selbst wenn ihr es mit der TS lehre haargenau einstellt, im flug steht die TS beim schweben leicht gekippt.
Na das will ich aber mal in Frage stellen. Das der Heli beim Schweben nicht senkrecht steht, sondern je nach Position des Heckrotors leicht in der Neige, ist richtig, aber die TS ist deswegen doch nicht schief?! Sonst würde der Heli doch _ständig_ in eine Richtung ausbrechen.
Oder denke ich falsch? Jetzt mal unabhängig von Paddel oder FBL Kopf.
Zuletzt geändert von BackusNauerForm; 07.11.2011, 11:38.
Grund: typos
"Zum Fliegen muss man nüchtern sein, das ist nicht so wie beim Autofahren." H. J. S.
sehr gut, einfach mal was behaupten ohne es zu begründen (amok)
warum kippt ein paddelheli bei einer pirouette langsam weg über nick und roll ?
wozu gibts dann eine priouettenoptimierung bei FBL systemen?
würde die TS immer gerade stehen bräuchte man dieses FBL feature nicht
selbstverständlich steht die TS immer etwas gekippt. wird der schub des heckrotors erhöht (pirouette) wird die kraftverteilung im system zusätzlich unsymetrisch verändert. deshalb muss man die ts bei einer pirouette sogar den kippwinkel der TS synchron zum heckrotor "mitdrehen" (hoffe ihr versteht was ich meine)
Nein, das stimmt nicht.
Man muss nicht die Taumelscheibe mit neigen, sondern den Heli kippen. Aber nicht permanent (wie es beim Kippen der Taumelscheibe passieren würde) sondern mit einem Impuls.
Das ist ganz einfach ...
Mal dir ein Kräftediagramm und schon siehst du was da passiert.
Die Taumelscheibe stehte exakt gerade. Der Schub des Rotors geht exakt nach unten.
Was passiert? Der Heli dreht sich wie ein Kreisel.
Jetzt kommt der Heckrotor mit ins Spiel. Er hindert die Drehung und pustet seinerseits exakt im 90° Winkel zum Rotorschub.
Was passiert nun? der Heli wird wegdriften, weil nicht nur das Drehmoment ausgeglichen wird durch den Schub, sondern eben auch der Heli zur Seite geschoben wird.
Jetzt dreht man den Heli über die Rollachse, bis der Schub des Hauptrotors und der Schub des Heckrotors ein Gleichgewicht bilden. Der Heli steht nun auf der Stelle und ist über roll geneigt. Dabei steht die Taumelscheibe aber wie bereits gesagt exakt gerade.
Wenn du dir diese Situation ansiehst, wirst du feststellen, dass wenn du nun den Heli nur mit Gier ansteuerst, er unweigerlich anfangen würde zu Eiern, da der Schub des Hecks vergrößert/vermindert würde (je nach Gier-Richtung) und somit das Kräftegleichgewicht gestört ist. Man müsste also permanent ausgleichen, je nach dem, wie stark man das Heck steuert und wie der Heli gerade steht.
Das hat aber noch nichts mit der Pirooptimierung zu tun, das ist wieder etwas völlig anderes.
Ich bin der Meinung, daß das elekt.FBL-System erst 100% optimal arbeiten kann, wenn auch die Mechanik optimal eingestellt ist. Somit muß die Elektronik nicht noch mechanische Fehler ausgleichen.
Hier mal eine Erfahrung von mir:
Dieses Jahr habe ich einen Heli wiederbelebt, der 5 Jahre nicht flog. Dabei eierte die Taumelscheibe auf Pitch, was sie früher nicht tat. Ich konnte über den Sender Servomitte und Endwege noch optimal einstellen, aber dazwischen blieb das eiern, auch bis zu 1mm.
Nach Ausbau der Servos und vermessen mit einem langen Servohebel auf einer Scala, war bei drei Stück eine deutliche Abweichung vom linearen Weg feststellbar. Mal lief das Servo an einem Punkt schneller, darüber wieder langsamer, wie in einer S-Kurve.
Ich hätte natürlich mit einem Kurvenmischer die Linearität wiederherstellen können, habe aber aus Vorsicht alle Servos entsorgt. Meiner Meinung nach waren die Potis gealtert.
ßbrigens denke ich auch, daß kein FBL ein ungleichmäßig laufendes Servo mag.
nun will ich mich auch endlich mal wieder melden.
Na da ist der Fred ja noch mal richtig angelaufen Habe meinen 600er Rex am Sonntag mit einem erfahrenen Piloten -DANKE nach Erfurt!!! nochmals komplett von vorn eingestellt und auch geflogen... ein klein wenig TS-Abweichung waren trotzdem noch vorhanden (aber bei 0° exakt).
Joachim vom HC-Team riet mir auch die Einstellung möglicht ordentlich vorzunehmen und eine einseitige Differenz der TS bei Vollpitch könnte ein seitliches Driften hervorrufen. Allerdings bei wenigen 10tel mm sicher nicht so tragisch.
Na jedenfalls ER FLIEGT.
Werde aber, wenn ich wieder etwas runtergekommen bin, mal genauer auf die Reaktionen bei Steuern achten. Könnte mir vorstellen, daß der Heli bei wesentlich mehr Pitch etwas zur Seite zieht. Ob und wieviel könnte ich dann noch berichten.
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