2.4 Ghz Empfänder, Antenne um 1mm gekürzt -> Auswirkungen?
Moin,
bei zwei Gigascan Empfängern (FASST) habe ich die kurzen Antennen abgerissen und habe diese neu angelötet. Dabei ist diese ca. 1mm kürzer, weil ich diese neu abisolieren musste. Hat das schlimme Auswirkungen auf dem Empfang? Derzeit sieht es gut aus.
Reden wir hier ernsthaft über 1mm???
in Worten: einen?
Ja bei den hohen Frequenzen ist ein Millimeter schon recht entscheidend. Zumindest wenn wir über den aktiven Teil (die schon angesprochenen ca. 31mm) reden.
Ich kenne den Empfänger nicht von innen. Wenn die Antennen steckbar sind, dann würde ich neue Antennen empfehlen. Diese gibt es für wenig Geld als Ersatzteil. In der Regel passen auch welche von Fremdherstellern, denn die Technik an sich ist überall gleich.
Nein, denn diese ominösen 31mm sind ein vielfaches der verwendeten Frequenz und daher ist deren "exakte" Länge massgebend; andernfalls dürfte sich der Empfang mit steigender Entfernung ziemlich schnell verschlechtern.
... denn diese ominösen 31mm sind ein vielfaches der verwendeten Frequenz ...
... ein Viertel der Wellenlänge!
Ich habe einmal von einem HF Techniker gehört, dass es da noch einige Einflussgrößen gibt, abgesehen von exaktest λ/4 Länge, die die Empfindlichkeit einer Antenne beeinflussen. Zwei davon fallen mir jetzt dazu ein:
- Die geschirmte Zuleitung, sowie der gesamte Aufbau des HF Teils können sich auswirken. Es gibt Hersteller, die das berücksichtigen, und dann sind die Antennen eben nicht genau 31,23mm lang.
- Auch wenn die Antenne nicht perfekt gerade ist, hat das Einfluss, weil die wirksame Länge sich dadurch verkürzt.
Jedenfalls bräuchte es einen beachtlichen Aufwand, um das messtechnisch erfassen und Auswirkungen auf die Empfangsleistung feststellen zu können.
Es gibt wohl größere Sünden als eine nur 30mm lange Antenne (z.B. sie flach auf einen Carbon Rumpf zu kleben, ...)! Ich denke, wenn der Reichweiten Test nix Auffälliges zeigt, sollte es passen ...
LG, Philipp
PS: Ich habe gerade einige Empfänger aus meinem Fundus gemessen, kaum zwei Antennen waren wirklich gleich, es ging von 26,5 bis 32,8mm!
Zuletzt geändert von <<Philipp>>; 07.02.2019, 21:42.
bei zwei Gigascan Empfängern (FASST) habe ich die kurzen Antennen abgerissen und habe diese neu angelötet. Dabei ist diese ca. 1mm kürzer, weil ich diese neu abisolieren musste. Hat das schlimme Auswirkungen auf dem Empfang?
Ich würde den Empfänger zur Reparatur zum " Service des Herstellers" einsenden.
Dann ist man auf der sicheren Seite.
Und wenn einmal ein Schaden mit dem Modell verursacht wird, hat man einen Nachweiß für die
Haftpflichtversicherung,das der Empfänger fachgerecht repariert wurde.
P.S.
Ich finde, es wird zu oft selber an der Fernsteueranlage "gebastelt"!
Das die Zulassung erlischt ist die eine Sache, was die Haftpflichtversicherung dazu sagt ist die andere Sache......
Schnell ist man da im Tal der Tränen!
Bei Differenzen von 1mm bin ich bei 2G4-ANtennen noch entspannt, aber bei 5mm ...?
... noch ein bisserl zu präzisieren:
Alle Futaba Empfänger, die ich zu Hause habe, liegen in der Gegend von 28,5mm. Allerdings ist die Streuung bei der Herstellung so groß, dass an einem einzelnen Empfänger bei den beiden Antennen schon Längendifferenzen bis zu einem Millimeter vorhanden sind.
