Ich möchte meinen Dominantor 550L auf den 3-Blatt Rotorkopf von Align, H55H004XXT umrüsten, den ich aktuell noch mit einem 2-Blatt fliege. Ich nutze eine Futaba T14SG und ein HC3SX. Ich finde weder in der Anleitung vom HC noch vom Rotorkopf eine Information zur virtuellen Verdrehung
Du darfst im Sender nichts verstellen. Wenn das FBL keine virtuelle TS-Verdrehung erlaubt, so kannst Du diese nur mechanisch durch verdrehen des TS-Mitnehmers auf der Hauptrotorwelle vornehmen. Du musst halt nur ein Rotorblatt längs zum Heckrohr ausrichten und dann Nick steuern. Dabei darf sich dieses Rotorblatt nicht bewegen. Andernfalls muss der Mitnehmer so lange verdreht werden, bis das passt. Danach drehst Du den Hauptrotor um 90° in Rotordrehrichtung weiter und schaust wieder das Rotorblatt an. Dieses muss nun bei Nick ziehen einen größeren Anstellwinkel bekommen. Wenn das nicht der Fall ist, so muss der TS-Mitnehmer in die andere Richtung verstellt werden. Zwar stehen die Anlenkgestänge dann nicht mehr senkrecht, aber es gibt keine andere Möglichkeit.
Diese Kontrolle ist identisch zu einer virtuellen TS-Drehung im FBL-System.
Etwas anderes zu beachten in der Software/ Sender?
beim SAB Kraken KSE 3-Blatt wird empfohlen, das TS-Gain um ca. 30% zu reduzieren.
Zitat aus dem Manual:
SETUP
3 blade rotor heads require a much lower cyclic gain on flybarless systems.
We recommend that you set your gain at least 30% lower than the gain you normally use on your 2 blade rotor
head helicopters. You can start increasing the gain after you complete your first flight. Running too high of a gain
can induce a violent oscillation that can potentially cause damage to your helicopter in flight.
Betrifft das nur Nick? In der Software gibt es den Punkt. Der war voreingestellt auf 0. das musste ich korrigieren auf +8, damit sich hier nichts mehr bewegt.
Die virtuelle Taumelscheibenverdrehung betrifft ganz allgemein die zyklische Steuerung. Nur mit Nick lässt es sich am einfachsten kontrollieren, denn bei Roll müssten die Blätter im rechten Winkel zur Längsachse ausgerichtet werden. Da fehlt dann einfach das Heckrohr als Hilfe zum Anpeilen. Das ist sowieso nur die Grundeinstellung. Je nach Blättern und Rotorkopfgeometrie kann es auch kleine Abweichungen von der 90° Phasenverschiebung geben. Aber das merkst Du dann beim Fliegen, wenn z.B. beim Steuern von Nick noch eine Roll-Komponente vorhanden ist oder Rollen eirig werden.
Da muss nichts verdreht werden.
Beim 3-Blatt Kopf am FBL alle Werte lassen wie beim 2-Blatt Kopf.
Und den TS Halter ebenfalls lassen, wie alles andere auch.
Ich hatte einen Goblin von 2- auf 3- Blatt geändert, mit HC3SX.
Außer der ßnderung der Kopfempfindlichkeit von 55 auf 50, blieb alles gleich.
Einfach so machen, wie es jetzt einige geschrieben haben.
(oder alles ändern und sich wundern, dass es nicht funktioniert )
Zuletzt geändert von diabolotin; 29.04.2022, 06:22.
Hallo Udo,
wären diese Einstellwerte auch 1:1 übertragbar für das Axon aus dem gleichen Hause ?
LG Achim
Hallo Achim,
mittlerweile habe ich in allen Helis das Axon.
Da ist es noch einfacher: Im Setup die Heligröße anwählen, und damit stimmen zunächst alle Werte.
Dann nur noch Feintuning, das ich in folgender Weise mache, für mein eher F3C orientiertes Fliegen:
Flugstil 3D Akro
Kollektiv entsprechend Helivorgabe, z.B. +/-12,5°, (zyklisch 10°)
Kopfempfindlichkeit 55
Kopfwendigkeit 10
Rücknahmerate 4->5 (dann Speedflugtauglich, kein Aufbäumen/unterschneiden)
Heckwendigkeit 8
Heck RevoMix 3, damit Heck stehen bleibt bei Pitchstößen
Heck Delay 3 (vergrößern falls zurückschwingen)
Heckempfindlichkeit 50/35% (per Sender bei low/high RPM)
Rettung in NORMALLAGE +Pitch
Rettung Pitch 90
Nickfilter +1 falls Heck nachwippt z.B. bei Viereckloop
Hallo Udo,
wären diese Einstellwerte auch 1:1 übertragbar für das Axon aus dem gleichen Hause ?
Ich bin zwar nicht Udo, will aber meine Meinung auch nicht für mich behalten.
Ich halte überhaupt nichts davon einfach so blind Werte zu übernehmen. Zum einen hängen diese von der restlichen Ausstattung des Helis (Servos, Hebellängen, Blätter, ...) ab und zum anderen hat jeder ein eigenes subjektives Empfinden. Was für mich gut ist, muss noch lange nicht für einen anderen passen. Beispielsweise kommen meine Kumpels nicht gut mit meinem sehr empfindlich eingestellten Heckrotor klar. Da hat halt jeder seine eigenen Präferenzen.
Besser ist es doch sich mit dem gewählten Setup auseinander zu setzen und die eigenen Vorlieben herauszufinden. Beispielsweise immer das gleiche FBL einzusetzen ist da schon ein guter Anfang. Dann wird man künftig mit einem neuen Heli auch schnell warm werden.
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