Schottky-Diode einlöten

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  • cue
    cue

    #16
    AW: Schottky-Diode einlöten

    Also ich würd das so nicht machen.

    Zum einen haben die Dioden laut Datenblatt einen relativ hohen Spannungsabfall, was schlecht ist.
    Dann hält so ein TO-220 Bauteil ohne Kühlkörper so in etwa 1 Watt Verlustleistung aus. Wobei das dann schon richtig heiß wird (>100°C). Bei den von Dir verwendeten Dioden entspricht das einer Dauerbelastbarkeit von etwa 2 A. Sicherlich wird der Lipo einiges an Wärmeenergie aufnehmen, aber als Kühlkörper ist der auch nicht gedacht und er hält auch wesentlich weniger Temperatur aus, als die Diode.
    Wenn jetzt ein Akku kaputt geht, muss plötzlich eine Diode den ganzen Strom aushalten. Das kann schon reichen, dass die Diode dann durchbrennt, oder ein Akku schaden nimmt.

    Ich würd einfach die beiden Akkus parallel schalten oder wie schon geschrieben richtig großzügig dimensionierte Dioden mit entsprechender Kühlung verwenden.

    Was willst du überhaupt versorgen damit?

    mfg Peter

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    • troll05
      Senior Member
      • 24.06.2013
      • 1378
      • Andreas
      • Nähe MUC

      #17
      AW: Schottky-Diode einlöten

      Hm, vielleicht sollte ich doch was stärkeres einbauen...

      Der Akku soll meinen Assault700 versorgen, da sind 10A vielleicht wirklich etwas knapp. Was gibt das denn bei Dioden genau an? Ist das auch Strom der durchgeht, oder der max. Strom den sie blocken kann?

      Wie genau würdest du das denn machen?

      Ich will die Akkus (sind übrigens LiFe, keine LiPo) halt soweit getrennt haben das der eine auf jeden Fall noch liefern kann falls dem anderen etwas zustösst.

      Skyfox60 hatte ja diese Diode verlinkt, taugt die für den geplanten Zweck?

      Gruss, Andreas
      Gruss, Andreas

      [FONT="Comic Sans MS"]Ich flieg alles,und das mit Spektrum[/FONT]

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      • skyfox60
        skyfox60

        #18
        AW: Schottky-Diode einlöten

        Ich hoffe, deine Balancerkabel machen den Ladestrom mit. Setze den bitte nicht zu hoch an.
        Zuletzt geändert von Gast; 02.01.2014, 06:01.

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        • gegie
          Senior Member
          • 21.06.2006
          • 1089
          • Gerd
          • "Zwischen den Horizonten"

          #19
          AW: Schottky-Diode einlöten

          ... und dabei immer wichtig: LIFEPO 4 als Empf?ngerakku - Seite 2
          GruÃ? Gerd
          Watt ihr Volt mit dem "LiPo-ABC"
          http://www.elektromodellflug.de

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          • skyfox60
            skyfox60

            #20
            AW: Schottky-Diode einlöten

            Zitat von troll05 Beitrag anzeigen
            Hm, vielleicht sollte ich doch was stärkeres einbauen...

            Der Akku soll meinen Assault700 versorgen, da sind 10A vielleicht wirklich etwas knapp. Was gibt das denn bei Dioden genau an? Ist das auch Strom der durchgeht, oder der max. Strom den sie blocken kann?

            Wie genau würdest du das denn machen?

            Ich will die Akkus (sind übrigens LiFe, keine LiPo) halt soweit getrennt haben das der eine auf jeden Fall noch liefern kann falls dem anderen etwas zustösst.

            Skyfox60 hatte ja diese Diode verlinkt, taugt die für den geplanten Zweck?

            Gruss, Andreas
            Die Angabe beruht mormal auf den max. Dauerstrom. Pulsströme können da gern mal bis auf das tausenfache hochgehen, das ist abhängig von der Dauer des Impulses.

            In wirklich guten Datenblättern findet man auch schon mal Angaben über den Dauerstrom, der ungekühlt unter Veraussetzung einer mindest Anschlußdrahtlänge, die verbleibt, möglich ist.
            Das ist hier nicht der Fall. Laut Datenblatt darf angenommen werden, das die Dioden nur die 10A max. erreichen, wenn sie auf einem Kühlkörper moniert sind. So, wie sie dort im Akku liegen, würde ich die mal vorsichtig beurteilt, nicht mit Dauerströmen jenseits der 2-3 A belasten.

