Quo vadis, Scale?

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  • Sniping-Jack
    Sniping-Jack

    #1

    Quo vadis, Scale?

    Zitat von extreme011 Beitrag anzeigen
    Ich bin erstaunt das alle so auf die Rex Mechanik stehen. Gerade der neue EFL ist für Scale eher ungeeignet. Da gibt es wesentlcih bessere Mechaniken für Scale. Z.B. die Logos, oder auch die neuen KDS Mechaniken. Für Scale Ideal, da man überal gut drankommt, man mit niedrigen Drehzahlen fliegen kann und große Akkus unterbekommt. Das alles geht bei Rex nicht so ohne weiteres.

    Torsten
    Ich habe das aus einem bestehenden Fred mal rausgekoppelt, weil die Frage in einem Scaleforum sicher ihre Berechtigung hat und wert ist, dass man es gesondert diskutiert und nicht in den Weiten eines anderen Themas verloren geht.

    Eine Frage, die ich mir auch immer wieder stelle. Doch es gibt Gründe aus der Sicht derer, die sich im Mainstream einfach wohler fühlen und einfach ihre Rexmechanik mit einer Zelle optisch aufwerten wollen. Anderen gefällt das auch und dann ist es verständlich, dass die auch genau sowas wollen. Da kommt lediglich Eins zum Anderen.

    Aus sachlicher Sicht und wenn Scale im klassischen Sinne im Vordergrund steht, ist - ich sagte es woansders schon - eine knallharte und nicht wirklich leichte 3D-Mechanik eher suboptimal für Scale. Ich sagte Scale, nicht Rümpfe im Allgemeinen. Folgende Punkte sprechen gegen eine ALU/Carbon 3D-Mechanik:

    - Laut: das Getriebe ist überdeutlich und unschön zu hören - erst recht mit TT.

    - Resonanzgefärdet: Eine harte Mechanik hat kaum Potential, schädliche
    Resonanzen zu schlucken, wenn die nicht absolut rund läuft. Und mindestens die Getriebegeräusche werden - sofern nichts dagegen getan wird - an die Zelle weitergeleitet und dort nochmals verstärkt. Im schlechtesten Fall gerät das ganze System ins starke Resonanzen und es kann zu Beschädigungen kommen.

    - Gewicht: An sich ist Gewicht nichst schädliches, es beruhigt den Heli ja. Aber andererseits kostet das Energie und erfordert dann auch eine starken Antrieb. Da rechtfertigt sich die Anwesenheit der 3D-Mechanik quasi selbst.

    - Overpowered: Wenn man eine 3D-Mechanik in eine Zelle packt, ist das eine Sache. Aber ohne dann auch den Flugstil signifikant zu ändern, eine ganz andere.
    Solange man diese brachiale Leistung stets zur verfügung weiß, fliegt man auch entsprechend sorglos. Man sieht es selbst dann, wenn der Pilot sich müht, scale zu liegen. Es klappt meistens trotzdem nicht. Wieso? Eben wegen der Power und den mit viel zu hohen Drehzahlen (Heckproblem). Da wird jedes Tipperlein genau angezeigt und "versaut" quasi den Eindruck, dass es sich um ein "Original" handelt. Das liegt in der natur der Sache und läst sich - von Ausnahmen mal abgesehen - nur durch "entpowerung" lösen. Ein kleinerer Motor und weniger, viel weniger Drehzahl.

    - Heckübersetzung: Die Rexe haben fast durch die Bank eine niedrige Heckübersetzung, weil sie nunmal auf Drehzahlen konzipiert sind. Fast jeder weiß es: Wenn man beim Rex mit kleineren DZ fliegt, dann hat man schnell Probleme. Muss nicht, passiert aber oft genug, dass man das als klassich bezeichnen darf.
    Dazu will ich anmerken, dass dieses Problem nicht allein die Rexe plagt. Andere haben meist auch kaum mehr als die 1:4,x des Rex. Aber wenn das Chassis aus Plaste besteht, lohnt sich das Umrüsten schonmal.

