seit kurzem fliege ich den ice 50 lite in einer EC-135 Rumpfzelle.
Nach nur ca. 20 Flügen insgesamt, wollte ich das Logfile des heutigen Fluges auswerten und habe keine Temp Angaben mehr (in allen drei spalten steht N/A alles andere wird ordnungsgemäß angezeigt).
Kann es sein, das der Temp. Sensor schon nach so kurzer Zeit den Geist aufgegeben hat?
ich hatte ehrlich gesagt insgeheim gehofft, das jemand schreibt, das es sich um einen "softwarebug" handelt.
Da ich aber offensichtlich der einzige mit diesem Problem bin, und zwischenzeitlich auch die neueste firmware (weiterhin ohne Temp. Aufzeichnung) drauf habe, kann ich den internen Sensor wohl abschreiben...
Welche FW ist drauf? Ein Softwarebug ist ja trotzdem nicht ausgeschlossen. Allerdings sollte es genügen, die FW einmal hin und her zu flashen. Hatte ich beim 120HV schonmal sowas. Erst nachdem ich ihn zuerst auf 3.27 zurück und dann wieder auf 4.02 gebracht habe gabs keine Fehler mehr. Einen Versuch ist es wert! Setup muss man ja nicht neu machen.
"Verdammt! Alle auÃ?er mir haben sich verirrt .... " (c) Indiana Jones
Und nach dem auslesen unten auf Temp einmal draufgeklickt, damit du es auch siehst, was ausgelesen wurde ?
Ich weis nicht wie das passieren konnte, aber Du hast Recht.
Der button war (aus welchen Gründen auch immer) deaktiviert.
Auf dem kleinem Display des Samsung N130 habe ich das nicht erkannt.
Seltsam das er die 20 vorherigen flüge aktiviert war (ich habe direkt am Anfang alle! Häkchen gesetzt und alle buttons aktiviert) und auf einmal ist es nur dieser eine nicht mehr*
Jedenfalls bin ich superfroh, das es nur daran gelegen hat und nicht am Regler.
Garantie hätte ich nämlich leider abhaken können, da ich den Kühler modifiziert habe.
Falls es wen interessiert hier ein kleiner Tip von mir:
Offensichtlich ist es so, das die "lite" Regler aus kühlungstechnischer Sicht nur bedingt für den Einsatz in Rumpfzellen geeignet sind.
In meiner EC-135 habe ich beim Ertsflug mit diesem Regler nach 3min. Flugzeit eine Temperatur von 60° geloggt und hätte nicht wissen wollen wo die noch hingekletter wäre (nahezu gradlinig ansteigende Temperaturkurve), wenn ich die Akkus ganz durchgeflogen hätte (eigentlich 6min. beim Mix aus Schweben und einfachem Rundflug).
Diese Temperaturen waren mir viel zu hoch!
Als erstes dachte ich es reicht, wenn ich die Schrumpffolie entferne, da solch eine Folie nämlich eine vernüftige Wärmeabführung erfolgreich verhindert (die "isoliert die Hitze eher).
Dann habe ich jedoch festgestellt, das die Alukühlplatte lediglich mit einem so genannten "Wärmeleitpad" angepappt und nicht "verklebt" war.
Da ich mich vor Jahren (die gute alte AMD Socket A Zeit) intensiv mit overclocking und der damit zwangsläufig verbundenen Kühlungsoptimierung von CPU, GPU, Chipsätzen und Speicherbausteinen meines PC beschäftigt habe (da war noch richtig was für die benchmarks rauszuholen ;-) weis ich, das diese "pads" eher suboptimal die Wärme leiten.
Ich habe mir dann übers net einen kleinen Kupferkühler besorgt, welcher exakt die Abmasse des Bausteines auf dem Regler besaß und diesen mit Arctic Silver Premium richtig "aufgeklebt".
Ergebis:
ßber 20° weniger!!!
Ich hatte nach dem mod nur noch zwischen 38° und 40° über die gesamte Flugzeit!
Wer also in Kauf nimmt, seine Garantieansprüche zu verlieren, kann hier für kleines Geld mit minimalem Aufwand eine enorme Verbesserung der Wärmeabführung erzielen.
PS: Danke übrigens an Tasse für den geilen Tip mit dem zurückflashen, das wäre dann direkt das nächste gewesen, was ich in meiner "Panik" ausprobiert hätte (Firmware habe ich die V.4.02 drauf)
Die Lite sind für Helis eher ungeeignet. Mehr für Flieger oder Segler, bei denen du eher kurz Vollgas gibst.
