prima Bericht, sowas wurde auch mal Zeit, dass ein Pilot das hier mal ausprobiert , ich bin auch auf die Ergebnisse der Spektrum- / Jeti-Jünger gespannt , oder noch besser... IFS
Hast du Stahbetondecken in deinem Haus drin, das wäre dann nochmal 'ne ganze Fraktion schärfer...
1. 2,4 Ghz Sender und Empänger brauchen nicht notwendigerweise Sichtkontakt.
2. Die Antennen dürfen sollten nicht durch leitfähige Materialien (z.B. CFK oder Metall) abgeschirmt sein.
3. Diversity ist kein Muss
4. Die Reichweite nimmt ohne Sichtkontakt ab. Aber nicht so signifikant wie befürchtet
5. Glaube nicht alles was Du im Internet liest.
Gratuliere - du hast den Unterschied zwischen gängiger Forenmeinung und der Realität gefunden.
Nun warte 6 Monate und du wirst wieder "deine" alte Meinung vom Anfang in den Foren lesen.
Kann deiner "neuen" Meinung voll zustimmen, möchte aber ergänzen :
Diversity wird weniger wichtig je schneller das System das rebinding beherrscht.
ßltere, einfachere 2.4er die teils mehrere Sekunden brauchen fallen mit dem Modell vom Himmel, wenn das Binding verloren wird. ( Corona, IFS )
Schnelle neue Systeme, ( ich hab nur FrSky und FASST getestet) binden so schnell, daß es evtl. gar nicht bemerkt wird. Daher ist hier auch die Telemetrie vom FrSky sehr wichtig, die mir sagt wann ( aus welchen Gründen auch immer) die ßbertragung unsicher wird.
Etwas was FASST bis heute nicht beherrscht.
Diversity ist auch dann weniger wichtig, wenn man ( mit nem Slow/Park-Flyer) im Nahfeld des Senders bleibt. Für Geräte aus leitfähigem Material ( Helis-Alu/carbon ) oder Segler die weit weg fliegen, würde ICH nicht auf Diversity verzichten.
Beispiel WLan wurde oben schon erwänt. Es geht meist durch 2 Stahbeton-decken durch, aber u.U. reicht eine Betonwand und 5m Luftlinie dazwischen und nix geht mehr !
Grund : 2.4 funktioniert wg. der quasi-optischen Ausbreitung nur deshalb auch um die Ecke, weil es sehr stark reflektiert wird.
Wie in der Optik können sich Reflexionen auch auslöschen, bzw gegenseitig stören. => Dann geht nix mehr.
Anderer Test : Lad dir auf ein Android Hdy den Wifi Analyser drauf, und schau mal wie die Feldstärke eines 2.4GHz Systems ( WLan) schwankt wenn du dich bewegst.
Danach wunderst du dich daß es überhaupt funktioniert.
Bei 2 um 90Grad versetzten Antennen ist dieses Risiko minimiert.
Schweigen bedeutet nicht Zustimmung. Es ist das Desinteresse, mit Idioten zu diskutieren
Anderer Test : Lad dir auf ein Android Hdy den Wifi Analyser drauf, und schau mal wie die Feldstärke eines 2.4GHz Systems ( WLan) schwankt wenn du dich bewegst.
Stichwort: Interferenz. Wellenlänge bei 2.4GHz ist ca. 12.5 Zentimeter, und starke Interferenz-Auslöschungen können in dieser Größenordnung halt auftreten. Wenn das Modell sich bewegt, ist es häufig weniger schlimm (sofern die Antenne nicht abgeschattet ist). Dann "pulst" das Signal, erhöht letztlich "nur" die Paketausfallquote. Das wäre in einem Helikopter aber auch nichts, auf das ich es gerne ankommen ließe. Ist halt die Frage, wie paranoid man in Sicherheitsfragen ist.
