Hughes 500 und Durchsacken

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  • Datong
    Datong

    #1

    Hughes 500 und Durchsacken

    Hallo,

    ich habe meine Hughes 500 mit 500er Rex Mechanik nun flugbereit, einige Testflüge absolviert, ich habe Problem mit dem Durchsacken der Maschine, ich denke ich habe ein mangelhaftes Pitch Management im Sender eingestellt. Ein 3G mit neuer Firmware ist eingebaut. Um es vorweg zu Nehmen sie Fliegt sehr schön, mein Problem ist das Durchsacken, wie kann ich dies durch Veränderung der Pitch Kurve so einstellen dass es einen weicheren Verlauf bekommen. Ich möchte allerdings die erlernte Pitch Knüppelbedienung Mitte 0 Pitch nach Unten -Pitch, Oben + Pitch beibehalten.

    Zu den Daten:

    Gewicht : 2450gr mit 3000er Lipo.
    Drehzahl : 2350-2400 U/min

    asymmetrische Spinblades 430mm

    3G Setup: Standard Setup 500-700er Helis

    Sender Aurora 9 mit 7 Punkten zur Anpassung der Pitchkurve.

    Wäre für Tipps und Erfahrungswerte sehr dankbar. Wichtig für mich wäre, dass das Steuergefühl am Knüppel identisch zum 500er und 450er Trainer wäre, so dass ich mich nicht wieder in der Bedienung des Pitch umstellen müsste.

    Vielen Dank, Grüsse Karsten
  • Jürgen F.
    Senior Member
    • 26.11.2008
    • 2625
    • Jürgen
    • 59174 Kamen

    #2
    AW: Hughes 500 und Durchsacken

    Welche Pitchmax und -min-Werte hast Du eingestellt?
    Bauberichte auf http://www.Helipoint.de Update 21.03.2017

    Kommentar

    • Heinz Dieter
      Heinz Dieter

      #3
      AW: Hughes 500 und Durchsacken

      Hallo Karsten.

      Mit 0 ° Pitch in Mittelstellung kannst Du m.E. nicht Scale fliegen. Wie Du schon richtig beschrieben hast teilt sich Dein Pitchweg für's Steigen in ein viertel Knüppelweg - ca. 5 ° Schweben bis ca. 9 ° max Pitch. Aber 3/4 für's Sinken, denn ab 5 ° Schwebepitch geht es nur noch abwärts!

      Bei dieser Wegeinteilung wirst Du Dich entscheiden müssen, ob 3D oder Scale.

      Aber was spricht dagegen bei Scale den ganzen Knüppelweg zu nutzen, denn dann stehen Dir von leicht minus bis maximal Pitch der ganze Knüppelweg zur Verfügung und damit auch ein feinfühligeres Steuern. Denn mit Schwebepitch in Mitenstellung geht es sanft rauf, aber auch sanft runter, was allerdings in Abhängigkeit von Modellgwicht und Rotordrehzahl entsprechend gesteuert werden will.

      Gruß Dieter

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      • Amok
        Senior Member
        • 12.04.2009
        • 7316
        • Thomas
        • EDKA

        #4
        AW: Hughes 500 und Durchsacken

        Du wirst den 2,5Kilo Heli nicht so Spritzig hinbekommen, wie einen 450er.

        Wenn dir der Pitch zu langsam ist, programmier dir ne Expo-Kurfe in den Pitch rein.
        Durch das Gewicht wird er nach unten sowieso schnell abhauen, da brauchst du eigentlich keine 0 bei Knüppelmitte und schon garkeinen großen negativen Bereich.

        Ich würde mal um deinem Wunsch der Steuercharakteristik nachzukommen folgendes versuchen:



        Damit könnte der Pitch den gefühlten Druck entwickeln, den du gewohnt bist.
        Aber sehr schön ist das nicht...

        mfg
        Amok
        StabiDB - Projekt: Euro1

        Kommentar

        • Datong
          Datong

          #5
          AW: Hughes 500 und Durchsacken

          Hallo,

          erst einmal vielen Dank für die Antworten.

