Ups, hier diskutieren grad zwei fleissig aneinander vorbei.
Es geht offensichtlich darum, das ein Kollege seine Heckschiebehülse im Geradeausflug schon fasst am Anschlag stehen hat.
DANN HILFT selbstverständlich ein weiteres Aufdrehen des Heckkreisels NICHT mehr.
Sicher macht der dann mehr Weg, allerdings ja zunächst nur in Form von "mehr Impulslängenveränderung". Die hilft jedoch nur dann, wenn das Servo dem mechanisch auch folgen kann, sprich, die Hülse noch nicht am Anschlag ist.
Irgendwo haben beide also Recht in ihrer Grundaussage. Dummerweise hilft das dem Kollegen nicht, weil es sein Problem einfach nicht lösen kann.
DENN, mehr weg kann der Kreisel nur dann zur Verfügung stellen, wenn dies mechanisch machbar ist. Ist die Hülse einmal an ihrem Anschlag angekommen, kann der Servoimpuls noch so viel weiter gehen, das Servo wird nicht mehr Weg machen können.
Der TE hat offensichtlich hier ein Leistungsproblem auf seinem Heckrotor.
Wenn der Hubi gerade in der Luft steht, darf die Hülse nicht kurz vor Anschlag sein.
Und mechanisch anders einstellen läßt sich das auch nicht. Das würde nämlich erfordern, das die ßrmchen von der Brücke zum Heckrotorblatthalter längenverstellbar wären. So wie das Gestänge von der TS zum Blatthalter.
Das jedoch wäre, selbst wenn machbar, hier keine Lösung, da bei ausreichendem Anstellwinkel, der DANN erforderlcih ist, wohl die Strömung am Heckblatt adé sagt.
Irgendwas anderes ist dort faul.
Falsche Heckblätter?
Zu kleine z.B.
Zu wenig Drehzahl? ( Scheint mir momentan die wahrscheinlichste Ursache )
Wenn es ein Komplettbausatzheli ist, dürften die Blätter wohl so sein, dass das ganze auch fliegbar ist. Bleibt also die Drehzahl.
Er muss einfach mit weniger Anstellwinkel der Heckblätter den erforderlichen Schub bringen. Das geht nur über die Heckblattgüte, deren Größe, und schlussendlich ihre Drehzahl. Letzteres bleibt also zunächst als das wahrscheinlichste übrig.
jmtc

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