Braucht man die Vibrationsanalyse beim V-Stabi noch?

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  • don_king
    Gelöscht
    • 23.11.2009
    • 2743
    • Stefan

    #16
    AW: Braucht man die Vibrationsanalyse beim V-Stabi noch?

    Zitat von Amok Beitrag anzeigen
    Wer seinen Heli ordnungsgemäß und gewissenhaft aufbaut/einstellt hat garantiert noch nie ein Problem mit Vibrationen gehabt
    Du meinst: Der hat noch nie einen Protos 500 gehabt.
    Es gibt Helis die einfach Vibrationsprobleme haben, nicht immer ist der Pilot schuld...

    Kommentar

    • Inder-Nett
      Senior Member
      • 09.07.2012
      • 1559
      • Lutz
      • Seligenstadt

      #17
      AW: Braucht man die Vibrationsanalyse beim V-Stabi noch?

      Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigen
      Im Prospekt wird betont, dass für das V-Stabi Vibrationen überhaupt kein Thema seien.
      Auch Lesen will gelernt sein!
      Die neueren Stabis sind weniger vibrationsempfindlich, als ältere, aber trotzdem nicht unempfindlich (weit entfernt von "überhaupt kein Thema"):

      Ich habe in meinem TDR einen Silverline-Sensor drin und trotzdem hatte ich da wiederholt auffällige Unruhen drin, die jedes Mal ihre Ursache in Vibrationen hatten.
      Im Nachhinein bin ich jedes Mal ganz froh gewesen, dass die Stabi sich auffällig verhalten hat, denn die Vibrationsursache hätte über kurz oder lang weitaus größere Schäden angerichtet!

      Die Vibrationsanalyse war beim Finden der Ursache jedes Mal eine recht wertvolle Hilfe.

      Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigen
      Der aktuelle Antivibrationswahn kam doch erst auf, als die ersten FBL-Stabis reihenweise die Helis zum Crashen brachten.
      Ein Heli ohne vibrationsempfindliches FBL-System ist auch nicht vibrationsfest!
      Da merkt man die Folgen der Vibration nur später/anders, mindestens am vorschnellen Verschleiß von Wellen und Lagern etc.

      Der absolute "Referenz-Heli" zum Thema Vibrationsfolgen ist der Blade130X.
      Da hast du keine Vibrationsanalyse, die Stabi ist auch nicht so empfindlich.
      Da hast du nur Leute, bei denen er längere Zeit ohne Probleme fliegt und andere, die alle 5 Flüge was anderes austauschen müssen.
      Saubere Landungen werden völlig überbewertet...

      ... besonders von Passagieren!

      Kommentar

      • Jörg Nickel
        Member
        • 05.06.2002
        • 864
        • Jörg
        • Wildflieger rund um 31228 Stederdorf

        #18
        AW: Braucht man die Vibrationsanalyse beim V-Stabi noch?

        Die 30 Jahre vorher waren Vibs überhaupt kein Thema. Außer, dass man freilich die Rotorblätter wuchtete, scherte man sich nicht darum.
        Solche Aussagen bitte nicht verallgemeinern!

        Wir haben bei uns am Platz schon vor 30 Jahren die Helis mit viel Aufwand vibrationsfrei hinbekommen!

        Ohne Hauptblätter laufen lassen, dann ohne Heckblätter, ohne Heckrotor, Heckrohr/Welle, Rotorkopf (Paddel) ab, usw.

        Bei einigen wusste man dass es wahrscheinlich vom Heckabtrieb kam oder bei den Schlüter die Kupplung nicht sorgfältig genug aufgesetzt wurde.
        Es wurden dünne Seitenflossen angeschraubt um anhand der geschätzten Vib. Auf die Ursache schließen zu können.

        Oft standen da 6-7 Leute um den Heli und wir haben jeden so gut das mit den Verbr. möglich war ruhig gekriegt!

        Die Vstabi-Vib.-Analyse macht das heute deutlich einfacher!

        Kommentar

        • GuidoM
          Senior Member
          • 07.05.2010
          • 1516
          • Guido
          • Solingen

          #19
          AW: Braucht man die Vibrationsanalyse beim V-Stabi noch?

          Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigen
          Der aktuelle Antivibrationswahn kam doch erst auf, als die ersten FBL-Stabis reihenweise die Helis zum Crashen brachten.
          Das deckt sich überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen. Ich habe persönlich noch nie einen Heli aus diesem Grund abstürzen sehen.
          Wenn man Foren liest, kann man natürlich den Eindruck bekommen, dass "reihenweise" Helis aus diesem Grund runterfallen, das ist aber, meiner Meinung nach, keineswegs repräsentativ und (wie Amok schon schrieb) eher auf mangelndes Wissen oder mangelnde Sorgfalt beim mechanischen Aufbau zurückzuführen.

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