          Mir ist durchweg klar, dass ich den nicht so spritzig wie meine Trainer einstellen kann, dies möchte ich auch nicht. Bei meinem ersten Test / Einstellflug mit dem 3G sackte er mir laufend weg, ich hatte Mühe ihn auf einer Höhe zu halten. Darum stellte ich die Frage hier im Scale Bereich um mir ein wenig Anregung zu Hohlen.

          Ich möchte die Hughes auf alle Fälle Scale like fliegen, wildes Gerase ist nicht meine Intention. Es soll auch zwei Idel Up Stufen geben, aber nur um Windverhältnisse auszugleichen.

          Ich bin die Hughes schon geflogen, in Paddelversion und mit deutlich höherer Drehzahl, zwischen 2550 und 2700 U/min(Idel I u. Idle II), Pitch von -12 bis +12, zyklisch -7 bis +7°. Mit dieser Einstellung war sie recht flott unterwegs, sackte auch nicht so arg ab. Nun habe ich auf FBL umgerüstet, asymmetrische Spinblades montiert und die Drehzahl auf 2350-2400 U/min abgesenkt und durfte beim ersten Einstellflug erleben, dass sie sehr schwer auf Höhe zu Halten war, ein Scale Landeanflug war nicht mehr möglich.

          Wen es interessiert, der kann sich zwei Videoclips in Youtube ansehen (datong3637), der Letzte ist von heute Morgen, nachdem ich die Pitchkurve im Minus Bereich auf max. -6° abgeflacht habe der Plus Bereich geht bis 12°.

          Hier die Pitchkurven Werte vom letzten Flug heute Morgen.

          P1: 25% P2: 35% P3:45% P4 Mitte: 50% P5:60% P6: 75% P7: 100%

          -6° bis 0° 3,5° 7,9° 12°


          Die Hughes liegt viel besser in der Luft, sackt auch nicht mehr so schnell durch, jedoch reichte dies nicht gänzlich, ich landete und steigerte die Drehzahl um ca. 50-80 U/min, ich finde sie fliegt jetzt wieder feinfühliger, aber das Gelbe vom Ei ist es noch nicht. Muss ich denn unbedingt 12° positiven Pitch für den Scale Flug haben, reichen nicht 10° aus um auch in schwierigen Situationen noch abfangen zu können.

          Die Mitte mit 0 Grad würde ich gerne beibehalten, ein wenig verschieben ok, aber es hat sehr lange gedauert bis ich mich an eine 3D Kurve gewöhnt habe. Und ich habe noch einen 500er sowie 450er Trainer, meine Bedenken, Probleme wenn ich von Trainer auf Scale umsteige und umgedreht.

          Grüsse Karsten
          Zuletzt geändert von Gast; 12.07.2010, 15:05.

          Kommentar

          • wima
            Member
            • 02.09.2008
            • 389
            • Marco

            #6
            AW: Hughes 500 und Durchsacken

            Zitat von Datong Beitrag anzeigen
            Wen es interessiert, der kann sich zwei Videoclips in Youtube ansehen (datong3637), der Letzte ist von heute Morgen
            Cooles Video Hast Du die Kamera am Kopf montiert?

            Gruss wima

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            • Amok
              Senior Member
              • 12.04.2009
              • 7316
              • Thomas
              • EDKA

              #7
              AW: Hughes 500 und Durchsacken

              Was du erzählst ergibt nicht all zu viel Sinn.

              Du verstellst doch den Positiven Bereich gar nicht und hast nach wie vor in der Mitte 0°. Was soll sich denn dann deiner Meinung nach ändern?

