In meinem 700er Jet Ranger geht es am Ende des Heckauslegers ziemlich eng zu, sodass die normale Anlenkung nicht hineinpasst, ohne unten am Rumpf zu schleifen. Daher muesste ich entweder die Anlenkstange abwinkeln, oder eine flexible Anlenkung (z. B. Sullivan Rod oder Dubro Lazer) verwenden.
Hat hier jemand Erfahrung mit einer dieser Methoden, und kann mir Tipps geben? In verschiedenen englischsprachigen Foren wird teilweise von flexiblen Anlenkungen abgeraten. Andererseits handelt man sich durch Abwinkeln natuerlich auch eine gewisse Flexibiitaet ein.
Danke!
Ein paar Fotos von den Platzverhältnissen wären hilfreich...
Eine spielfreie steife Anlenkung würde ich immer favorisieren, notfalls über einen steifen Umlenkhebel der spielfrei gelagert ist. Den Platz dafür findet man oft woanders, so dass die Anlenkstange dann aus einer anderen Richtung kommt.
Ist der Heckrotor am 700er Rumpf auch rechts, oder ist er links wo er hingehört?
Die Anlenkstange läuft also unten..hätte sie Platz wenn sie unten rechts laufen würde, und der Arm des Umlenkhebels kürzer wäre?
In dem Fall könnte zum Beispiel ein weiter vorne eingesetzter zusätzlicher Umlenkhebel die Anlenkstange weiter nach rechts bringen, und das ßbersetzungs-verhältnis eines kürzeren Armes des Umlenkhebels gleichzeitig kompensieren. IMG_20201221_072624~2.jpg
Ich habe schon des öfteren die starre Anlenkung gegen eine flexiblere gestauscht. Den Bowdenzug im Führungsrohr mit Isolierband direkt am Hechrohr befestigt und fertig. Hat bis jetzt immer einwandfrei selbst bei einem 700er funktioniert. Ich baue gerade eine Blade 600x Mechanik auf 700er gestrecht in einen 700er Graupner Jet Ranger ein. Auch hier habe ich es so gemacht. Die Mechanik auf links drehend umgebaut und auch den Heckrotor nach links versetzt. Dadurch sitzt die Anlenkung jetzt oberhalb des Heckrohrs, das Heckservo nach wie vor an dem angedachten Platz. Die Mechanik bin ich so schon ohne Rumpf geflogen, funktioniert einwandfrei. Da ich sie aber schon eingbaut habe, kann ich leider kein Bild schicken.
Auch ich habe schon starre Karbon-Anlenkstangen durch flexiblere Stahldrähte ersetzt. Zuletzt an meine Hughes 500 in 600er Größe (T-Rex 600 Mechanik). Als Führung verwende ich dünnwandige Alurohre.
In Verbindung mit dem BD AXON funktionieren diese Anlenkungen präzise und zuverlässig.
Ich mag die Sullivan-Bowdenzüge nicht so gerne. Sie sind zwar extrem leichtgängig, aber bei Verlegung im Bogen oft mit Spiel behaftet. Schwerwiegender ist in meinen Augen aber die extreme Längenänderung bei Temperaturschwankungen. Ich hab die mal vor vielen Jahren in einem Segler verbaut und bin damit im Winter an den Hang gefahren. Dort musste ich die Kugelpfannen erheblich rausdrehen, weil die Höhenruder sonst stark auf Tiefe getrimmt waren.
Reizt man bei einem Heli die Wege bis zum Anschlag aus, so kann es dort dann leicht mal zum Klemmen bis hin zum Blockieren des Heckservos kommen.
Ich habe meine Graupner Lockheed 286h (Bj.89) viele Jahre als Verbrenner mit einem Sullivan am Heck geflogen.
Wegen dem hochgesetzten Heckrotor hat sich das damals für mich so angeboten.
Im Bogen verlegt ist aber ein deutliches ausweichen der Sternförmigen Seele zu bemerken, auch steigt das Losbrechmoment erheblich.
Ich kann mich erinnern den Bogen am Heck mit etwas Wärme am gelben Teil grob vorgeformt zu haben �
das hilft gegen das Losbrechmoment, aber nicht gegen das seitliche ausweichen der Seele was Spiel bedeutet.
Als Schönwetterflieger mit rel. engem Temperaturfenster waren mir die dadurch bedingten Auswirkungen egal.
Graupner NEJ 100, später Piezo 2000 und ein Futaba S9201/2 an dem einen Ende, am anderen der Vario Heckrotor über eine 2mm Welle angetrieben.
Die Empfindlichkeit musste entsprechend gering eingestellt werden um ein übermäßiges aufschwingen zu verhindern.
Fliegbar natürlich, aber irgendwie immer schwammig.
Jedes Mal wenn er dabei war und man zum ersten Mal abhob und das Heck korrigierte dieser Gedanke: -Ach ja, ist ja die Lockheed mit dem Sullivan- na dann â?¦
man ärgert sich immer so ein bisschen da beim Bau nicht mehr Gehirnschmalz reingesteckt zu haben!
