Heckservo Auswahl / Zuordnung technische Daten zur Heli Grösse

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  • Timo1972
    Senior Member
    • 25.10.2021
    • 1081
    • Timo
    • München Süd

    #1

    Heckservo Auswahl / Zuordnung technische Daten zur Heli Grösse

    Hallo,
    ich kann nach viel Suche leider keine vernünftigen Informationen finden. Sowohl im Internet allgemein als auch im Forum nicht.
    Wenn es um das Heckservo geht, gibt es immer nur Empfehlungen für bestimmte Servos für bestimmte Helis.

    Warum gibt es keine Infos wie bei der Taumelscheibe wo die Mindestkraft für verschiedene Heligrössen im Internet zu finden ist?

    Ich kann nur finden:
    550 bis 800er Klasse, da finde ich Servos die bei 7,6V Stellzeiten von ca. 0,35 bis 0,5Sec bei 60° haben.
    Aber, diese Servos haben bei 7,6V Stellkräfte von ca. 5kg bis 10kg.

    Ich lese dann das nur die Stellzeit wichtig ist. Das kann ich nicht so ganz glauben.
    Vieleicht reichen ja die 5kg, aber, das 10kg Servo müsste dann doch mehr reserven haben und somit weniger Warm werden?
    Bei 100mm Blättern am Heck und sehr hohen Drehzahlen müssten doch auch Kräfte zustande kommen, selbst wenn das Gestänge leicht läuft.

    Wenn ich 2 gleich schnelle Servos habe, ist es dann wirklich egal ob das eine Servo max 5kg und das andere max 10kg kann?

    Ich habe aktuell ein MKS 669 im Nimbus. Das Servo funktioniert perfekt, wird aber sehr heiß wenn man sehr wild fliegt. Fliegt man eher ruhig bleibt es so warm das man es anfassen kann.
    Das Servo kann halt nur die 5kg. Vor vielen Jahren war das eher Standard wie ich gesehen habe. Die neuen Servos und wenn ich schau was andere so alles einbauen können eher 10kg bei 0,3 bis 0,4sec Stellzeit.

    Gibt es Meinungen Infos dazu?
    Nimbus 550 / T-Rex 500X / T-Rex 450L / Goosky S2 & S1 / (M2 Evo, M2 Explorer, M1, XK K110)
  • Thomas L.
    Senior Member
    • 14.02.2013
    • 2890
    • Thomas

    #2
    Hallo Timo,
    dann geh geh doch mit der Ansteuerfrequenz des Heckservos zurück, wirst beim fliegen wahrscheinlich keinen Unterschied merken, aber bei der Servotemperatur wahrscheinlich schon.

    Grüßle Thomas

    Kommentar

    • echo.zulu
      Senior Member
      • 03.09.2002
      • 3985
      • Egbert
      • MFG Wipshausen

      #3
      Beim Heckservo und einem normale Heckrotor (kein Fenestron) ist meiner Meinung nach nur die Stellzeit entscheidend. Dann noch in geringerem Maß die vom Gyro vorgegebene Ansteuerfrequenz. Die Stellkraft kann vernachlässigt werden, wenn die mechanische Abstimmung (PMGs, Hebellängen, Spielfreiheit, Leichtgängigkeit) korrekt eingestellt ist.
      CU,
      Egbert.

      Kommentar

      • Timo1972
        Senior Member
        • 25.10.2021
        • 1081
        • Timo
        • München Süd

        #4
        Zitat von Thomas L. Beitrag anzeigen
        Hallo Timo,
        dann geh geh doch mit der Ansteuerfrequenz des Heckservos zurück, wirst beim fliegen wahrscheinlich keinen Unterschied merken, aber bei der Servotemperatur wahrscheinlich schon.

        Grüßle Thomas
        Danke für den Tip, aber genau das habe ich vor 2 Monaten gemacht. Hat auch geholfen. Leider gibt es auf der Welle Abrieb und bischen Dreck und dann geht es schon wieder schwerer. Hab ich heute noch bemerkt.
        Bei anderen Helis musste ich nicht alle 20 Flüge die Welle für die Ansteuerung zum Heckrotorwinkel reinigen.
        Nimbus 550 / T-Rex 500X / T-Rex 450L / Goosky S2 & S1 / (M2 Evo, M2 Explorer, M1, XK K110)

        Kommentar

        • Timo1972
          Senior Member
          • 25.10.2021
          • 1081
          • Timo
          • München Süd

          #5
          Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigen
          Beim Heckservo und einem normale Heckrotor (kein Fenestron) ist meiner Meinung nach nur die Stellzeit entscheidend. Dann noch in geringerem Maß die vom Gyro vorgegebene Ansteuerfrequenz. Die Stellkraft kann vernachlässigt werden, wenn die mechanische Abstimmung (PMGs, Hebellängen, Spielfreiheit, Leichtgängigkeit) korrekt eingestellt ist.
          Ich wollte grad was anderes schreiben, habe es mir aber nochmal angeschaut. Die Kraft des Heckrotors drückt auf das Heck generell, nicht aber auf die Anlenkstange. Das heisst die Kraft um den Winkel der Blätter zu verstellen ist nicht hoch. Dann weiß ich was ich zu tun habe ...
          Nimbus 550 / T-Rex 500X / T-Rex 450L / Goosky S2 & S1 / (M2 Evo, M2 Explorer, M1, XK K110)

