Hallo Uli,
das Heck dreht tatsächlich immer etwas in Richtung Drehmoment. Du must wirklich einen sehr gut abgestimmten und laufruhigen Heli haben sonst merkt man es nicht. Sowie der Motor dem GY etwas zu kauen gibt mit seinen Vibrationen merkt man nichts mehr. Ebenso bei kräftigem Wind. Im NM gibt gebe ich durch die Beimischung dem GY eine Vorgabe, er weiß was passiert im nächsten Moment. Diese Vorgabe scheint ausreichend zu sein um den \"zur Zeit technisch unabdingbaren Fehler\" fast auszugleichen. Deshalb must Du beim Frech erst eine Beimischung erfliegen und schaltest dann HH darüber. Das Conzept vereint beide Vorteile. ßbrigens macht der Frech es auch mit dem Drehzahlregler so, erst mustergültige Gaskurve erfliegen, dann einschalten.
Wenn man sich das zu Gemüte führt wird klar das ein reiner HH Gyro nie so gut sein kann wie ein NM Gyro. Der HH reagiert erst wenn der Fehler da ist, der NM bevor der Fehler entsteht. Das ist der Grund weshalb zB. Stefano Lucci nur im NM Schwebt.
Das \"Problem\" haben alle zur Zeit existierenden HH Gyros. Nur der eine merkts und der andere nicht, wie Albert schon schrieb ist der Kreis derjenigen die es als störend empfinden sehr klein. Sich deshalb verrückt machen und unbedingt dem GY oder anderen Gyro die Schuld für verpatzte Figuren zu geben ist nicht korrekt. Denn, wer erhebt den Anspruch das man mit nem Hubi 8 Minuten auf der Stelle schwebt? Relativ wenig, denn wir wollen alle unseren Spaß am Fliegen haben und ich denke mal das dieser minimale Fehler der kleinste in der Kette unserer Hubis ist. Und diejenigen die unbedingt an die Perfektion herran möchten sei der Normal Mode empfohlen. Doch spätestens bei der richtigen Kurve der Beimischung wird sich der ein oder andere fragen ob sich der Aufwand lohnt oder ob es nicht einfacher ist >alles weg, HH an und das wars<.
Viel Spaß beim Probieren!
Jörg-Michael
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