Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

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  • arnie
    Member
    • 18.10.2002
    • 564
    • Ingo

    #1

    Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

    so,

    wollte hier auch mal "kurz" meinen ersten, etwas ernster zu nehmenden Ausflug zu den Scalern kundtun.

    Teilt sich ein wenig auf in den Aufbau des eigentlichen Schraubers und im späteren Verlauf den Umbau auf den 4 - Blattrotor.

    Vor gut einem Jahr reifte in mir die Entscheidung für meinen MP-XL V ein neues Zuhause zu suchen. Grundsätzlich kam mir da zunächst mal der Gedanke eines profanen Verkaufes. Da die Dinger in der V - Version komplett flugfertig ausgestattet und mit FBL-System schon für 800,- Euros über die EBAY - Theke gingen, gestaltete sich dieses Vorhaben als relativ aussichtslos (es sei denn man ist bereit einen ansich tollen Heli quasi zu verschenken).

    Etwas später gab's dann eine Vario - BO zu ersteigern. Rohbau angefangen, ansonsten gab's weiter nix grossartiges über das Teil zu erfahren außer einer ca. Längenangabe. Das empfand ich dann als ideales neues Zuhause für meine XL - Mechanik, die ich im Zuge des Umzuges dann auch noch auf Elektro umzurüsten gedachte. Ohne viel Recherche und Nachdenken gab es mein Gebot und zu allem ßberfluss tatsächlich dann auch den Zuschlag.

    Da ich mal so gar keine Ahnung hatte, ist mir natürlich nicht vor dem Kauf aufgefallen, daß es sich eher um ein "Museumsmodell" handelte und mit der aktuellen Vario - BO nicht mehr viel gemeinsam hat. Maßstab kleiner, Haube komplett abzunehmen, etc. Die alte BO von Vario eben, wie ich dann im Nachhinein mitbekam.

    Um sich selbst nicht so dumm zu fühlen, hab' ich dann beschlossen das Beste daraus zu machen.

    Das Teil hat dann einiges an Umbaumaßnahmen über sich ergehen lassen müssen, neben den ganzen Reparaturen am Rumpf, die Dank der diletantischen ersten Aufbauschritte des Verkäufers stattfinden mußten. Der Depp hatte völlig wahllos den Rumpf perforiert und ein Klebenietenmassaker vollzogen. Zusammen mit den fast komplett entfernten Flächen für die Verglasungsmontage war das wirklich ein Trauerspiel. Die Fenster hatte er auch schonmal eingeklebt und dafür wohl eine Kombi aus Silikon und Sekundenkleber zum Einsatz gebracht. Naja, habe es dann einigermaßen retten können, auch wenn die Verglasung am Ende wohl eher zu den "Schwächen" des Endresultates gezählt werden muß.

    Am Rumpf geändert habe ich dann die Haube. Die ist nun mit dem Rest verbunden und dafür habe ich die vorderen Türen zum Klappen und die hinteren natürlich Schieben gestaltet. Ein Vario - Beschlagsatz zu diesem Zweck kann ich nur als Unverschämtheit im Punkto Preisgestaltung bezeichnen.

    Der schon vorhandene Kühllufttunnelausschnitt für die übliche Skyfox-Verbrennermechanik wurde geschlossen, wie ebenso die für die Kufenbügel vorgesehenen Vertiefungen im Rumpfboden. Wie albern sieht das aus, wenn man das wie vorgesehen montiert ?

    Die Kufenbügel selbst sollten auch etwas mehr nach Vorbild ausschauen und wurden in Kontur und an den Enden verändert. Eben abgewinkelt, was man auch wieder zusätzlich bei Vario für einen geringen Obolus bekäme. Ich hab's dann lieber selbst umgebaut.

    Da die Trennlinie für die obere Abdeckung bei diesem Rumpf auch nur als unglücklich bezeichnet werden kann, so mitten durch die seitlichen Wartungsklappen, wurde das Ding auch weiter nach oben verlegt und mittig getrennt um nicht jedesmal den Rotorkopf abnehmen zu müssen um an die Mechanik zu gelangen.

