Ich habe bei meinem Kraken 580 die MKS HV9767 und das MKS HBL 990 im Einsatz. Aktuell habe ich noch 7.4V bei meinem Hobbywing Regler eingestellt, könnte da aber natürlich noch höher auf 8-8.2 V gehen.
Lohnt sich diese Spannungserhöhung oder geht das nur auf die Lebensdauer der Servos?
Um das Optimum der Servos rauszuholen wäre zwar schon 8.2V angesagt
Wir fliegen alle MKS HV Servos schon immer mit 8,4V. Die ältesten 9767 Sätze haben dabei ca. 2500 Flüge und die ältesten aus der 9XX Serie um die 4500.
Bei tieferer Spannung brauchen die Servos für die gleiche Arbeit mehr Strom. Ob nun eine höhere Spannung oder höherer Strom schlechter für den Servo ist, hängt von den konkret verwendeten Bauteilen ab. Bei 8.2 V haben sie aber mehr Leistung, von daher...
Bei tieferer Spannung brauchen die Servos für die gleiche Arbeit mehr Strom. Ob nun eine höhere Spannung oder höherer Strom schlechter für den Servo ist, hängt von den konkret verwendeten Bauteilen ab. Bei 8.2 V haben sie aber mehr Leistung, von daher...
Das stimmt nicht ganz.
I = U / R
Wenn R (der Servomotor mit Elektronik) gleich bleibt, dann steigt der Strom mit zunehmender Spannung.
Und die aufgenommene Leistung steigt sogar im Quadrat: P = U² / R
Sonst wurde es nichts bringen, ein Servo statt mit 7,4 V mit 8,4 V zu betreiben.
(ob die aufgenommene elektrische Leistung auch in mechanische umgesetzt werden kann, ohne zuviel Wärmeentwicklung, hängt vom Servo ab. MKS kann es.)
Zuletzt geändert von diabolotin; 10.04.2021, 06:50.
ergänzend:
die maximal zulässige Spannung aller sonstigen Komponenten beachten (Empfänger, FBL, ...) die an der gleichen Versorgung angeschlossen sind.
z.B. Futaba R7008sb laut Datenblatt max 7,4V (allerdings steht da auch 2xLiPo, was im voll geladenen Zustand, bei wenig Belastung, auch mal über 8V ist). Ich war hier vorsichtig und habe die Spannung vom BEC reduziert auf 7,4 V. Wie handhabt Ihr das?
Grüße Chr.
Blade Nano S2 | T-Rex 470LM | T-Rex 550X | SAB Urukay | SAB Piuma | T14SG | NX6
Beispiel MKS HV 9780 - HV, alles laut Herstellerangabe
Stromaunahme max: 2.6A (8.2V) - 2.4A (7.4V) - 2A (6.0V)
macht dann 21,32 W - 17,76 W - 12 W
für mich erklären sich auch nur so die unterschiedlichen Stellmomente:
Stellmoment (6V): 3.3 kg.cm
Stellmoment (7.4V): 4 kg.cm
Stellmoment (8.2V): 4.5 kg.cm
Hat das mal wer nachgemessen?
Grüße Chr.
Blade Nano S2 | T-Rex 470LM | T-Rex 550X | SAB Urukay | SAB Piuma | T14SG | NX6
1. ich geh mal davon aus, daß die Stellgeschwindigkeit, bei höherer Spannung höher ist (hauptsächlich bei Heckservos relevant)
2. wer sagt das, daß ich mehr Servo-Kraft brauche oder abrufen muß ? Bei einem bestimmten Pitchwinkel und bestimmter Rotor-Drehzahl benötige ich eine bestimmte Kraft, nicht mehr und nicht weniger, schon gleich gar keine, die im Quadrat steigt. Warum soll dann der Strom wesentlich steigen ?
Nur mal so zur Denkanregung.
