Seit einer Woche bin ich im Besitze eines Mikado V-Stabis welches im T-Rex 600/10S mit dem dazugehörigen Preset installiert wurde. Bin V-Stabi Neuling und habe es nach bestem Wissen und Gewissen anhand der Videos sowie dem mehrfachen Durchstudieren des Manuals verbaut.
Am Sa ging es zum ersten Mal auf den Platz, Heli eingeschaltet und nach der Initialisierungsphase Heli in allen drei Ebenen bewegt, was auch durch die Korrekturbewegungen des V-Stabi wie beschrieben leicht korrigiert wurde.
Heli gestartet und mit 40% Regleröffnung abgehoben. Nach kurzem Vertrautmachen mit den geänderten Flugeigenschaften durch Flugphasenschalter an der DX7 die Regleröffnung während dem Schweben auf 50% erhöht und nach ein paar Flugeinlagen Heli sicher nach 2min gelandet. Ganzes System ausgeschaltet und alles mechanisch wie elektrisch überprüft und wiederum mit 40% Regleröffnung den Heli gestartet. Schon etwas forscher ein paar Tic Tos mit 40% Regleröffnung probiert, etwas schwach die Leistung, in nicht 100%iger Schwebefluglage die Regleröffnung wiederum auf 50% erhöht und dann ist es passiert: Während dem Hochlaufen des Rotors drehte das Heck kurz langsam ca. 30° nach links weg was durch immens schnelle kontinuierlich anhaltende Pirouettendrehungen nach rechts abgelöst wurde. Hinzukamen starke zyklische Bewegungen, das ganze hat an Piroflip's erinnert. Bei eingeschaltetem Rotor liessen sich die Bewegungen des Helis auch durch Gegensteuern nicht stoppen! Motor ausgeschaltet auch dort zappelte der Heli wie wild weiter, irgendwie konnte ich ihn dann trotzdem stabilisieren, aufgrund der Piroflips während der AR war jedoch die Drehzahl so stark abgebaut dass trotz Kufenlandung eine derselben brach was durch das Umkippen doch einen erheblichen Folgeschaden am Heli verursacht hat.
Der ON/OFF Schalter wurde beim Umkippen aus der Klebebandfixierung gerissen und ausgeschaltet , habe jedoch noch an der Absturzstelle wieder eingeschaltet und alles hat wie es sein soll funktioniert (nein der hat sich nicht während dem Flug selber ausgeschaltet). Mit Ausnahme der V-Stabi Elektronik sind alle Komponenten erprobt und haben 1.5 Jahre lang problemlos funktioniert. Hatte auch nie Probleme mit elektrostatischer Aufladung, es waren auch noch alle Stecker an ihrem Platz sind auch durch Heissleim gegen lösen gesichert, es sind auch keine Kabel durchgescheuert.
Es wurde kein Trimmflug durchgeführt, trotzdem ist der Balken bei Autotrimm im grünen Bereich obwohl der Hacken nie aktiviert wurde?
Verbaute Komponenten:
DX7 mit AR 7000
TS: 3 * Thundertiger/ACE DS 1015
Heck: Fut S9254
Jazz 55-10-32
Scorpion HK-4025
Scott Gray Reactor X mit 6.8V an der TS sowie 5.2V am Empfänger, Heckservo sowie V-Stabi Elektronik.
Blattschmied GSC X-Treme
Gegenüber dem Preset wurde lediglich der Kanal 2 invertiert sowie der max. Pitch Ausschlag verringert.
Parameterbank Vorgabe: Bank 0
Kann es sein dass durch Wechsel des Flugphasenschalter und der damit verbundenen Drehzahlerhöhung von ca. 10% bei gleicher Bank die V-Stabi Software auf 40% Regleröffnung respektive deren Umsetzung der Steuerbefehle/Winkelgeschwindigkeiten eingelernt hat (Flugzeit des Systems 3Min) und durch die höhere Umsetzung der Steuerausschläge bei höherer Drehzahl zu starke Ausschläge steuerte?
Ist die Bankumschaltung zwingend bei Drehzahlwechsel?
Habe bewusst erst heute gepostet um emotionell herunter zu kommen und sachlicher formulieren zu können, so eine Arizona-Heli Haube und ein neuer 10S 35C 4000mAh Lipo schmerzen schon...
Bin immer noch erschrocken wie sich so ein System nich korrigierbar verselbstständigen kann....
Fragen über Fragen....
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Vielen Dank im Voraus!


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