ich eine Skizze).

      Gruß
      Hans

      Kommentar

      • badbandit68
        Member
        • 05.04.2012
        • 278
        • Dennis

        #4
        AW: Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

        hi,

        vielen dank für eure schnellen antworten. es hört sich ja schon einmal sehr gut an, dass der stützakku nicht andauernd geladen werden muss, sondern vom bec des reglers "aktuell" gehalten wird.

        wie würde sich das beispielsweise am beispiel des scorpion backup guards gestalten?

        an den BD3SX kann man zwei bec kabel anschließen. außerdem denke ich, dass ich den bec des reglers auf 8V stelle - da er das ja kann!?

        würde ich das eine kabel des reglers an den BD3SX anschließen und das kabel des stützakkus an den anderen anschluss? da würde ich mich allerdings fragen - auch, wenn es bequem wäre - wie der stützakku geladen wird.

        oder müssen reger bec und stützakku in reihe geschaltet werden? wenn ja, wie würde das mit dem backup guard funktionieren? der hat ja ein anschlusskabel für eine flybarlesseinheit.

        wäre eine pufferschaltung komfortabler?

        der YGE 120 lvk hat ja zwei bec kabel. wie würde ich diese verwenden? beide? einen? einen direkt und einen durch den backup guard?

        ach ja: hilft so ein stützakku auch bei lastspitzen, damit die versorung des empfängers nicht unter 4V fällt oder eher nur, wenn das bec ausfällt?


        sorry für die vielen fragen, aber ich versuche die ganze funktionsweise zu verstehen.
        Zuletzt geändert von badbandit68; 14.09.2014, 16:23.

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        • Peter_S
          Peter_S

          #5
          AW: Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

          Zitat von badbandit68 Beitrag anzeigen
          wie würde sich das beispielsweise am beispiel des scorpion backup guards gestalten?
          Den Backup Guard musst du gelegentlich laden.

          Zitat von badbandit68 Beitrag anzeigen
          dass ich den bec des reglers auf 8V stelle - da er das ja kann!?
          Können das auch deine Servos?

          Gruß

          Kommentar

          • badbandit68
            Member
            • 05.04.2012
            • 278
            • Dennis

            #6
            AW: Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

            ja, die servos sind die HV servos von BK - die sollten das also können.

            welchen stützakku müsste ich denn NICHT gelegentlich laden?

            wären green-caps nicht eine noch feinere lösung? ich verstehe halt noch nicht die feinheiten...

            Kommentar

            • Freeman
              Senior Member
              • 08.06.2010
              • 7460
              • Christian
              • Steinbach a.d. Steyr

              #7
              AW: Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

              Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigen
              Ja, genau!



              Nein, niemals.


              Nein, der Akku wird stets vom BEC geladen gehalten.
              @Taumel,
              die Antwort 2 ist schlichtweg falsch, die Antwort 3 abhängig vom verwendeten Regler/BEC nicht alle können das.
              MfG Christian

              TREX 700L TOP, Goblin 380, BO-105 (600er), Blade MCPX BL, T14SG

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              • Freeman
                Senior Member
                • 08.06.2010
                • 7460
                • Christian
                • Steinbach a.d. Steyr

                #8
                AW: Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

                Zitat von badbandit68 Beitrag anzeigen
                ja, die servos sind die HV servos von BK - die sollten das also können.

                welchen stützakku müsste ich denn NICHT gelegentlich laden?

                wären green-caps nicht eine noch feinere lösung? ich verstehe halt noch nicht die feinheiten...
                Wenn du z.B. Einen Kontronik Jive hast kannst du einen Stützakku dranhängen und der wird permanent vom BEC geladen. Der Stützakku kann beim BEC Ausfall die alleinige Versorgung der Servos/Empfänger übernehmen und man kann Autorotieren.
                Im Betrieb glättet der Stützakku die Spannung vom BEC und entlastet dieses somit.
                Bei anderen Reglern ist hier Vorsicht geboten bei nicht allen darf man einfach so einen Stützakku dranhängen. Hier gibt's dann andere Möglichkeiten die Rückströme ins BEC zu unterbinden (Schottky Dioden oder die R-Platine von Linus).
                MfG Christian

                TREX 700L TOP, Goblin 380, BO-105 (600er), Blade MCPX BL, T14SG

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                • Kami Katze
                  Senior Member
                  • 05.10.2012
                  • 2577
                  • Frank
                  • Saarland

                  #9
                  AW: Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

                  Zitat von badbandit68 Beitrag anzeigen
                  wäre eine pufferschaltung komfortabler?
                  Sie wäre besser. Die Green Caps von Linus puffern um Klassen besser Rückströme der Servos weg, sofern welche da sind und puffern ebenso vieeeeel schneller irgendwelche BEC Einbrüche weg. Den Backup Guard kannst Du damit nicht vergleichen, der hat diesbezüglich im Test von Mikado ganz schlecht abgeschnitten. Wenn, dann nimm lieber den Back Up Guard von Opti Power.

