Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

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  • wolf_51
    Member
    • 07.02.2008
    • 336
    • Wolfram
    • Dessau-RoÃ?lau

    #1

    Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

    Ich baute nun schon die dritte Hughes 500E für den Trex 600 E-Version auf. Diesmal hat es auch mich erwischt. Vibrationen am Heck trotz genaustes Einstellen und Auswiegen aller Komponenten. Diese wurden je nach Belastung während des Fluges (Abfangen) manchmal so schlimm, dass ich glaubte das Heckleitwerk fällt mir gleich ab. Dann war es wieder im Schwebeflug komplett ruhig, um gleich darauf in der Kurve wieder zu vibrieren.
    Ich baute die komplette Mechanik wieder aus dem Rumpf und stellte nach einigen ßberlegungen und durchchecken der Rumpfzelle folgendes fest.
    (Bild Spant_0) Wenn man die Rumpfzelle festhält und mit der anderen Hand am Heckausleger dreht (Torsion), dann merkt man, dass die Rumpfzelle am Anschluss des Heckauslegers nachgibt. Auch kann man den Heckausleger etwas nach der Seite hin und her bewegen. Anscheinend gibt es wohl Festigkeitsunterschiede bei den Rümpfen von Funkey. Bei den beiden ersteren Hughes hatte ich das Vibrationsproblem nicht. Da war bzw. ist der Heckausleger fester und lässt sich nur ganz wenig in der Torsion verdrehen. Um dies abzufangen habe ich mich entschlossen einen Zusätzlichen Spant in den Rumpf einzuharzen.
    Ich hab mir zuerst aus Depron einen -Hilfsspant- angefertigt (Bild Spant_3), den man gut an die Rumpfkontur anpassen kann. Nach dem Anpassen die Kontur auf 5fach verleimtes Sperrholz übertragen (Bild Spant_4), ausgesägt und eingepasst. Gleichzeitig habe ich mich dazu entschlossen, dass Heckrotorservo vom Heckrohr wegzunehmen und auf diesen Spant (Bild Spant_6) zu montieren. Dadurch kann es bei einem eventuellen Ausbau der Mechanik im Rumpf verbleiben und es muss nicht jedes mal das Steuergestänge aus- und einfädelt werden. Außerdem ist es so besser im Rumpf unterzubringen. Wichtig ist aber auch, wie (Bild Spant_10) zeigt, zwei Sperrholzstreifen auch in den Heckausleger einzuharzen, die gleichzeitig mit dem Hauptspant -verklinkt- sind. (Bild Spant_12) zeigt den im Rumpf eingeharzten Spant mit dem angeschlossenen Heckservo. Zur Führung des Steuerdrahtes dient ein Stück Bowdenzugröhrchen (ca. 10cm) das etwa mittig im Heckrohr eingeharzt wird.
    Nach dem Einbau der Mechanik (Bild Hughes_1) ging es wieder aufs Flugfeld. Ich war Begeistert! Keine einzigen Vibrationen mehr an der Hughes! Egal welcher Flugzustand das Heck steht wie ne 1! So, das wollte ich euch nur mal Mitteilen - besonders für die, die immer noch mit dem -unerklärlichen- Vibrationen am Heck der Funkey Hughes haben. Ein bischen Arbeit, die sich aber Lohnt!

    Gruß
    Wolfram
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    Das Licht denkt es ist erster, aber überall wo es hinkommt war die Dunkelheit schon da.
  • wolf_51
    Member
    • 07.02.2008
    • 336
    • Wolfram
    • Dessau-RoÃ?lau

    #2
    AW: Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

    ...noch´n paar Bilder...
    Angehängte Dateien
    Das Licht denkt es ist erster, aber überall wo es hinkommt war die Dunkelheit schon da.

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    • spatz
      spatz

      #3
      AW: Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

      Da hast du jetzt aber einiges an Gewicht hinter den Schwerpunkt gebracht.
      Mit wieviel Zellen?
      Mehrgewicht im Vergleich zu den Anderen?

      Sonst aber eine pfiffige Idee.

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      • wolf_51
        Member
        • 07.02.2008
        • 336
        • Wolfram
        • Dessau-RoÃ?lau

        #4
        AW: Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

        Hi Spatz,
        sie wiegt jetzt genau 4.800 Gramm. Ich fliege sie mit 6 Zellen, 4800mAh, Fünf-Blatt Kopf, 8 Minuten lang.

        Gruß
        Wolfram
        Das Licht denkt es ist erster, aber überall wo es hinkommt war die Dunkelheit schon da.