Die Lite haben halt, genauso wie die kleinen YGE, Roxxy etc., keinen Kühlkörper. Ob sie dadurch zu warm werden, hängt auch nicht unwesentlich von Motor und dem eingestellten Timing ab. Ich hab nur einen Lite (eben den Lite 50 im 450er Rex), aber der verrichtet absolut beste Dienste und wird nichtmal im Sommer mehr als handwarm. Er ist halt auch so angebracht, dass er Luft bekommt im Flug. Während mein 120HV trotz fettem Kühlkörper im Sommer schon nicht mehr so einfach angefasst werden will. Auch im Luftstrom verbaut, aber halt mit nem anderen Motor und auch nicht ganz im Freien, sondern nur hinter einem Luftloch in der Haube.
In einem Rumpf ist mMn. aktive Kühlung sowieso das einzig Wahre. Die Angaben zur Leistung beziehen sich ohnehin immer auf einen Betrieb im Luftstrom.
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Nach dem Entfernen des Schrumpfschlauches und dem Aufkleben des Kupferkühlers, sind die Temperaturen aber soweit okay (stets unter 40° egal bei welcher Drehzahl).
Leider ist trotz dieser Temperatur letztens bei einigen pitchpumps zur Heckoptimierung das BEC ausgestiegen und die EC-135 ist aus ca. 80cm Höhe wie ein Sack Kartoffeln gefallen...
Rumpzfelle Kernschrott, HRW eignet sich nur noch zum Bananenessen, BLW ebenfalls, Heckrohr auch verschiedene Ritzel haben jetzt ein anderes ßbersetzungsverhältnis und ich wollte ja eigentlich immer schon einmal wissen, wie son halbsymetrisches SpinBlade von "innen" ausschaut
Das logfile zeigte zum Zeitpunkt des Absturzes eine temperatur von 38°, also wirds daran wohl kaum gelegen haben.
Ich werde das Interne BEC des ICE 50 nicht mehr nutzen (an das rote Kabel kommt eine trennbare Steckverbindung, damit ich weiterhin die logfiles auswerten kann) und mir jetzt ein externes Hercules Super Mini BEC G2 bestellen.
Ich hoffe, das so etwas damit nie wieder passieren wird.
Hallo Uwe,
Hab mir gerade dein Bild angesehen... den Kühlkörper (Igel) den du da aufgeklebt hast, gehört aber nicht für die Lastseite des Reglers, sondern für das BEC !!
Die kleine Platine die aufgesteckt ist ist im Prinzip die Regelplatine und beherbergt das BEC.
Die große unten ist die Lastseite.
Ich hoffe du bist bei deinem Absturtz nicht ohne Schrumpschlauch geflogen, denn somit könnte sich die kleine von der großen Platine gelockert haben und somit hat das BEC keine Spannung mehr.
Ich habe selbst mehrere Light und normale ICE in Verwendung und noch nie Probs. mit BEC gehabt.
Welche Größe hat dein Heli eigentlich?
Die 60°C Reglertemp wären übrigens auch in Ordnung gewesen!
Gruß, Bernhard
das "war" eine 450er Rumpfzelle mit T-Rex 450 Pro V2 Mechanik.
Den Kühler habe ich genau auf die Stelle geklebt, wo vorher werkseitig die Alukühlplatte drauf gekebt war (dachte, das macht Sinn).
Das die Kühlung effektiv deutlich verbessert wurde, steht übrigens ausser Frage, denn am Absturztag (letzten Sonntag) hatten wir 9° Umgebungstemperatur und das Logfile hat 38° interne Temperatur aufgezeichnet.
Das sind signifikante Unterschiede zu vorher im Schrumpfschlauch (3° Aussentemperatur und 60° intern nach nur 3 Min. Flugzeit!!!).
Ich bin mir sogar sicher, das bei 6 Min. Flugzeit noch viel höhere Temperaturen erreicht worden wären, da die Temp-Kurve nahezu linear bis zum Ende auf die 60° angestiegen ist und kein "Einpendeln" zu erkennen war.
Wenn ich jetzt an den Sommer denke (Tage mit 25°-30° Umgebungstemperatur) wird mir da ganz anders...
Das BEC hatt auch Strom, nur haben die Servos plötzlich "verzögert" auf Eingaben reagiert und ein Gegentest mit einem anderen Regler (Align) hat im nachhinein gezeigt, das es am lite BEC liegt.
Wenn ich nämlich das BEC des Align Reglers benutze und parallel dazu den lite 50 (am CC-Stecker die mittlere rote Ader rausgezogen), funktioniert wieder alles normal, also der Stellerbereich des CC ist in ordnung.
Ich denke was mukenukem und tasse zuvor geschrieben haben trifft schon ganz genau zu und ich werde da auch kein Risiko bzgl. interner BEC's mehr eingehen.
Also ich denke nicht, dass es am BEC lag. Für einen 450er reicht das dicke aus. Ausnahme sind Blockierströme. Ich würde die Servos mal genau überprüfen.
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