              Was du machen solltest, 5 Punkte von deiner 7-Punkt Kurve löschen, und unten auf -3° Pitch und oben auf +10° Pitch gehen. Der Rest ergibt sich dann von alleine. So sollte die Kiste etwa in Knüppelmitte weich werden und kann dann etwas über Knüppelmitte im Schwebeflug gehalten werden. Ggf mit der Drehzahl antasten.

              Dein Problem ist wahrscheinlich, das du einfach das Gewicht unterschätzt. Du kannst mit dem halben Knüppelbereich nicht so exakt steuern, da die Kiste einfach zu schwer ist. Und umgekehrt brauchst du auch nicht so viel Negativ Pitch, weil sie sehr schnell von alleine runter kommt.
              Oder du versuchst halt mal meine obige Kurve, dann reagiert sie auch auf dem Halben Knüpelbereich, aber ja auch nur durch den Trick, dass der Pitch schnell angehoben wird. Das aber so noch ein Feinfühliges fliegen möglich ist kann ich mir kaum vorstellen. Was gibt es denn besseres, als den ganzen Knüppelbereich für eine saubere Dosierung zu haben?!?

              mfg
              Amok
              StabiDB - Projekt: Euro1

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              • HeliTamer
                Senior Member
                • 05.09.2007
                • 1361
                • Patrick
                • RLP

                #8
                AW: Hughes 500 und Durchsacken

                Hallo,

                wann sackt sie durch? in den Kurven wenn du zuvorabgebremst hast? Ich hab einen ähnlichen Effekt bei meiner Agusta109 und S-Schlag Blättern, das ganze trägt im Flug so gut das ich wenig Pitch benötige, wenn ich aber vor der Kurve die Fahrt rausnehme muss ich gleichzeitig Pitch geben damit der Heli die Höhe hält. Das war am Anfang etwas komisch und gewöhnungsbedürftig, wenn man aber weiß was passiert ist es kein Problem das auszusteuern..

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                • Datong
                  Datong

                  #9
                  AW: Hughes 500 und Durchsacken

                  Hallo,

                  doch Amok, es ergibt, momentan für mich einen Sinn, denn vor der ßnderung der Pitchkurve war eine Diagonale geproggt, gleich Deiner blauen Linie, jetzt ist die Kurve im Positiven Bereich abgeflacht, steigt langsamer an und somit fällt sie auch nicht so schnell ab, wenn ich mit dem Pitchknüppel gen Mitte fahre.

                  Mag ja sein dass dies nicht die richtige Art ist eine Scale Maschine zu Steuern, darum frage ich ja in diesem Thread. Für mich war nicht das Problem einer mangelnden Steigleistung oder Sinkleistung gegeben, es war der Weg, die Schnelligkeit mit der Steigen und Sinken geschah. Und wie man unschwer am zweiten Video erkennen kann hat sich die Tendenz zum Durchsacken erheblich gebessert. Ich kenne das Gewicht der Hughes, habe mich auch darauf eingestellt, aber seit FBL Umbau, Absenken der DZ und Verwendung von asym. Spinblades sackte sie durch.

                  Des Weiteren bin ich bis jetzt nur Trainer geflogen, das ist meine erste Scale Maschine, bitte verzeihe daher meine unbedarfte Art einem Problem auf die Spur zu Kommen. Bin auch für jeden Tipp dankbar.

                  @Wima, das ist eine Mini-Cam, die ich mittels Klettband am Strohhut befestigt habe, ist ganz praktisch das kleine Ding, so kann ich des ßfteren mal ansehen welch Mist ich zusammen fliege, habe aus den gefilmten Fehler schon einiges gelernt.