    - Gewicht 2: Viele Kunden mit Rexrümpfen verstehen einfach nicht, dass eine Zelle im Gegensatz zur Mechanik eher weich sein muss. Sie hängt gedämpft an 3 Punkten an der Mechanik und muss lediglich eigenstabil sein. Aber stattdessen hat es sich eingebürgert, dass die Zelle mit der Mechanik eine stabile und harte Einheit bildet - mit allen Nachteilen, die das mit sich bring: Lärm, Resonanzen, Gewicht, schwierigerer Service, etc. Tja, mittlerweile sind fast alle Zellen "3D-tauglich" und ich fürchte, dieser Trend ist noch nicht abgeschlossen.

    Immerhin: Wenn das so weitergeht, brauche ich auch keine klassische Mechanik mehr, ich kann wieder - wie früher - alle Komponenten in die Zelle integrieren. Heckrohr? Total überflüssig! Da kommt ein eigener BL vor das hintere Rumpfrohr und geht per Riemen order TT nach hinten. Damit ist dann auch das DZ-Problem gelöst - nicht nur beim Propellerheck sondern auch beim Fenestron.
    Die Hauptmechanik kann dann so ausgelegt werden, dass möglichst alles hinten und möglichst oben angebracht ist, so dass man auch den mittleren Passagierbereich scale ausbauen kann.

    Ich versuche halt, es trotzdem positiv zu sehen und das Beste draus zu machen.
    Anbei: es hat durchaus einen Sinn, wieder und immer wieder ungewollte Nebeneffekte bestimmter Trends zur Sprache zu bringen. Als ich mit dem Heli anfing, waren so gut wie keine tragenden Blades mehr für mittlere, oder gar kleinere Helis zu bekommen. Ich bin schon ein bisschen Stolz darauf, dass ich da indirekt vielleicht einen kleinen Anteil daran hatte, indem ich die Vorzüge tragender Blätter für alle, die noch nicht oder gerade nicht 3D fliegen. Nun ist der Markt wieder etwas in Bewegung geraten. Und dasselbe kann ich mir auch für Scale vorstellen, bzw. z.T. passiert das ja bereits.

    Ich stimme also in vielen Punkten mit Torsten überein*. Aber nicht in allen. Und mut mir werden auch nicht alle einer Meinung sein - aber drum sind wir ja hier: Meinunsgaustausch.

    *Große Akkus bekomme ich im Scale immer irgendwo unter, während hingenen die Zugänglichkeit im eingebauten Zustand auch schnell wieder an Bedeutung verliert. Um das Ausbauen kommt man meistens doch nicht herum.


    Mein Fazit: Ich finde es toll, dass Scale mittlerweile wieder an Gewicht gewonnen hat, nachdem 3D-Gezappel sich etwas abgenutzt hat. Ich bewundere immer noch jeden, der es kann, doch sehen kann ich es halt trotzdem nimme. Aber Scale ist halt immer noch schön und wird seinen Reiz auch so schnell nicht verlieren. Nur hoffe ich halt, dass sich nicht nur "Funscale" als neuer Megatrend entwickelt, sondern dass parallel dazu auch das "echte" Scale sich weiter entwickelt, bzw. in günstigere Preisregionen rutscht. Das tut es aber nur, wenn sich genügend Leute dafür interessieren (kaufenderweise). Und das wiederum geschieht nur, wenn das Verständnis für die Zusammenhänge wächst und gedeiht.

    Genau darum geht es mir und ich hoffe, ihr helft mir dabei.
  • Sniping-Jack
    Sniping-Jack

    #2
    AW: Quo vadis, Scale?

    Nachtrag: Obiges ist NICHT als Angriff auf irgendeine "Fraktion" gemeint und ich bin auch nur ein Mensch. Ich habe natürlich eigene Ansichten, mit allen Fehlern und nicht jeder Satz mag korrekt durchformuliert sein. Also bitte nicht als persönlichen Affront ansehen, falls einer das Gefühl hat, als Zugehöriger eine bestimmten Gruppe in "schlechtem Licht" zu stehen.

    Wenn jemand meint, einer oder mehrere Punkte seinen sachlich falsch, dann bitte Begründen, wieso. Ich kann nicht immer recht haben und darum geht es auch gar nicht. Im Vordergrund steht der Austausch von Meinungen und ich habe quasi mit einer "Bestandsaufnahme" aus meiner persönlichen Sicht begonnen, die keiner teilen muss, wenn er nicht will. Ich hoffe, dass wir einfach drüber diskutieren können.
    Danke

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    • extreme011
      helishop-nrw.de
      Flugschule / Onlineshop
      • 17.08.2009
      • 5791
      • Torsten
      • Bochum

      #3
      AW: Quo vadis, Scale?