                  Die absolut beste Lösung, hinsichtlich einer STABILEN Spannungsversorgung, und dazu würde ich Dir GANZ dirngend raten, wenn Du eine reine Satelitten Lösung benutzen willst, sind die Green Caps, zusammen mit der R-Platine. Du kannst sie z.B. bei microhelis.de bestellen.

                  Muss gerade Freeman korrigieren, der Stützakku glättet im Betrieb, je nach Servo, die Versorgung eben nicht ausreichend gut.
                  GruÃ? Frank
                  "Wenn's einfach wäre, könnt's jeder"
                  Voodoo's/TDR 1/Diabolo's/Banshee's/Huey

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                  • badbandit68
                    Member
                    • 05.04.2012
                    • 278
                    • Dennis

                    #10
                    AW: Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

                    tja, da liegt mein dilemma - es gibt soooo viele feinheiten und dinge zu beachten.

                    ich weiß nicht, was der von mir angedachte regler kann... ich hätte gerne einen yge 120 lvk oder alternativ einen cc talon 90.

                    Kommentar

                    • Kami Katze
                      Senior Member
                      • 05.10.2012
                      • 2577
                      • Frank
                      • Saarland

                      #11
                      AW: Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

                      Zitat von badbandit68 Beitrag anzeigen
                      ich weiß nicht, was der von mir angedachte regler kann... ich hätte gerne einen yge 120 lvk oder alternativ einen cc talon 90.
                      Die Green Caps mit R-Platine funktionieren überall
                      GruÃ? Frank
                      "Wenn's einfach wäre, könnt's jeder"
                      Voodoo's/TDR 1/Diabolo's/Banshee's/Huey

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                      • badbandit68
                        Member
                        • 05.04.2012
                        • 278
                        • Dennis

                        #12
                        AW: Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

                        wozu ist denn diese r-platine zuständig? die muss man ja anscheinen zusätzlich zu der normalen platine anlöten!?

                        wird sie zwischen regler-bec-kabel und BD3SX gelötet?

                        wie würde man den backup guard anschließen?

                        wie kann ich ermitteln, ob "mein" regler den backup guard (bzw. green-caps ohne r-platine) aufladen kann?

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                        • ALPINLIFT
                          Senior Member
                          • 13.05.2012
                          • 1474
                          • Jakob
                          • Saarland

                          #13
                          AW: Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

                          Die R-Platine verhindert, dass bei einem Ausfall des Antriebsakkus, Strom ins BEC/Regler zurück fließt. Bei einem Jive kann es z.B. sonst passieren, dass er Dir den Eneloop/Caps leersaugt, weil er munter weiterkommutiert.
                          GruÃ? Jakob
                          Voodoo 600; Logo 500
                          DX9 Black Edition

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                          • Kami Katze
                            Senior Member
                            • 05.10.2012
                            • 2577
                            • Frank
                            • Saarland

                            #14
                            AW: Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

                            Die R-Platine verhindert, dass die Caps von hinten in Dein BEC einspeisen. Es gibt dazu eine Anleitung und einen Beitrag hier bei RC Heli.

                            Der Backup Guard wird einfach in einen freien Empfänger oder Stabi Steckplatz gesteckt.

                            Die Green Caps mit R-Platine und Backup Guard funktionieren bei allen Reglern
                            GruÃ? Frank
                            "Wenn's einfach wäre, könnt's jeder"
                            Voodoo's/TDR 1/Diabolo's/Banshee's/Huey

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                            • badbandit68
                              Member
                              • 05.04.2012
                              • 278
                              • Dennis

                              #15
                              AW: Stützakku-/Pufferschaltung-Verständnisfragen

                              vielen dank für all die schnelle hilfe!

                              wie ich gerade gelesen habe, haben die yge regler anscheinend eine "rückflussdiode"(?) verbaut. wenn ich das richtig vertsanden habe, würde ich in diesem fall wohl keine r-platine benötigen?

                              ach, der backup guard wird direkt an den stabi angeschlossen und springt auch bei kurzzeitigen versorgunseinbrüchen ein, so dass meine sats immer ausreichend versorgt werden und nicht unter 4V versorgt werden? und funktioniert auch mit dem yge und dem bd3sx? das würde ja sehr helfen.
                              wie und in welchem fall würde der backup guard denn vom bec geladen werden?

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