            UND, die blocken keinen Strom, sondern eine Spannung. Die ist in Deinem Fall bei 45Volt max.
            Wird die Revers-Spannung größer, läßt die Diode wieder durch.

            Ich würde sie an Deiner Stelle nicht in den Akku bauen, sondern mit einem kleinen Stück Blech unterlegt, ans Chassis montieren. Da haben sie ausreichend Kühlung, und werden das wohl hinbekommen. Die Verbindung ist dann auch sicherer, da nicht beim Akkuwechsel, jedesmal das Kabel des Akkus an den Beinchen zerrt. Das mögen die auf Dauer nicht., denn sie sind für eine starre Montage gebaut.

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            • skyfox60
              skyfox60

              #21
              AW: Schottky-Diode einlöten

              Zitat von gegie Beitrag anzeigen
              ... und dabei immer wichtig: LIFEPO 4 als Empf?ngerakku - Seite 2
              Stimmt, ist wichtig. Gilt allerdings nicht nur für LiFePo, sondern natürlich für LiPo´s auch.

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              • Michael62
                Michael62

                #22
                AW: Schottky-Diode einlöten

                Bitte auch beachten, dass bei unseren modernen Hochstrom Servos - auch wenn man es erst nicht versteht - auch Ströme ZUM Akku oder BEC fliessen.
                Das kommt aus den Bremsquadranten der Motorregler.
                Das gibt ganz fiese Spitzen die Empfänger und FBL bei der Schaltung schädigen können.

                Wenn schon Dioden so eingesetzt werden, dann muss auf der Seite an der Kathode (da wo der Strich ist) unbedingt eine Zehnerdiode mit einer Spannung oberhalb der höchsten Akkuspannung, aber unterhalb der zulässigen Empfänger/FBL Spannung gegen Masse geschaltet werden.
                Ansonsten hat man mit den Motorreglern der Servos den klassischen sekundär getakteten Sperrwandler gebastelt und der ist nicht nett zu der da angeschlossenen Elektronik.

                http://www.onsemi.com/pub_link/Collateral/1N5913B-D.PDF

                Z.B. Hinter 2x2S mit Flussrichtungsdioden dann die 5924B mit der Kathode an Kathode und der Anode an Masse.
                Je nach Servos 1-3 Stück parallel.

                LG

                Michael

                Kommentar

                • troll05
                  Senior Member
                  • 24.06.2013
                  • 1378
                  • Andreas
                  • Nähe MUC

                  #23
                  AW: Schottky-Diode einlöten

                  Zitat von Michael62 Beitrag anzeigen
                  Bitte auch beachten, dass bei unseren modernen Hochstrom Servos - auch wenn man es erst nicht versteht - auch Ströme ZUM Akku oder BEC fliessen.
                  Das kommt aus den Bremsquadranten der Motorregler.
                  Das gibt ganz fiese Spitzen die Empfänger und FBL bei der Schaltung schädigen können.

                  Wenn schon Dioden so eingesetzt werden, dann muss auf der Seite an der Kathode (da wo der Strich ist) unbedingt eine Zehnerdiode mit einer Spannung oberhalb der höchsten Akkuspannung, aber unterhalb der zulässigen Empfänger/FBL Spannung gegen Masse geschaltet werden.
                  Ansonsten hat man mit den Motorreglern der Servos den klassischen sekundär getakteten Sperrwandler gebastelt und der ist nicht nett zu der da angeschlossenen Elektronik.

                  http://www.onsemi.com/pub_link/Collateral/1N5913B-D.PDF

                  Z.B. Hinter 2x2S mit Flussrichtungsdioden dann die 5924B mit der Kathode an Kathode und der Anode an Masse.
                  Je nach Servos 1-3 Stück parallel.

                  LG

                  Michael

                  Häh*

                  Ich habe jetzt genau gar nichts mehr verstanden...


                  Vielleicht nochmal zum Grundsätzlichen Aufbau. Heli ist ein 700 mit HV Servos, Flugakku 12S mit 150A Opto Regler ohne Abgriff zur Stromversorgung des Empfängers.

                  Die Anlage soll von den zwei LiFes versorgt werden die ich aus Redundanzgründen gegeneinander entkoppeln will falls einer der beiden ausfällt.
                  Dazu wurde mir bei Conrad zu der Shottkey Diode geraten die ich schon in Post #1 verlinkt hatte.
                  Die Montage direkt am Pack hat sich eus praktischen Gründen so ergeben, das die Dinger gut heiss werden können hat mir keiner gesagt.
                  Also werde ich mir jetzt die 60A/100V Diode besorgen und die statt dessen einbauen und das Ganze ans Chassis auf eine der Aluplatten montieren.