      Na dann schreibe ich mal als erster, da ja auch mein Zitat genutzt wurde
      Mir ging es darum zu ergründen warum für Scale immer noch die Rex Mechaniken so empfohlen werden. Eine Nachfrage bei Robbe bezüglich eines 600EFL ergab übrigens, dass die ihn nicht für Scale empfehlen
      Ich komme aus dem Scale Bereich, bin früher Vario und auch Heim geflogen. Da musste noch viel gebaut werde. Heute ist ja vieles Plug and Play. Ich bin halt der Meinung, dass es Mechaniken gibt die besser geignet sind als die Rexe. Trotzdem werden die auf Biegen und Brechen empfohlen. Gerade heute ist es ja auch viel leichter Scale zu Fliegen als früher. Selbst Mehrblatt ist ja kein Thema mehr.
      Bei mir in der Flugschule wollen 80% keine 3D Karriere anstreben sondern haben mehr Interesse an Scale. Dort ist aber auch die Altersstrucktur zwischen 35 und 75 Jahren. Scale ist also schon ein Thema was interessiert.
      Deine Ansätze sind schon gut.


      Torsten
      Vollkasko für Flugmodelle
      http://Helishop-nrw.de

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      • Piranha
        Member
        • 30.03.2006
        • 119
        • Kai

        #4
        AW: Quo vadis, Scale?

        Hallo!

        Ich fliege seit 20 Jahren ausschließlich Scale und stelle mir die Frage, wohin sich diese Sparte entwickelt, auch seit geraumer Zeit. Es ist seit längerem zu beobachten, dass die Modelle immer größer und somit teurer werden, was ich nicht mehr bereit bin zu bezahlen. Auf der anderen Seite gibt es die kleinen und Kleinstmodelle, an die sich, aufgrund der geringen Größe, kaum Details anbringen lassen und die aufgrund der notwendigen hohen Drehzahlen kaum Scale zu fliegen sind. Den wunderschönen aber sehr teuren großen Modellen steht somit eine nicht wirklich vorbildgerecht zu bauende und zu fliegende "Funscale"-Klasse gegenüber. Wo sind die ordentlich zu bauenden und zu fliegenden "60er" Modelle geblieben. Die waren noch bezahlbar und gut zu bauen und zu fliegen.

        Die Verbrenner sterben langsam aus, Turbinen sind nicht für jedermanns Geldbeutel geeignet und 10S oder 12S Akkus am Platz de facto nicht zu laden, sodass man wiederum hunderte von Euros in eine entsprechende Anzahl Akkupacks investieren müsste.

        Ich habe noch eine ganze Flotte von 60er-90er Methanolern und halte diese aufgrund von Alternativen leidlich am fliegen, wobei die Ersatzteilbeschaffung nicht erst seit der Pleite von Webra auch immer schwieriger wird. Das gehlt langsam schon fast in den Oldie-Bereich. Nicht dass ich schon lange an eine Elektrifizierung denke, aber ich halte die Technikt im Bereich von 10S-12S nicht nur aufgrund der Ladeproblematik noch nicht für alltagstauglich.

        Eventuell könnte an dieser Stelle trozdem mal jemand eine Marktübersicht geben über:

        - Scale-Mechanik von 1,3 bis 1,6 Metern (50er - 90er größe) Rotordurchmesser
        - Einwandfreie Flugeigenschaften bei niedrichen Drehzahlen (1,3 Meter ca. 1400 UPM, 1,6 Meter ca. 1200 UPM)
        - Kompakte Bauweise, gerne auch aus Kunststoff
        - Welcher Motor / Regler / Akku für die genannten Drehzahlen und bei welchem Gewicht?

        Gruß

        Kai

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        • Helistarter
          scaleflying.de
          Onlineshop
          • 11.01.2009
          • 1152
          • Karsten
          • Bad Salzuflen

          #5
          AW: Quo vadis, Scale?

          Ihr müsst wohl doch ein bisschen Globaler sehen.
          Ein REX ist sicherlich einer der meist verkauften Helis auf der Welt.
          Man bekommt überall Teile.
          Da kommt eine Mikado oder sonstige Mechanik nicht mit.