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        • Holger Port
          Senior Member
          • 01.06.2001
          • 3541
          • Holger

          #5
          AW: Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

          Hallo Wolfram,

          ich habe da ähnliche Erfahrungen mit der Hughes. Ich habe sie ja auch.
          • Am Anfang mit Logo 10 Mechanik und Akku unterhalb der Machanik -> keine Vibrationen.
          • neuen Akku eingebaut der auf einer eingeharzten Platte vorne saß -> starke Vibrationen
          • Logo 600 DX Mechnik eingabaut, Dämmatten + Mechanik oben nur mit Dämpfungsgummis abgestützt -> läuft wieder ohne Vibrationen


          Fazit: Es gibt hier die unterschiedlichsten Ursachen und irgendwie kein Patentrezept. Im prinzip braucht ein andere Rumpf nur an der einen oder anderen Stelle dicker lamminiert sein und schon setzt die Resonanz an andere Stelle, oder garnicht ein.
          Gruß Holger

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          • Heinz Dieter
            Heinz Dieter

            #6
            AW: Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

            Hallo Wolfram.

            Habe bei meiner Funkey Hughes gleich nach dem Erhalt vor 2 Jahren gleich 3 Spanten eingesetzt bzw. verlängert.

            Wer fast ein Jahrzehnt die Knipprath-Hughes geflogen hat, kennt die Heckprobleme der Hughes- Konstruktion.

            Ich habe, wie auf dem Bild zu sehen ist, den Domspant beidseitig auf die Grundplatte verlängert und im Dombereich verstärkt. Dann habe ich noch einen Kurzspant vom Domende, herunter an der Hecköffnung vorbei, eingeklebt.

            Durch Verlängerung des vorderen Domspantes ergibt sich durch die Steifigkeit auch eine bessere Rollneigung des Modells, da die obere Mechanikabstützung nicht mehr mit dem oberen Zellenteil allein seitlich ausweichen kann .

            Gruß Dieter
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            • wolf_51
              Member
              • 07.02.2008
              • 336
              • Wolfram
              • Dessau-RoÃ?lau

              #7
              AW: Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

              Hallo Heinz-Dieter,
              finde ich auch ne gute Idee. Ich denke aber, dass ich das Problem mit dem kompletten Spant "erschlagen" hab. Jedenfalls sind keine Vibs mehr zu sehen.

              Hallo Holger,
              ich denke auch Du hast Recht. Ich konnte es ja bei meinen anderen beiden Hughes sehen. Die laufen ja ohne Vibs und ohne dass ich daran was machen mußte. Nein, Pantentrezept ist es keines, aber ein Weg um vieleicht aus dem "Schlamassel" zu entkommen.

              Gruß
              Wolfram
              Das Licht denkt es ist erster, aber überall wo es hinkommt war die Dunkelheit schon da.

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              • Wingdriver
                Wingdriver

                #8
                AW: Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

                Ich habe ebenfalls eine Hughes 500 in T-Rex 600 von Funkey. War mal ein CF mit Riemen und ist umgebaut zum Starrantrieb.
                Ich habe aus den USA einen 5-Blatt Kopf mitgebracht und experiementiere gerade an den Blättern.
                Kannst du mir sagen was für Blätter Du auf Deinem 5 Blattkopf hast?
                Wo ich diese herbekomme?
                Ich möchte ohne Elektronik fliegen, sollte funktionieren.
                Da ich insgesamt 4 Hughes 500 habe (Rex-250, 450, 500 und 600) möchte ich drei (ohne den 250er) auf 5-Blatt umrüsten. Die Köpfe habe ich schon.
                Die Blätter für den 450er habe ich schon.
                Für den 500er REx fehlen mir auch noich die Blätter. Hast Du nen Tip für mich?

                Gruß
                Stefan

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                • wolf_51
                  Member
                  • 07.02.2008
                  • 336
                  • Wolfram
                  • Dessau-RoÃ?lau

                  #9
                  AW: Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

                  Hi Wingdriver,
                  ich nehme mal an, dass Du mich angesprochen hast. Also, ich hab meine Blätter vom Blattschmied. Auf Anfrage fertigt er Dir einen Fünfblattsatz. Seine Fertigung ist allerdings in Taiwan - darum mußt Du etwas Geduld haben. Nimm die Blattlänge von 55cm und die Blatttiefe von 55mm. Das reicht für den Fünfblattkopf aus. Du kannst aber auch M-Blades nehmen - der Preis ist dann ein anderer. Ich fliege übrigens ohne elektr. Hilfe. Welchen Kopf hast Du Dir den aus den USA mitgebracht? Kannst ein Foto reinstellen?
                  Gruß
                  Wolfram
                  Das Licht denkt es ist erster, aber überall wo es hinkommt war die Dunkelheit schon da.

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                  • Wingdriver
                    Wingdriver

                    #10
                    AW: Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

                    Danke für die Antwort. Ging ja schnell.