                  Als Schaltelement habe ich noch einen DPS Schalter eingesetzt und im RXsteckt noch ein Kondensator .
                  Gruss, Andreas

                  [FONT="Comic Sans MS"]Ich flieg alles,und das mit Spektrum[/FONT]

                  Kommentar

                  • Michael62
                    Michael62

                    #24
                    AW: Schottky-Diode einlöten

                    Der Kondensator entschärft die Problematik auch etwas, aber gegen die hochfrequenten Spitzen helfen die z-dioden eher.

                    Es sind Centbauteile, auch wenn Du es nicht verstehst, mach sie einfach rein und gut ist.

                    Wenn Du eine technische Erläuterung möchtest, gerne, aber das führt hier etwas weit.

                    pseudowissenschaftlich : beim Bremsen des Motors des Servos entsteht ein Rückstrom.
                    Dieser wird normal durch den niederohmigen Versorgungsakku aufgenommen.
                    Du unterbindest das mit deinen Dioden, da diese nur Ströme in Flussrichtung durchlassen.
                    Also steigt die Spannung hinter den Dioden kurz an, das kann sehr steil und hoch sein, begrenzt über die Kapazitäten und momentanen Stromaufnahmen der anderen Verbraucher.

                    Die Z-Dioden machen nun folgendes.

                    Sobald die Spannung über den Z-Wert geht, dann fangen diese an zu leiten und bilden einen Querschluss und bauen die Spitze ab und diese schädigt Empfänger/FBL nicht.
                    Zuletzt geändert von Gast; 02.01.2014, 11:31.

                    Kommentar

                    • Michael62
                      Michael62

                      #25
                      AW: Schottky-Diode einlöten

                      Achte aber auf die Einbaurichtung.

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                      • gegie
                        Senior Member
                        • 21.06.2006
                        • 1089
                        • Gerd
                        • "Zwischen den Horizonten"

                        #26
                        AW: Schottky-Diode einlöten

                        Zitat von Michael62 Beitrag anzeigen
                        Der Kondensator entschärft die Problematik auch etwas, aber gegen die hochfrequenten Spitzen helfen die z-dioden eher.
                        ßh, dann erkläre mir mal das Widerstandsverhalten eines Elkos (LOW-ESR Ausführung)
                        bei steigender Frequenz!

                        (Man, deine Theorie macht sämtliche Elkos in Schaltnetzteile und um die CPU auf einem Mainboard ja fast überflüssig! )

                        Wenn schon, dann täte ich höchstens zusätzlich Supressor-Dioden empfehlen!
                        GruÃ? Gerd
                        Watt ihr Volt mit dem "LiPo-ABC"
                        http://www.elektromodellflug.de

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                        • jlu
                          jlu
                          Member
                          • 10.02.2013
                          • 77
                          • Jan
                          • Gelting

                          #27
                          AW: Schottky-Diode einlöten

                          Da die Komplexität der Geschichte mit Entkoppeldioden, Laden über Balancer-Stecker, Kondensator, Zener- und Suppressordioden langsam eskaliert, sollte man vielleicht darüber nachdenken, statt der zwei kleinen Akkupacks doch lieber einen großen anzuschaffen und sich das ganze Gerödel zu ersparen. Da hat man dann einen ganzen Haufen Probleme weniger.
                          GruÃ?,
                          Jan.

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                          • Michael62
                            Michael62

                            #28
                            AW: Schottky-Diode einlöten

                            ESR oder ESL?
                            Mach halt mal eine Reihendiode in die Versorgung und klemm den Scope an der Seite mit den HV Servos dran.
                            Dann schau dir mal bei Wechsellasten die Spannung an.
                            Dass der Elko hilft habe ich nicht bestritten.

                            du kannst auch eine Supressordiode nehmen, bewirkt bei den hier betrachteten Rückstromleistungen wohl dasselbe.

                            Was hilft Dir denn low esr wenn die Rückströme über einen etwas längeren Zeitraum kommen? Wie ist denn die Zeitkonstante eines 4700uF bei 10A oder so etwas was da auf dem Bild war?

                            Das ganze Geraffel weglassen, vernünftigen Akku, vernünftige Verkabelung, Telemetrie wenn möglich und gut ist.

                            Kommentar

                            • skyfox60
                              skyfox60

                              #29
                              AW: Schottky-Diode einlöten

                              Hi Troll,

                              nu lass dich mal nicht verunsichern.

