Heckrohre mal anders
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AW: Heckrohre mal anders
Na jetzt weiß ich definitiv, warum ich nicht Maschinenbau studiert habe. War damals im studentenheim auch so. Die E-Techniker und Maschinenbauer wenn sich in der Küche unterhalten haben, dann hab ich nur Bahnhof verstanden
Gruß
Markus
Zitat von Crashpilotrw Beitrag anzeigenDoch ich bin angehender :-) 5. Semester grade.
Also das Widerstandsmoment im Rohr beschreibt sich mit Flächenträgheitsmoment geteilt durch max Abstand der neutralen Faser zum Mittelpunkt.
Steigt das Widerstandsmoment (Wb), sinkt die Spannung, da das WSM im Nenner steht bei gleichem Biegemoment:
Spannung=Wb/Mb
Das Flächenträgheitsmoment (I) ist für ein dünnwandiges Rohr (Pi*D^4)/64, Also steigt mit größerem Durchmesser, das I in der 4. Potenz.
Das Wb setzt sich so zusammen: Wb=I/a, a ist der Randfaserabstand der neutralen Faser.
Also genug gefachsimpelt.
Höhere Steifigkeit bekommt man indem man einen größeren Durchmesser nimmt.
Somit sollte das auch mit einem Kunststoff gehen. Man darf nur nicht die zulässige Spannung überschreiten sonst machts knick und ab is das Heck :-)
Gruß rolf
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AW: Heckrohre mal anders
Oh, Pädagoge?Zitat von Docheli Beitrag anzeigenNa jetzt weiß ich definitiv, warum ich nicht Maschinenbau studiert habe. War damals im studentenheim auch so. Die E-Techniker und Maschinenbauer wenn sich in der Küche unterhalten haben, dann hab ich nur Bahnhof verstanden
Gruß
Markus
Duckundwech!GruÃ?, Wolfgang
Pure Vernunft darf niemals siegen!
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AW: Heckrohre mal anders
Hi,
das Flächenträgheitsmoment ist aber nur die halbe Miete, sprich Rechnung: in die daraus reslultierende Biegung geht der E-Modul ein und der ist bei Kunststoff bei so 2000N/mm2, Alu 70000 und Stahl 210000. Sprich zwischen Plexiglas und Alu mal so einfach faktor 35, was bei gleicher Wandstärke mal so ungefähr den 2,4fachen Durchmesser bei gleicher Wandstärke bedeutet. Wenn man dann noch das Gewicht ins Verhältnis setzt, sprich Kunststoff 1 : Alu 2,7: Stahl 7,8 Kg/dm3, dann müsste man eigentlich ein Stahlrohr nehmen mit einer minimalen Wandstärke....
Alu ist und bleibt die beste Wahl in Bezug auf Festigkeit (Durchbiegung/Schwingungsneigung) und Gewicht und Alltagstauglichkeit.
Alternativ sind Carbonrohre mit leicht erhöhten Durchmesser sehr gut, kommt aber eben auf die Faserausrichtung an. Dort sollten es dann aber Rohre sein, die sowohl längs für Biegung und 45° für Torsion gewickelt sind. Das einzige Heckrohr, das diesen otpimalen Aufbau hat ist das vom Aurora
AlbertDas Leben ist sehr gefährlich. Bis heute hat es keiner überlebt!!
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Crashpilotrw
AW: Heckrohre mal anders
Albert du hast recht.
Ich wollte nur die geometrisch beeinflussbaren Faktoren beschreiben. Natürlich spielt der Emodul eine sehr große rolle. Wie hat mein Werkzeugmaschinen Prof immer so schön gesagt: "E x I ist das A und das O des Maschinenbaus!"
Die steifigkeit eines Körpers kann man vereinfacht ja mit dem oben genannten Produkt beschreiben.
Also danke Albert für die Richtigstellung :-)
E x I ist der Schlüssel zum transparenten Heckrohr :-P
Gruss Rolf
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