          90% der Rümpfe werden in Asien hergestellt, dem Heimatland des Rex.
          Fast alle Rümpfe sind daher auf den Rex konstruiert und das wird sich auch nicht ändern.
          Ich sehe es, ich stecke da tief drin.

          Da gibt es nur einen Weg, den wir gegen Ende des Jahres z.B. beginnen.
          Wir konstruieren eine modulare Scalemechanik damit wir uns an diese Rümpfe anpassen können.
          Verschiedenen Heckübersetzungen usw.
          Platz für mehr Scalausbauten soll dafür geschaffen werden.
          Die Geräuschkulisse wird sich ändern.

          Das eine Mechanik gedämpft im Rumpf hängen soll oder muss, sehe ich anders sondern eher als kontraproduktiv.
          Durch einbauten und oder den Akkus die im Rumpf liegen sollte man das eher nicht gedämpft aufhängen, alleine der Massenträgheit wegen.
          Aber das kann ja jeder machen wie er will.
          GruÃ? Karsten
          Trainer, Scaler und Fläche, controlled by T18MZ

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          • Lupusprimus
            heli-scale-quality
            Hersteller
            • 23.11.2009
            • 2135
            • Bernd
            • Chemnitz

            #6
            AW: Quo vadis, Scale?

            Wir sind ja ein Vertreter der eher Mini-Scaler, von 19er Rotor bis so 400er Größe. Die meisten unserer Rümpfe sind bisher für 250er entstanden.
            Wir sehen mehrere Tendenzen: Einmal werden gerade die kleinen Helis immer besser (z.B. FBL), damit auch scaliger beim Einbau. Die Systeme werden auch immer geeigneter, sie einem Einsteiger in die Hand zu drücken. Koax ist im Abwind.
            Da Helifliegen eben nicht nur aus 3D-Gezappel (die Profis mögen mir meinen Spott vergeben) besteht, viele das garnicht wollen (oder können), wird Scale auch immer mehr Anhänger finden. Wenn wir irgendwo einen Scaler steigen sehen und daneben macht einer (egal wie gut) 3D-Gezappel - wo gehen wohl die Blicke hin? Immer zum Scale-Heli.
            Es werden auch hier in D gute Rümpfe hergestellt (z.B. Master Art) und das Scale-Fliegen wird sich unserer Meinung gerade für die Kleineren noch wie früher der Plastmodellbau entwickeln - zunehmend mit immer mehr Breite, Meisterschaften und Wettbewerbe.
            Bei den Großen kann ich nicht wirklich mitreden, aber in China (habe da mal eine Zeit gearbeitet) gibt es auch Anbieter außerhalb der Standard-Rümpfe (Hughes 500 und Konsorten), die richtig gute Modelle herstellen. Ob unsere Händler die importieren hängt auch viel von deren Mut ab (sie müssen diese ja dann auch verkauft kriegen).
            Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.

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            • Sniping-Jack
              Sniping-Jack

              #7
              AW: Quo vadis, Scale?

              Aber das kann ja jeder machen wie er will.
              Selbstverständlich.

              Dein Argument mit der gedämpften Aufhängung, wenn Akkus im Rumpf liegen,
              trifft natürlich zu. Aber gerade bei den oben erwähnten Rexmechaniken trifft genau
              das eher selten zu. Ansonsten hast du natürlich recht: Weich aufheängen geht nur,
              wenn die Zelle leicht ist, bzw. innerhalb eines gewissen Rahmens bleibt. Je
              schwerer die zelle wird, desto strammer muss sie auch an den Rumpf gekoppelt
              werden. Aber das lässt sich durchaus einstellen. Am Ende ist es stets ein gesundes
              verhältnis aus Ankoppelung und Schwingungsfreiheit. So habe ich es halt mit
              meinem Airwolf gemacht und damit fahre ist sehr gut.

              Fazit: Das Ankoppeln der Zelle an die Mechanik ist individuell zu sehen und ich hätte
              das gleicht so sagen müssen - nun, hiermit tue ich es.