                  Grüsse Karsten

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                  • Amok
                    Senior Member
                    • 12.04.2009
                    • 7316
                    • Thomas
                    • EDKA

                    #10
                    AW: Hughes 500 und Durchsacken

                    Zitat von Datong Beitrag anzeigen
                    vor der ßnderung der Pitchkurve war eine Diagonale geproggt, gleich Deiner blauen Linie, jetzt ist die Kurve im Positiven Bereich abgeflacht, steigt langsamer an und somit fällt sie auch nicht so schnell ab, wenn ich mit dem Pitchknüppel gen Mitte fahre
                    Das ist dann ja schon mal der richtige Weg und anscheinend wollen wir auf´s selbe heraus

                    Zitat von Datong Beitrag anzeigen
                    Für mich war nicht das Problem einer mangelnden Steigleistung oder Sinkleistung gegeben, es war der Weg, die Schnelligkeit mit der Steigen und Sinken geschah.
                    Dann habe ich dich wohl falsch herum verstanden. Aber anscheinend hast du nun alle unsere angemerkten Probleme zu spüren bekommen. Sprich: du hast mit einem viertel Knüppelweg gegen das Gewicht der Masschine gekämpft. Und mit dem Abflachen der Kurve wurde das ja dann besser, da du nun einen Größeren Bereich für das Pitchmanagement zur Verfügung hattest und somit auch feinfühliger steuern konntest. Allerdings, wenn du nur die Positiv-Seite abgeflacht hast, hast du ja auch gleichzeitig deinen Max-Pitch herunter genommen, oder? Oder du musst um die Mitte herum deutlich höher als 0° sein (was jetzt kein Problem ist, sondern das Beschreibt, was ja von Anfang an gesagt wurde).


                    Zitat von Datong Beitrag anzeigen
                    Und wie man unschwer am zweiten Video erkennen kann hat sich die Tendenz zum Durchsacken erheblich gebessert. Ich kenne das Gewicht der Hughes, habe mich auch darauf eingestellt, aber seit FBL Umbau, Absenken der DZ und Verwendung von asym. Spinblades sackte sie durch.
                    Dann versuch es doch nun mal so herum, wie wir es oben schon gesat haben. Deinen Maximum Pitch nicht verändern (du schriebst was von +12°, die ruhig mal drin lassen), dann die Kurve schön flach nach unten, aber eben nicht bei Knüppelmitte auf 0°, sondern nur so tief, dass sie nicht abhebt. (Die 0° in der Mitte werden dir nicht fehlen!) und dann runter bis auf etwa -3° oder -4°, in etwa so:



                    Damit kannst du dann sehr feinfülig steuern (das "Durchsacken" läßt sich deutlich besser handeln) und runter kommt sie immer noch schnell genug, wenn du den Hebel runter ziehst.

                    Zitat von Datong Beitrag anzeigen
                    Des Weiteren bin ich bis jetzt nur Trainer geflogen, das ist meine erste Scale Maschine, bitte verzeihe daher meine unbedarfte Art einem Problem auf die Spur zu Kommen. Bin auch für jeden Tipp dankbar.
                    Das Problem ist einfach, dass die Trainer einen komplett anderen Pitchbereich benötigen, weil man sie auch schon mal auf den Kopf dreht. Das wirst du mit einer Scale-Maschine eher nicht machen. Dort sind die Prioritäten ganz anders verteilt. Z.B. das Vorbildgetreue fliegen mit schönen runden Bewegungen...
                    Daher benötigt es halt einfach anderer Werte und auch leider einer kleinen Anpassung (Umgewöhnung).

                    Wenn man natürlich von Anfang an weiß, was man später mal will, kann man auch einen Trainer mit Scale-Setup bewegen (mache ich so). Dann Bedarf es auch keiner Umgewöhnung. Allerdings sollte man damit dann den Heli nicht auf den Rücken drehen ^^

                    BTW: auf den Videos sieht beides nicht schlecht aus... da hat man schon deutlich schlechtere Videos gesehen


                    mfg
                    Amok
                    StabiDB - Projekt: Euro1

                    Kommentar

                    • Datong
                      Datong

                      #11
                      AW: Hughes 500 und Durchsacken

                      Guten Morgen Amok,

                      ich werde die Kurve mal ausprobieren, dann werde ich mich wohl oder übel an eine andere Pitchkurve gewöhnen müssen. Mein Ziel ist das Scale like Fliegen, Heizen kann ich mit den Trainer, wobei das bei mir noch sehr relativ ist.