    Beim Höhenleitwerk kam das Fragment eines RazorPro zum Einsatz. Das ist im Groben das, was am Rumpf passiert ist.

    Die Mechanik ließ sich recht leicht einpflanzen, nur beim Thema Winkelgetriebe wollte ich nicht auf das einfache Vario/Graupner - Ding vertrauen, da mir allein schon der 2mm - Stahldraht - Wellen - Ein - und Ausgang nicht geheuer ist.

    Geworden ist es dann so eine Franckensteinlösung aus Kohlefaserseitenplatten und selbstgefeilten Lagerböcken, in denen Heckantriebeingangswellen aus dem XL-Heck laufen. Die habe ich mit Kegelrädern aus besagtem einfachen Winkelgetriebe versehen, die ich dazu ihrem Kunststoffwellenansatz beraubt habe. So geht da jetzt nicht ein 6mm Starrantrieb über in eine bescheidene 2mm Drahtgeschichte.

    Das war aber dann auch die größte Hürde beim Mechanikeinbau. Als Motor wurde kurzerhand ein 4225 genommen, der noch im Regal schlummerte und zuvor kurz mal im TDR werkeln durfte. Zusammen mit einem Roxxy 9120 und VStabi - Governour ein prima 12s - Antrieb.

    Komplettiert wurde das Ganze dann mit ein paar Cockpitausbauteilen von Graupner, Selbstbaukonsolen, einer Pilotenpuppe (irgendsoein Rescuefuzzi, der normalerweise an einer Seilwinde hängt) und einer Lackierung in Orange-Pearl im Muster der blauen Red Bull - BO. Die Positionslämpchen und der ausklappbare Landescheinwerfer werden von der Selbstbau - Beleuchtungsgeschichte angesteuert, die hier im Forum dokumentiert wurde (wird).

    Fortsetzung folgt ....

    Ein paar Bilder schonmal vorab
    Angehängte Dateien
  • arnie
    Member
    • 18.10.2002
    • 564
    • Ingo

    #2
    AW: Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

    .... nu geht's weiter.

    Da ich nicht so genau wußte, ob und wie lange ich Spaß an dem Scale-Abenteuer habe, habe ich das Teil zunächst mit dem XL - Rigid - Kopf geflogen, bevor man sich auch noch auf einen 4 - Blatt - Kopf stürzt.

    Fliegen tut sich das Ganze aber wirklich interessant, stößt bei jedwedem Zuschauer auf ungeteiltes Interesse und ist auch wirklich keine temporäre Randerscheinung. Mit den paar scalemäßigen Kunstflugeinlagen eine willkommene Abwechslung neben dem ganzen 3D-Gezappel was man sonst so betreibt, weshalb nun verstärkt der Wunsch nach der Umrüstung auf 4 - Blatt aufkam. Wobei das dafür nötige Investment für eine natürliche Bremse für allzu schnelle Entschlüsse sorgte.

    Allein bei den Blättern war ich ewig unentschlossen. Ich wollte keine Standardbreiten, sondern, wenn schon denn auch schön schmal, aber natürlich voll kunstflugtauglich (also am liebsten vollsymmetrisch) und Dank des relativ kleinen Maßstabs eher ungewöhnlich lang (irgendwas um 670-680 wäre ideal gewesen). Diese Parameter lassen sich nur bei Einzelanfertigungen realisieren, die dadurch natürlich nicht zu einem Mörderschnäppchen werden.
    Zusammen mit dem Kopf, der mir vorschwebte wäre ich da bei ca. 850,- Euronen gelandet, was mir definitiv zu teuer war.

    Zwischenzeitlich stolperte ich aber immer wieder bei der Recherche über Spinblade - 4 - Blatt - Sätze und SK - Rotorköpfe. Bei den Spinblades störten allerdings 3 Dinge: Die Dinger gibt's nur halbsymmetrisch, es gibt sie nur in 600 oder 700 mm und, noch viel entscheidender: Sie waren zu dem damaligen Zeitpunkt nicht verfügbar.

