Hallo Marcel
Das Modul eins habe ich einfach auf Grund von Erfahrungswerten mit Hubschraubern eingesetzt. Seit Dieter Schlüters System 80 und Ewald Heim seiner Mechanik wurde das Modul 1 für Heliantriebe mit Verbrennungsmotoren eingesetzt. Der Hubraum wurde später sogar auf 12 bzw. 15ccm erhöht. Wenn man den unsymmetrischen Lauf eines Verbrenners einmal betrachtet wird ja nur auf ca 90 bis 120° die Kraft abgegeben und ins Getriebe eingeleitet. Ein Elektromotor ist hier weit humaner. Das aber Modul 1 die Kräfte nicht unbegrenzt aushält sieht man am Ergebnis eines jeden Crash mit Hindernisberührung . Dann sind die Zahnräder hin. Das gleiche Problem findest du auch bei den Zahnriemenantrieben. Wenn du mit dem Mädler Konfigurator einen Antrieb durchrechnest, kommst du auf Zahnriemen und Zahnscheiben mit Durchmessern die kein Modellheli verwendet. Hier wird fast immer die antreibende Zahnscheibe deutlich kleiner gewählt. Der Biegeradius und der Umschlingungswinkel liegen dann im unzulässigen Bereich. Wir legen oft eine geringere Standzeit zugrunde als es z.B. Mädler bei der Konfiguration von Industrieantrieben macht. Wird ein System mit schwerem Rotor (Mehrblattrotoren) zu schnell hochgefahren kommt es ebenfalls zu Beschädigungen der Zahnräder. Zum halten der Drehzahl in der Luft reicht das Modul 1 aber offensichtlich für Hubschrauber von 8 (10) kg aus. Eine Alternative zum gerade verzahnten Modul 1 wäre eine Schrägverzahnung. Hier gibt es aber weniger Halbzeuge.
mfG
Norbert

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