                      Leider ist die Rex Mechanik sehr laut, was dem geschuldet ist, dass der Rex das 3D Feld für sich erkoren hat. Im Prinzip hat diese Mechanik nichts in einem Scale zu Suchen. Aber nun ist es mal in der Gestalt gewählt und ich muss das Beste daraus machen. Wird mit Sicherheit nicht meine letzte Scale Maschine bleiben, mit einem neuen Scale Projekt für den Winter gehe ich schon schwanger.

                      Vielen Dank für die konstruktiv gestaltete Diskussion, hat mir auf alle Fälle weiter geholfen.

                      Grüsse Karsten

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                      • heli_mike
                        Member
                        • 01.08.2009
                        • 219
                        • Michael
                        • Hohen-Sülzen

                        #12
                        AW: Hughes 500 und Durchsacken

                        Hey Leute,

                        jetzt muss ich auch mal was zu diesem Thema fragen.

                        Habe mir auch ne Hughes 500 mit ner Nitro-LE Mechanik zugelegt. Fliege seither auch nur Trainer.

                        Wenn ich nun beim scale-Heli die Blattanstellungen einstelle, orientiere ich mich da nicht mehr an Knüppelstellung-Mitte und 0° ?

                        Wie geht man beim scale-Heli vor ??

                        Grüsse, Mike
                        TDR, powerjive, Align 750 MX v. Slowflyworld, Futaba BLS 451/251, Microbeast

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                        • Jürgen F.
                          Senior Member
                          • 26.11.2008
                          • 2625
                          • Jürgen
                          • 59174 Kamen

                          #13
                          AW: Hughes 500 und Durchsacken

                          Zuerst mal eins vorweg:

                          Nicht alles was einen Rumpf hat ist ein Scale-Heli!!

                          Nicht bös gemeint, aber mit dem Begriff wird hier doch sehr inflationär umgegangen!

                          Ein Scale-Heli ist eine genaue Nachbildung eines Originals, bei Wettbewerbsmaschinen der Regel belegt mit Fotos und autorisierten 3-Seiten-Ansichten.

                          Dazu gehören Antennen, Nieten, Trittbretter, vorbildgetreue Fahrwerke, Innenausbau, vorbildgetreue Rotorsysteme, Beschriftungen etc....

                          Umgekehrt bezeichne ich ja auch nicht jeden 3D-Crack als Anfänger, nur weil sein Besenstielheli ähnlich ausschaut wie ein ECO 8.

                          Zu Deiner Frage, Mike:

                          Prinzipiell ist beides möglich, symmetrische Pitchkurve oder asymmetrisch mit Schwebepunkt bei Mittelstellung des Knüppels.

                          Das hängt davon ab was Du fliegen möchtest. Ein 600er Rex mit fastfertig-Airwolf-Rumpf eignet sich aufgrund der Mechanik und des recht geringen Rumpfgewichts sicher noch für eine symmetrische Kurve und macht sicher so auch irrsinnig Spass beim Bolzen, eine 1,8m Bell UH mit 11Kg fliegt man besser mit asymmetrischer Kurve, Pitchbereich je nach Leistung -3° bis +12°, Schwebepitch etwa Knüppelmitte.

                          Ausnahmen gibt es natürlich, zB die fantastischen BO 105 von UliRöhr, RV und Eddi E aus G, die trotz ihrer Grösse voll kunstflugtauglich sind. Aber da steckt auch viel Eigenentwicklung drin!
                          Bauberichte auf http://www.Helipoint.de Update 21.03.2017

                          Kommentar

                          • Amok
                            Senior Member
                            • 12.04.2009
                            • 7316
                            • Thomas
                            • EDKA

                            #14
                            AW: Hughes 500 und Durchsacken

                            Zitat von heli_mike Beitrag anzeigen
                            Wenn ich nun beim scale-Heli die Blattanstellungen einstelle, orientiere ich mich da nicht mehr an Knüppelstellung-Mitte und 0° ?
                            Das kann man so allgemein nicht sagen.