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          • Heli87
            Senior Member
            • 11.10.2016
            • 8542
            • Torsten

            #6
            Das ist ein Schmierungsproblem.
            Hat mein Specter V2 auch. Die Messingbuchse wird richtig Schwergängig auf der Heckrotorwelle nach einigen Flügen, wenn ich DryFluid auftrage, was bei anderen Helis problemlos funktioniert.
            Probiere mal ein anderes Schmiermittel aus dem Schließzylinder Bereich oder reinigen und trocken laufen lassen.

            Kommentar

            • Timo1972
              Senior Member
              • 25.10.2021
              • 1081
              • Timo
              • München Süd

              #7
              Zitat von Heli87 Beitrag anzeigen
              Das ist ein Schmierungsproblem.
              Hat mein Specter V2 auch. Die Messingbuchse wird richtig Schwergängig auf der Heckrotorwelle nach einigen Flügen, wenn ich DryFluid auftrage, was bei anderen Helis problemlos funktioniert.
              Probiere mal ein anderes Schmiermittel aus dem Schließzylinder Bereich oder reinigen und trocken laufen lassen.
              Auch dafür Danke. Ich habe heute gereinigt dann ging es schon besser. Ausserdem ist glaube ich das Gestänge am Servo zu weit draussen. Theoretisch ist das Messing ja weich und das Messing ist ja das sogenannte "Opfer" zum Stahl.
              Ist ja auch normal das es bei mehreren Tausend RPM Abrieb gibt. Also immer wieder mal putzen und kontrollieren. Hoffe das hilft.
              Zuletzt geändert von Timo1972; 29.07.2024, 23:31.
              Nimbus 550 / T-Rex 500X / T-Rex 450L / Goosky S2 & S1 / (M2 Evo, M2 Explorer, M1, XK K110)

              Kommentar

              • Heli87
                Senior Member
                • 11.10.2016
                • 8542
                • Torsten

                #8
                Wenn das Messing zu sehr verschleißt kommt dadurch Spiel in die Anlenkung. Muss man Abwägen welchen Weg man gehen möchte.

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                • echo.zulu
                  Senior Member
                  • 03.09.2002
                  • 3985
                  • Egbert
                  • MFG Wipshausen

                  #9
                  Zitat von Timo1972 Beitrag anzeigen
                  Die Kraft des Heckrotors drückt auf das Heck generell, nicht aber auf die Anlenkstange
                  Das stimmt zwar, aber es gibt auch dynamisch erzeugte Steuerkräfte, die man bei ungünstig konstruierten Heckrotoren mittels sorgfältig bemessener PMGs (Propeller-Moment-Gewichten) sehr stark minimieren kann.

                  Baue mal die Haupt- und Heckblätter ab, hänge das Steuergestänge am Servo aus und lasse das System mit mittlerer Drehzahl drehen. Dann verstellst Du den Heckrotor von Hand. Hier wirst Du mehr oder weniger starke Rückstellkräfte in Richtung Mitte feststellen.
                  CU,
                  Egbert.

                  Kommentar

                  • Thomas L.
                    Senior Member
                    • 14.02.2013
                    • 2890
                    • Thomas

                    #10
                    Zitat von Timo1972 Beitrag anzeigen
                    Ist ja auch normal das es bei mehreren Tausend RPM Abrieb gibt.
                    Die Drehzahl wird von den Lagern aufgenommen, das Messingteil gleitet nur auf der Heckrotorwelle hin uns her.

                    Grüßle Thomas

                    Kommentar

                    • spacebaron
                      helispecials.de
                      Hersteller Tuningteile
                      • 21.09.2005
                      • 2434
                      • Erich
                      • Trofi, auf der wilden Wiese, MFF Bitz und MFC Oberhausen

                      #11
                      Hallole,
                      Ich glaube nicht unbedingt, dass die Kraft vernachlässigt werden kann. Zum einen hängen wir meistens am Servohorn an 17,5mm ein. Bei 15mm würde sich die angegebene Kraft von z.B. 5oNcm bei 15mm halbieren. Was ganz wichtig ist…..was wird denn geflogen?
                      Für ein Scaler wird eine ganz andere Performance benötigt wie ein Heli für den „Sonntag Mittag Flug“ oder 3D geballerte mit vielen Lastwechsel auf das Heck.
                      zuzüglich …. Sind PMG verbaut? Lassen sich überhaupt PMG verbauen? Wie ist die Auslegung der selber verbauten PMG? Ist zu viel Kontraproduktiv? Wie leichtgängig ist das Gestänge….wie oft kommt der obligatorische Tropfen Öl ans Heck?
                      Usw….
                      Gruss
                      TDF,TDR1,TDR2,2xLogo400CFK,ME262,Edge540,TRex600N, Ergo50,CH53Ec.s.,H500,VBC+Touch..