                    Werde am WE Fotos von den Köpfen machen. Danke für den Hinweis mit
                    Blattschmied. MBlade hatte ich angeschrieben, 75€ pro Blatt für die 600er Größe!
                    Das ist mir eindeutig zuviel!
                    Bin im Moment ein bisschen busy, aber am WE werde ich am Projekt 5-Blatt T-Rex 450 weitermachen, dann mache ich auch Fotos!
                    Danke und Gruß
                    Stefan

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                    • HeliTamer
                      Senior Member
                      • 05.09.2007
                      • 1361
                      • Patrick
                      • RLP

                      #11
                      AW: Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

                      Hi,

                      ich denke das Hauptproblem ist, dass die Mechanik bzw. das Heckrohr meist ja nicht mehr mit Streben gestützt wird und sich die Schwingungen ins Heck übertragen. Ich hab bei meiner Hughes mit Raptor E550 eine etwas kürzere Abstrebung eingebaut und fliege auch ganz ohne Vibs. Vlt bringt es auch was mal die Drehzahl zu ändern.



                      Die Umbauten mit dem Fünfblattkopf schwirren mir auch im Kopf rum allerdings ist mir der finanzielle Aufwand zur Optik im Moment dass noch nicht Wert. Im Flug sieht man es eh nicht und 500€ nur für den Anblick am Boden zu investieren... nee

                      Kommentar

                      • Heinz Dieter
                        Heinz Dieter

                        #12
                        AW: Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

                        Hallo Patrick.

                        Zitat von HeliTamer Beitrag anzeigen
                        Hi,............

                        Die Umbauten mit dem Fünfblattkopf schwirren mir auch im Kopf rum allerdings ist mir der finanzielle Aufwand zur Optik im Moment dass noch nicht Wert. Im Flug sieht man es eh nicht und 500€ nur für den Anblick am Boden zu investieren... nee

                        Deine Aussage im 2. Satz möchte ich nicht so unkommentiert stehen lassen. Sehr wohl sehe ich - und bestimmt alle anderen Mehrblattflieger - ob mit oder ohne Paddel ein Heli unterwegs ist.

                        Das andere ist die techn. und fliegerische Herausforderung. Irgendwann wird es auch Dich noch reizen. Ich mußte auch 30 Jahre auf die Umsetzung meines Traumes warten!

                        Gruß Dieter

                        Kommentar

                        • HeliTamer
                          Senior Member
                          • 05.09.2007
                          • 1361
                          • Patrick
                          • RLP

                          #13
                          AW: Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

                          Hi Dieter,

                          ich geb ja zu das es mich reizt nur stimmt hat das Verhältnis zu Aufwand und Nutzen nicht ganz. Ok beim Hobby kommst auf die Kohle nicht an...

                          Zur Technik, sieht man das im Flug wirklich? ich war schon auf einigen Scale Treffen und wenn die Kisten fliegen ist es nur ein Rotorkreis.

                          Was für einen Kopf hast du drauf? Stabi drin?

                          Kommentar

                          • Klaus13
                            Klaus13

                            #14
                            AW: Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

                            Zitat von Wingdriver Beitrag anzeigen
                            Da ich insgesamt 4 Hughes 500 habe (Rex-250, 450, 500 und 600) möchte ich drei (ohne den 250er) auf 5-Blatt umrüsten. Die Köpfe habe ich schon.
                            Die Blätter für den 450er habe ich schon.


                            Gruß
                            Stefan
                            Hallo Stefan,

                            nach Versuchen mit 4-Blatt auf BO105 (450er) würde mich auch ein Umbau meiner 450er Hughes auf 5-Blatt reizen. Welchen Kopf hast Du bzw. stellst Du bitte auch ein Foto von ihm ein? Danke.

                            Gruss Klaus

                            Kommentar

                            • Heinz Dieter
                              Heinz Dieter

                              #15
                              AW: Nochmal zum Thema Funkes-Hughes - Vibrationen

                              Hallo Patrick.

                              Ja, den Rotorkreis siehst Du. Wir fliegen ja Scalehelis mit moderaten Drehzahlen. Wenn ich dagegen einen 450/500er von Align o.ä. sehe, der jenseits von 2200 U/min betrieben wird, mach es Zweifel geben.

                              Meine Hughes hat (leider) den gegossenen Lightning Kopf, wobei ich gerade die Alu-Blatthalter gegen Kunststoffblatthalter tausche - Bericht folgt nach dem Einfliegen.

                              Rotorblätter sind M-Blades, S49, 550 mm lg. Bis dato heute fliege ich ohne elektronische Hilfe auf der Taumelscheibe. Bin allerdings mit diesem Kopf noch kein Speedflug geflogen und kann zum "Aufbäumverhalten" deshalb noch keine Erfahrung beisteuern. Werde aber berichten.

                              Gruß Dieter

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