Hi
Ich habe bei meinem 401 folgendes Problem. Nach Auschlägen nach rechts oder links läuft das Servo nicht mehr in die Neutralstellung zurück. D.H. bei max Ausschlag nach rechts bleibt das Servo trotz Knüppelmitte im max. Ausschlag stehen. Woran liegt das??
mfg
für mich hört sich das so an, als wäre der Gyro eben nicht im Normalmodus sondern im Heading-Hold Modus. Dann wäre das Verhalten nicht ungewöhnlich.
ßberprüfe nochmal die Grundeinstellung des Gyro.
Weil der GY401 als Rate Gyro im HH-Modus mt dem Knüppel eine Drehrate
vorgegeben bekommt. Wenn der Heli am Boden steht und nicht reagiert,
läuft das Servo weiter bis ans Limit, damit der Heli endlich seinen Schwanz
rumbekommt ... was er am Boden natürlich ned macht.
Nimmst Du den Knüppel zurück in die Mitte, macht der Gyro wieder den reinen
HeadingHolder, das Heck wandert nicht aus, wieso sollte er denn das Servo
zurückfahren? Für den Gyro ist in dem Moment alles in Butter.
Im Normalmodus gibst Du Ruderausschläge vor, deswegen verhält sich das
Servo "normal".
Nee, im Ernst, AVCS (Angular Velocity Control System) bzw. Rate Gyro (was nicht
heißt, dass der rät, wie rum sich der Heli dreht) kann mehr als nur dämpfen.
Mit dem 401 und noch viel eher mit den besseren 501, 601 bekommst Du fast in jeder
Lage und Geschwindigkeit eine saubere gleichmäßige Pirouette hin, weil einfach
auch die Abweichungen von der Drehrate ausgesteuert werden.
Vor 25 Jahren kaufte ich mir einen Hubi und lernte mühsam, monatelang und erfolgreich Schweben und Achterschleifenvor mir.
Motor: "normaler" Flugzeugmotor.
Kreisel: keiner, weil nicht zu haben.
Drehzahlregler: keiner, weil glaublich auch nicht verfügbar.
Heliprogramm mit Programmierung in Unzahl von Menüs: was soll ich sagen, man schrieb das Jahr 1980!
Jetzt bildete ich mir ein, wieder Hubianer zu werden. Flugstunde nehmen, staunen (Drehzahlregler, AVCS, Hubimotor, Fertigmodelle, Mischprogramme....). Und das sah alles so EINFACH aus!
Also alles gekauft, Manual aufgeschlagen, bitterlich geweint ;-)
Bin also erstmal einfach nach Anleitung vorgegangen, ohne wirklich viel zu verstehen - man will ja sein FERTIGmodell auch endlich in die Luft bringen!
Das ist mir gelungen und ich sehe, dass ich mir diesen riesigen Haufen Manuals unter den Kopfpolster legen muss, um MEHRMALS drüber zu schlafen.
ich war auch etwas erstaunt, wie klein, leicht und leise die Kreisel seit 1990
geworden sind, als ich 2001 wieder angefangen hab.
Hab halt meine alte MC 16 und den alten NEJ 120 BB Eco wieder verbaut ...
tat auch. Nicht ganz einfach, weil das Heli-Programm auch nur ein Kompromiss
war, aber die Herausforderung, es trotzdem vernünftig hin zu bekommen ...
Piezo war dann schon ein echter Fortschritt, und SMM ist der Hammer.
Da ich das ganze als Autodidakt (mit nur 2 Konfrontationen mit Terra firma)
durchgezogen ab, war lesen und verstehen der Schlüssel zum Glück!
Mit dem 401 und noch viel eher mit den besseren 501, 601 bekommst Du fast in jeder Lage und Geschwindigkeit eine saubere gleichmäßige Pirouette hin,
Nur zur Vollständigkeit - der 401er ist besser als der 501 -
der 502 und der 401 sind nicht in der Lage mit der Drehratenkonstanz
des 601 mitzuhalten.
Merkst ganz einfach beim Fliegen von Pirouettenloops - da bleibt ein 401er
und auch der 502 gelegentlich "stecken" - ist besonder "toll" für die Motorik
Nebenbei, auch ein 601er hat Grenzen und man muss immer noch aktiv mithelfen.
P.S:
Hab auch kurz ohne Kriesel begonnen - dann aber die ersten am Markt erhältl.
Brummdinger damals reingeschraubt...war "spannend" als sich der Heli im langsamen Vorbeiflug mit Rückenwind auf die Nase gedreht hat - diese
Schreckmomente vergisst man nicht )
Meine Meinung:
Am Gyrosektor hat sich wirklich was getan - bei den Helis im Vergleich dazu
garnicht so viel, wie wir immer glauben.
hehe, den NEJ 120 hatte ich auch mal in meinem ersten Sky-Fox ;-) Der hat zum hochdrehen länger gebraucht, als heute der GY 401 zum initialisieren - und die Rückmeldung war nicht optisch, sondern akkustisch :-) Und wenn ich heute so vergleiche, wundert es mich schon, was das schwere, stromfressende Monster damals eigentlich gemacht hat...
... und schlußendlich können die GYs halt auch nur umsetzen, was mechanisch
und aerodynamisch möglich ist.
Voraussetzung also: gute und ausreichend große Heckblätter, richtiges
Anlenkverhältnis (nicht zu weit innen/außen am Servohorn, so dass
das Servo in seinem Weg nicht begrenzt werden muss und trotzdem mit
max. möglicher Stellkraft ans Werk gehen kann), Spielfreiheit, Leichtgängigkeit,
ordentlich Drehzahl am Heck, richtiges Servo usw. usf..
Die Drehrate wird im ßbrigen nicht wirklich durch Mechanik, Trimmung,
Servowegbegrenzung bestimmt sondern durch Dual-Rate auf dem Heck-Kanal.
Denn Dual-Rate lässt sich bequem auf Schalter legen oder mit Flugphasen umschalten.
Expo ist natürlich auch "erlaubt".
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