Einige kenn es schon aus einem anderen Beitrag vom letzten Jahr.
Mein Heli-Pad für meine BO105-Turbine.
Nun habe ich das Teil noch etwas weiter modifizeirt.
Die "einfache" Tankanlage (unterflur) habe ich erweitert.
Jetzt lässt sich auch noch einstellen -über Tasten- wie viel Sprit (ml) denn eigentlich getankt werden soll.
Wenn die Anlage den einprogrammierten Wert erreicht hat, dann schaltet das System ab, und löst einen Alarm aus.
Die Anzeige ist auf (ml) justiert und tankt mit einer Genauigkeit von 2%. Das sind bei fast 4 Ltr. +/- 80ml. Das ist vernachlässigbar.
Jetzt werden einige sagen, "Warum Tank-Füll-Anzeige"? Wenn man immer voll tankt, dann ist die auch nicht nötig.
Ich tanke aber immer nur so viel rein (+reserve) wie ich fliegen will und auch vorallem in Abhängigkeit vom geplanten Flug-Stil. So hatte ich das auch vorher schon gemacht, aber mit einem Durchsichtigen Kanister und einer aufgeklebten "Literskala".
Als gegen-Check ist im Hubschrauber nun auch ein Durchflussmengenmesser installiert. Damit lässt sich dann sehen (nach der Landung auf einem Impulszähler im Modell ablesbar), wie viel die Turbine schon verbraucht hat.
Daran lässt sich dann leicht entscheiden, ob man noch einen Leg fliegt oder ob man zum nachtanken geht.
Das macht echt Laune.
Was mir aber noch immer fehlt, ist etwas, was mein Heli-Pad bewegt, sodass ich es nicht immer ziehen muss.
Ein Fahrzeug davor kommt -denke ich- nicht in Frage.
Das müsste ziehmlich gruß sein (1:5,5) und schwer sein. Damit bestehen dann wieder Transportprobleme.
Nein! Ich Plane an einem Eigen-Antrieb.
Die Räder der Plattform sollen selbst antreiben (E-Motor mit Getriebe).
Geplant ist, dass man die Plattform mit der selben Fernsteuerung fährt, mit der man auch den Heli fliegt. Ohne dass man etwas umschalten muss wie Heli "EIN, Plattform "AUS" oder umgekehrt.
Da warte ich allerdings noch auf Teile von Conrad, die leider momentan etwas Lieferverzögerung haben.
Das An und Abfliegen auf die Plattform, ist mittler Weile auch kein Thema mehr.
Die rund 250 Landungen, die ich bisher auf dem Ding gemacht habe, haben viel Traingseffekt gezeigt und es gelingt nun auch bei rauhem Wind mit etwas mehr Zeitaufwand, aber ohne Probleme darauf zu landen.
Ein Paar Daten.
Anzeige (etwa 19 EUR) :7-Stellig Conrad Elek. Programmierbar über angeschließbare Tasten.
- Es kann der Anfangs und Endwert für die Betankung eingestellt werden.
- Bei erreichen des Endwertes erfolgt die Abschaltung.
- Alarmton bei Abschaltung.
- Reset-Funktion
- Taster-Funktion zur ßbernahme des Angezeigten Wertes in den Speicher.
>Pumpe kann über Transistor und Relais mittels Taster betätigt werden (Ein-Aus).
>Ein Override-Schalter ist eingebaut um die Betankung auch ohne die Anzeige durchführen zu können.
>Die Pumpe ist eine alte, ausgemusterte FP280 die schon an meiner Turbine gelaufen war.
-Durchflussmengenmesser BIO-TECH.
-Dieser ist, durch Veränderung der Bedüsung, auf ml geeicht. (1000 Impulse bei 1ltr).
Gegenüber meiner "alten" Heli-Pad Version habe ich jetzt auch einen "neuen" Tank darunter gebaut. Dieser ist selbst hergestellt aus GFK und fasst etwa max 11Ltr.
Damit komme ich auf über eine Stunde reine FLugzeit.
Das reicht normaler Weise über einen Tag, wenn man bedenkt, dass die mittlere Leg-Zeit bei etwa 6-7 Minuten liegt und ich für einmal voll tanken (2,7ltr bzw. 3,6ltr, wenn der AUX-Tank im Rumpf auch noch angeschlossen ist) etwa 10 Minuten benötige.
Nun erst mal genug!
Bilder kommen gleich!

Peter.




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