    Das hat sich mittlerweile aber geändert, wodurch nur noch 2 Punkte gegen die Spinblades sprachen. Meine Bedenken gegen die Halbsymmetrie konnte die Antwort auf eine Anfrage beim Hersteller ausräumen, wodurch dann nur noch die Länge nicht so wirklich passen wollte.

    Also zunächst mal nach einem Kopf geschaut, um die Geometrie abzuklären. Durch Zufall bin ich um die Weihnachtszeit über Angebote bei EBAY gestolpert, in denen besagte SK - Köpfe zu finden waren. Wiederum eine Anfrage beim Verkäufer ergab, daß es sich mit Stefan Kirchen um den Hersteller dieser Köpfe selbst handelte. In einem sehr netten und informativen Gespräch wurden wir uns recht schnell handelseinig, da er mir auch noch direkt eine Lösung für mein Rotorwellenproblem offenbarte. Diese Welle muß naturgemäß nämlich deutlich länger ausfallen als die serienmäßig verbaute vom MP-XL.

    Der Kopf misst allerdings zwischen den Blatthalteschrauben mit 200 mm nochmals 20 mm mehr als der originale 2 - Blatt, was mein Längenproblem bei den ins Auge gefassten Spinblades nicht entscheidend "verbesserte".
    Ich habe trotzdem beides so geordert und wäre beim Einsatz von kürzeren Heckblättern (110er anstatt der bis dahin montierten 120er) auch augenscheinlich klargekommen. Hätte 5mm Luft zwischen Haupt und Heck bedeutet. Allerdings ragte mir der Rotorkreis deutlich zu weit in den Bogen der Heckflosse hinein, weshalb ich mich zu einem Dremeleinsatz durchrang und die Blades kurzer Hand Ihrer letzten 25 mm beraubte. (Bitte keine Leute mit Einwänden wie: Aber das macht man doch nicht und wer weiß, wie die Festigkeit darunter leidet etc.) Habe mir lange überlegt, ob ich das hier schreiben soll, oder besser unerwähnt lasse, habe mich aber dafür entschieden, da ich überhaupt keine Bedenken bei dieser Aktion habe. Die Enden wurden wieder zugeharzt, die Blätter lackiert und nochmal balanciert. Sie waren allerdings vor dem cut alle 4 perfekt und gleich und hatten auch durch die Veränderung nichts davon eingebüßt.

    Der Kopf ist übrigens eine absolute Offenbarung !!!!

    Für mein Verständnis perfekt verarbeitet (leichte farbliche Unterschiede im Eloxat zwischen Blatthalter und Zentralstück lassen sich nicht vermeiden, stören mich aber nicht weiter). Ansonsten super aufgebaut, die Lager laufen absolut leicht und mit der frei wählbaren Dämpfung (Stefan riet mir zur mittleren Härte trotz relativ weicher Blätter) sollten da kaum üble ßberraschungen auf mich warten.
    Darüberhinaus ist das mal garantiert der absolut leichteste 4 - Blatt - Rotor den man in der Rotorgröße hernehmen kann. Die Blätter sind mit je 115 gr. (jetzt ein sogar noch ein wenig weniger :-)) absolute Leichtgewichte und der filigrane Alukopf mit den Titanblattlagerwellen wiegt auch extrem wenig im Vergleich zu anderen Herstellern (soweit mir bekannt). Am Ende ist der Gewichtszuwachs durch den Umbau von 2 auf 4 Blätter marginal (max. 150 - 200 gr denke ich).

    Und das Beste zum Schluss: Ein erstes Probeschweben (mehr war bis heute einfach aufgrund der Wetterlage nicht drin) war mehr als nur MEGAGOIIIIL. Die Spurlauf ist so gleichmäßig und das ganze System läuft derart vibrationsarm (-frei) das es meine Erwartungen bei weitem übertrifft. Mit dem 2 Blatt hatte ich arge Probleme mit dem Vibrationsniveau auf dem Heck, daß ich teils wirklich Bedenken hatte damit zu fliegen. Ich habe das nie ganz in den Griff bekommen, konnte immer nur bestimmte Drehzahlen nutzen und die Blätter nur leicht anziehen. Bei etwas fester gezogenen Blättern war an Fliegen kaum zu denken.
    Mein erster Eindruck bei diesem Probeschweben ist, daß der ganze Rotor etwas heftiger reagiert, deutlich mehr Auftrieb erzeugt und etwas weniger Drehzahl haben sollte. Ansonsten sehe ich aktuell noch keinen großen Unterschied im Flugverhalten, was allerdings in erster Linie am VStabi liegen wird.

