1..2 Leute hier müssen sich mal davon losmachen, dass im HH-Mode (AVCS) der Sender das Servo ansteuert. Das Gyro ist es allein, vom Sender kommt nur die Drehratenvorgabe.
Der Servoweg im Sender (Rudder) ist also == Drehrate (Servowegeinstellg. mal ATV, mal D/R genannt), die echte Servowegbegrenzung wird nur am Gyro eingestellt.
Je länger der Servohebel, desto höher die Gesamtverstärkung im Regelkreis, desto schneller die Servowirkung, desto schwächer das Servo, desto geringer die Auflösung, - und umgekehrt. Hier muss ein Kompromiss gefunden werden.
Leichtes Arschwackeln, keine Regelschwingungen, rühren meist von ständigen Drehzahlschwankungen, zu fett laufender Stinker oder zu harte Drehzahlregelung eines ESC. Bei den Align-ESCs kann man hier was verbessern (im Governor-Mode), indem man den Parameter "Throttle Response Speed" auf Minimum stellt. Sollte das auch nicht reichen, kann man nur zurück in die Steinzeit des Steller-Modes mit "echter" Gaskurve gehen. Das an Moritz.
Schon mal einer mit D1IA/B und D1DA/B gespielt, wie es Nigel Brown hier beschreibt? Er redet ja davon, das hier Werte größer Null (Default) insbesondere das ßberleben der Kegelräder im Starrantrieb sichern helfen können soll, angeblich ohne, dass man es beim Fliegen bemerkt.
Noch mal zur Drehrate: Es ist schon faszinierend, welche Differenzen über die Sender bzgl. des Neutralimpulses bestehen, sprich, wie es das 611 auffaßt. Bei meiner DX7 beispielweise sind +46% (Wertebereich -100..+100%) == 35% AVCS am 611 und -42% == 35% N, Abweichungen, Asymmetrie/Nichtlinearität. Muss man mal die Anzeige im Basis-Display des 611 mit der Einstellg. im Sender vergleichen. Das geht über den Rudder-Kanal natürlich auch auf die Drehrate und kann diese nach links/rechts unterschiedlich werden lassen.

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