Auch die Frage DSSS gegen FHSS ist keine zwischen "geht nicht" und "geht", sondern eine reine graduelle Frage der Störungsresistenz und Zuverlässigkeit. Ich würde jederzeit einem De-Facto-DSSS wie DSM2 einen echten Breitband-Hopper wie FASST (80 Kanäle) oder HoTT (75 Kanäle) vorziehen. DSMX ist z.B. ein Hybrid, der letztlich DSSS sendet, aber in einem Teil des Bandes hoppt, wenn auch deutlich langsamer als FASST oder HoTT. Hitec ist letztlich auch ein Hybrid-System das nur auf 20 festen Kanälen hoppt, es sei denn es ist im Scan-Mode (was die Link-Zeit dramatisch erhöht).
Ach ja Fritzbox war Aktiv Haus ist zwar ein fertighaus aber die Decke zum keller ist Massiv beton und die zum ersten stock is ja auch mit Estrich Fliesen etc. ziemlich massiv.
Hallo Stoned,
die zweite Decke mit Fliesen etc. ist nicht so relevant als Abschirmmedium.
Imho sind die in der Massivdecke eingelegten Baustahlgewebematten das wirklich abschirmende Element.
Schade das ich kein spektrum analyzer habe sonst hätte ich mal HOTT mit Spektrum vergleichen können.
Zu den verschiedenen system kann ich nur eins sagen.
Ich hatte jetzt Spektrum ( DX7SE ) Hitec ( Aurora 9 ) und HOTT ( MX-20 ) desweiteren haben meine Brüder ne DX-8 und ne DX-6i )
wir hatten bei keiner Funke bis jetzt jemals einen ausfall der sich auf den Empfang zurückführen liese.
ganz zu beginn hatte ich mal Probleme die sich aber alle auf fehler in der Stromversorgung zurückführen liesen.
Ich bin der meinung das es heute keine schlechten oder unsicheren systeme mehr gibt und das man alles kaufen kann, und es nur von den technischen feinheiten ( will heissen ich darf das system mit dem meisten schnick schnack und den tollsten features aussuchen und brauch keine angst zu haben )und den persönlichen vorlieben abhängig machen kann.
Alle Systeme, von ganz primitiven DSSS-Systemen ohne jegliche Redundanz à la Walkera & Co. vielleicht einmal abgesehen, bieten inhärent eine deutlich erhöhte Fehlertoleranz als 35MHz es jemals konnte. Von daher ist das alles Jammern auf höchstem Niveau. Erinnert sich hier noch irgendjemand daran, wie das war mit Signaltafeln und Wäscheklammern an der Senderantenne?
da heute Abend das Wetter wieder einmal viel zu schlecht zum Fliegen war, habe ich versucht meinen bisherigen angelesenen Wissensstand zum Thema 2,4 Ghz empirisch zu überprüfen. Bitte nicht ganz so bierernst nehmen, obwohl ich schon ein wenig überrascht war.
Mein Kenntnisstand:
1. 2,4 Ghz Sender und Empänger brauchen Sichtkontakt
2. Die Antennen dürfen nicht durch leitfähige Materialien (z.B. CFK oder Metall) abgeschirmt sein
3. Diversity ist ein Muss
4. Regel 1, 2 oder 3 verletzt und nichts geht mehr.
Versuchsaufbau:
Mein T-Rex 450 mit Futaba R6008HS Empfänger steht im Keller (Hobbyraum) eines Einfamilienhauses. Sender ist mit Futaba TM-8 bestückt.
Erster Versuch: Beide Antennen durch ein Metallröhrchen komplett abgedeckt (siehe Bild). Range Taste am Modul zur Sendeleistungsreduktion gedrückt. Erwartet hätte ich wegen Regel 1, dass der Empfänger die Arbeit komplett einstellt. Hat er aber nicht. Wechsel in einen anderen Raum im Keller (Regel 1) beeindruckte den Empfänger ebenfalls nicht. Selbst ein Wechsel ins Erdgeschoß brachte den Empänger nicht dazu die Arbeit einszustellen. Erst auf halbem Weg ins 1.OG verweigerte der R6008HS. Fazit: beide Antennen komplett mit Metall abgeschirmt, kein Sichtkontakt, 1,5 Stockwerke Mauerwerk zwischen Sender und Empfänger, Sendeleistung reduziert und es kommt immer noch etwas an. An der Funktionsgrenze die Range Taste losgelassen und sofort wieder Funktion da.
