Scale Pitch und Gaskurve

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  • powertrac
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    • 01.02.2016
    • 71
    • Arian Alexander
    • FMBC Vienna Tattendorf

    #31
    AW: Scale Pitch und Gaskurve

    1) Es geht um das Schweben ohne übersensibler Pitchreaktion und Drehzahlschwankungen (Pitchbumping und ev. Heckunruhe als Folge)

    2) um Reserven nach oben (Kurvenflug/G-Loads)

    3) Vermeidung einer ßberdrehzahl beim Sinkflug

    4) In Autorotation etwas mehr Negativpitch und nach oben mehr Positivpitch (extra Phase/Kurve )


    Am besten geht es bei den schwereren Helis mit:

    Normalflug:
    -2° unten/ +4-5°Schweben/+9-10° oben: Schwebepunkt über Stickmitte, das macht die Kurve flacher für scale Rundflüge als Schwebenpunkt in der Mitte (naturgegeben so). Zum Fahrtfliegen reduziert man so oder so Pitch.
    (Tipp von Wolfgang Maurer zur Schwebeoptimierung zur Pitchkurve/Scaler)

    AR Umschaltung:
    -3-4° unten/mitte/ nicht zu steil/ 10-12° oben da gehts um Sinken mit Negativpitch, hochziehen und Drehzahlaufnahme noch mit Negativpitch und Flaren mit oder ohne Fahrt unter Durchfahren von Negativ bis max Positiv ohne wieder zu steigen in Bodennähe.

    Das Gas: das geht nur über Drehzahlmessung, so dass das System in konstanter Drehzahl läuft.
    Bei Benzinern (nicht ganz so bei Glühzündern)geht das nicht linear, da tut sich bei 0-40% Drosselöffnung nahezu Alles in Bezug auf Leistung.
    Beim Elektroantrieb ist das anders, ziemlich linear.
    Der Torque muss dem Pitch folgen, etwa dem Cw Wert der Profilpolare des Blattes. Das ist wieder ein exponentieller Verlauf.

    Das ist aber unmöglich exakt voreinstellbar, nur näherungsweise, muss also erflogen werden.
    Idle Up ist immer eine gute Idee, aber so, dass noch ein vernünftiger Sinkflug ohne ßberdrehzahlen (bei grösseren Helis ein Thema wg Resonanzen) geht.

    An sich ist das alles in sich sehr logisch und nachvollziebar, nur, am Platz ist oft Unruhe. Dort sollte man am besten an einem Wochentag Einstellflüge machen.

    Ein gutes mechanisches Setup führt fast 100% zu einem ordentlich fliegenden Heli.

    Kollektiv:
    -2/+5/+10 Schweben und Fliegen (in der Mitte flacher, Schwebepunkt oberhalb Stickmitte)
    -3/+5/+12 AR mit Schalter +Motor auf idle (Verbrenner)

    Zyklisch: max 8°

    Heck: ca +4° in Ausgleichswirkrichtung in Steuermittelstellung

    Spurlauf: exakt

    So fliegt zunächst jeder Paddelheli zumindest unkritisch fast von selbst.
    FBL: erst auf dieses Setup macht das Tunen des FBL mit ausreichendem Rigidstabilisierungswert (Handbuch) als Ausgangspunkt Sinn.

    Damit liegt man zumindest nicht weit daneben.
    Zuletzt geändert von powertrac; 05.06.2018, 22:45.

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