Die Nachbau FASST vom Schweighofer (FrSky?) liegen ähnlich gestreut in der Gegend von 32,5mm.
Und die Erkenntnis aus dem, was ich jetzt noch so nachgelesen habe:
Vergesst die Millimeter Fuchserei, Reichweitentest, fertig!
1mm an der aktiven Antenne sind im dem Frequenzbereich welten!
Aktive Antenne? Ist da im Schrumpfschlauch etwa noch ein zusätzlicher Verstärker integriert? Wenn mir jetzt jemand noch nen Grund nennt für ne aktive Antenne -direkt am Empfänger
Nunja, ich sehe da ja nur zb die Hott Empfänger vor mir. ßber andere kann ich nicht reden.. wer weiß... ;-)
Warum klatschen eigentlich so viele gerne so ne Aussage hin, ohne die Hintergründe und Fakten/Nachweise dazu zu belegen? :dknow:
Also ich bin HF-Techniker und sehe es genau wie Phillip.
Man muß schon einen Aufwand betreiben um das messbar darstellen zu können, und das Messergebnis ist dann dazu noch... würde fast sagen "blödsinnig".
Wenn ich die Antenne nur nen Hauch bewege bei der Messung hat das DEUTLICH mehr Einfluss als der fehlende mm! So ab 5mm müsste man dann aber am Messergebnis schon zuverlässiger was erkennen. Aber auch hier wird die Lage der Antenne noch immer mehr oder zumindest ebenso relevant sein.
Wer wg dem mm schon Bedenken hat, der dürfte konsequenter Weise dann auch KEINESFALLS ein Schlauch o.ä. über die Antenne ziehen, oder gar in einen Rumpf verbauen, oder den Empfänger mit Antennen grade da und so einbauen wies grade passt ;-).
Sinnvoller bzw zudem wäre zu wissen, was und wies abgerissen wurde. Dann müsste man den Anschluß (Stecker/Lötung) im Empfänger genauer begutachten. Abschließend am besten simpel den Durchgang messen von Antennenspitze (außen) bis ...am besten im Empfänger auf der Leiterbahn, und zwar am nächsten erreichbaren Kontakt NACH dem Stecker/Lötung. Nur so kann man ausschließen dass man nicht auch was auf der Platine an-/abgerissen oder beschädigt hat. Oder eben mit zb Reichweitenmessung... Hierbei dann unbedingt auch überall mal rumwackeln.
Dies Vorgehen ist zumindest sinnvoller als schnell blind nur was dran löten und dann einfach ab dafür
Was die Haftpflicht angeht bin ICH da anderer Meinung. Wie beim Auto schätze ich (!) muß die "Manipulation" für den Absturz Ausschlag gebend gewesen sein. Erst dann wird dies doch erst genauer Untersucht und könnte die Versicherung evtl Ansprüche stellen. Aber ich bin hier nicht firm (!), glaube aber nicht dass im Kleingedruckten irgendwas steht dass man nur verplomptes RC-Equipment verwenden darf, welches stets absturzfrei war und einer jährlichen (btw ja nicht immer zwingend sinnvollen) Kontrolle im Werk unterzogen wurde . Aber 1 mm fällt definitiv unter die Werks-Toleranz, und wie gesagt hat die Einbaulage mehr Auswirkungen, zudem müsste man wirklich an der Reichweitengrenze sein - und wer steuert denn da noch sinnvoll , und ist es nicht fahrlässiger überhaupt so weit weg geflogen zu sein? .. usw
Aber hier gibt es ja unzählige andere Meinungen. Ich finde es wichtiger dass wir mit gesundem Menschenverstand es so sicher wie möglich machen bzw eben nicht fahrlässig andere gefährden, statt uns mit Regeln die auch nicht zwingend alles super save machen zubetonieren. Aber wir brauchen eben doch ein paar Regeln um uns vor solchen wennauch wenigen rücksichtslosen Egos zu schützen.
Ich finde es wichtiger dass wir mit gesundem Menschenverstand es so sicher wie möglich machen bzw eben nicht fahrlässig andere gefährden, statt uns mit Regeln die auch nicht zwingend alles super save machen zubetonieren.
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