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                      • Timo1972
                        Senior Member
                        • 25.10.2021
                        • 1081
                        • Timo
                        • München Süd

                        #12
                        Vielen Dank für die Tips. Ich habe dazu nun noch eine Versuche an meinem Nimbus gemacht. Ich wollte ja das Servo zuerst nicht ausbauen, habe es nun aber doch gemacht.
                        Dabei musste ich feststellen, das der Kugelkopf am Servo schlecht läuft. Durch leichtes Zusammendrücken auf der Kugel von aussen mit einer flachen Zange ohne Rillen läuft das nun gut.
                        Da das nun auseinandergebaut war, wollte ich nun noch wissen wieviel Kraft man braucht um den Heckrotor zu verstellen wenn er sich dreht.
                        Bei kleinen Ausschlägen ist die Kraft gering und das Gestänge will immer schön in eine neutrale Lage zurück.

                        Bei den grösseren Ausschläge habe ich dann mit einer Kofferwage grob die Kräfte gemessen die aufgebracht werden müssen.
                        Dieser Versuch ist OHNE Hauptrotorblatt und ohne Heckrotorblatt

                        Regleröffnung / bekannte Drehzahl / Nimbus Drehzahl / gemessenes Gewicht
                        ......................./ mit Hauptrotorblatt ./ Heckrotor 4,6:1 .../
                        45% ---------------------- 1170 -------------- 5400 ------------------ 0,35kg
                        74% ----------------------- 1900 -------------- 8760 ----------------- 1,10kg
                        79% ----------------------- 2050 -------------- 9450 ----------------- 1,35kg

                        Ich hoffe ich habe die Drehzahl des Heckrotors korrekt umgerechnet weil die Werte so hoch sind. So wie ich das weiß, ist das aber normal das der 4 bis 5 fach schneller dreht wie der Hauptrotor.

                        Nun habe ich etwas über PMG nachgelesen, und dachte eventuell wirken sich die Massen der Heckrotorblätter da positiv aus und habe Sie hin geschraubt.
                        Das Gewicht konnte ich dann alleine nicht mehr messen da das mit 2 Händen nicht möglich war. Gefühlt ist der Kraftaufwand min. genauso gross, eher noch grösser.

                        Auch wenn das MKS Servo BL 669 bei 7,4V 5kg kann, wäre das ausreichend. Bei vielen Pitch wechseln, wie Tic Toc and Flips gibt es aber vermutlich viele grössere Ausschläge vom FBL und dann muss
                        das Servo häufig über 1kg an Masse bewegen. Das erklärt dann auch, warum das Servo heiß wird.
                        Und eigentlich müsste dann ein Servo, nach meinem Verständis, welches 9kg stellen kann, besser damit zurecht kommen.

                        Was müsste ich genau tun wenn ich PMG technisch was machen will?
                        Und warum muss ich das? Warum ist ein Heli wer der Nimbus nicht so ausgelegt das er von Anfang an weniger Kräfte bei Auslenkung des Heckrotors erzeugt?
                        Zuletzt geändert von Timo1972; 07.08.2024, 10:43.
                        Nimbus 550 / T-Rex 500X / T-Rex 450L / Goosky S2 & S1 / (M2 Evo, M2 Explorer, M1, XK K110)

                        Kommentar

                        • Heli87
                          Senior Member
                          • 11.10.2016
                          • 8542
                          • Torsten

                          #13
                          Also ganz ehrlich.
                          Schau das alles leichtgängig ist. Bau ein ausreichend dimensioniertes Heckservo ein und gut ist.
                          Wenn das Servo es nicht packt, werden dich PMGs auch nicht retten.

                          P.S. Entscheidend ist auch die Länge des Servohebel. Die Servos werden immer bei 10mm Hebellänge gemessen.
                          Zuletzt geändert von Heli87; 07.08.2024, 11:12.

                          Kommentar

                          • smigel00
                            Member
                            • 22.09.2014
                            • 99
                            • Mark
                            • Celle

                            #14
                            Also, dass dein Heck mit PMG mehr Stellkraft benötigt als ohne, ist seltsam. Ich konnte mit PMG‘s die Stellkräfte immer bis auf ein Minimum reduzieren, bis hin dazu, dass das Heck nicht zur Mitte, sondern nach außen wandern möchte.
                            ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht und meine Heckservos deutlich entlastet
                            Zuletzt geändert von smigel00; 07.08.2024, 11:19.
                            Oxy2, Oxy3 TE, Protos 500, Oxy 5 HF, Diabolo 800

                            Kommentar

                            • smigel00
                              Member
                              • 22.09.2014
                              • 99
                              • Mark
                              • Celle

                              #15
                              Timo1972

                              kurz erklärt, wie Ich die PMGs bei mir abstimme.

                              Ich nehme eine längere Schraube für die Heckblätter und addiere auf beiden Seiten zusätzlich Muttern, Abstandhalter oder Unterlegscheiben. Je länger die Schraube mit den Gewichten aufgebaut ist, je größer ist die PMG Wirkung.
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