Hallo,
hier mal ein kurzer, durch Regen unterbrochener Testflug meiner VARIO LAMA / Alouette II.
Leider bekomme ich das mit dem schwingenden Heck nicht in den Griff.
Habe bisher nur mit der Empfindlichkeit experimentiert. Von 30% bis 60%, aber keine Besserung.
Das sieht aus wie zu viel Empfindlichkeit bzw. zu schwaches Heckservo.
Das Gestänge am Servo so weit innen einhängen wie Möglich. So, dass der Weg der Heckpitchhülse gerade abgefahren werden kann. Dann sollten Werte von ca. 50% Empfindlichkeit ausreichen.
Hallo Amok,
ja... das dachte ich ja Anfangs auch, und habe die Empfindlichkeit bis auf 30% reduziert.... leider ohne Erfolg. Dann meinte Joachim Eulefeld, das die Empfindlichkeit von 30% eher zu gering sei.... weis jetzt auch nichts mehr. Wie gesagt.. von 30% bis 60% keine ßnderung.
Der Abstand vom Servohorn beträgt 17mm.
Ein sehr schönes Modell mit toller Kulisse vor den Regenwolken.
Den Kreisel kenne ich nicht aus persönlicher Erfahrung. Zur Frage fällt mir ansonsten nur das ßbliche ein:
1. Schwingende und aufschwingende Heckwelle. War bei den 2.0 mm Stahldrahtwellen früher oft ein Problem.
2. Weiche Heckrotoransteuerung oder spielbehaftet.
3. Langsames Heckservo.
4. Heckblätter unter Umständen an der Nabe zu fest angezogen.
5. Vielleicht bringen Propellermomentengewichte eine Besserung??
6. Mal andere eventuell etwas kleinere Heckblätter probieren.
Mit dem Schwingen fällt aber nicht besonders auf - oder habe ich da etwas übersehen? Bei welcher Minute ist es im Video zu sehen?
Bei Scalemodellen, oder weiträumigen Fliegen stelle ich gerne eine "normale Piezo-Kreiselwirkung" mit geringer Wirkung ein, also kein Heading Lock. Der Windfahneneffekt dürfte allerdings beim Gitterrumpf weniger zur Geltung kommen.
Hallo Robert,
naja... die 2mm Welle kann ich mal ausschließen. Hier werkelt eine 8mm Edelstahlwelle.
Heckservo ist ein Futaba BLS-451, die Anlenkung verläuft spielfrei über ein 4mm CFK-Stab.
Aber das Modell steht ja noch auf dem Boden, und der HC-3 kann dann nicht richtig ausregeln, oder?
Ich denke, die Elektronik bügelt heute mechanische Einstellfehler am Heli so sehr aus, dass wir oftmals gar nicht merken, wenn mechanisch etwas nicht stimmt.
Bei meinem Piezo 2000 hatte ich vor Jahren in Frotheim von Wolfgang Simon einmal den Tipp bekommen, beim Schweben am Sender die Kreiselwirkung sehr deutlich zurück zu nehmen, und dann zu prüfen ob der Heli wegdreht.
Wenn ja, dann sollte ich mechanisch am Gestänge korrigieren, aber nicht am Sender trimmen. Und zwar so lange, bis die Kreiselwirkung gaaaaaanz niedrig eingestellt (idealerweise gleich Null) ist, und der Heli das Heck hält. Dann sollte ich (moderate) Steigflüge machen und noch einmal schauen, ob das Heck einigermaßen stehen bleibt.
Ich hatte dafür 2 Flugphasen programmiert. Eine mit normaler Kreiselwirkung, für den Notfall, die andere mit reduzierter Wirkung. Ein 100% in einer Richtung stehendes Heck war ohne Kreisel kaum möglich. Obwohl ich ohne Kreisel fliegen gelernt hatte, wird man dabei ein wenig nervös. Aber im Ergebnis hatte es eine deutliche Besserung gebracht. Und deshalb stelle ich heute meine Helis immer so ein.
Mehr fällt mir aber wirklich nicht mehr ein
Viel Glück bei der Suche und vielleicht konnte ich ja ein wenig helfen,
Hi Robert,
ja... so bin ich bisher auch immer bei meinen 401er vorgegangen.... gab da auch nie Probleme. Alledings gibt es bei dem HC-3 noch eine Reihe Parameter die viele Dinge beeinflussen könnten.
Im Web gibt es ja viele Videos dieses LAMA mit HC-3, und da kann ich dieses (hörbare) Verhalten nicht erkennen. Deshalb gehe ich davon aus das hier ein Parameter noch neben der Spur steht. Naja... sie fliegt ja traumhaft, und evtl. finde ich oder iergendjemand diese Kleinigkeit.
Aber ich danke Dir.... freu mich immer über Hinweise !
Das kommt mir pauschal etwas sehr viel vor, ohne jetzt den genauen Aufbau zu kennen, aber das BLS451 sollte eigentlich stark und auch schnell genug sein (benutze es selbst am Fenestron-Heck).
Das kommt mir pauschal etwas sehr viel vor, ohne jetzt den genauen Aufbau zu kennen, aber das BLS451 sollte eigentlich stark und auch schnell genug sein (benutze es selbst am Fenestron-Heck).
mfg
Amok
Hi,
17mm... so steht es auch in der VARIO Anleitung.
Hallo Amok,
ich weis es zwar nicht besser, aber ob es nun wirklich an 2mm am Servohorn liegt?
Es ist mein erstes FBL-System, deshalb mal eine Frage.
Die Servos am 401er Kreissel hatte ich immer im Analogmodus netrieben.... egal ob Analogservo oder Digitalservo, da es beim großen Scaler ja nicht um ein knackiges Heck geht.
Kann oder sollte man das beim HC-3 Xtreme das Heckservo (BLS-451) auch analog betreiben?
Hallo Rolf! Ich hatte die gleiche Lama. Bin sie allerdings direkt geflogen. Ist beim Dreiblatt kein Problem. Habe jetzt eine EC 145 und muss echt sagen die Lama fliegt viel besser und schöner! Ich bereus ein bischen sie her gegeben zu haben. Zu deinem Problem. Beim Hc 3 X musst du den richtigen Servotyp einstellen? Die Servogeschwindigkeit spielt bei einem großenschweren Heli auch eine große rolle. Villeicht hast du ein zu schnelles Servo eingebaut? Bei meiner Lama war das alles eher träge und das Heck stand wie eine eins.
Hi PAW,
ich habe ein BLS-451 Digiservo verbaut, und im HC auch als Digiservo angegeben. Welches Servo hattes Du in Deinem LAMA? Wäre evtl. ein Analogservo wie das Futaba S-9206, und im HC dann als Analogservo angegeben die bessere Wahl?
In meiner BELL 205 Turbine hatte ich ein 401er und S-9206.... funktionierte perfekt.
1. Schwingende und aufschwingende Heckwelle. War bei den 2.0 mm Stahldrahtwellen früher oft ein Problem.
Moin Rolf,
könnte das Problem nicht doch von der Heckrotorwelle kommen, es hört sich irgendwie an wie ein alte Dampflok. Oder ein Kugellager von der Heckwelle (da hat die Lama ja einige). Wenn da eine Schlag drin ist schafft die Elektronik das kaum zu regeln.
Ansonsten den GY401 mit 9206 hab ich meiner 2m Lama, geht tadellos.
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