                            Es kommt zum einen auf die Mechanik an, denn es gibt (Scale)Mechaniken bei denen es technisch nicht ohne weiteres möglich ist, einen Pitchbereich von -10° zu +10° einzustellen. Da gibt dann der Hersteller aber schon Hinweise, wie viel Grad man unten und oben haben sollte.

                            Zum anderen kommt es auf die Programmierung der Kurven im Sender an, wie es gerade für den obigen Fall durchgespielt wird.

                            Angenommen man hat eine Mechanik, mit -10°/+10° und fliegt diese als Trainer.
                            Knüppelmitte ist 0° Pitch, die Pitchkurve ist linear. Schwebeflug stellt sich leicht über Knüppelmitte ein.

                            Jetzt packst du da 2 Kilo zu (Rumpf ...) und versuchst mit den selben Einstellungen wieder abzuheben. Du wirst feststellen, dass der Heli zum einen sehr viel Später anfängt zu schweben (weil für mehr Gewicht bei gleichem Setup einfach mehr Schub benötigt wird, der dann nur durch Anstellwinkel erzeugt werden kann). Aus dem gleichen Grund scheint der Heli auch sehr schnell nach unten zu wollen.

                            Darum geht man beim Scale-Heli eher hin und flacht die Pitchkurve ab. Und zwar durch anheben des (meist) nicht benötigten negativen Bereiches. Somit verschiebt sich dann aber die 0-Position im Sender nach oben, weshalb bei Knüppelmitte keine 0° mehr anliegen. Um trotzdem eine Referenz auf die 0° zu bekommen, kann man sich entweder einen Punkt aus der Pitchkurve auf 0 legen, oder einfach den Servomonitor beim Einstellen im Auge behalten.

                            Anders sieht es aus, wenn die Mechanik einen Begrenzten Pitch-Bereich hat. Hier muss man völlig umdenken, da die Kurve im Sender von unten nach oben geht, dabei aber der Pitchweg am Heli trotzdem von sagen wir mal -4° zu +12° ansteigt.

                            Als Referenz benutzt man eigentlich folgende Punkte:
                            - unter Knüppelmitte liegen die 0° Pitch (ca. 1/4 Weg)
                            - Bei Knüppelmitte hebt der Heli noch nicht ab (hat aber schon deutlich Anstellwinkel und Druck)
                            - Etwas über Knüppelmitte (ca. 3/4 Weg) hebt der Heli ab und kann im Schwebeflug gehalten werden
                            - im Flug dann probieren den optimalen negativen Anstellwinkel zu ermitteln, in dem man den Knüppel nach unten zieht und die Sinkgeschwindigkeit beobachtet

                            Ich stelle meine Helis so ein, dass ich für den Landeanflug/Autorotation den Hebel einfach nach ganz unten ziehen kann und sich dabei eine "normale" Sinkgeschwindigkeit einstellt.

                            Das alles sind aber nur Referenzen und keine Richtlinien. Im Endeffekt kann jeder machen was er will und muss seine Einstellungen mit denen er am besten klar kommt herausfinden.


                            EDIT:
                            Jürgen war schneller ^^

                            mfg
                            Amok
                            StabiDB - Projekt: Euro1

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                            • Jürgen F.
                              Senior Member
                              • 26.11.2008
                              • 2625
                              • Jürgen
                              • 59174 Kamen

                              #15
                              AW: Hughes 500 und Durchsacken

                              Zitat von Amok Beitrag anzeigen
                              EDIT:
                              Jürgen war schneller ^^

                              mfg
                              Amok
                              Du dafür aber ausführlicher!!
                              Bauberichte auf http://www.Helipoint.de Update 21.03.2017

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