              Bez. der Rex-Mechaniken und deren Verbreitung: Das stimmt natürlich auch - ein
              weiterer Aspekt, den ich vergaß. Und man muss es Align lassen: Mittlerweile funktionieren
              die Helis schon recht gut. Wer einfach nur fliegen will und mit Sonderlösungen nix am
              Hut hat, wird halt vorzugsweise zum Rex greifen. Muss man auch verstehen. Aber imho
              ist das halt doch meistens eher Funscale. Das ist nix negatives, es ist halt schlicht
              Semiscale, nur um den fast vergessenen Begriff mal wieder benutzt zu haben.

              Das mit der modularen Mechanik liest sich prima, ich meine auch, diesbezüglich schon
              gelesen und bilder gesehen zu haben.
              Zuletzt geändert von Gast; 22.10.2011, 13:08.

              Kommentar

              • Sniping-Jack
                Sniping-Jack

                #8
                AW: Quo vadis, Scale?

                Bezüglich der Angebotsbreite stimme ich dir voll zu. Und ich denke, das kommt
                auch, wenn sich Scale mal in breiter Front durchsetzt. Dann gibt es immer welche,
                die versuchen, sich über den Preis gegeüber den Platzhirschen durchzusetzen
                und wenn die Quali stimmt, gelingt das auch.

                Das schwierige sehe ich eher in dem Punkt, neben dem sorgenfreien Funscale auch ein
                Angebot für Scaler zu etablieren, OHNE dass die Preis nur dort angesiedelt sind, wo auch
                vario schon ganz gut leben kann. Scale in dem Sinne, dass man nicht eine 3D-Mechanik 1:1
                in eine bereits dafür konzipierte Zelle setzt. Für dei Mechaniken müsste man fast
                schon eine art "Downgrade" entwerfen. Nun, ich versuche genau das, indem ich
                die eigentlich um fast 2 Nummern zu kleine Gauimechanik in eine 600er Zelle
                frachte. Aber dabei gibbs halt wenig von der Stange, man muss viel bedenken
                und anpassen, ehe das funktionieren kann.

                Nur ganz nebenbei: Wenn ich die Kohle hätte, würde ich beim Heli-Shop.at
                fündig. Zumindest dem Augenschein nach sind dessen Big-Scale Konzepte das,
                was ich mir wünschen würde. Nur eben auch in kleineren Helis als jene, für deren
                Größe meine Karre schlicht zu klein wäre.

                Kommentar

                • Ottmar
                  Ottmar

                  #9
                  AW: Quo vadis, Scale?

                  Was sagt mir dass, ich bin halt blöde. Es sagt mir nix.

                  Ich versuche nun schon seit Tagen heraus zu finden welcher Heli in welchem Rumpf.
                  Ich brauche keine Nieten, Pilotenpuppen, Schiebetüren, Cockpits, Beleuchtung.
                  Ich möchte einfach nur einen Rumpf um meinen Trainer.
                  Da ich jetzt mittlerweile weiss was für Probleme auftreten können, wenn auch nur bei meiner Knutschkugel, brauche ich besonders viel Hilfe. Denn bei jedem Flug gibt es was neues zu verbessern bei dem kleinen Ding. Natürlich möchte ich so schnell wie möglich jetzt einen Größeren. Weil es mich gepackt hat.
                  Ich bräuchte einfach nur die Gewissheit wenn ich mich für ein Modell entscheide, das er auch gut fliegt. Ich habe ein Angebot von Scaleflying bekommen.
                  Ich bin mir sicher Herr Illig hat mir dass beste empfohlen.
                  Aber wenn ich mal rum Google um ein Video vom Ranger mit Chaos 600 TT zu finden
                  Keine Chance. Nur Rex wo ich auch hin Tippe. Wie kann ich sicher sein wenn ich den Heli in den Rumpf einschraube, mir nicht gleich die Zelle um die Ohren fliegt.
                  Ich wäre der Glücklichste Mensch wenn mir mal einer hier genau sagen könnte, was wie wo und wie viel. Ich gebe die Hoffnung nicht auf. In der Not müsste ich halt ohne einen schönen Rumpf fliegen. Ich beneide die Leute hier die Monatelang einen Top Scale Rumpf bauen. Hut ab. Wenn ich aber dann lesen muss dass derselbe beim zweiten Flug sich zerlegt hat denke ich dass ist nix für mich.
                  Wie kann ich als Anfänger ruhig fliegen lernen, wenn ich mir dauernd wären des Fluges sorgen machen muss ob der Rumpf, Lager, Motor, Servos, Blätter, Akkus, Regler und andere Teile halten und sich nicht zerlegen.
                  Ich weiss jetzt schon was jetzt kommt. Hör mit dem Heli fliegen auf und kauf Dir ein Boot.