    Das erste Freifliegen heute war dann erwartet prima. Der Kopf fliegt sich in Kombi mit den Spinblades im Großen und Ganzen kein bisschen anders als der 2 - Blatt - Kollege aus dem Trainer. Schwebt halt schon bei deutlich weniger positiv pitch und möchte dafür auf dem Rücken mehr unterstützt werden. Hab- dann die pitch - Kurve ein wenig verschoben und schon war das gewohnte Gefühl wieder da.
    Fazit: Umbau hat sich mehr als gelohnt. Optik und Geräusch sind einfach klasse und fliegerisch keine Einbußen durch den Mehrblattkopf oder die halbsymmetrischen Blätter.

    Im Anhang noch ein paar Impressionen. Videolink vom Fliegen heute folgt. (Muss mich erstmal um -ne Bearbeitungs-SW kümmern)

    Bis dahin hat dieser Bericht dem ein oder anderen, der ßhnliches plant ja schon ein wenig weitergeholfen.

    vG

    Ingo
    Angehängte Dateien

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    • Genesis
      Senior Member
      • 13.07.2003
      • 2025
      • Detlef
      • Saarland

      #3
      AW: Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

      Hallo Ingo,
      einfach nur
      GruÃ?, Detlef
      Vario Bell UH-1D 2,36m Neo / EC-135 1,8m V-Stabi / Bell 47 G3 Neo

      Kommentar

      • Daobenfliegter
        Senior Member
        • 01.06.2011
        • 1130
        • Rene
        • Ja

        #4
        AW: Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

        Dem kann ich mich nur anschließen.....
        Schöner Bericht von einer tollen Bo.
        [FONT="Arial"]Nicht geschimpft, ist Lob genug.[/FONT]

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        • Amok
          Senior Member
          • 12.04.2009
          • 7316
          • Thomas
          • EDKA

          #5
          AW: Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

          Das ist ne Super Kiste!!!

          mfg
          Amok
          StabiDB - Projekt: Euro1

          Kommentar

          • Sniping-Jack
            Sniping-Jack

            #6
            AW: Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

            Isch bin platt!

            Kommentar

            • Pitsch Meister
              Member
              • 10.09.2010
              • 361
              • Michael
              • Wuppertal

              #7
              AW: Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

              Moinsen,

              wirklich toller und aufschlußreicher Bericht!
              Hast da einen genialen Heli auf die "Beine" gestellt,Respekt!

              Auch vielen Dank für die Info´s bzgl. dem Rotorkopf,man lernt doch nie aus,das hilft mir persönlich auch weiter.
              GruÃ? Micha

              [FONT="Arial Narrow"]Logo 480 Xtreme - TDR - Master Art Huey 450[/FONT]

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              • Werdenfelser
                Member
                • 25.11.2003
                • 397
                • Stefan

                #8
                AW: Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

                Ein absoluter Knaller, und Aufgrund der gekürzten Blätter ( ich konnte das gar nicht glauben, musste es drei mal lesen ) ein Unikat. Sieht sehr edel aus!
                Herzlichen Glückwunsch!

                Und dann das Teil gleich auf den Kopf legen........Respekt

                Kommentar

                • Aussenläufer
                  Senior Member
                  • 03.10.2004
                  • 2953
                  • Ralf

                  #9
                  AW: Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

                  Hi,
                  gibts auch fotos vom mechanik einbau?
                  vg
                  ralf
                  Diabolo 700, TDSF,LOGO 600 SE, OMP M2

                  Kommentar

                  • Tomania
                    Tomania

                    #10
                    AW: Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

                    Hallo Ingo,

                    das ist ein super schöner Bericht und ein klasse Modell geworden - Respekt!!!
                    Die gute alte BO-105 muss unbedingt weiter erhalten werden
                    Gib dieses schöne Modell bloß niee wieder her...