Im Zuge des E-Umbaus vor einigen Jahren habe ich sie mit 5mm Edelstahlwelle und starrer Anlenkung mit Kugelgelagerter Umlenkung im -Knick- ausgerüstet.
Immer noch mit Paddelkopf ausgerüstet hat sie lediglich einen alten Futaba GY 401 (Servo auch nichts Besonderes) bekommen.
Ich bin jedes Mal begeistert wenn dieser alte Heli in der Luft ist, ein absolut präzises Heck.
Besonders wenn man den Heli so lange kennt und fliegt fällt das immer wieder auf!
Einen Bowdenzug würde ich am Heck nur noch in absolut gerader Linie verwenden, � aber warum?
Genau dann bietet sich ein Kohlerohr/Stab oder Gestänge an!
Kurz gesagt: genauso meine Ergebnisse nach kurzem Test. Mit den "scharfen" Einstellungen einer 3D Mechanik mit schnellem Heckservo am BeastX, sofort Unruhe im Heck.
Ein kugelgelagerter Umlenkhebel hingegen, und das Heck steht trotz 3D Setup perfekt.
Ein paar Fotos von den Platzverhältnissen wären hilfreich...
Eine spielfreie steife Anlenkung würde ich immer favorisieren, notfalls über einen steifen Umlenkhebel der spielfrei gelagert ist. Den Platz dafür findet man oft woanders, so dass die Anlenkstange dann aus einer anderen Richtung kommt.
Ist der Heckrotor am 700er Rumpf auch rechts, oder ist er links wo er hingehört?
Die Anlenkstange läuft also unten..hätte sie Platz wenn sie unten rechts laufen würde, und der Arm des Umlenkhebels kürzer wäre?
In dem Fall könnte zum Beispiel ein weiter vorne eingesetzter zusätzlicher Umlenkhebel die Anlenkstange weiter nach rechts bringen, und das ßbersetzungs-verhältnis eines kürzeren Armes des Umlenkhebels gleichzeitig kompensieren.
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Mein Heckrotor ist natuerlich auch links, wo er hingehoert Ich habe den Anlenkhebel von Juergen Behrens (microhelis.de) verbaut, sodass die Anlenkung weiterhin unten verlaeuft. Ansonsten haette ich das Heckservo versetzen muessen - oder eben von vornherein eine flexible Anlenkung einplanen muessen. Eine zusaetzliche Umlenkung wuerde ich gern vermeiden.
Ich habe schon des öfteren die starre Anlenkung gegen eine flexiblere gestauscht. Den Bowdenzug im Führungsrohr mit Isolierband direkt am Hechrohr befestigt und fertig. Hat bis jetzt immer einwandfrei selbst bei einem 700er funktioniert. Ich baue gerade eine Blade 600x Mechanik auf 700er gestrecht in einen 700er Graupner Jet Ranger ein. Auch hier habe ich es so gemacht. Die Mechanik auf links drehend umgebaut und auch den Heckrotor nach links versetzt. Dadurch sitzt die Anlenkung jetzt oberhalb des Heckrohrs, das Heckservo nach wie vor an dem angedachten Platz. Die Mechanik bin ich so schon ohne Rumpf geflogen, funktioniert einwandfrei. Da ich sie aber schon eingbaut habe, kann ich leider kein Bild schicken.
Was fuer einen Bowdenzug hast Du denn verwendet - Nylon oder Stahl?
Auch ich habe schon starre Karbon-Anlenkstangen durch flexiblere Stahldrähte ersetzt. Zuletzt an meine Hughes 500 in 600er Größe (T-Rex 600 Mechanik). Als Führung verwende ich dünnwandige Alurohre.
In Verbindung mit dem BD AXON funktionieren diese Anlenkungen präzise und zuverlässig.
Gruß,
Gunther
Das waere natuerlich auch noch eine Moeglichkeit, an die ich noch gar nicht gedacht hatte! Meine Anlenkung verlaeuft ja auch im wesentlichen gerade, sodass das funktionieren koennte. Ich muss mir das nachher mal genauer anschauen. Danke!
Ich mag die Sullivan-Bowdenzüge nicht so gerne. Sie sind zwar extrem leichtgängig, aber bei Verlegung im Bogen oft mit Spiel behaftet. Schwerwiegender ist in meinen Augen aber die extreme Längenänderung bei Temperaturschwankungen. Ich hab die mal vor vielen Jahren in einem Segler verbaut und bin damit im Winter an den Hang gefahren. Dort musste ich die Kugelpfannen erheblich rausdrehen, weil die Höhenruder sonst stark auf Tiefe getrimmt waren.
Reizt man bei einem Heli die Wege bis zum Anschlag aus, so kann es dort dann leicht mal zum Klemmen bis hin zum Blockieren des Heckservos kommen.
Verlegung im Bogen kaeme bei mir ja praktisch nicht vor, wenn man von dem sehr grossen Radius absieht, den ich brauche, um am Ende naeher ans Heckroht zu kommen. Aber die Temperaturabhaengigkeit macht mir da schon eher Sorgen. Waren das Stahl- oder Nylonzuege?
Zuletzt geändert von getsuyoubi; 21.12.2020, 13:14.
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