Mich hat schon immer gestört, dass die technischen Daten der Servos meistens für 4-5 Nimh Zellen bzw. 4,8V und 6,0V angegeben sind.
Ein voller Nimh hat aber 1,4V pro Zelle. Also 5,6V an einem 4-Zeller und sogar 7V an einem 5-Zeller.
Eigentlich könnte ich dann ja das BEC auf 7V einstellen und damit fliegen, richtig?
Oder verlassen sich die Servohersteller darauf, dass die Akkus unter Last leicht einbrechen? Aber dann könnte ich ja immer noch ca 6,5V am BEC einstellen und das Servo müsste es problemlos mitmachen
AW: Wie viel Spannung vertragen Servos eigentlich?
Gute Frage, der ich mich gleich mal anschließe, denn da ist mir auch einiges unklar. Beispiel: ich habe am Heck das Futaba S9254, das von Futaba nur bis 4,8V freigegeben ist. Mein Regler ist ein +T70 von Graupner/SJ, bei dem der BEC standardmäßig 5,6V liefert, mit der Begründung, daß das jedes Servo verträgt. Berichten im Netz zufolge raucht das S9254 bei 6,0V recht schnell ab, weswegen ich den BEC auf 5,2V umprogrammiert habe.
Ist es richtig, daß 5,6V für ALLE Servos "safe" ist, auch für das S9254? AuRos bei ausgefallenem Freilauf hab ich schon gezwungenermaßen hinbekommen, aber bei ausgefallenem Heck traue ich mir das definitiv noch nicht zu, klappt im Sim auch nur selten...daher möcht ich da auf Nummer sicher gehen..
Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht
AW: Wie viel Spannung vertragen Servos eigentlich?
Die alten Amis wie szabo und Co haben meines Wissens vor Jahren die ds610 (1258) an 7 Volt betrieben. Also das geht schon aber mit Verlust der laufleistung
Also das geht schon aber mit Verlust der laufleistung
Dass die Servos stärker belastet werden und daher schneller verschleißen sollte normal sein. Weißt du in etwa wie lange die die Servos benutzt haben und ob es Probleme gab?
AW: Wie viel Spannung vertragen Servos eigentlich?
Da wird auch in anderen Foren fleissig drüber gestritten, da geht es meistens darum LiFePos direkt anzuschliessen (6,6V).
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das die DS610/620 es aushalten, habe aber keine Dauertests gemacht, sonern nur so 20-30 Flüge, aktuell baue ich gerade einen reduzierwiderstand ein, wenn er fertig ist poste ich gerne ein Bild und Daten.
Wenn du die Hersteller fragst wirst du wohl als Antwort bekommen das es wie du schon geschrieben hast für NiMh gerechnet ist die unter Last sofort mit der Spannung einbrechen - sonst könnten sie ja keine neuen Servos verkaufen
Gruss, Andreas
[FONT="Comic Sans MS"]Ich flieg alles,und das mit Spektrum[/FONT]
AW: Wie viel Spannung vertragen Servos eigentlich?
Die Diode zum Reduzieren der Spannung ist schlecht, da sie den Servorückstrom verhindert und bei Rückspeisung im Servo ßberspannung erzeugt.
Der Widerstand als Reduzierung hilft im Stillstand nicht, da bei wenig Strom die Spannung wenig reduziert wird, verursacht im Lastfall, bei viel Strom aber Spannungseinbrüche und erzeugt sinnlose Verlustleistung.
GauiNX7,TT G4N,T-Rex700N DFC, 600N DFC,Hirobo SDX
T Rex 700L Dom, Goblin 700, 570
AW: Wie viel Spannung vertragen Servos eigentlich?
Ich habe im RC-Network diese Diodenschaltung gefunden und baue den jetzt mal in ordentlich nach. 2 Standard Dioden parallel und ein SchottkyDiode dagegen um noch ein bisschen Rückstromkapazität zu haben.
Dazu dann noch zwei Kondensatoren dann sollte das auf jeden Fall gut gehen
Gruss, Andreas
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Die Diode zum Reduzieren der Spannung ist schlecht, da sie den Servorückstrom verhindert und bei Rückspeisung im Servo ßberspannung erzeugt.
Stimmt, und die von Align angebotene Lösung mit der gegenpoligen Diode vertragen manche Servos auch nicht, da die Versorgungsspannung dann ziemlich schwankt.
Ansonsten muß man sich erst mal fragen : Wodurch wird die Spannung begrenzt ?