3. wenn bei eingestellter BEC Spannung von z.B. 7,4V ein Servo dabei ist, das nur 6V verträgt, so habe ich einfach 2 Dioden (in Reihe) dazwischen geschalten. (Spannungsabfall je 0,6V)
z.B. Futaba R7008sb laut Datenblatt max 7,4V (allerdings steht da auch 2xLiPo, was im voll geladenen Zustand, bei wenig Belastung, auch mal über 8V ist). Ich war hier vorsichtig und habe die Spannung vom BEC reduziert auf 7,4 V. Wie handhabt Ihr das?
Die gehen immer von der Akku-Nennspannung aus.
8V ist kein Problem.
Ich habe seit Jahren bei allen Helis mit HV fähigen Komponenten 8V eingestellt.
T-Rex 250, 450, 600, Bell 212 Twin Jet, Three Dee V4, MP V91, TDR, TDR 2, TDF, TDS, TDSF
1. ich geh mal davon aus, daß die Stellgeschwindigkeit, bei höherer Spannung höher ist (hauptsächlich bei Heckservos relevant)
2. wer sagt das, daß ich mehr Servo-Kraft brauche oder abrufen muß ? Bei einem bestimmten Pitchwinkel und bestimmter Rotor-Drehzahl benötige ich eine bestimmte Kraft, nicht mehr und nicht weniger, schon gleich gar keine, die im Quadrat steigt. warum soll dann der Strom wesentlich steigen ?
Nur mal so zur Denkanregung.
Einfach mal einen Servo an einen Servotester mit Display (z.B. Junsi 4010) hängen. Dann den Spitzenstrom bei 7,4 und 8,4V messen.
Eine Servostromaufnahme ist nie konstant, die Stromspitzen müssen jedoch vom BEC bereitgestellt werden.
Mir ging es vorwiegend darum, dass der Strom mit der Spannung steigt, proportional.
Und nicht umgekehrt proportional, so wie ich es in dem anderen Beitrag verstanden habe.
Du kannst den maximalen Stromverbrauch bei unterschiedlichen Spannungen nicht direkt vergleichen. Klar kann der Servo bei höherer Spannung mehr drücken, wenn er aber die gleiche Last stemmen muss, ist der Strom kleiner, je höher die Spannung.
Du kannst den maximalen Stromverbrauch bei unterschiedlichen Spannungen nicht direkt vergleichen. Klar kann der Servo bei höherer Spannung mehr drücken, wenn er aber die gleiche Last stemmen muss, ist der Strom kleiner, je höher die Spannung.
Es geht nicht nur um die Kraft sondern auch um die Geschwindigkeit des Servos.
Ein Servo ist mit höhere Spannug immer schneller als mit kleinerer Spannung auch bei der selben last. Das bedeutet das die Leistung steigt.
Fakt ist, dass der Strom des Servos bei steigender Spannung größer wird, selbst dann wenn man das Servo nur im Leerlauf betreiben würde!
z.B. Futaba R7008sb laut Datenblatt max 7,4V (allerdings steht da auch 2xLiPo, was im voll geladenen Zustand, bei wenig Belastung, auch mal über 8V ist). Ich war hier vorsichtig und habe die Spannung vom BEC reduziert auf 7,4 V. Wie handhabt Ihr das?
Kannst Du machen. Wie Holger schon geschrieben hat gibt Futaba immer die Nennspannung der Versorgungsakkus als max. Spannung an. Die sind halt nicht nur bei der Software eher konservativ.
3. wenn bei eingestellter BEC Spannung von z.B. 7,4V ein Servo dabei ist, das nur 6V verträgt, so habe ich einfach 2 Dioden (in Reihe) dazwischen geschalten. (Spannungsabfall je 0,6V)
So ist das keine gute Idee, denn wenn das Servo abgebremst wird arbeitet der Motor als Generator und induziert eine Rückspannung in das Bordnetz. Diese würde dann aber nicht von den dafür vorgesehenen Kondensatoren aufgenommen. Im schlimmsten Fall wird das Servo so zerstört. Eine einfache Abhilfe, wenn man schon Dioden zur Spannungsreduktion einsetzen muss, ist dann eine weitere Diode, die antiparallel (in Sperrichtung) zu den anderen Dioden geschaltet wird.
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