                              So richtig hier viele Aussagen auch sind, leider sind sie für nicht-Elektroniker leider z.T. unverständlich ausgedrückt.

                              Wenn Du die beiden Akkus nimmst, mit Schottoy-Dioden abkoppelst
                              ( was RICHTIG ist ),
                              dann gibt es da etwas, im Servo versteckt, was den Empfänger stören kann.
                              Wie das genau zustande kommt, ist recht komplex, einfach glauben, es ist da, ganz sicher, beim einen Servo mehr, beim anderen weniger. Und das ist nicht am Preis fest zu machen.

                              Diese Störspannung würde ohne die Dioden in der Akkuleitung einfach vom Akku "weggesaugt".
                              "Dummerweise" haben wir jetzt aber, um den Akku davor zu schützen, vom 2., defekten Akku runtergezogen zu werden, auch den Weg für dieses "Absaugen" verschlossen. Diese Strassensperre gilt für alle, sie unterscheidet nicht zwischen "gut" und "böse"

                              Jetzt muss also diese Störspannung, wenn sie nicht vom Akku ( er ist ja auch ein großer Kondensator im Prinzip) weggesaugt werden kann, irgendwie anders kaputt gemacht werden. Dazu nehmen wir einen Subminiaturakku zu Hilfe, in Form Deines Kondensators, den Du ja an den Empfänger steckst. Geht die Spannung kurz hoch, "saugt er sich voll, und die Spitze damit runter, geht die Spannung runter, "schiebt" er wieder was raus.

                              Du bist also durchaus schon auf dem richtigen Weg. Sicher kann man da auch noch Z-Dioden zu Hilfe nehemen, muß man aber gemeinhin nicht, wenn der Kondensator stimmt.

                              Vielleicht sollte man noch erwähnen, das zwei 2200µf Kondensatoren, parallelgeschaltet meist besser sind, als ein doppelt so großer.
                              Zwei kleine können schneller wechselnde Spannungen ( höhere Störspannungsfrequenzen ) besser glätten, weil ihre Induktivität geringer ist.
                              Nu werd ich auch schon wieder kompliziert, nä nä.

                              Bau mal die 60A Kiste da ein, schieb nen Kondensator mit dazu, und probier mal, das wird funktionieren.

                              Gewisse Dinge sollte man tun, aber man kann es durchaus auch übertreiben.

                              Der Einsatz irgendwelcher Z-Dioden empfehle ich nur denen, die da sehr genau wissen, was sie tun, sehr genau, um genau zu sein.
                              Mit den Dingern kann man sich nämlich auch ganz wilde Dinge einfangen, bis hin zum Oszillator, ne , ich hör jetzt auf. Reicht, wenn ich das jeden Tag im Job habe.
                              Also vergiss das mal schnell mit diesen Z-Dioden. Alles nicht nötig, Kondesator tuts auch, macht er in jedem Sbec ja auch.
                              Zuletzt geändert von Gast; 02.01.2014, 22:10.

                              Kommentar

                              • Inder-Nett
                                Senior Member
                                • 09.07.2012
                                • 1559
                                • Lutz
                                • Seligenstadt

                                #30
                                AW: Schottky-Diode einlöten

                                Zitat von troll05 Beitrag anzeigen
                                Die Montage direkt am Pack hat sich eus praktischen Gründen so ergeben, das die Dinger gut heiss werden können hat mir keiner gesagt.
                                Also werde ich mir jetzt die 60A/100V Diode besorgen und die statt dessen einbauen und das Ganze ans Chassis auf eine der Aluplatten montieren.
                                Größere Dioden helfen nicht gegen die Hitze!
                                An größeren Dioden fällt (fast) die gleiche Flußspannung ab, d.h. die haben bei gleichem Strom auch (fast) die gleiche Verlustleistung. Die sind nur aufgrund ihrer Bauform für eine bessere Wärmeabführ (an größere Kühlkörper) optimiert.
                                Für dich würde es schon reichen, den vorhandenen Dioden jeweils einen Kühlkörper zu verpassen.

                                Zitat von troll05 Beitrag anzeigen
                                ... im RXsteckt noch ein Kondensator .
                                Der sollte die oben beschriebenen Probleme zuverlässig weg filtern.

                                Wenn das alles so kritisch wäre, wie manche hier tun, dann dürften 80% der Helis überhaupt nicht fliegen, denn sie verwenden Regler mit integriertem SBEC, welche auf Servo-Rückströme allesamt nicht sauber reagieren.
                                Saubere Landungen werden völlig überbewertet...

                                ... besonders von Passagieren!

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