1. evtl, durch den verwendeten IC, wenn der nur bis 6V freigegeben ist, dann sind 6,5 halt schon sehr Lebensdauer reduzierend oder gar 7V schon sehr bedenklich.
2. Die Servomotoren werden mit steigender Spannung nicht nur kräftiger, sondern vor allem Schneller. Das geht auf die Motorlager und auf die Regelung. Sie Schwingen u.U. sehr stark über ( siehe z.B. mein Test der MKS 950) und das führt zu seltsamem Eigenleben der Steuerung. Außerdem steigt die Motorbelastung und Erwärmung massiv an, der Servomotor kann dann daran "sterben" ( und der Heli in Folge dessen auch.)
3. Die Ströme im Servomotor steigen an, die Bürsten sind dem evtl nicht mehr gewachsen, erhitzen sich durch die ständige ßberschwingerbedingte Nullageregelung stark und glühen dann ab. Das ist dann kein Verschleiß mehr, sondern ein direkter schneller Schaden der sich nicht ankündigt. So nen Motor hatte ich auch schon im Labor, man sah schon auf dem Röntgenbild die Brösel der Brushes.
Kurz, ich denke 6,5V bringen einen guten 6V Servo vermutlich nicht um, aber man verlässt die Herstellerseitig evtl. eingeplanten Sicherheitsmargen.
Wichtig ist dann zu beobachten ob der Servo sauber läuft, oder ob er dann zu ständigem "Singen" im der Ruhelage, sowie zu ßberschwingern neigt, die er dann wieder korrigieren muß. Wenn das passiert ist Vorsicht geboten.
Was man machen kann ist zu versuchen das Datenblatt des verwendeten IC's zu bekommen. Ist der bis 8V zugelassen kann man relativ bedenkenlos erhöhen bis die ersten Anzeichen von überschwingern etc. auftreten, unter Kontrolle der Erwärmung.
Was ich aber auch schon gesehen hab ist ein reiner 5V IC in einem 6V Servo, die 6V standen im Datenblatt unter "absolte maximum Rating". Bei so was würd ich es dann lassen.
Ein LiFe liefert übrigends im Betrieb max 6,5V ´( ich flieg den in 3 Helis) und sollte damit i.d.R. kein Problme für ein gutes 6V Servo sein.
Stimmt, und die von Align angebotene Lösung mit der gegenpoligen Diode vertragen manche Servos auch nicht, da die Versorgungsspannung dann ziemlich schwankt.
Was für eine Align-Lösung denn? ist das viel anders als das was ich da gefunden habe?
Gruss, Andreas
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1. evtl, durch den verwendeten IC, wenn der nur bis 6V freigegeben ist, dann sind 6,5 halt schon sehr Lebensdauer reduzierend oder gar 7V schon sehr bedenklich.
Das war ja so ziemlich genau meine ßberlegung: Da ein voller 5-Zeller 7V hat, müsste der IC das ja eigentlich aus halten.
Ich dachte da auch eher an Probleme die du in 2) und 3) beschrieben hast (ßberschwinger in der Regelung, da der Motor schneller dreht als erwartet bzw. zu hoher Stromverbrauch)
Gute Frage, der ich mich gleich mal anschließe, denn da ist mir auch einiges unklar. Beispiel: ich habe am Heck das Futaba S9254, das von Futaba nur bis 4,8V freigegeben ist. .
Ich Betreibe das 9254 schon seit Jahren mit 5,8V.
Funktioniert immer noch Super.
Ausserdem geben einige Shops das Servo mit 4,8/6V an.
Zb siehe HIER:
MHM-Modellbau KG, das Hobby- und Modellbau-Fachgeschäft im Internet
Wichtig auch folgender Satz:
Die Servos FS-31, S 9070MG-P, S9070SB sowie alle BLS Servos sind für den Betrieb mit 2S Lithium Akkus geeignet, außer den Heckrotorservos.
Allerdings ist dabei der Verschleiß um ca. 30% höher. Wodurch sich die Lebensdauer entsprechend reduziert.
Ich denke bevor der 30% höhere Verschleiß nachteilig zum Tragen kommt ist meist etwas anderes defekt :-)
Zuletzt geändert von BladeMaster; 18.02.2014, 15:20.
Allerdings ist dabei der Verschleiß um ca. 30% höher.
Interessant, denn gerade die Brushless Motoren hätte ich als unkritischer eingeschätzt, während bei den Glockenankerservos die leidigen "Bürsten" das Problem darstellen (die ja ein BLS-Motor nicht hat).
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