                    Toll gemacht!!!
                    Vielleicht gibts demnächst ein kleines Video?

                    Grüße
                    TOM

                    Kommentar

                    • arnie
                      Member
                      • 18.10.2002
                      • 564
                      • Ingo

                      #11
                      AW: Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

                      Moin,

                      schön, daß sie Euch gefällt

                      Bilder vom Mechanikeinbau kann ich später nachschieben. Ein Video wird es auch geben, allerdings dauert das noch 'ne Weile, da mit HD - Kamera gefilmt und aktuell vom Datenvolumen ein wenig groß. Komme eventuell am WE dazu, es etwas zu komprimieren und schon einmal ein ungeschnittenes Video hochzuladen.

                      vG

                      Ingo

                      Kommentar

                      • Pitsch Meister
                        Member
                        • 10.09.2010
                        • 361
                        • Michael
                        • Wuppertal

                        #12
                        AW: Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

                        Zitat von Tomania Beitrag anzeigen
                        Gib dieses schöne Modell bloß niee wieder her...
                        Falls doch,einfach bei mir melden,............sabber!!
                        GruÃ? Micha

                        [FONT="Arial Narrow"]Logo 480 Xtreme - TDR - Master Art Huey 450[/FONT]

                        Kommentar

                        • HeliTamer
                          Senior Member
                          • 05.09.2007
                          • 1361
                          • Patrick
                          • RLP

                          #13
                          AW: Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

                          Hi,

                          deine Spinblades sind die weißen oder? wie bzw. mit was hast die lackiert? ich hab die 600er und finde das diese sehr weich sind was sich beim Schweben immer mit "Durchsacker" äußert. Hast du das auch schon beobachtet?

                          Gruss Patrick

                          Kommentar

                          • seijoscha
                            seijoscha

                            #14
                            AW: Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

                            Sauber super geiler Heli !
                            Ich liebe die Bo einfach das ist wirklich ein Heli mit sehr hohen Wiedererkennungswert.
                            Richtig cool !

                            Kommentar

                            • arnie
                              Member
                              • 18.10.2002
                              • 564
                              • Ingo

                              #15
                              AW: Das 2te Leben eines MP-XL in einer BO

                              deine Spinblades sind die weißen oder? wie bzw. mit was hast die lackiert? ich hab die 600er und finde das diese sehr weich sind was sich beim Schweben immer mit "Durchsacker" äußert. Hast du das auch schon beobachtet?
                              Es gibt von Spinblades (soweit ich weiß) keine unterschiedlichen Ausführungen.

                              Ursprünglich sind alle weiß. Bei meinem 700er (2te Wahl) - Satz 40 mm schmal, recht weich und sehr leicht wie ich finde. Für die Schwarzfärbung habe ich simplen matt schwarzen Lack aus der Sprühdose hergenommen. Damit der ordentlich haftet, muss natürlich die Oberfläche vernünftig angerauht werden. Mit 400er Nass geht das aber recht schnell und ausreichend fein. Dies habe ich auch schon bei den davor eingesetzten Blättern auf dem 2 - Blatt - Rotor gemacht. Ist, dünn aufgetragen, überhaupt kein Problem wegen Mehrgewicht oder Unterschieden im einzelnen Blattgewicht.

                              Das Flugverhalten ist absolut bombastisch mit den Dingern. Ein Durchsacken oder sonstige Schweinereien kann ich nicht beobachten. Bin gestern 3 Akkuladungen geflogen und täte mich wirklich sehr schwer, größere Unterschiede zum 2 - Blatt in Worte zu fassen. Es fliegt sich Dank VStabi wirklich nahezu identisch. Und der Eimer ist für die Größe mit knapp über 8 Kilo kein ausgewiesenes Leichtgewicht.

                              Ich bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung das Teil nun doch umzubauen. Optisch und akustisch ein absoluter Gewinn. Fliegerisch keinerlei Einbußen zu vorher, eher im Gegenteil, weil das System jetzt einfach deutlich ruhiger läuft.

                              vG

                              Ingo

                              Kommentar

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