                  Kommentar

                  • Jan Kollmorgen
                    Senior Member
                    • 08.08.2007
                    • 3004
                    • Jan
                    • FSC-Siegburg Vereinsgelände

                    #10
                    AW: Quo vadis, Scale?

                    In meinen Augen ist es völlig Wurscht welche Mechanik in einen vorbildähnlichen bzw. vorbildgetreuen Rumpf eingebaut wird.

                    Wie "Scale" das ganze hinterher aussieht und wie gut es funktioniert liegt einzig am Erbauer, wie "Scale" das ganze dann durch die Luft bewegt wird einzig und allein am Mann an den Knüppeln...

                    Kommentar

                    • Ottmar
                      Ottmar

                      #11
                      AW: Quo vadis, Scale?

                      Hat mir jetzt Persönlich sehr geholfen. Ich nehme mir dass zu Herzen.

                      Kommentar

                      • Onkel
                        Onkel

                        #12
                        AW: Quo vadis, Scale?

                        Zitat von Ottmar Beitrag anzeigen
                        Ich wäre der Glücklichste Mensch wenn mir mal einer hier genau sagen könnte, was wie wo und wie viel. Ich gebe die Hoffnung nicht auf. In der Not müsste ich halt ohne einen schönen Rumpf fliegen. Ich beneide die Leute hier die Monatelang einen Top Scale Rumpf bauen. Hut ab. Wenn ich aber dann lesen muss dass derselbe beim zweiten Flug sich zerlegt hat denke ich dass ist nix für mich.
                        Wie kann ich als Anfänger ruhig fliegen lernen, wenn ich mir dauernd wären des Fluges sorgen machen muss ob der Rumpf, Lager, Motor, Servos, Blätter, Akkus, Regler und andere Teile halten und sich nicht zerlegen.
                        Ich weiss jetzt schon was jetzt kommt. Hör mit dem Heli fliegen auf und kauf Dir ein Boot.
                        Wenn man so Denk bzw. so Anfängt zu denken sollte man mit dem Hobby Modellbau aufhören, es kann immer mal Kaputt gehen sei es einen Anfänger oder einem alten Hasen. Selbst ein Boot kann dir absaufen und am Kanal oder See untergehen, was machst du dann Schmeißt du das Boot dann auch weg oder baust du es wieder auf? Heli fliegen ist halt Königsklasse, das sollte man sich immer vor Augen halten aber sich da durch nicht Verrückt machen lassen. Meine Meinung

                        Kommentar

                        • Helistarter
                          scaleflying.de
                          Onlineshop
                          • 11.01.2009
                          • 1152
                          • Karsten
                          • Bad Salzuflen

                          #13
                          AW: Quo vadis, Scale?

                          Zitat von Sniping-Jack Beitrag anzeigen
                          Für dei Mechaniken müsste man fast
                          schon eine art "Downgrade" entwerfen.
                          das machen wir z.B. bei unseren neuen Modellen wie UH-1N / 212
                          jetzt schon.
                          Dort kann der Kunde seine komplette Mechanik 550/600er nehmen zerlegen und in Teilen wieder in der Rumpf einbauen.
                          Dort sind spezielle Seitenplatten und Halterungen dabei.
                          Die Mechanik verschwindet so komplett im Dom.

                          Das kann man machen wenn man Rümpfe komplett neu konstruiert.
                          Unser Ziel ist aber auch für alle bekannten eine Rümpfe eine Mechanik
                          zu entwerfen die fast universal einsetzbar ist und Platz für den Ausbau lässt.

                          Das gleich ist jetzt schon bei den Rümpfen zu sehen.
                          Der Weg geht weg vom Riemen alleine dort wird es dann schon schwer Mechaniken
                          wie Logo und Co. einzubauen
                          GruÃ? Karsten
                          Trainer, Scaler und Fläche, controlled by T18MZ

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                          • dilledopp
                            Senior Member
                            • 07.07.2008
                            • 2401
                            • Helmut
                            • Rhein-Sieg-Kreis

                            #14
                            AW: Quo vadis, Scale?