Zweiter Versuch: Das ganze mit Kohlefaserröhrchen. Ergebnis gleich erstem Versuch.
Dritter Versuch: Eine Antenne mit Metallröhrchen abgedeckt, zweite Antenne frei (Regel 3). Jetzt geht es bis zur Hälfte in den zweiten Stock. Also etwas besser, diesmal 2 Stockwerke. An der Funktionsgrenze die Range Taste losgelassen und sofort wieder Funktion da.
Vierter Versuch: Antennen gewechselt. Erwartungsgemäß das gleiche Ergebnis wie im dritten Versuch.
Fünfter Versuch: Beide Antennen frei. Geht noch marginal weiter. 2,5 Stockwerke. An der Funktionsgrenze die Range Taste losgelassen und sofort wieder Funktion da.
Fazit: Ich glaube das FASST 2,4 GHz ist sehr robust. Abschattungen und Sichtkontakt sind sicher in Grenzsituationen zu vermeiden. Diese Grenzsituationen dürften aber um Größenordnungen außerhalb des Betriebsbereiches von Hubschraubern sein. Ein Empfänger ohne Diversity (z.B. R6107SP) dürfte nur unwesentlich schlechter sein, wenn man Regel 1 und 2 nicht missachtet.
Viel Spaß beim Zerlegen des Beitrags.
MHA
Hast du deinen Antennen wirklich so wie auf dem Bild verlegt ?
Wenn ja ? Das Metallrohr weg. Antennen im 90° Winkel verlegen wenn das nicht geht im 120 ° Winkel. nach Möglichkeit ohne A
Abschattung von CFK Teilen. 2,4 Ghz lebt nicht nur von der Sichtbarkeit sondern auch Stark von der Reflexion. Daher auch der 90° Winkel das heißt eine Antenne Vertikal und eine Antenne Horizontal. Damit will man erreichen das ein aus löschen des Sender Signals an der Empfangsantenne durch Phasendrehung verhindert wird und eine Antenne immer das Signal sieht .
Nach zu lesen in Antennen Bücher und Bücher der Funktechnik.
Wichtig dabei ist das letzte nicht isolierte blanke Stück , die eigentliche Antenne die in nicht leitenden Kunststoff geführt werden sollte damit sie nicht ab vibrieren kann.
Das mit dem Röhrchen war doch nur ein Test, die originalen Antennenröhrchen hängen doch noch am Heli?!
Oder siehst du ein anderes Bild als ich?
Gruß Holger
Ja klar sehe ich das. Aber für einen Test ist das genauso falsch mit so etwas kann man nicht testen. Wenn er möchte das seine Antennen noch weniger HF sehen empfehle ich Alufolie.
Aber für einen Test ist das genauso falsch mit so etwas kann man nicht testen.
Er wollte doch möglichst schlechte Bedingungen schaffen, um zu gucken bis wohin man gehen kann?! Daher finde ich das schon beachtlich, dass es so "weit" überhaupt geht, gerade auch unter den Umständen.
Um zu schauen wie weit man generell kommt, klar, da würde man die Antennen optimal ausrichten(wozu dann allerdings auch der Sender gehört), aber hier war ja gefragt wie gut es unter solch schlechten Bedingungen geht.
T-Rex 250, 450, 600, Bell 212 Twin Jet, Three Dee V4, MP V91, TDR, TDR 2, TDF, TDS, TDSF
Dafür kann er doch die Leistung am Sender runter nehmen sein Test hat doch keinen Aussagewert .Oder mal anders Ausgedrückt das ist nicht reproduzierbar.
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