Hallo,
ich habe eine Mechanik eines T-Rex 500 welche ich in eine Agusta A109 einbauen will.
Aus optischen Gründen (und weil es im Original so ist) will ich den Heckrotor auf der
linken Seite verbauen. Der Hauptrotor bleibt aber rechts drehend.
Spricht hier flugtechnisch etwas gegen mein Vorhaben?
Du musst halt einiges umbauen. Zunächst ist schon mal die Anlenkung oben und nicht unten. Zusätzlich wäre es wahrscheinlich sinnvoll die Ansteuerung der Heckblätter von nachlaufend auf vorlaufend umzustellen, damit genug Weg zur Verfügung steht. Der Wirkungsgrat wird etwas schlechter sein, weil die Seitenflosse im Abwind des Heckrotors liegt. Außerdem musst Du darauf achten, dass die Drehrichtung des Heckrotors umgekehrt ist, weshalb die Blätter entsprechend anders herum montiert werden müssen. Ich denke aber nicht, dass sich das dann im Abwind des Hauptrotors nach unten laufende Heckrotorblatt großartig negativ auswirken wird. Ich würde Dir empfehlen zunächst einfach nur die Trainermechanik umzubauen, bevor Du Dir die Arbeit mit dem Rumpf machst.
Spricht hier flugtechnisch etwas gegen mein Vorhaben?
Hallo Peter,
funktionieren wird das, der Heckrotor dreht dann "andersrum", musst halt beim eistellen aufpassen das alles in die richtige Richtung geht.
Der Umbau ist relativ unspektakulär.
Da ich das Heckrotorgehäuse einfach umbauen konnte und die Anlenkung von oben
auch kein Problem darstellt müsste es funktionieren. Zumal auch die Heckrotorplätter
symmetrisch sind, können die andersherum verbaut werden.
An der Ansteuerung selber (vor- oder nachlaufend) kann man aber nichts ändern.
Ich habe es mal provisorisch verbaut und ein Foto angehängt.
An der Ansteuerung selber (vor- oder nachlaufend) kann man aber nichts ändern.
Klar geht das. Einfach die Anlenkgestänge vom Blattgriff abschrauben, den Blattgriff um 180° drehen und am anderen Anlenkgestänge verschrauben. Natürlich müssen dann die Blätter wieder umgedreht montiert werden.
Blöde Frage, aber wenn du schon aus optischen und scaletechnischen Gründen den Heckrotor umbaust, warum dann nicht auch die Drehrichtung des Hauptrotors? Dann würde auch der Heckrotor richtig laufen.
Der Aufwand hierfür wäre nicht so dramatisch.
eigentlich sollte der Heckrotor, egal ob links oder rechts, immer so drehen dass wen er Boden berühren würde, die Steine gegen den Rumpf fliegen würden.
Denn so hilft der Abwind vom Hauptrotor sogar noch dem Heckrotor, und dieser hat weniger Arbeit, weil der Abwind ihm mehr Leistung bringt.
Das ist eine weit verbreitete "Urban Legend". Ja der Heckrotor hat einen geringfügig besseren Wirkungsgrad, aber der Unterschied ist so gering, dass man das nicht bemerkt. Andernfalls würden wir mit unseren Modellen z.B. nicht so schnell rückwärts fliegen können, denn in der Situtation ist die Heckrotorleistung besonders gefragt.
wird bei denem 3-D-Heli so sein, hier reden wir aber von einem Scaleheli... Rumpf ... Masse ... Gewicht .... da bist froh um jeden mehrwert an Leistung, weil da auch nicht mit 2300 U/min geflogen wird
Klar geht das. Einfach die Anlenkgestänge vom Blattgriff abschrauben, den Blattgriff um 180° drehen und am anderen Anlenkgestänge verschrauben. Natürlich müssen dann die Blätter wieder umgedreht montiert werden.
Stimmt! Du hast recht!
Was soll das nochmal bringen?
Blöde Frage, aber wenn du schon aus optischen und scaletechnischen Gründen den Heckrotor umbaust, warum dann nicht auch die Drehrichtung des Hauptrotors? Dann würde auch der Heckrotor richtig laufen.
Der Aufwand hierfür wäre nicht so dramatisch.
Man müsste den Freilauf irgendwie umbauen. Wird sicher nicht einfach.
Das Problem sind m. M. n. die Hauptrotorblätter.
Bis jetzt habe ich noch keine Blätter welche symmetrisch sind oder auf einen linksdrehenden 4-Blatt Kopf passen gefunden. In der 500-er Klasse gibt's die wohl nicht?!
Meine 4 Blätter von Spinnblade sind asymmetrisch für einen rechts drehenden 4-Blatt Kopf.
Stimmt! Du hast recht!
Was soll das nochmal bringen?
Normalerweise arbeiten Heckrotore auf Druck. Das heißt, dass die Schiebehülse im Schwebeflug ein bisschen angestellt ist. Oft wird nun der Weg der Schiebehülse asymmetrisch ausgelegt, weil sie in Schubrichtung mehr Weg laufen muss, als in der entlasteten Richtung. Kehrst Du nun die Steuerrichtung um, so hast Du bei vielen Heckrotoren das Problem, dass die Schiebehülse nun in der anderen Richtung mehr Weg gehen müsste. Durch Umbau der Anlenkung kannst Du das Problem dann beseitigen.
Für linksdrehende Blättern kannst Du mal bei Blattschmied/Helitec schauen. Da gibt es ein bisschen mehr Auswahl als bei Spinblades. Um die Drehrichtung umzukehren musst Du den Freilauf umdrehen. Dazu muss die Freilaufhülse ausgepresst und umgekehrt montiert werden.
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