                            Zitat von Jan Kollmorgen Beitrag anzeigen
                            In meinen Augen ist es völlig Wurscht welche Mechanik in einen vorbildähnlichen bzw. vorbildgetreuen Rumpf eingebaut wird.

                            Wie "Scale" das ganze hinterher aussieht und wie gut es funktioniert liegt einzig am Erbauer, wie "Scale" das ganze dann durch die Luft bewegt wird einzig und allein am Mann an den Knüppeln...



                            Und genau das trifft den Nagel auf den Kopf, dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen!

                            Fast alle meine Scaler/Semiscaler fliegen mit Rex-Mechaniken und das gut, es würde aber auch besser gehen.

                            Ich kann es nicht mehr so genau sagen, aber es sind so um die 15 Rex Mechaniken die ich bisher in Rümpfe implantiert habe, 500/600/700 Größen, und alle fliegen einwandfrei.

                            Wo sind sie denn, die einigermaßen bezahlbaren Scale-Mechaniken für 30er 50er und 60/90er Größen?, es gibt keine!!
                            Man muß dann schon auf Oldie Mechaniken wie Schlüter/Heim, Kavan & Co zurückgreifen und da wird die Ersatzteilversorgung schon immer enger.

                            Ich würde mir Scale Mechaniken wünschen nach dem Vorbild z.B. wie Hirobo Shuttle mit mechanischer Mischung, (fliegt sich traumhaft, gerade für Scaler) Hirobo S60 usw., die sich bestens mit wenig Strom fressenden analogen Sevos besückt fliegen lassen.

                            Bis dahin werde ich weiterhin Rex-Mechaniken und seine Clone mit Scheiß 120° elekronisch gemixten Taumelscheiben einbauen müssen.:dknow:

                            Also, wo sind die Alternativen für diese Rumpfgrößen??
                            [FONT="Arial Black"][/FONT]GruÃ?-Helmut

                            Jeder hat das Recht auf meine Meinung!

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                            • Sniping-Jack
                              Sniping-Jack

                              #15
                              AW: Quo vadis, Scale?

                              Ja, da habt ihr sicher recht. Natürlich fliegt das alles. Aber bitte erzähl mir nicht das Gegenteil von dem, was meine Augen sehen und Ohren hören.

                              Du SIEHST, wenn eine Rexmechanik geflogen wird und du HßRST es auch. DASS sie fliegt, wurde hier noch nie bestritten - im Gegenteil: ich verstehe jeden, der es so macht, schließlich geht er einer MENGE ßrger aus dem Weg. Aber nochmal: Imho ist das meistens Funscale. Vollkommen ok, hat keiner was dagegen. Aber darum geht es hier nicht.

                              Immerhin, die meisten haben wohl verstanden, worauf ich hinauswollte: Leichtere Mechaniken, leichtere Rümpfe, weniger Steifheit, die keine Resonanzen mehr aufnehmen kann, etc. Und wenn das nicht geht, Mechaniken, die sich den stabilen mechaniken anpassen und nicht erneut mit eigener Stabilität auftrumpfen.
                              Ich sags mal so: Wenn ihr das Dach eures Autos entfernt, hängt es einfach in der Mitte durch. Es ist kaputt. Die Karosse hat keine tragende Funktion (mehr). Aber bei den helis ist das derzeit anders: Wir haben harte Mechaniken in steifen Rümpfen. Das bringts nicht. Klar kann man damit fliegen, aber es ist halt ineffizient - besonders je kleiner der Heli wird.

                              Die 250er Zelle, die ich hier habe, damit könntste einem den Schädel spalten. Aber dafür fliegt der Heli dann auch nicht mehr besonders (2-Blatt). Ich habe das jedenfalls gelesen und ich kann das gut nachvollziehen. Da wird einfach ohne Nachzudenken irgendwas gezimmert, was gut aussieht und was "den Wünschen" gerecht wird. Aber sind die Wünsche denn auch wirklich gerechtfertigt? Imho oft, aber nicht immer.

                              Egal, es wird wieder viel zu speziell. ich habe hier einige interessante Statements gelesen, auf die ich später gerne noch eingehen möchte. Und bis dahin seid so nett und macht keinen Glaubenskrieg aus der Sache. So war das nie gemeint. Mir gehts drum, uns - mich inklusive - zum Nachdenken zu bewegen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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